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CfP: Geschlecht, Migration und Sicherheit (ZS: fzg); DL: 31.03.2019

Dezember 13th, 2018

Freiburger Zeitschrift für GeschlechterStudien (fzg) 26|2020; Gastherausgeberin Katrin Meyer (Web)

Einreichfrist: 31.03.2019

Migration gehört zu einem der aktuell wichtigsten Themen in der Geschlechter- und Intersektionalitätsforschung. In den letzten zwanzig Jahren hat sich eine Vielzahl an kritischen und empirischen Untersuchungen mit den sozialen und symbolischen Bedingungen von Subjektivierung, Identitätsbildung und Othering von Migrant*innen beschäftigt. Es wurden migrations- und geschlechtsbedingte Ungleichheitsstrukturen im Bereich von Bildung und Arbeit, insbesondere der Care-Arbeit, beleuchtet und vielfältige durch Migration verstärkte Transformationen von Familie und Sexualität nachgezeichnet.

Seit sich in den letzten Jahrzehnten die Politik westlicher Staaten zunehmend repressiver gegen Menschen auf der Flucht und gegen Armutsmigrant*innen richtet, bekommt auch die kritische Analyse geschlechtsspezifischer staatlicher und ökonomischer Regulierungen und Regimes im Schnittfeld von Rassismus, (Hetero-)Sexismus, Kapitalismus und Nationalismus eine immer grössere Dringlichkeit. Dabei ist die geschlechtsspezifische Gewalt, die Menschen auf der Flucht, an den Grenzen Europas und in Transit- und Exilländern erleiden, ein besonders aktuelles Thema für die kritische Geschlechterforschung. Weiterlesen … (PDF)

CfP: Arbeit auf dem Land: AkteurInnen, Gesellschaften und Umwelten (Event: ITH-Konferenz, 09/2019, Linz); DL: 06.01.2019 [REMINDERIN]

Dezember 13th, 2018

55. ITH-Konferenz; mitveranstaltet vom Institut für die Geschichte des ländlichen Raumes, St. Pölten (Web)

Ort: Linz
Zeit: 5.-7. September 2019
Einreichfrist: 6. Jänner 2019

Die 55. ITH-Konferenz beabsichtigt die Beziehungen zwischen der Geschichte der Arbeit, der Arbeitenden und der ArbeiterInnenbewegungen sowie der Geschichte des ländlichen Raumes zu festigen. Das Themengebiet der „Arbeit auf dem Land“ soll dazu aus zwei Blickwinkeln behandelt werden: 1) Landwirtschaftliche Arbeit als Koproduktion von Gesellschaft und Natur und 2) ländliche Arbeitsverhältnisse als Bestandteile größerer politischer und wirtschaftlicher Systeme.

Die Beiträge sollen aufzeigen, wie sich diese beiden Perspektiven gegenseitig ergänzen, Forschungsdesiderate und blinde Flecken in der jeweils anderen Perspektive ausfindig machen, Brücken bauen und zur theoretischen, methodologischen und empirischen Bereicherung der Geschichte landwirtschaftlicher Arbeit beitragen.

Der erste Blickwinkel akzentuiert die Aspekte, die landwirtschaftliche Arbeit – Acker- und Gartenbau, Viehzucht, Arbeit in der Wald- und Forstwirtschaft oder die Verarbeitung von auf dem Land produzierten Rohstoffen – von anderen Formen der Arbeit unterscheidet. Diese Perspektive lenkt die Aufmerksamkeit auf die aus ihrer natürlichen Einbettung resultierenden Unterschiede der Landwirtschaft im Vergleich zu anderen Wirtschaftszweigen: die natürlichen Einschränkungen betreffend die Auswahl von Kulturpflanzen in bestimmten Regionen, die biologischen Wachstumsprozesse von Pflanzen und Tieren, die Saisonalität … weiterlesen (Web)

 

CfP: INHERITANCE (ZS: WSQ); DL: 01.03.2019

Dezember 12th, 2018

WSQ – Spring 2020 Issue; Guest Editors: Maria Rice Bellamy, and Karen Weingarten (New York) (Web)

Proposals by: March 1, 2019

To inherit is to receive, to gain, to be left with more. The term “inheritance” first brings to mind the bequeathing of property by a parent to a child. The exclusion of women from this form of inheritance has been a contested issue for millennia and figured prominently in the earliest feminist causes in the US and other Western nations. Remarkably, women in many parts of the US won the right to own and control property (inherited or purchased, be she single, married, or divorced) before they earned the rights of citizenship, particularly the right to vote.

