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Archive for the 'Topic_1. Weltkrieg' Category

Klicktipps: Übersichten zu Quellensammlungen aus dem Ersten Weltkrieg auf Portalen und in den Sozialen Medien (Weblogeinträge)

Mittwoch, August 15th, 2018

Ein Ausgangspunkt für diese Zusammenstellung im Salon 21 war der Weblogeintrag von Mareike König auf „La Grande Guerre 1914-2014“ (2014)

Anlässlich des Erinnerungsjahres 1914 (und auch bereits zuvor) wurden international zahlreiche Digitalisierungsprojekte umgesetzt. Hier werden Selbstzeugnisse und andere historische Quellen online auf Portalen und in verschiedenen Formaten der „Sozialen Medien“ zur Verfügung gestellt.

Bei Selbstzeugnissen handelt es sich in den meisten Fällen um die Kriegstagebücher von Soldaten bzw. deren Feldpostbriefe. Die Projekte sind jeweils unterschiedlich konzipiert. In einigen werden die Quellen auch jeweils genau 100 Jahre, nachdem sie verfasst worden sind, gepostet. Diese Projekte werden entsprechend nach wie vor laufend erweitert.

Die folgenden Zusammenstellungen bieten verschiedene Informationen über unterschiedliche Online-Ressourcen:

Christian Götter und Andreas Eberhard auf „H-Soz-Kult“
Christian Götter und Andreas Eberhard (Braunschweig) stellten bereits 2012 eine Sammelrezension von „digitalen Quellensammlungen zum Ersten Weltkrieg“ für die moderierte Informations- und Kommunikationsplattform H-Soz-Kult zusammen. (Web)

Klaus Graf auf „Archivalia“
Der Historiker Klaus Graf brachte im Jänner 2014 eine unkommentierte Auflistung von verschiedenen Initiativen in seinem Weblog „Archivalia“. (Web)

Mareike König auf „La Grande Guerre 1914-2014“
Die Historikerin Mareike König stellte in ihrem Weblog „La Grande Guerre 1914-2014“ im August 2014 die Übersicht „Der Erste Weltkrieg ‚in Echtzeit‘: Tagebücher 1914-1918 in den Sozialen Medien“ zusammen. Darin werden mehrere Projekte besprochen, eine weiterführende Linkliste erweitert die Vorstellung. (Web)

Otto Vervaart auf „digital 1418“
Der niederländische Historiker Otto Vervaart ging im Februar 2014 mit dem Weblog „digital 1418“ online, in dem er „digital projects concerning the First World War“ vorstellt. Diese Aufstellung wird auch aktuell noch ergänzt. Sie zeigt dabei den enormen Umfang und die vielen unterschiedlichen Perspektiven von Quellen-Ressourcen zum Ersten Weltkrieg, die inzwischen erarbeitet worden sind und online zur Verfügung stehen. (Web)

CfP: From War to Welfare. Global Perspectives since the 19th Century (Journal: Contemporanea); DL: 15.08.2018 [REMINDERIN]

Montag, Juli 30th, 2018

Special Issue of the Italian Journal „Contemporanea“ (Web)

Proposals by: 15.08.2018

A large body of scholarship has shown how the experience of the two world wars in the twentieth century was a crucial catalyst for the creation of modern welfare states. However, war’s role in social legislation has yet to be conceptualized more fully. In mainstream comparative literature on the welfare state, war is typically considered a rare, anomalous occurrence that is conceived as a kind of exogenous shock, as an ‚abnormal event‘, a ‚black swan‘ emergency or a critical juncture. In this way, war has constituted a gray zone in the history of the welfare state.

By contrast, the question of the origins and development of social protection systems has been viewed primarily in relation to processes of modernization or as an instrument for managing social conflict.

