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Archive for the 'Topic_1. Weltkrieg' Category

Sonderausstellung und Veranstaltungsreihe: Lebenszeichen. Fotopostkarten aus den Lazaretten des Ersten Weltkriegs, 19.10.2018-31.01.2019, Hamburg

Montag, Oktober 15th, 2018

Medizinhistorisches Museum Hamburg; Monika Ankele und Henrik Eßler (Web)

Ort: Medizinhistorischen Museum Hamburg
Zeit: 19.10.2018-31.01.2019
Eröffnung: 19.10.2018, 18.30 Uhr

Eine umfangreiche Sammlung von Postkarten ist Ausgangspunkt dieser neuen Sonderausstellung, die sich aus unterschiedlichen Perspektiven dem Lazarett als Erfahrungsraum widmet.

Bildpostkarten aus dem Lazarett waren oft das erste Lebenszeichen, das Angehörige von den Verwundeten des Ersten Weltkriegs erhielten. Kommerzielle Fotografen besuchten die Lazarette, fotografierten die Patienten und verkauften ihnen die Bilder als Feldpostkarten. Aber auch die Patienten selbst sowie das Lazarettpersonal machten Aufnahmen, die als Postkarten verschickt wurden. Viele bemühten sich um ein idealisiertes Bild, das den Schreibenden als genesenden und gut umsorgten Patienten zeigte. Doch die Realität des Krieges ist unübersehbar.

Aus medienhistorischer Sicht sind diese Selbstzeugnisse in ihrer Kombination aus Bild und Schrift herausragend. Viele Texte wurden von ungeübten Schreibern verfasst. Zentrale Botschaft war der fotografische Beweis: „Ich lebe noch“.

Ergänzt um … weiterlesen, Programm der Veranstaltungsreihe und Quelle (Web)

Ringvorlesung: 100 Jahre Frauenwahlrecht in Österreich, WiSe 2018/19, Wien

Mittwoch, Oktober 10th, 2018

19. Ringvorlesung Gender Studies (2018/19): Demokratie – Repräsentation – Geschlecht; Birgit Sauer (Institut für Politikwissenschaft) und Maria Mesner (Institut für Zeitgeschichte/Referat Genderforschung) (Web)

Ort: Universität Wien, Hörsaal 32, 1. Stock, Hof V, Universitätsring 1, 1010 Wien
Zeit: 10.11.2018-14.01.2019; donnerstags, 18.30 Uhr

100 Jahre Frauenwahlrecht in Österreich bieten im Jahr 2018 vielfach Anlass zum Feiern. Das Wahlrecht war ein wichtiger Erfolg der Frauenbewegungen des 19. Jhds. und sollte liberale Demokratie, politische Partizipation und Repräsentation ganz fundamental ändern. Die Ringvorlesung reflektiert die (historischen) Kämpfe, die nötig waren, um Frauen zu Staatsbürgerinnen zu machen.

Sie reflektiert aber auch die Brüche in den 100 Jahren, die immer wieder zu Rückschritten in der politischen Beteiligung von Frauen bzw. zu Rückschritten der Demokratie führten. Aktuelle Gefährdungen liberaler Demokratien in Europa durch die radikale Rechte machen es nötig, Konzepte wie Demokratie, Partizipation und Repräsentation aus einer Geschlechterperspektive und einer intersektionalen Sicht kritisch zu beleuchten. Dem möchte die Ringvorlesung Raum geben.

Programm

  • 11.10.2018: Maria Mesner und Birgit Sauer: Einführung
  • 25.10.2018: Petra Maier: From Number Fetishism to Symbols: the Political Representation of Gender

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Ringvorlesung zum Gedenkjahr: Wien 1918-1938 – Von der Utopie einer besseren Gesellschaft in die zivilisatorische Katastrophe, WiSe 2018/19, Wien

Montag, Oktober 8th, 2018

Hochschüler_innenschaft an der Universität Wien (ÖH) und SPL 7 Geschichte (Web)

