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Archive for the 'Category_Netzwerke' Category

CfP: (Ge)Schlechte(r) Religionswissenschaft!? Multidisziplinäre Ansätze einer kritischen Genderforschung zu Religion (Event, 03/2020, Bochum); bis: 15.11.2019

Freitag, Juli 19th, 2019

Benedikt Bauer und Kristina Göthling-Zimpel (Ruhr-Univ, Bochum); Anna-Katharina Höpflinger (LMU München)

Zeit: 25.–27.03.2020
Ort: Ruhr-Universität Bochum
Einreichfrist: 15.11.2019

Anlässlich der Neugründung des Arbeitskreises Gender und Religion (AKGR) innerhalb der Deutschen Vereinigung für Religionswissenschaft findet die Tagung „(Ge)Schlechte(r) Religionswissenschaft!? Multidisziplinäre Ansätze einer kritischen Genderforschung zu Religion“ statt. Als Auftakt des Arbeitskreises laden die Veranstalter_innen Expert_innen und Nachwuchs-Wissenschafter_innen der Religionswissenschaft und angrenzender Fächer mit Forschungsschwerpunkt auf Gender und Religion ein, Potentiale sowie Limitationen und neuere Ansätze sowie Desiderate religionswissenschaftlicher und religionsbezogener Genderforschung gemeinsam mit uns zu eruieren.

Zuweilen erscheint die Religionswissenschaft noch immer „genderblind“ und ebenso die Genderforschung „religionsblind“. Diese Religionsblindheit der Gender Studies und umgekehrte Genderblindheit der Religionswissenschaft überraschen mit Blick auf die aktuellen öffentlichen Debatten: Sexualität, Normativität und Religion sind grundlegende Kategorien zur Erfassung der Diskussionen um Abtreibung oder Zölibat. Machtprozesse rund um Körper kommen nicht nur bei Fragen nach Frauenordination in der römisch-katholischen Kirche und bezüglich islamischer Frauenbekleidung zur Sprache, sondern z.B. auch bei den gegenwärtigen und historischen Haltungen von Religionen zu LGBTQI+ zum Tragen.

Nicht nur die gegenwärtige Verschränkung von Gender und Religion liegt im Fokus gendersensibler Religionswissenschaft, auch eine religionsgeschichtliche Erforschung genderzentrierter Thematik ist nötig, um der bestehenden und gegenseitigen Religions- und Genderblindheit der Disziplinen aktiv gegenüberzustehen. Wie konnten z.B. spezifische Frauen- und Männerbilder auf Basis religiöser Wertvorstellung bis in die Gegenwart nachwirken und bleibend aktuell sein? Neben dem … weiterlesen und Quelle (Web).

CfP: Weibliche Partizipationsräume in Geschichte und Gegenwart (Event, 07/2020, Stuttgart-Hohenheim), bis: 31.07.2019

Freitag, Juli 19th, 2019

Verein Frauen & Geschichte Baden-Württemberg (Web) in Kooperation mit der Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart und der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg

Zeit: 23.-25.7.2020
Ort: Stuttgart-Hohenheim
Einreichfrist: 31.07.2019

Vortrags- und Präsentationsangebote in Genderperspektive für die folgenden thematischen Schwerpunkte werden erbeten:

  • Historische, philosophische oder rechtliche Dimensionen von Partizipationsmodellen (einschließlich Berechtigungs- und Ausschlussmechanismen),
  • geschlechtsspezifische Auswirkungen von Partizipationsräumen und -regeln,
  • politische Partizipation in Parteien, Gremien und kommunalen Institutionen,
  • Modelle politischer Partizipation in Europa,
  • kulturelle / gesellschaftliche / soziale Partizipation in Vereinen und Ehrenamt,
  • die Entwicklung von Partizipationsrechten von MigrantInnen, in weiblicher Sozialarbeit und Vereinswesen,
  • Partizipation von Frauen in den Kirchen,
  • individuelle Handlungsspielräume von Frauen im Umgang mit Partizipationsnormen.

Ein Baden-Württemberg-Bezug ist willkommen, aber nicht zwingend.

