hg. von Maria Fritsche (Trondheim), Claudia Opitz-Belakhal (Basel) und Inken Schmidt-Voges (Marburg)

Das Verhältnis von Öffentlichkeit und Privatsphäre ist in der Frauen- und Geschlechtergeschichte seit ihren Anfängen ein wichtiges Thema. Mit dem Slogan "Das Private ist politisch" trat die neue Frauenbewegung an, nicht nur die politische, sondern auch die Wissenschaftslandschaft zu verändern. In dieser Ausgabe wird diese alte Debatte aufgegriffen und mit der Diskussion über Raum als historische Kategorie (neu) verknüpft. Die Beiträge reichen von der Raum- und Geschlechterordnung in der Renaissance und der höfischen Kultur der Frühen Neuzeit über die New Yorker "Unterwelt" des frühen 20. Jahrhunderts bis zum "gegenderten" Erinnerungsdiskurs im öffentlichen Raum der modernen Ost-Türkei.


Mit Beiträgen u.a. von Inken Schmidt-Voges, Julia Gebke, Çiçek İlengiz, Bjørn Klein, Maria Fritsche und einem Gespräch mit Sigrid Ruby.

Erscheint im Herbst 2019