Zeit: montags, bis 21.01.2019, wöchentlich, 15:00-16:30 Uhr
Ort: Universität Wien, Hauptgebäude, Hörsaal 50, 2. Stock, Stiege 8

Anfang des 20. Jhds herrschte in Europa Aufbruchsstimmung. Auch in Österreich bildete sich eine Rätebewegung und bei der ersten Wahl zu den Arbeiterräten schritten eine halbe Million Menschen in Wien zu den Urnen. Damit wurden bisher unterdrückte Bevölkerungsgruppen mit einem Schlag zu den Akteur*innen ihres eigenen Schicksals. Während in Russland die Revolution gewagt und sie in Deutschland niedergeschlagen wurde, wagte Österreich ein einzigartiges Experiment: Wien sollte zur Modellstadt der internationalen Arbeiter*innenbewegung werden. Die Einrichtungen des „Roten Wiens“ erstreckten sich über alle Teile des Lebens. Es wurde versucht, von der Wiege bis zur Bahre eine neue, bessere Welt aufzubauen. Doch die immer stärker werdenden faschistischen Bewegungen rissen in Folge der Auseinandersetzungen die Macht an sich.

Die Ringvorlesung widmet sich in drei Blöcken der Thematik. Im ersten Block werden die Anfänge der Rätebewegung beleuchtet, während sich im zweiten Teil alles um das „Rote Wien“ dreht. Der dritte Block widmet sich schließlich der Frage, wie der Faschismus den Traum des „Neuen Wiens“ zerreißen konnte.

Programm (Web)

Block: Sozialdemokratie, Rätebewegung und die Kommunistische Partei

  • 08.10.: Veronika Helfert: Rätebewegung in Österreich und Frauen in der österreichischen Rätebewegung

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Vorträge: Iwona Dadej und Gabriella Hauch: Frauen in der Zwischenkriegszeit in Polen und Österreich, 09.10.2018, Wien

Mittwoch, Oktober 3rd, 2018

Veranstaltungsreihe „Neue Staaten, neue Gesellschaften: Polen und Österreich nach 1918“; Polnische Akademie der Wissenschaften – Wissenschaftliches Zentrum in Wien

Zeit: 09.10.2018, 19:00 Uhr
Ort: Polnische Akademie der Wissenschaften, Boerhaaveg. 25, 1030 Wien

Eine der wichtigsten Folgen des Jahres 1918 in Polen und in Österreich war die Zuerkennung politischer Rechte sowie des Wahlrechts an Frauen. Der Kampf um dieses politische Recht war seit der Mitte des 19. Jhds. weltweit im Gange. Der Erste Weltkrieg, in dem Millionen Männer an dessen Fronten kämpfen mussten, brachte die Notwendigkeit mit sich, sie in vielen Bereichen durch Frauen zu ersetzen. Die Entstehung von Demokratien und parlamentarischen Republiken förderte die politische Gleichstellung der beiden Geschlechter.

In Polen wurde mit einem Dekret von Staatsoberhaupt Józef Pilsudski bereits am 28. November das vollständige Wahlrecht für alle Bürger ohne Unterschied des Geschlechts eingeführt. In Österreich stellte die politische Gleichstellung der Frauen im Jahr 1918 eine Fortsetzung des vor dem Krieg in Gang gekommenen Veränderungsprozesses und der Zuerkennung des allgemeinen Wahlrechts für Männer im Jahre 1907 dar. Es stellt sich die Frage, inwieweit die politische Gleichstellung der Frauen in Polen und Österreich zu deren Position in der Gesellschaft sowie zur Teilhabe in verschiedenen Lebensbereichen beider Länder, die mit jeweils unterschiedlichen Problemen zu kämpfen hatte, beigetragen hat.