While this call for papers begins with these most conventional understandings of inheritance, the goal of this issue is to facilitate a conversation on the many meanings and complications of the term “inheritance” and of the processes and experiences of inheriting, including the multiplicity of things that can be inherited and the varied ways these things can be transmitted and received across generations.

The editors are seeking papers that take a critical and transgressive approach to any and all aspects of inheritance, which in its most basic form involves one who bequeaths, items passed down, and one who receives. The consideration of inheritance then questions 1) who has the power to decide what is worthy to be passed down and who is worthy to receive? How is this power granted, questioned, and subverted? How do people divested of this power find alternative ways of leaving a legacy? 2), what … read more (Web).

CfP: Medizintäter. Ärzte und Ärztinnen im Spiegel der NS-Täterforschung (Event, 04/2019, Erlangen); DL: 20.01.2019

Dezember 12th, 2018

Tagung des Instituts für Geschichte und Ethik der Medizin der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg

Zeit: 01.-02.04.2019
Ort: Erlangen
Einreichfrist: 20.01.2019

Wie keine andere Berufsgruppe waren Mediziner(innen) in die Rassen- und Vernichtungspolitik des „Dritten Reiches“ involviert. So beteiligten sich Ärzte als Kliniker, Wissenschaftler und Gutachter an den Zwangssterilisationen und „Euthanasiemorden“. Und auch die Selektion an der Rampe sowie das Aufdrehen des Gashahnes in den Konzentrations- und Vernichtungslagern Auschwitz und Majdanek wurden stets von SS-Medizinern vorgenommen. Sie zeichneten auch für die oft tödlichen Humanexperimente verantwortlich, die in vielen Konzentrationslagern durchgeführt wurden. Ohne die tatkräftige und fast ausnahmslos freiwillige Mithilfe von Ärzten wäre die Ermordung von sechs Millionen Juden, einer halben Million Sinti und Roma sowie 300.000 geistig Behinderten und psychisch Kranken nicht derart reibungslos möglich gewesen. Im Zentrum der geplanten Tagung steht deshalb die – immerzu aktuelle – Frage, wie Ärzte im „Dritten Reich“ zu Tätern wurden.

Da diese Frage keine monokausalen Antworten zulässt, soll sich ihr aus verschiedenen Blickwinkeln genähert werden. Mentalitäts-, kultur- und ideengeschichtliche Ansätze sind dabei ebenso erwünscht wie sozialpsychologische Deutungsversuche oder (gruppen)biografische Analysen. Der genuine Blick auf die jeweiligen Medizintäter bzw. die Rekonstruktion ihrer Lebensläufe, ihres (fachlichen) Umfeldes und ihrer Ideenhaushalte sollen aus multiperspektivischer Perspektive erfolgen. Neben der „klassischen“ staatlichen Überlieferung bzw. der Hinzuziehung von Archivquellen … weiterlesen und Quelle (Web).

CfP: Klasse und Geschlecht: Frauenbewegungen und soziale Kämpfe um Arbeit (ZS Arbeit – Bewegung – Geschichte); DL: 31.12.2018 [REMINDERIN]

Dezember 12th, 2018

Schwerpunktheft der ZS „Arbeit – Bewegung – Geschichte. Zeitschrift für historische Studien“ (Web)

Einreichfrist: 31.12.2018

„[…] jede Art der Ausbeutung und Unterdrückung, richte sie sich gegen eine Klasse, eine Partei, eine [sic!] Geschlecht oder eine Rasse“. So beschrieb die deutsche Sozialdemokratie im Erfurter Programm von 1891 die Strukturen, gegen die sich ihre Politik wandte. Das Dokument kann als eines der ersten intersektionalen Programme der politischen Linken gelten. Auch marxistische Klassiker wie Friedrich Engels „Der Ursprung der Familie, des Privateigentums und des Staats“ (1884) oder Bebels „Die Frau und der Sozialismus“ (1879) klammerten sich nicht an die vorgefundenen Geschlechterordnungen der proletarischen Zielgruppe. Stattdessen kritisierten sie diese und brachten sie mit anderen Diskriminierungsformen zusammen. Anstatt populistisch dem Volk aufs Maul zu schauen, bemühte sich die Arbeiterbewegung des 19. Jahrhunderts „Klasse“ – und damit sich selbst – als Bewegung zu formen. Ob sie deshalb bereits als ArbeiterInnenbewegung gelten kann, ist eine der Fragen, denen wir uns im Rahmen unseres Sonderheftes widmen wollen.