Vorschläge für Vorträge und Performances (max. 3000 Zeichen) sowie ein kurzes CV werden bis zum 31.7.2019 erbeten an: Sylvia Schraut (Frauen & Geschichte Baden-Württemberg), E-Mail: Sylvia.schraut@unibw.de

Quelle: https://www.hsozkult.de/event/id/termine-39607

Projektpräsentation: WENDige FRAUEN*. Selbstbestimmte Frauen*Lesbenprojekte in Dresden der 1980er- und 1990er-Jahre, 20.07.2019, Dresden

Freitag, Juli 12th, 2019

Frauenstadtarchivs Dresden (Web) und Deutsches Digitales Frauenarchiv (Web)

Zeit: 20.07.2019, ab 18.00 Uhr
Ort: Hole of Fame, Königsbrücker Str. 39, Dresden

Projektvorstellung, Musik & Tanz

In der DDR waren Homosexuelle, die sich offen organisierten, von Repressionen und Stigmatisierung betroffen. Die Sichtbarmachung nicht-heteronormativer Lebensweisen und der Austausch miteinander waren erschwert. Dennoch entstanden in den 1980er-Jahren in Dresden und Sachsen vermehrt Initiativen und Netzwerke, u.a. (lesbischer) Frauen*, von denen viele heute aus der städtischen nicht-institutionellen Zivilgesellschaft nicht mehr wegzudenken sind.

Im wiedervereinten Deutschland befand sich in Dresden dann das erste Büro der Frauenbeauftragten. Hier konnte sich ein Netzwerk nicht-institutioneller Frauen*initiativen, -projekte und -vereine mit verschiedenen Schwerpunkten gründen.

In mehreren Oral-History-Interviews geben damalige Akteurinnen* ihre subjektive Sicht auf diese Zeit wieder. Ihr Expertinnen*-Wissen zur Dresdner bzw. sächsischen Frauen*Lesbenszene der „Wendezeit“ stellt eine große Bereicherung für die feministische Forschung zur ostdeutschen Frauen*geschichte dar.

Nun können die Inhalte dieses Projektes den Unterstützer*innen und der interessierten Öffentlichkeit vorgestellt werden. Die Themen feministische Kämpfe, Selbstorganisierung, lesbisches Leben in der DDR bzw. Dresden, Frauen*-Strukturen und -Projekte in Dresden sollen damit öffentlich präsenter und wissenschaftlich verfügbar gemacht werden. Interessierte können miteinander ins Gespräch kommen und feministisch feiern. Dadurch soll nichtzuletzt der öffentliche Raum durch feministische Inhalte und Stimmen geprägt werden. Der Eintritt ist frei.

 

Klicktipp: PAULA – Bibliografie Frauen und Geschlechterverhältnisse in der DDR und in den neuen Bundesländern (Online-Datenbank)

Donnerstag, Juni 20th, 2019

i.d.a. Dachverband deutschsprachiger Frauen-/Lesbenarchive, -bibliotheken und -dokumentationsstellen (Web)

Die Bibliografie „PAULA“ ist ein eigenständiges Verzeichnis von Literaturnachweisen zum Thema Frauen und Geschlechterverhältnisse in der DDR und in den neuen Bundesländern. Sie wurde von Karin Aleksander, der Leiterin der Genderbiblitothek der HU Berlin, zusammengstellt und ist 2005 als Buch erschienen.

Die Daten sind nun in aktualisierter und stark erweiterter Form in „Meta“ online verfügbar. Meta ist der gemeinsame Online-Katalog der in i.d.a. vernetzten feministischen Bibliotheken, Archive und Dokumentationseinrichtungen aus dem deutschsprachigen Raum. PAULA wird weiterführend ergänzt, derzeit liegen 6.487 Einträge vor.

Link zu den Einträgen von PAULA

Link zum gesamten gemeinsamen Online-Katalog Meta

Publikation als Grundlage: Karin Aleksander 2005. Frauen und Geschlechterverhältnisse in der DDR und in den neuen Bundesländern. Berlin: trafo Verlag 2005.

Klicktipp: frida. Netzwerk der feministischen bzw. frauen*bezogenen Bibliotheken, Archive und Dokumentationsstellen in Österreich (neue Website online)

Samstag, Juni 15th, 2019

frida. Verein zur Förderung und Vernetzung frauenspezifischer Informations- und Dokumentationseinrichtungen in Österreich (Web)

frida ist ein österreichweites Netzwerk von Einrichtungen oder Organisationen, die in der feministischen bzw. frauen*bezogenen Bibliotheks-, Archive- und Dokumentationsarbeit tätig sind, sowie von Einzelpersonen, die an diesen Themen Interesse haben. Nach ersten Treffen 1991 konstituierte sich frida 1992 als Verein und ist seither tätig.

Im Frühjar 2019 ist frida mit einer neue Website online gegangen (Link).

Hier werden die derzeit 15 Mitgliedseinrichtungen von frida aus Wien, Graz, Innsbruck, Linz und Salzburg vorgestellt. Es gibt einen Abriss von Ereignissen in der bisherigen Geschichte des Netzwerks und von großen Projekten, die in dem Rahmen umgesetzt worden sind. In der Rubrik „Einblicke“ finden sich verschiedene Bekanntmachungen und aktuelle Hinweise.

