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Klicktipp: Sandra Knopp und Brigitte Pellar: Käthe Leichter – Eine Stimme für Frauen (Podcast)

Juli 27th, 2021

Radio Orange, Sendung „Hocknkabinett. Das Magazin für Arbeit und Alltag“ (Web)

In diese zweieiligen Reihe von Sandra Knopp steht die Lebensgeschichte einer außergewöhnlichen Frau im Fokus. Sie war Sozialwissenschaftlerin, Gewerkschafterin und die erste Frauenreferentin der Arbeiterkammer in Wien. Ihre Forschungsarbeiten machten deutlich, wie der Arbeitsalltag von Frauen aussah. Die Rede ist von Käthe Leichter.

  • Käthe Leichter: Eine Stimme für Frauen #1 (Web)

Käthe Leichter wurde im Mai 1938 von der Gestapo verhaftet. Im Gefängnis schrieb sie ihre Lebenserinnerungen nieder, die eine Freundin aus der Haft schmuggeln konnte. In dieser Sendung werden einige Passagen vorgelesen. Mithilfe der autobiografischen Dokumente wird deutlich, was Käthe Leichter geprägt hat, wie sie sich für andere einsetzte und was ihre unbekannten Facetten waren. Historikerin Brigitte Pellar hat die Textstellen ausgewählt und erzählt in Folge #1 was sie an Käthe Leichter fasziniert.

  • Käthe Leichter: Eine Stimme für Frauen #2 (Web)

Im zweiten Teil sprechen Sandra Knopp und Brigitte Pellar darüber, wie Käthe Leichter als Mensch war. Außerdem, wie sie die Zeit der Diktaturen erlebte. Während ihre Familie nach dem Anschluss Österreichs an Hitler-Deutschland 1938 ins Ausland ging, bereitete sie lange ihre legale Ausreise vor. Doch sie wurde verraten und kam in Gefangenschaft, und wurde schließlich ermordet.

„Hocknkabinett. Das Magazin für Arbeit und Alltag“

Beschreibung: „Die Sendung ‚Hocknkabinett‘ von Sandra Knopp und Stefan Wolfinger dreht sich um die ‚Hockn‘, Wienerisch für ‚Arbeit‘ – und um alles, was dazugehört: Alltagsleben, Familie, Freizeit. Gebracht werden dabei zum Beispiel:

  • Tipps und Infos zu Arbeitsrecht, Steuer, Sozialversicherung
  • aktuelle Studien zur Situation von Beschäftigten
  • Ausflüge in die Vergangenheiten – etwa zu verschwundenen Berufen oder historischen Akteur:innen
  • Tipps, Tests und kritische Analysen für Konsument_Innen
  • und nicht zuletzt: Kulturbeiträge und gute Musik“

Conference: Suffrage Now! International Conference on Gender and Democracy, 13.-14.08.2021, virtual space [REMINDERIN]

Juli 27th, 2021

Stockholm University (Web)

Venue: virtual space, via Stockholm
Time: 13.-14.08.2021

The conference aims to initiate and present research on the introduction of women’s suffrage and its consequences in a comparative and global perspective — and to bring together scholars from a variety of disciplines and countries for a critical dialogue on women’s suffrage, gender and democracy.

Keynotes

  • Birgitta Bader-Zaar (Vienna): Women’s Enfranchisement as an Iconic National Milestone
  • Corrine McConnaughy (Princeton Univ.): US Women Suffrage as Racialized Claim: Incentives and Outcomes
  • Veronica Giordano (Buenos Aires); Suffrage and Beyond in Latin America: Candidates, First Ladies and Presidents
  • Sumita Mukherjee (Bristol): Indian Suffragettes: Female Identities and Transnational Networks

The conference is organized around the following themes:

