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Archive for the 'Topic_1. Weltkrieg' Category

Tagung: Besatzungsherrschaft und Alltag im Rheinland – Die belgische, britische und amerikanische Besatzung nach dem Ersten Weltkrieg, 27.06.2019, Köln

Mittwoch, Juni 5th, 2019

Lehrstuhl für Landesgeschichte der Rhein-Maas-Region, Univ. Duisburg-Essen; Institut für niederrheinische Kulturgeschichte und Regionalentwicklung, Niederrhein-Akademie / Academie Nederrijn e.V.; LVR-Institut für Landeskunde und Regionalgeschichte (Web)

Ort: Horion-Haus, LVR-Zentralverwaltung, Köln
Zeit: 27.06.2019

In vielen Gebieten des Rheinlands war der Aufbruch in die Demokratie nach dem Systemwechsel von 1919 mit der Erfahrung einer fremden Besatzung verbunden, die in Teilen bis zum Zusammenbruch der Weimarer Republik andauern sollte. Während die Auswirkungen der französischen Besatzung auf das Rheinland in dieser Zeit bereits eingehend erforscht wurden, sind Publikationen zur Geschichte der belgischen, britischen und US-amerikanischen Besatzungszone rar gesät. Entsprechend rückt die Tagung diese weniger erforschten Besatzungsherrschaften in den Fokus. Ziel ist es, ein differenziertes Bild der betroffenen rheinischen Gebiete in der Weimarer Republik zu zeichnen, die politische Organisation der Besatzung und die Prägung des Alltags zu erörtern und auf der Grundlage einer Sondierung bislang unbearbeiteten Archivmaterials neue Forschungsimpulse zu setzen.

Programm

  • 09:30 Uhr: Begrüßung: Ralf-Peter Fuchs (Duisburg-Essen) und Georg Mölich (Bonn)
  • 09:45 Uhr: Key-Note-Lecture: Susanne Brandt (Düsseldorf): Die Erinnerung an den Ersten Weltkrieg im Westen

Sektion 1: Britische Besatzung

  • 11:15 Uhr: Horst Bothien (Bonn): Die britische Besatzung Bonns
  • 12:00 Uhr: Benedikt Neuwöhner (Duisburg-Essen): Indirect Rule am Rhein? Die Aushandlung von Konflikten in der britischen Besatzungszone

Sektion 2: Belgische Besatzung

  • 14:00 Uhr: Mareen Heying (Düsseldorf): Sicherheit der Besatzungsarmeen. Fraternisierung, Prostitutionsverdacht und Geschlechtskrankheiten im belgisch besetzten Düsseldorf-Oberkassel, 1918–1926

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CfP: Violence Against Women in 20th Century Europe: Interdisciplinary Approach (Event, 09/2019, Kaunus); DL: 07.06.2019

Dienstag, Mai 21st, 2019

Vytautas Magnus University, Faculty of Humanities, Department of History, Lithuania

Venue: Kaunas, Lithuania
Time: 30.09.2019
Proposals by: 07.06.2019

An international seminar, dedicated to analyze gender-based violence in 20th century Europe, invites scholars from different disciplines of humanities and social sciences to present their research. Scholars from such disciplinary fields as history, law, sociology, criminology, anthropology, psychology and gender studies are especially welcome.

The seminar will focus on such topics and research questions as follows:

  • Why and how did gender-based violence in 20th century Europe emerged and what is the historical, ethical, psychological, economic, cultural, anthropological background of it?
  • What impact did dramatic political transformations, wars, ethnic and other conflicts of 20th century had on gender dynamics and representations? What connection did these aspects had to the phenomenon of gender-based violence?
  • The scale, density and various forms of gender-based violence in 20th century Europe: from generalizations to the case studies; from macro level to micro perspectives.
  • Methods and methodologies: sharing the experiences and best practices how to research gender-based violence from the interdisciplinary perspective.

The seminar organizers will cover hotel costs (two nights) for international participants. There is no participation fee and no registration fee. Working language is English.

