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Sa. 13.5.2017 - Algenkundliche Exkursion in Wien mit Nachlese

Sa. 20.5.2017 - Exkursion ins Burgenland: Serpentinitstandorte mit Nachlese


Schönen Sommer! mit Vorschau auf das WS 2017/18

Mitteilungen der ZooBot Heft 1 2017

Generalversammlung 5.4.2017

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Zoologisch-Botanische Gesellschaft Österreich

Schutzgebietsforschung

Am 12.6.2017 fand eine Begehung des Gebietes durch das Vorstandsteam der ZooBot statt. Vorrangig geht es darum Möglichkeiten zu finden das Naturschutzgebiet zu vergrößern, was sehr im Sinn der Gemeinde Ottenthal ist, deren Gemeindewappen die Blüten der Crambe tataria enthält. Weiters ist es wichtig, die Managementmaßnahmen  auf Anregung des zuständigen Schutzgebietsbetreuers immer wieder zu verbessern.

Fotos von F. Schiemer und P. Hudler

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Wolfgang Scherzinger

 

“Prozessschutz als Leitgedanke für Nationalparks und Wildnis –  Herausforderung und Chance für eine innovative Naturschutz-Konzeption”.

Vortrag in der Reihe “Biodiversitäts- und Naturschutzforschung”

Mi. 5.4.2017  18:15!!- anschließend an die Generalversammlung der ZooBot

Biozentrum, UZA1, Karl-Burian-HS (HS 2) 1090, Althanstr.14

PLAKAT DOWNLOADEN UND AUFHÄNGEN!!!

GÄSTE WILLKOMMEN!!!

 

Nachlese: ca 50 Gäste hörten diesen kompetenten und spannenden Vortrag. Eine lange angeregte Diskussio ging noch bei Getränken und Knabbereien in den späten Abend weiter.

 

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Vortrag

 DI Bernhard Schön

“Nationalparke – der Weg vorwärts zur Wildnis.
Herausforderungen für das Management”


 

Mi. 12.10.2016, 17:15

Biologiezentrum Althanstr.14, 1090 Wien, Karl Burian-Hörsaal (HS 2)

Plakat zum Ausdrucken


Gedanken dazu:

Nationalparke sind die Flaggschiffe der Schutzgebiete. Seit der Gründung von Yellowstone im Jahr 1872, dem ersten Nationalpark weltweit, haben sich ihre Bedeutung und ihre Zielsetzungen vielfach gewandelt. 1978 wurden von der IUCN erstmals Schutzgebietskategorien definiert, um eine weltweite Klassifizierung und Vergleichbarkeit von Schutzgebieten zu ermöglichen. Wildnis, der Schutz dynamischer Prozesse, das sind erklärte Ziele von Nationalparken. Natur, Wildnis dem Menschen erlebbar machen, und durch Bildungsangebote begreifbar, kommen dazu. Nationalparke als touristisches Label sind dementsprechend gefragt. Nationalparkmanagement heißt heute nicht nur die Balance zu finden zwischen dem, was aus naturschutzfachlicher Sicht an dynamischen Prozessen notwendig ist und dem was aus gesellschaftlicher Sicht akzeptiert wird, sondern auch die Berücksichtigung regionalwirtschaftlicher und sozialwissenschaftlicher Aspekte. Die sechs österreichischen Nationalparke repräsentieren sehr gut die Vielfalt an Arten und Lebensräumen unseres Landes. Was insofern erstaunlich ist, als sie nicht das Ergebnis einer fachlichen Planungsgrundlage sind, sondern mehrheitlich aufgrund des Widerstandes gegen technische Erschließungsprojekte entstanden sind. Die künftigen Herausforderungen der österreichischen Nationalparke wurden im Rahmen einer 2014/2015 durchgeführten Evaluierung erhoben.
DI Bernhard Schön ist  Mitarbeiter der Abteilung Naturschutz beim Amt der Oö. Landesregierung, hält eine Vorlesung zum Thema “Schutzgebietsmanagement” an der Universität Wien, ist “Expert Member” der IUCN und hat lange Jahre beim Nationalpark OÖ Kalkalpen als Leiter der Abteilung Management und Forschung gearbeitet.