  • The actors: This theme revolves around the role of actors — the visions, strategies and transnational interactions of the suffrage movements, alliances and conflicts. The focus is on historical analyses, as well as on contemporary social and political movements for political inclusion, representation and democracy processes.
  • The institutions: This theme engages with the institutional and historical context of suffrage, for instance nationalism, war and new institutions. The focus is on the limitations and constraints to universal suffrage or explore the contemporary challenges to democracy and political representation from a gender or intersectional perspective.
  • Culture, discourses and morality: This theme focuses on the manifestations of the struggle for suffrage through culture and discourse, for instance affections, songs and posters, bodies and dress code. Narratives and contested celebrations. The focus engage with moral dimensions of suffrage such as suffrage and morality, religious movements, temperance and nationalism.

Source: genus-request@listserv.gu.se

Symposium: Gender in Transformation Processes: Central and Southeast European Perspectives, 30.09.01.10.2021, virtual space

Juli 26th, 2021

Fellowship-Programm Gender und Alter/n im zentral- und südosteuropäischen Kontext (Univ. Graz) (Web)

Venue: virtual space, via Graz
Time: 30.09.01.10.2021

Co-Organizers of the symposium are the Department of Sociology and the Center for Inter-American Studies (Univ. of Graz), the Department of Sociology (Univ. of Zadar) and the Institute of Social Sciences Ivo Pilar (Split).

Programme (Web)

9.00: Welcome

  • Welcome Address: Martin Polaschek, Rektor of the Univ. Graz
  • Opening: Roberta Maierhofer and Inga Tomic-Koludrovic
  • Keynote: Karl Kaser

10.30: Private and Public Gender Aspects; Chair: Roberta Maierhofer

  • Inga Tomic-Koludrovic and Mirko Petric (Zadar): Public and private patriarchy in contemporary South East Europe (2014-2021): Presenting the results of two research projects (SCOPES and Genmod)
  • Siegfried Gruber (Graz): Female household heads in historical Central and Southeast Europe
  • Emira Kalaj (Shkodra): Female Entrepreneurship in Albania: A microeconomic analysis

13.30: Gendered Aspects of Work and Migration; Chair: Inga Tomic-Koludrovic

  • Marija Šaric (Zadar): Circular labour migration of older women: breaking the intergenerational care cycle?
  • Oksana Ermolaeva (Bucharest): Between “the Finnish spies” and the Soviet political police: Female Roles in Transborder Migrations in Eastern Karelia at the Beginning of the 20th century
  • Ylvije Kraja (Shkodra): Gender and migration from Albania during the democracy
  • Read more … (Web)

Source: Female-l

Workshop: „Alltagsväter?“ Männliche Sorgebeziehungen in historischer Perspektive seit 1950, 20.-21.09.2021, virtueller Raum [REMINDERIN]

Juli 26th, 2021

Katja Patzel-Mattern, Professur für Wirtschafts- und Sozialgeschichte an der Ruprecht-Karls-Univ. Heidelberg (Web)

Zeit: 20.-21.09.2021
Ort: virtueller Raum, via Heidelberg
Anmeldung bis: 01.08.2021

Der Workshop befasst sich mit Kontinuitäten und Brüchen in Leitbildern und Alltag der Vaterschaft in der BRD und der DDR seit 1950. Im Rahmen des Workshops erhalten sechs Historiker:innen und Sozialwissenschafter:innen die Gelegenheit, ihre Projekte zur Diskussion zu stellen. Ein zentraler Ausgangspunkt hierfür ist die konstatierte Diskrepanz zwischen Leitbild, Einstellungen und Praxis in den väterlichen Sorgebeziehungen: Warum blieb die Beteiligung von Vätern an der Sorgearbeit für Kinder trotz großer Veränderungen im gesellschaftlichen Väterleitbild und in den individuellen Einstellungen gering? Überdies setzen sich die Vortragenden damit auseinander, welche Quellen sich eignen, um die Qualität, Intensität und Veränderungen der Sorgebeziehungen zwischen Vätern und Kindern zu erforschen.