Please submit your paper proposals consisting of (mehr …)

Vortrag: Barbara Klaus: „Sometimes, it feels as if all the men I ever danced with are dead.“ Der britische Erinnerungsdiskurs zum Ersten Weltkrieg (1914–1918) in aktuellen period drama Produktionen, 05.06.2019, Wien

Dienstag, Mai 21st, 2019

Vortrag im Rahmen der Reihe „Geschichte am Mittwoch“, Institut für Geschichte an der Universität Wien (Web)

Ort: Universität Wien, Universitätsring 1, 1010 Wien, Hörsaal 30
Zeit: 05.06.2019, 18.30 s.t.–20.00 Uhr

Der Erste Weltkrieg (1914–1918) wirft noch immer einen langen Schatten von seinem Ausbruch bis in die Gegenwart. In zahlreichen Nationen besitzt er auch noch heute einen geradezu mythischen Status. Dies trifft insbesonders auf Großbritannien zu. Dort wird der Erste Weltkrieg noch immer als größte Katastrophe der neueren Geschichte wahrgenommen. Im Zentrum stehen jene Narrative, Mythen, Metaphern und Symbole, die kriegsbezogen in den letzten 100 Jahren in diversen Medien entworfen und seither stetig weiterentwickelt wurden.

Im Rahmen des Vortrages wird näher auf jene Fernsehproduktionen eingegangen, die dem Genre des period drama zugerechnet werden können und heute maßgeblich den kollektiven Erinnerungsdiskurs zum Ersten Weltkrieg in Großbritannien weiter vorantreiben. Zu diesen zählen beispielsweise die Serien DOWNTON ABBEY (2010–2015) und PARADE`S END (2012), sowie die Filme BIRDSONG (2012) und TESTAMENT OF YOUTH (2014). Dabei soll aufgezeigt werden, welche Mikronarrative zum Ersten Weltkrieg aktuell in period dramas präsent sind und inwiefern diese, immer in Rekurs auf vergangene und gegenwärtige mediale Produkte, eine Weiterentwicklung im allgemeinen Erinnerungsdiskurs zum Ersten Weltkrieg signalisieren oder auch verdeutlichen, wie dauerhaft sich bestimmte Ansichten in der kollektiven Erinnerung halten können.

Zur Vortragenden: Barbara Klaus, (mehr …)

Vortrag: Hannes Leidinger: Die Wiederentdeckung vergessener Fronten. Geschichtsschreibung und öffentliches Gedenken zum Ersten Weltkrieg in Österreich 2014–2018, 29.05.2019, Wien

Mittwoch, Mai 15th, 2019

Vortrag im Rahmen der Reihe „Geschichte am Mittwoch“, Institut für Geschichte an der Universität Wien (Web)

Ort: Universität Wien, Universitätsring 1, 1010 Wien, Hörsaal 30
Zeit: 29.05.2019, 18.30 s.t.–20.00 Uhr

  • Moderation: Martin Haidinger

In den 1990er Jahren galt der Erste Weltkrieg noch als Randthema im „Antiquariats-Eck“ der Historiographie. Auch danach blieb das diesbezügliche Interesse in erster Linie auf einen überschaubaren, allerdings international zunehmend besser vernetzten Kreis von Expert/innen beschränkt. Der „Erinnerungs-Hype“, der mit Christopher Clarks „Sleepwalkers“ begann, veränderte die Gedächtniskulturen vieler Länder nachhaltig. Der Zeitraum von den „Schüssen in Sarajewo“ bis zum „Schwellenjahr 1918“ fand Beachtung in unzähligen wissenschaftlichen Publikationen, Ausstellungen, Medienschwerpunkten und Gedenkveranstaltungen. Österreich lag dabei im internationalen Trend. Im Vortrag gibt es einen Rückblick auf den „Hochbetrieb“ der letzten fünf Jahre.

Zum Vortragenden: Hannes Leidinger; Lehre an den Universitäten Wien, Salzburg, Budapest und Bern. Leiter der Wiener Außenstelle des Ludwig-Boltzmann-Instituts für Kriegsfolgen-Forschung. Mitglied der Militärhistorischen Denkmalkommission des BMLV, Forschungsprojekte und Publikationen v.a. zur Geschichte Mittel- und Osteuropas im 19. und 20. Jhd.

Weitere Vorträge der Reihe mit (u.a.) frauen- und geschlechterhistorischen Zugängen (mehr …)

CfP: Feministische Perspektiven auf Militärorganisation und Sicherheitspolitik in Zeiten transnationaler Kriegsführung (ZS Femina Politica); DL: 30.04.2019

Dienstag, April 9th, 2019

Femina Politica. Zeitschrift für feministische Politikwissenschaft (Web)

Einreichfrist: 30. April 2019

Die Thematik Krieg und Konflikt gewinnt aktuell politisch wie wissenschaftlich an Brisanz und Relevanz. Im Zuge der sogenannten ‚neuen Kriege‘ – wie sie seit den 1990er Jahren ausgemacht werden und sich beispielsweise im Kosovo, in Syrien, Afghanistan oder der Ukraine manifestieren – haben sich einerseits die Art der Kriegsführung, der militärischen Organisation sowie die Konfliktparteien verändert. Andererseits sind zentrale Mechanismen und Strukturen spezifischen staatlich und patriarchal organisierten Mustern verhaftet geblieben, was sich etwa bei Entscheidungen zu Kriegseinsätzen, aber auch in Friedensverhandlungen, Wehrdienstdebatten oder an Militäretats zeigt.