 

 

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Mo., 19.1.2015, 17:15 Uhr

Ort: HS 1, Biologiezentrum 1090 Wien Althanstr.14


DI Dr. Ernst PARTL :
„Schutzgebietsmanagement – Projekte und Initiativen in der Naturparkregion Kaunergrat (Pitztal-Fließ-Kaunertal)“

Vortrag mit anschließender Diskussion bei Getränken und Knabbereien!

Link zur homepage des Naturparks Kaunergrat

Plakat zum download:

Partl 2015 K
Partl 2015 K
partl 2015 k.pdf
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Roman Türk (Salzburg):

 

“Die Naturwelt im Nationalpark Hohe Tauern”

 

Mi. 7. Mai 2014   17:45 Uhr

HS 2 (Karl Burian HS), Biologiezentrum UZA1 1090 Wien Althanstr.14

Plakat als pdf zum download 

Türk 2014 Natur im NP Hohe Tauern
1.3 MiB
452 Downloads
Details...

vorher: 17:30 Generalversammlung der ZooBot

Roman Türk ist emeritierter Professor der Universität Salzburg und Präsident des Österreichischen Naturschutzbundes. Als Flechtenforscher hat er auf der ganzen Welt gearbeitet. Als Naturschützer nimmt er sich kein Blatt vor den Mund. Sein Vortrag ist exzellent und sein Bildmaterial außergewöhnlich. Für die ZooBot stellt er sich heuer auch zur Verfügung, indem er einen Flechtenbestimmungskurs im Nationalparkhaus in Mallnitz abhält, der allen Interessierten und Studierenden – die dafür auch ECTS-Punkte bekommen – offen steht.

Details zum Flechtenkurs

Nachlese: Ca. 30 Personen fanden sich ein, um dem sehr interessanten und mit ausgezeichneten Bildern verwöhnenden Vortrag zu folgen. Besondere Gustostückerl aus der Welt der Flechten wurden präsentiert, aber auch Aspekte des Naturschutzes im Nationalpark wurden erläutert. Er ist offensichtlich nicht selbstverständlich. Herzlichen Dank dem Vortragenden!

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Die Zoo-Bot hat sich zur Aufgabe gesetzt, eine

Plattform zur Koordination der vielfältigen Bemühungen  zur Biodiversitätsforschung  in Österreich
– insbesondere in den großen Schutzgebieten  –

einzurichten.  Eine Diskussion zu dieser Initiative fand mit den Wissenschaftsreferenten der Nationalparke, Vertretern der Museen und Universitäten im Juni  2013 anlässlich der Nationalparktagung in Mittersill statt. Das Memorandum skizziert das Konzept der Initiative:

Initiative zur vergleichenden Biodiversitätserfassung in österreichischen Großschutzgebieten

Motivation und Ziele

Die Initiative zu einer vergleichenden Erfassung der Biodiversität in den österreichischen Großschutzgebieten (Nationalparks, Biosphärenparks, Naturparks und Wildnisgebiete) versucht, eine dringend erforderliche Abstimmung der vielfachen Bemühungen der einzelnen Schutzgebiete zur Erfassung der Artenvielfalt zu erreichen. Anzustreben wäre eine möglichst umfassende, fundierte und vergleichende Gesamtdarstellung der Biodiversität österreichischer Großschutzgebiete. Derzeit ist die Kenntnis der organismischen Vielfalt der Schutzgebiete noch sehr lückenhaft.

Zur Erreichung dieses Zieles ist es erforderlich, eine Koordination der vielen laufenden Projekte und Initiativen zu erreichen. Diese Koordination soll versuchen, den Interessen der Schutzgebietsverwaltungen, aber auch jenen der interessierten Universitäten, Museen und anderer relevanter Einrichtungen und Organisationen Rechnung zu tragen.

Weiterhin soll versucht werden, mit dieser Initiative die erforderlichen finanziellen Rahmenbedingungen für umfassendere und gut abgestimmte Erhebungsprogramme zu schaffen.

Warum Biodiversitätserfassung in Großschutzgebieten?