Die Vorträge verdeutlichen zu welchen Zeitpunkten und aus welchen Gründen sich Vaterschafts-Leitbilder änderten und welche Diskurse und Akteure diesen Wandel in der bRD und der DDR begleiteten. Neben diesen Brüchen in gesellschaftlichen Väterbildern werden Kontinuitäten väterlichen Handelns vor dem Hintergrund gesellschaftlicher und arbeitsmarktpolitischer Rahmenbedingungen wie Arbeitszeiten, Arbeitsmarktlage und Müttererwerbstätigkeit diskutiert. Dabei wird eine interdisziplinäre Verständigung zwischen historischen und sozialwissenschaftlichen Zugängen angestrebt. Nicht zuletzt werden theoretische und methodische Ansätze diskutiert, die es ermöglichen, eine Alltagsgeschichte von Vaterschaft zu schreiben.

Programm

Mo., 20.09.2021

  • 14:00 Uhr: Begrüßung und Vorstellungsrunde
  • 14:30 Uhr: Einführungsvortrag: Till van Rahden (Université de Montréal): Im Herbst der Patriarchen: Väterlichkeit und Demokratie in der frühen Bundesrepublik
  • Weiterlesen und Quelle … (Web)

Klicktipp: HerStory – Starke Frauen der Geschichte (Podcast)

Juli 23rd, 2021

HerStory – Starke Frauen der Geschichte: Podcast von Jasmin Lörchner (Web)

Die Journalistin und Historikerin Jasmin Lörcher veröffentlicht seit mehr als einem Jahr alle zwei Wochen die Geschichte einer Frau in ihrem Podcast. Bisher sind bereits gut 30 Folgen zusammengekommen.

Beschreibung: „Frauen machen Revolution, erringen wissenschaftliche Durchbrüche, entwickeln Erfindungen, gehen auf Abenteuer oder regieren kriminelle Organisationen – aber in den Geschichtsbüchern landen wichtig aussehende Herren mit Wohlstandsbäuchen, Monokeln, Pfeifen, Schnurrbärten und großen Colts.

Schluss damit! HerStory ist ein Podcast über starke Frauen der Geschichte, im Guten wie im Schlechten: HerStory stellt dir alle zwei Wochen Pionierinnen in Hosen, auf Motorrädern, mit Mikroskopen und Revolvern vor. HerStory erzählt von Wegbereiterinnen aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik – und all jenen, die sich nicht um Geschlechter- oder Rollenbilder scherten.

Spoiler: Nicht jede Protagonistin taugt als Vorbild. Aber es geht auch nicht darum, das Auftreten von Frauen in der Geschichte weißzuwaschen. Sondern darum, ihnen dort überhaupt einen Platz zu geben.“ (Web)

Bisherige Folgen:

  • Judith Leyster – Die vergessene holländische Meisterin
  • Die Mongolenprinzessinnen, die Dschinghis Khans Herrschaft sicherten
  • Ada Blackjack – Überlebenskünstlerin der Arktis
  • Rita Levi-Montalcini: Die passionierte Wissenschaftlerin (feat. Jasmin Schreiber und Lorenz Adlung vom Weblog Bugtales)
  • Frauen im Widerstand: Gespräch mit Nora Hespers
  • Sophie Scholl: Die suchende Widerstandskämpferin
  • Clementine Churchill: Die Schatten-Premierministerin
  • Isabelle Eberhardt: Die Nomadin in der Wüste
  • Gracia Mendes Nasi: Bankchefin und Kämpferin für das jüdische Volk
  • Die Athletinnen um Alice Milliat: Die Pionierinnen von Olympia für Frauen
  • Dr. James Barry: Revolutionär der Hygienestandards
  • Sonderfolge: Frauen in der Fotografie Read the rest of this entry »

Redaktioneller Hinweis: Neue Kategorie „Podcasts, Videos etc.“ // Editorial note: New category „Podcasts, Videos etc.“

Juli 23rd, 2021

Lieber Leser:innen des Salon 21!

