Es macht einen Unterschied, ob jemand in Saratov, Moskau, Wien oder New York über Geschlechterverhältnisse in Russland forscht. In diesem Band wird die globale Arbeitsteilung in den Sozial- und Geisteswissenschaften diskutiert: Wo entstehen Theorien, wo werden sie angewendet? Wer liefert – oder ist selbst – empirisches Datenmaterial? Welchen Stellenwert haben in Russland arbeitende Forscher_innen in dieser Konstellation? Anhand zahlreicher Interviews mit russischen, amerikanischen, deutschen, englischen und österreichischen Protagonist_innen dieses Feldes werden die Grenzen und Möglichkeiten transnationaler, russlandbezogener Geschlechterforschung aufgezeigt. Darüber hinaus gibt die Autorin Einblicke in die aktuelle Situation der Geschlechterforschung in Russland. Weiterlesen ...