Die Veranstalter/innen (mehr …)

Interdisziplinärer Workshop: Nahrung und Ungleichheit, 19.-18.10.2018, Wien

Montag, Oktober 1st, 2018

first-Forschungsverbund „Nahrung und Ungleichheit“ (Web)

Zeit: 18.-19.10.2018
Ort: Institut für Europäische Ethnologie, Univ. Wien, Hanuschgasse 3, 1010 Wien

Während in vielen Berichten über den grassierenden Hunger im und nach dem Ersten Weltkrieg die ‚hungernde Stadt‘ im Mittelpunkt steht, zeigen zeitgenössische Daten, dass einige ländliche Regionen Niederösterreichs weitaus schlimmer von der Versorgungskrise betroffen waren. Dies führt zu neuen Erkenntnissen über die Bedingungen von Resilienz gegenüber Krisen und ist nur eines der Ergebnisse, die vom Forschungsverbund „Nahrung und Ungleichheit“ seit 2016 erarbeitet werden konnten. WissenschafterInnen verschiedener Disziplinen haben sich dazu mit Fragen beschäftigt, wie sich Ernährungsweisen innerhalb der Gesellschaft unterscheiden, wie Trends Ernährungsgewohnheiten verändern und wer Zugang zu welchen Nahrungsmitteln hat.

Programm

Donnerstag, 18. Oktober 2018

  • 13:00 Uhr: Begrüßung und Einleitung: Brigitta Schmidt-Lauber (Institut für Europäische Ethnologie der Univ. Wien) und Ulrich Schwarz-Gräber (first-Forschungsverbund)
  • 13:30 Uhr: Vortrag: Judith Ehlert (Wien): Körperpolitiken des Essens in Vietnam
  • 14:30 Uhr: Kaffeepause
  • 15:00 Uhr: Martin Bruegel (Paris): Wie und wieso essen ArbeiterInnen anders? Paris 1870–1914; Weiterlesen … (Web)

Conference: Thinking Sex After the Great War, 17.-19.10.2018, Brusseles [REMINDERIN]

Dienstag, September 25th, 2018

Antwerp University, Université Libre de Bruxelles and Ghent University; KU Leuven, UCL Louvain-la-Neuve, and AVG-Carhif / Forum Gender History Belgium

Venue: Royal Library, Brussels
Time: 17-19 October 2018

Programm (Web)

The last few decades, the multifaceted relations between gender and the First World War have been explored in various historical studies. Historians have analysed the role of gender in the run-up to the outbreak of the war and in the war propaganda, they have depicted the gendered experience of the war by soldiers and civilians, and probed the ways in which the war challenged and blurred existing gender roles. Yet they have also described how the war in the end often seemed to reinforce gender stereotypes. Throughout this rich literature, the question of the impact of the war on gender relations often resurfaces, although most scholars seem to agree that a definitive and general answer on the ‘net result’ of the war in terms of increasing or decreasing equality, is hard to reach and probably beside the point.

The organizers of this conference invite historians to reflect on the impact of the Great War on gender from the specific angle of learned discourses. Intellectuals, philosophers, social scientists, physiologists, psychologists and scientists witnessed and experienced the war personally. Some of them were integrated in the military war machine (either as ‘common’ soldiers, officers or experts) and were relocated, while others stayed at home and continued their jobs, or registered themselves as ‘conscientious objectors’ and explicitly opposed the war. Like other citizens, they lost family members and friends, experienced love and desire, excitement and disillusionment, enthusiasm and indignation. These experiences … read more (Web).

Klicktipp: „1418. documenti e immagini della grande guerra“ (Portal)

Samstag, September 15th, 2018

1418. documenti e immagini della grande guerra (Web)

Die Website ist ein Gemeinschaftsprojekt aus Italien. Mehr als siebzig öffentlichen Einrichtungen und privaten Initiativen haben dafür Materialien zur Verfügung gestellt. Damit liegen zusammengefasst sehr breite und umfangreicheQuellen-Ressourcen zum Ersten Weltkrieg vor.

Die online verfügbaren Materialien sind unterteilt in die folgenden Rubriken: Fotografie, Stampati, Manoscritti (darunter auch Korrespondenzen und Tagebücher), Grafici, Periodici, Cimeli, Monumenti e Lapidi sowie Registrazioni Sonore.

Es sind hier Aufzeichungen von und über Männern sowie von Frauen enthalten. Es wird weiter laufend aktualisiert.