Nonetheless, recent studies of different national contexts have shown the fruitfulness of an approach that looks at the welfare state through the interpretative paradigm of the welfare-warfare link (for example: Scheidel 2017; Obinger–Petersen 2015; Castle 2010). Moreover, (mehr …)

Symposium: Frauen (be-)stimmen mit! 1918 als gesellschaftspolitische Zeitenwende, 27.09.2018, Berlin

Mittwoch, Juli 25th, 2018

Deutsche Gesellschaft e. V.; Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (Web)

Ort: Landesvertretung Sachsen-Anhalt beim Bund, 10117 Berlin
Zeit: 27.09.2018

In Deutschland erkannte der Rat der Volksbeauftragten am 12. November 1918 auch Frauen das Wahlrecht zu; sie konnten am 19. Januar 1919 erstmals bei den Wahlen zur Verfassungsgebenden Deutschen Nationalversammlung reichsweit wählen und gewählt werden. Die Deutsche Gesellschaft e. V. möchte sich gemeinsam mit dem Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat auf diesem Symposium 100 Jahre später mit der Rolle und dem Einfluss von Frauen auf die Politik und Gesellschaft beschäftigen. Dabei sollen historische Entwicklungen aufgezeigt werden, aber auch aktuelle Perspektiven werden eröffnet.

Programm

  • 10.00–10.15 Uhr: Begrüßung und Einführung: Michael Schneider, Staatssekretär des Landes Sachsen-Anhalt; Sabine Bergmann-Pohl, Präsidentin der Volkskammer und Bundesministerin a. D.
  • 10.15–10.45 Uhr: Joachim Käppner: „Der Kaiser dankt ab“ – Die Frauenbewegung von der Reichsgründung bis zum Ende des Deutschen Kaiserreichs
  • Weiterlesen und Quelle … (Web)

Conference: Thinking Sex After the Great War, 17.-19.10.2018, Brusseles

Montag, Juli 23rd, 2018

Antwerp University, Université Libre de Bruxelles and Ghent University; KU Leuven, UCL Louvain-la-Neuve, and AVG-Carhif / Forum Gender History Belgium

Venue: Royal Library, Brussels
Time: 17-19 October 2018

Programm (Web)

The last few decades, the multifaceted relations between gender and the First World War have been explored in various historical studies. Historians have analysed the role of gender in the run-up to the outbreak of the war and in the war propaganda, they have depicted the gendered experience of the war by soldiers and civilians, and probed the ways in which the war challenged and blurred existing gender roles. Yet they have also described how the war in the end often seemed to reinforce gender stereotypes. Throughout this rich literature, the question of the impact of the war on gender relations often resurfaces, although most scholars seem to agree that a definitive and general answer on the ‘net result’ of the war in terms of increasing or decreasing equality, is hard to reach and probably beside the point.

The organizers of this conference invite historians to reflect on the impact of the Great War on gender from the specific angle of learned discourses. Intellectuals, philosophers, social scientists, physiologists, psychologists and scientists witnessed and experienced the war personally. Some of them were integrated in the military war machine (either as ‘common’ soldiers, officers or experts) and were relocated, while others stayed at home and continued their jobs, or registered themselves as ‘conscientious objectors’ and explicitly opposed the war. Like other citizens, they lost family members and friends, experienced love and desire, excitement and disillusionment, enthusiasm and indignation. These experiences … read more (Web).

CfP: Revolution aus subjektiver Perspektive (Event: 11/2018, Paris); DL: 15.07.2018

Montag, Juli 2nd, 2018

Valérie Carré, Jean-François Laplénie und Agathe Mareuge; Sorbonne Université (Paris) – Faculté des Lettres – E.A. REIGENN

Ort: Paris
Zeit: 09.-10.11.2018
Einreichfrist: 15.07.2018

Das hundertjährige Jubiläum der Deutschen Revolution 1918-1919 teilt sich das Jahr 2018 mit einer langen Reihe anderer Gedenkfeiern. Zwischen dem 200. Jahrestag von Karl Marx, dem 170. Jahrestag der Revolutionen von 1848 und dem 50. Jahrestag von Mai 1968 scheint die Deutsche Revolution 1918-19 in den Hintergrund zu rücken. Davon zeugt auch die Unklarheit ihrer Benennung: Sie wird bald als „paradox“, „verraten“, „steckengeblieben“, „vergessen“, bald aber auch als „demokratisch“ tituliert. Manchmal wird der Akzent auf den zeitlichen Aspekt gelegt („Novemberrevolution“, „Märzkämpfe“), manchmal wird auf den wirklichen oder aber mutmaßlichen Ursprung der Ereignisse verwiesen („Spartakusaufstand“).