Die Gesamtheit der Großschutzgebiete bildet die Vielfalt der österreichischen Naturlandschaften und damit einen hohen Anteil der gesamten biotischen Vielfalt ab. Großschutzgebiete repräsentieren naturnahe Lebensräume, die nicht oder kaum Landnutzungsänderungen unterliegen. Sie bieten mit ihren Verwaltungseinheiten und ihrer Infrastruktur kompetente Ansprechpartner, in deren Verantwortung es liegt, eine umfassende Kenntnis der vorhandenen Schutzgüter zu erarbeiten.

Ziele einer vergleichenden Biodiversitätserfassung

Ein wichtiger erster Schritt ist die Identifikation vorhandener Wissenslücken und die vergleichende Darstellung des vorhandenen Datenmaterials zur Diversität der Lebensräume und ihrer charakteristischen Organismengemeinschaften. Darauf aufbauend und parallel dazu erfolgt die Formulierung von Projekten zur Erfassung und Erforschung der Biodiversität. Neben reinen Forschungsprojekten sind forschungsgelenkte Monitoringprogramme zu entwickeln, die in der Lage sind, Änderungen und Trends der Biodiversität und deren Ursachen anhand ausgewählter taxonomischer Gruppen erkennbar zu machen.

Ansprechpartner für die fachliche Zusammenarbeit

Um diese Ziele aus fachlicher Sicht zu erreichen, ist die Partnerschaft und enge Kooperation der Vertreter/innen von mehreren Institutionen maßgeblich:
(1.) Repräsentanten/innen der Schutzgebiete, für die eine Erhebung der Diversität von Lebensräumen und Organismengesellschaften die Grundlage für deren Pflege und Management darstellt.
(2.) Vertreter/innen der Universitäten, für die Schutzgebiete zentrale Forschungsstandorte für ein kausales Verständnis von Biodiversität darstellen und die in Form von Forschungsprojekten, der Betreuung von wissenschaftlichen Arbeiten und der Formulierung und Ausschreibung von Forschungsthemen wichtige Partner/innen für eine umfassende Biodiversitätserfassung sind.
(3.) Vertreter/innen von Museen und wissenschaftlichen Sammlungen, die neben eigenen Forschungsinteressen für die langfristige Dokumentation der bundesweiten Biodiversität sorgen können.
(4.) Neben diesen maßgeblichen Interessensvertretern sollen weitere Forschungsinstitutionen (z.B. UBA, ÖAW), Fachgesellschaften (z.B. ÖEG, Birdlife) und Ökobüros mit ihren FachbearbeiterInnen in diese Initiative eingebunden werden.

Fachliche und organisatorische Rahmenbedingungen

Die Initiative strebt die Einrichtung eines Netzwerkes „Biodiversitäts-Monitoring und -Forschung“ in österreichischen Großschutzgebieten mit folgenden Zielen an:
1. Identifikation vorhandener Wissenslücken
2. Formulierung gemeinsamer Forschungsprogramme
(a) mit ökosystemorientierten Ansatz (Erfassung von Biodiversität und Ökosystemfunktionen auf ausgewählten Untersuchungsflächen)
(b) mit taxon-orientierter Herangehensweise (vergleichende Biodiversitätserfassung einzelner Organismengruppen, z.B. mit hohem Indikatorwert).
3. Einwerbung von Forschungsmitteln
4. Gemeinsame Publikationstätigkeit

F. Schiemer, C. Schulze, B.-A. Gereben-Krenn 10.6. 2013

Forschungsergebnisse aus österreichischen Nationalparks finden Sie unter diesem link:

Nationalpark Hohe Tauern – Conference Volume 5: (2013): 5th Symposium Conference Volume for Research in Protected Areas  in Mittersill 2013
Literatur:

WAITZBAUER, W., KORNER, I., WRBKA, T., 2008
Vegetationsökoloisches und faunistisches Beweidungsmonitoring im Nationalpark Neusiedler See – Seewinkel
2000 -2007
ISBN  978-3-901294-14-3   Abhandlungen der Zoologisch-Botanischen Gesellschaft in Österreich 37

Titelblatt und Inhalt

 

  Rudolf Maier und Roman Türk (redakt. Bearb.) 2012
Nationalparks in Österreich. GEO-Tag der Artenvielfalt 2010.
ISBN  978-3-901294-15-0   Abhandlungen der Zoologisch-Botanischen Gesellschaft in Österreich 38

Inhaltsverzeichnis

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