Diesen Sommer gibt es im Salon 21 eine Reihe mit feministischen Geschichtepodcasts. Wöchentlich werden neue Projekte vorgestellt.

Dazu wurde die neue Kategorie „Podcasts, Videos etc.“ eingerichtet. Hier finden sich auch alle bisherigen Posts zu solchen Formaten (Web).

Viel Vergüngen beim Lesen, Hören und Schauen!

Li Gerhalter, Administratorin des Salon 21

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Dear readers of Salon 21,

This summer, Salon 21 is hosting a series of feminist history podcasts. Each week, new projects will be presented.

For this purpose, the new category „Podcasts, videos, etc.“ was created. Here you can also find all previous posts about such formats (Web).

Enjoy reading, listening, and watching,

Li Gerhalter, Administrator of Salon 21

CfP: Mädchen*fantasien – zur Politik und Poetik des Mädchenhaften (Event, 06/2022, Zürich); bis: 30.092021

Juli 22nd, 2021

7. Tagung der Kommission Kulturen populärer Unterhaltung und Vergnügung in der Dt. Gesellschaft für Volkskunde (Web); Moritz Ege, Christine Lötscher, Julian Schmitzberger und Anja Schwanhäußer (Zürich und Göttingen)

Ort: Universität Zürich
Zeit: 02.-04.06.2022
Einreichfrist: 30.9.2021

Starke, wütende, süße, fiese Mädchen, good girls und bad girls, fat girls und sad girls, waif und Wildfang, Tomboy und Nesthäkchen, geek girls, und Superheldinnen, diverse‘ girls* of color mit intersektionaler Agenda und deutsche Mädels mit blonden Zöpfen, Mädchen mit Basecap und mit Kopftuch, girls, grrrls, gurls, Rebellinnen mit Pfeil und Bogen, Heidis Mädchen, Mädchen-cyborgs, Pferdemädchen, total natürliche Mädchen und Mädchen, die sich gerade nicht über das biologische Geschlecht bestimmen: Die Pop(ulär)kultur macht vielfältige Mädchen-Figuren sichtbar und, im Sinne Angela McRobbies, „luminous“.

Mädchen kuscheln, kratzen, lästern, lauschen, lieben, tiktoken, twerken, tratschen, zähmen, zicken. Wenn wir mit Simone de Beauvoir davon ausgehen, dass Mädchen nicht als Mädchen geboren, sondern zu Mädchen werden, dann verweist das Mädchenhafte aus kulturanalytischer Perspektive nicht zuletzt auf habituelle und ästhetische Stile. Sie werden in kulturellen Repräsentationen aufgeführt und in (Mädchen*-)Gruppen gelebt, die sich nicht nur wegen, sondern auch trotz ihrer – weiterhin in vielerlei Hinsicht untergeordneten – gesellschaftlichen Rolle und den damit verbundenen Regeln und Codes mädchenhaftverhalten. „Mädchen*fantasien“ meint hier zweierlei: einerseits die riechenden, tastenden, schmeckenden, hörenden, fühlenden Jugendlichen selbst – samt ihrer welt-schaffenden Imaginationen, ihren Träumen, Wünschen und Sehnsüchten. Anderseits mediale, auch fiktionale Repräsentationen von Mädchen und Mädchenhaftigkeit sowie die gesellschaftlichen Hoffnungen, Heilsversprechen, Utopien, Vorurteile, Begierden Verniedlichungen etc., die auf Mädchen projiziert werden und die sie aushalten müssen.

Gerade in den letzten Jahren sind die Stärkung von Mädchen, die Schaffung positiver Identifikationsmöglichkeiten und die Abkehr von althergebracht-patriarchalen Normen zu besonders prominenten Zielen von progressiver Kulturproduktion und -politik avanciert. Junge Frauen* Read the rest of this entry »