Insgesamt bietet die Website einen guten Überblick über die feministisch ausgerichteten Bibliotheken, Archive und Dokumentationsstellen in Österreich. Und sie macht Ergebnisse der Frauen*- und Geschlechtergeschichte bzw. -forschung sowie den Queer-Studies zugänglich und sichtbar.

 

Workshop: Keine Nähmaschinen mehr! Feministische Gedächtnisarbeit in Indien und Deutschland, 29.-30.06.2019, Oldenburg

Donnerstag, Juni 13th, 2019

Medienbüro e.V. und Zentrum für interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung an der Carl von Ossietzky Univ. Oldenburg (Web)

Ort: kreativ:LABOR in der Kulturetage, Oldenburg
Zeit: 29.-30.06.2019
Anmeldung bis: 24.06.2019

Im Zuge der „neuen Frauenbewegungen“ in der zweiten Hälfte des 20. Jhds wurden viele FrauenLesben-Archive und -bildungseinrichtungen gegründet. Ihre Arbeit hat auch heute nichts an ihrer Aktualität verloren. Der Titel des Workshops verweist auf eine Aktion der indischen Archivgründer/innen im Jahre 1994. Sie schrieben die Parole „Keine Nähmaschinen und Gemüsegärten mehr!“ während eines Beratungstreffens zur geschlechtersensiblen Entwicklungsarbeit an die Tafel und kritisierten damit die dort diskutierten Programme, die traditionellen Geschlechterkonzepten folgten.

Die Geschlechterordnungen haben sich in den letzten Jahrzehnten vielerorts verändert, Frauenrechte sind gestärkt worden, aber antifeministische Backlashs sind in verschiedenen Weltregionen feststellbar, rechter Populismus und klassische Familienbilder gewinnen öffentlich an Zustimmung. Angriffe auf Feminismus, Gleichstellungspolitik und sexuelle Selbstbestimmung haben zugenommen. Unter Rechtfertigungsdruck stehen auch die Gender Studies, wie das kürzliche Verbot in Ungarn zeigt. Auch vor diesem Hintergrund ist es dringlich, dass sich Aktivist/innen für Geschlechtergerechtigkeit verstärkt vernetzen, von der Arbeit anderer hören, lernen und profitieren. Zugleich besteht weiterhin eine vielfältige Debatte zur Kategorie Frau. LGTBQI+-Bewegungen haben dazu beigetragen, heteronormative und heterosexuelle Ordnungen zu problematisieren und multiple Geschlechterkonzepte in den Blick zu nehmen. Die Aufmerksamkeit für Macht- und Unterdrückungsstrukturen (z.B. Klasse, Kaste, Alter), für … weiterlesen (Web).

Quelle: https://www.hsozkult.de

Feministischen Sommeruni 2019: Politisch – solidarisch – streitbar, 28.-29.06.2019, Leipzig [REMINDERIN]

Mittwoch, Juni 12th, 2019

Feministischen Sommeruni Leipzig 2019 (Web)

Zeit: 28.-29.06.2019
Ort: Leipzig

Organisiert von der Louise-Otto-Peters-Gesellschaft e.V. (LOPG) in Kooperation mit dem Deutschen Digitalen Frauenarchiv und und dem Archiv Frau und Musik / FFBIZ – das feministische Archiv / Frauenstadtarchiv Dresden / der Genderbibliothek der HU Berlin / MONAliesa – Feministische Bibliothek / und dem Spinnboden Lesbenarchiv und Bibliothek.

„Ohne Frauen keine Demokratie“ – diese feministische Forderung gehört zu Sachsen: Hier kämpften Pionierinnen der Frauenbewegung wie Louise Otto-Peters vor mehr als 100 Jahren um das Frauenwahlrecht. Hier gingen vor 30 Jahren Frauen auf die Straße und veränderten die Republik. Die Geschichte der Demokratie ist jedoch häufig eine von Männern, die des Feminismus eine westdeutsche Erzählung. Zur Feministischen Sommeruni 2019 kommen aktuelle und historische Perspektiven aus feministischen Archiven, frauenbewegter Kultur, Wissenschaft und Politik zusammen.

Programm

  • Fr., 28. Juni ab 10 Uhr: Vorträge, Workshops, Performances, Filme, Diskussionen und Musik

Mehr als 20 kostenfreie Veranstaltungen schlagen den Bogen von den Anfängen der Frauenbewegung über Herstory aus DDR und Ostdeutschland bis hin zu aktuellen politischen Herausforderungen für Demokratie und Feminismus.

  • Sa., 29. Juni ab 11 Uhr: Feministisches paneuropäisches Picknick gegen Rechts

Das konkrete Programm und die Orte werden auf der Website veröffentlicht.