Trotz der Berufung auf objektive Gesetze der Geschichte war die Formierung einer proletarischen Klassenidentität, wie sie E. P. Thompson beschrieben hat, ein aktiver Prozess, der gelingen konnte, indem der bereits existierenden bürgerlichen Frauenbewegung von den Proletarierinnen und ihren Ideengeberinnen wie Clara Zetkin ein eigener Entwurf gegenübergestellt wurde. Weiterlesen … (Web)

CfP: Geschichte intersektional. Relevanz. Potenziale. Grenzen (Event, 07/2019, Freiburg); DL: 26.02.2019

Dezember 11th, 2018

Anne-Laure Briatte, Freiburg/Paris, Miriam Bräuer, Isabelle Deflers, Christa Klein und Marie Muschalek, Freiburg, Mirjam Höfner, München, Nina Reusch, Berlin

Ort: Freiburg Institute for Advanced Studies (FRIAS), Universität Freiburg
Zeit: 10.-12.07.2019
Einreichfrist: 26.02.2019

Intersektionalität ist ein interdisziplinäres Forschungskonzept zur Analyse gesellschaftlicher Ungleichheitsbeziehungen und Herrschaftsverhältnisse in ihren Verschränkungen. Soziale Ungleichheiten entlang der Differenzachsen race, class, gender oder auch dis/ability, body, Religion, Nationalität, Herkunft, Raum u.v.m. werden mit diesem Ansatz in ihren historisch und kontextuell spezifischen gesellschaftlichen Interdependenzen untersucht.

Der Begriff Intersektionalität, 1989 von der amerikanischen Juristin und Mitbegründerin der Critical Race Theory Kimberlé Crenshaw geprägt, avancierte in den 1990er Jahren zum neuen buzzword der Geschlechterforschung und wird bereits seit etwa zehn Jahren auch in der „zumeist etwas ‚langsameren‘“ (Stieglitz) Geschichtswissenschaft diskutiert. Auf der Tagung Geschichte intersektional möchten die Veranstalterinnen historische Forschungsarbeiten mit intersektionaler Perspektive diskutieren und danach fragen,

  1. auf welche Weise bereits vor der Prägung des Begriffs intersektional geforscht wurde (Tradition/Innovation)
  2. warum das Konzept der Intersektionalität im deutschen und internationalen Kontext heute so wichtig ist und wie es jeweils rezipiert wurde (Aktualität/Rezeption). Weiterlesen und Quelle … (Web)

CfP: Gender and Ethnonationalism. A New Era of Reproductive Choices and Constraints? (Event: 06/2019, Münster); DL: 31.12.2018 [REMINDERIN]

Dezember 11th, 2018

Isabel Heinemann / Verena Limper / Mrinal Pande, SFB 1150 – Kulturen des Entscheidens, WWU Münster; Alexandra Minna Stern, American Culture, University of Michigan

Venue: Münster
Time: 27.-29.06.2019
Proposals by: 31.12.2018

Although in many “Western” and Central European States ultra-nationalist movements seem to be on the rise, there is limited historical research on their ideological and cultural appeal. Initial explorations suggest that their reliance on conceptions of traditional family, “homelands” and “human biodiversity” are key. To advance scholarly research as well as inform political understandings, we will host an international and interdisciplinary workshop at the University of Münster, Germany.

Focusing on gender norms, women’s roles and concepts of reproductive decision-making es-poused by these movements on their websites, in their media ventures, and in their publications, we will explore the objectification of women in these otherwise predominantly male organizations, examine the complexities of women’s agency, and discuss the effects of rising ethnonationalism on gender policies at large. To contribute to understanding the implications of „alt-right,“ „ultra-nationalist“ and „ethno-nationalist“ movements across Europe and the US, we seek to bring together an interdisciplinary group of historians, cultural anthropologists, and social scientists for an international workshop.

Conceived in the framework of the Collaborative Research Center of the German Science Foundation 1150 “Cultures of Decision-Making” and its … read more and source (Web).