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 ... Mitteilungen 28(2)(2017) mit Semesterprogramm ...

18.10.2017: G. Dick: AICHI Biodiversity Target 1

15.11.2017: V. Zingerle: Biodiversitäts-Aktivitäten im Naturmuseum Südtirol

22.11.2017: M. Götzinger: Granat - vom Karfunkelstein zum Laserkristall

Botanical Excursion Iran 2018

Hinweis auf das ÖEG Fachgespräch 21.10.2017


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Zoologisch-Botanische Gesellschaft Österreich

Die Zoologisch-Botanische Gesellschaft („ZooBot“) wurde 1851 im Gefolge der Liberalisierung nach 1848 gegründet.
Ihre Zielsetzung

das Studium der wissenschaftlichen Zoologie, Botanik und Ökologie anzuregen, die Erforschung der einheimischen Fauna und Flora zu fördern und den Kontakt der Wissenschaftler untereinander und mit einem interessierten Publikum zu vermitteln

hat sie bis heute beibehalten.
Ein wichtiger Mitbegründer war Georg Frauenfeld, der auch bis 1873 Generalsekretär der Gesellschaft war.
Georg Frauenfeld

Berühmte österreichische Zoologen und Botaniker wurden von der Zoologisch-Botanischen Gesellschaft mit der Erzherzog-Rainer Medaille ausgezeichnet:

Jahr

  • 1912
  • 1914
  • 1921
  • 1923
  • 1925
  • 1927
  • 1929
  • 1931
  • 1933
  • 1935
  • 1937
Zoologie
  • Theodor Bovery
  • R.G. Harrison
  • Othenio Abel
  • Karl v. Frisch
  • Richard Hesse
  • August Thienemann
  • Erik A. Stensio
  • D.M.S. Watson
  • Paul Buchner
  • Jürgen W. Harms
  • Sven Ekman
Botanik
  • Erwin Bauer
  • G.R. Wieland
  • Hans Winkler
  • Nils H. Nilson
  • Fritz Wettstein
  • Gunnar Täckholm
  • Fritz Knoll
  • Werner Lüdi
  • Heinrich Walter
  • Lothar Geitler
  • Karl Schnarf

Viele Tätigkeiten der Zoobot in den ersten Jahrzehnten ihres Bestehens wurden erst viel später von anderen Institutionen (Museen, Schulverwaltung, Länder) übernommen. So stattete die Gesellschaft Mittelschulen in der ganzen Monarchie mit „Naturalienkabinetten“ aus, baute ein Herbar auf und pachtete „Naturschutzreservationen“. Zur Zeit besitzt sie einige Parzellen im Naturschutzgebiet Zeiserlberg zum Schutz der Crambe tataria.

Bild: Naturschutzgebiet Zeiserlberg mit Crambe tataria; Quelle: Amt der NÖ-Landesregierung


Auch für die Kommunikation der Wissenschaftler untereinander bot die ZooBot – zu einer Zeit, da die biowissenschaftliche Lehre und Forschung an den Universitäten erst in Entwicklung begriffen war – einen Rahmen:
es gab zahlreiche Mitglieder in allen Kronländern und rund um die ganze Welt, also eine frühe Form der Vernetzung.
Die Schaffung von Fachsektionen (botanisch, zoologisch, paläontologisch, entomologische usw.) spiegelt die Differenzierung der Fachgebiete wider. Die besondere Stellung der Entomologie kommt durch die seit mehr als hundert Jahren bestehende Herausgabe der Koleopterologischen Rundschau (gemeinsam mit dem Wiener Koleopterologenverein) zum Ausdruck.


Bild: Adelops khevenhülleri aus dem 1. Band der Verhandlungen der ZooBot

Geblieben sind bis heute

  • die „Allgemeine Versammlungen“ genannten Vorträge und Symposien sowie
  • die Publikationstätigkeit, also die Herausgabe von wissenschaftlichen Zeitschriften (Verhandlungen, Abhandlungen, Schriften usw.). Diese werden – ebenfalls seit Beginn der Gesellschaft – gegen Veröffentlichungen anderer Institutionen getauscht und so kann der
  • vereinseigenen Bibliothek jährlich ein Wert von zehntausenden Euro beigefügt werden.

Das anhaltende Engagement der Mitglieder vorausgesetzt nimmt die ZooBot also auch in der Gegenwart noch vielfältige Funktionen wahr.

Ein kurzer Abriß der Geschichte der Gesellschaft aus Anlaß des 150-Jahr-Jubiläums im April 2001 verfaßt von Wolfgang Punz findet sich hier Verh. Zool.-Bot. Ges. Österreich 138(2001):245-270

 Rückblick zum 125 jährigen Bestehen  von Otto Guglia

 Festschrift zum 100-jährigen Jubiläum der ZooBot  verfaßt von Josef Gicklhorn

Anläßlich des 50 Jahr Jubiläums erschien dieser Text von K. Brunner von Wattenwyl

Das Haus in der Wipplingerstr. 10, in dem Carolus Clusius wohnte

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