Diese Diskrepanz zwischen neuen Anforderungen und damit auch neuen Problemen, neuen trans- und supranationalen Politiken der Gewaltausübung, der Grenzbildung und des Grenzschutzes sowie der Militär(re)organisation hat zivil- und gesamtgesellschaftliche Auswirkungen. Tradierte Praktiken und die Persistenz von nationalstaatlich verfassten, vergeschlechtlichten Makrostrukturen in einer kapitalistisch und neoliberal organisierten Weltordnung verstärken diese noch. Weiterelesen … (PDF)

CfP: Gender and Trauma: Material, Methods, Media (Event, 09/2019, Michigan); DL: 30.04.2019 [REMINDERIN]

Montag, April 8th, 2019

Grand Valley State University

Venue: Grand Rapids, Michigan
Time: 20.-21.09.2019
Proposalsy by: 30.04.2019

Specialists in trauma studies and gender studies have collaborated to produce innovative research on war, genocide and other sites of extreme violence. Building bridges between scholars in trauma research and gender studies leads to important discoveries finding new source bases, methods and directions of inquiry, opens up new areas of research and raises critical questions. This conference aims to:

  1. Foster interdisciplinary dialogue between scholars in history, literature, media (film/popular and fine arts) studies, psychology, sociology, culture studies, women and gender studies and other fields.
  2. Share new sources, topoi and approaches in gender and trauma research.
  3. Explore the different ways in which concepts of ‘masculinity,’ ‘femininity,’ or ‘queerness’ are shaped and affected by traumatic events (including war, genocide, economic crisis, environmental disaster, domestic violence and other forms of violence).
  4. Explore and debate unconventional trajectories and tendencies in historiography and theory on gender and trauma.
  5. Build connections between scholars and the public/community in discussions of gender and trauma as they relate to historical and contemporary sociopolitical issues. Read more and source … (Web)

Vortrag: Veronika Helfert: Selbstermächtigung und das Ende der Arbeitsdisziplin: Die Streiks 1918 und die österreichische Rätebewegung, 02.04.2019, Wien

Samstag, März 30th, 2019

Vortrag im Rahmen der Reihe „Umbrüche – Veranstaltungsreihe zum Gedenkjahr 2018″ (Web)

Ort: VHS Ottakring, Ludo-Hartmann-Platz 7, 1160 Wien
Zeit: 02.04.2019, 18:30-20:00 Uhr

In den allermeisten Staaten dieser Erde wird der jeweilige Gründungstag jedes Jahr festlich begangen. Nicht so in Österreich. Hier spielt die Ausrufung der Republik Österreich am 12. November 1918 im historischen Bewusstsein keine Rolle. Die Ursache dafür liegt in der konfliktbeladenen Staatsgründung selbst.

Die VHS Ottakring widmet diesem Thema eine Vorlesungsreihe. Auf Basis neuester Forschungsarbeiten werden dabei neue Perspektiven auf das Geschehen eröffnet. Im Zentrum steht dabei weniger die große Politik, als vielmehr Erfahrungen und Wahrnehmungen unterschiedlicher Bevölkerungsgruppen: Ein Kaleidoskop der österreichischen Revolution.

Veronika Helfert legt in ihrem Vortrag das Augenmerk auf die Strukturen der Rätebewegung und analysiert diese hinblicklich Fragen nach (revolutionärer) Männlichkeit, Intersektionalität und Citizenship. Sie geht der Frage nach der Partizipation von Frauen in der Transformationsphase am und nach dem Ende des Ersten Weltkrieges in Österreich nach und stellt den Zusammenhang von Gewalt und Geschlecht in den politischen Prozessen dar.

„Umbrüche“ ist eine Vortragsreihe an der VHS Ottakring in Kooperation mit dem Institut für Zeitgeschichte der Universität Wien und mit Unterstützung des Österreichischen Nationalfonds sowie dem Bezirk Ottakring. Der Eintritt ist frei, Anmeldung erbeten unter ottakring@vhs.at.