Wie es in Jubiläumsjahren oft der Fall ist, gibt es zahlreiche Neuerscheinungen zum Thema, wobei die meisten Beiträge einen Überblick über die deutsche Revolution geben und auf Vollständigkeit angelegt sind. Im Gegensatz zu dieser Tendenz möchte sich diese Arbeitstagung mit Schilderungen des revolutionären Geschehens aus subjektiver Perspektive beschäftigen, seien es persönliche Erinnerungen oder literarische und künstlerische Werke. In der Tat hat die Revolution von 1918-1919 vielleicht noch mehr als jedes andere Ereignis jener Zeit zu verschiedenen, oft auch widersprüchlichen Interpretationen Anlass gegeben. Dies lässt sich durch die Konflikte innerhalb linken Gruppierungen erklären, die damals die Revolution geprägt haben: von der … weiterlesen und Quelle (Web).

CfP: From War to Welfare. Global Perspectives since the 19th Century (Journal: Contemporanea); DL: 15.08.2018

Donnerstag, Juni 21st, 2018

Special Issue of the italian journal „Contemporanea“ (Web)

Proposals by: August 15, 2018

A large body of scholarship has shown how the experience of the two world wars in the twentieth century was a crucial catalyst for the creation of modern welfare states. However, war’s role in social legislation has yet to be conceptualized more fully. In mainstream comparative literature on the welfare state, war is typically considered a rare, anomalous occurrence that is conceived as a kind of exogenous shock, as an ‚abnormal event‘, a ‚black swan‘ emergency or a critical juncture. In this way, war has constituted a gray zone in the history of the welfare state.

By contrast, the question of the origins and development of social protection systems has been viewed primarily in relation to processes of modernization or as an instrument for managing social conflict.

Nonetheless, recent studies of different national contexts have shown the fruitfulness of an approach that looks at the welfare state through the interpretative paradigm of the welfare-warfare link (for example: Scheidel 2017; Obinger–Petersen 2015; Castle 2010). Moreover, recent research has also highlighted how (mehr …)

28. Sommerakademie: Verwischte Grenzen. Jüdische Identitäten in Zentraleuropa nach 1918, 03.-06.07.2018, Wien [REMINDERIN]

Donnerstag, Juni 21st, 2018

Institut für jüdische Geschichte Österreichs in Kooperation mit dem Centrum für jüdische Studien Graz und den Wiener Vorlesungen

Zeit: 03.-06.07.2018
Ort: Volkskundemuseum Wien
Programm als PDF

Das Ende des Ersten Weltkriegs 1918, der in Nord- und Osteuropa in weitere kriegerische Auseinandersetzungen mündete, manifestierte sich an vielen Orten als revolutionärer Systembruch von der Monarchie zur Republik, der von einer allgemeinen sozialen und ökonomischen Krise begleitet wurde. In den Nachfolgestaaten der ehemaligen Habsburgermonarchie wurden aus dem „Staatsvolk der Juden“ (Joseph Samuel Bloch) nationale oder religiöse Minderheiten, die ihre Position als solche noch zu behaupten hatten.

Jüdinnen und Juden waren auch als Individuen an den Veränderungen und Umbrüchen aktiv beteiligt und/oder passiv davon betroffen. Sie waren in hoher Zahl Opfer von Gewalt und zugleich auch Akteure revolutionären Wandels und demokratischer Neugestaltung.

Jüdische Gemeinden wurden mit Forderungen nach Demokratisierung ebenso konfrontiert wie mit Verschiebungen der innerjüdischen Machtstrukturen in Folge des aufstrebenden Zionismus und einer Politisierung der Orthodoxie. Zugleich brachten der Krieg und sein Ende ein Erstarken des Antisemitismus in Wort und Tat mit sich. In Reaktion darauf wurden jüdische Milizen gegründet und andere Abwehrmaßnahmen getroffen.