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Archive for the 'Topic_Migration' Category

Vortrag: Verena Wagner: Jüdinnen in Linz. Eine österreichische Provinzgemeinde als Ausgangspunkt, 11.06.2019, Wien

Donnerstag, Mai 23rd, 2019

FrauenArbeitsgemeinschaft der österreichischen Gesellschaft für Exilforschung / biografiA

Zeit: Di., 11.06.2019, 18:30 Uhr
Ort: IWK, Bergg. 17, 090 Wien

Oberösterreich stand dem dem jüdischen Leben lange abweisend gegenüber. Es entstand und wuchs hier abseits seiner Zentren. Das formte den ganz eigenen Charakter der jüdischen Gemeinde von Linz. Hier aufgewachsene Jüdinnen und Juden – wie auch Konvertit/innen – waren der nichtjüdischen Umgebung massiver ausgesetzt, im Positiven wie im Negativen.

Diese „andere“ Positionierung setzte sich in den Problemen ab März 1938 weiter fort. In dem Vortrag wird diese Situation konkret fokusiert auf die Erfahrungen jüdischer Frauen und Mädchen in Linz dargestellt.

Verena Wagner, geb. 1964 in Linz, Studium der evangelischen Theologie in Wien, seit 1990 Lehrerin an höheren Schulen in Linz. Ab 2001 Arbeiten zur Geschichte der Jüdinnen und Juden in Linz und Oberösterreich. Veröffentlichungen: Jüdisches Leben in Linz (2008), Jüdische Lebenswelten. Zehn Linzer Biographien (2013) und Linz 1918/1938. Jüdische Biographien (2018).

Feministischen Sommeruni 2019: Politisch – solidarisch – streitbar, 28.-29.06.2019, Leipzig

Montag, Mai 20th, 2019

Feministischen Sommeruni Leipzig 2019 (Web)

Zeit: 28.-29.06.2019
Ort: Leipzig

Organisiert von der Louise-Otto-Peters-Gesellschaft e.V. (LOPG) in Kooperation mit dem Deutschen Digitalen Frauenarchiv und und dem Archiv Frau und Musik / FFBIZ – das feministische Archiv / Frauenstadtarchiv Dresden / der Genderbibliothek der HU Berlin / MONAliesa – Feministische Bibliothek / und dem Spinnboden Lesbenarchiv und Bibliothek.

„Ohne Frauen keine Demokratie“ – diese feministische Forderung gehört zu Sachsen: Hier kämpften Pionierinnen der Frauenbewegung wie Louise Otto-Peters vor mehr als 100 Jahren um das Frauenwahlrecht. Hier gingen vor 30 Jahren Frauen auf die Straße und veränderten die Republik. Die Geschichte der Demokratie ist jedoch häufig eine von Männern, die des Feminismus eine westdeutsche Erzählung. Zur Feministischen Sommeruni 2019 kommen aktuelle und historische Perspektiven aus feministischen Archiven, frauenbewegter Kultur, Wissenschaft und Politik zusammen.

Programm

  • Fr., 28. Juni ab 10 Uhr: Vorträge, Workshops, Performances, Filme, Diskussionen und Musik

Mehr als 20 kostenfreie Veranstaltungen schlagen den Bogen von den Anfängen der Frauenbewegung über Herstory aus DDR und Ostdeutschland bis hin zu aktuellen politischen Herausforderungen für Demokratie und Feminismus.

  • Sa., 29. Juni ab 11 Uhr: Feministisches paneuropäisches Picknick gegen Rechts

Das konkrete Programm und die Orte werden auf der Website veröffentlicht.

Buchpräsentation: Edith Stumpf-Fischer, Linda Erker und Katharina Prager: Rosl Ebner: „… daß du die Stimmung der Jahrzehnte spürst“, 22.05.2019, Wien [REMINDERIN]

Dienstag, Mai 14th, 2019

Bruno Kreisky Forum für internationalen Dialog / biografiA (Web)

Zeit: Mi., 22.05.2019, 19.00 Uhr
Ort: Bruno Kreisky Forum für internationalen Dialog, Armbrusterg. 15, 1190 Wien
Anmeldungen via Website

Programm

  • Einleitende Worte: Heinz Fischer
  • Zum Buch und zu seiner Autorin Rosl Ebner: Edith Stumpf-Fischer, Linda Erker und Katharina Prager
  • Lesung: Anna Drechsel-Burkhard

Rosa Marie „Rosl“ Ebner (geb. Kraus) wuchs im Wien der Zwischenkriegszeit in gutbürgerlichen Verhältnissen auf. Sie begann ein Medizinstudium, 1938 war sie wegen ihrer jüdischen Abstammung zu einer abenteuerlichen Flucht gezwungen, die in Großbritannien endete. Dorthin konnte sich auch ihr Partner Hugo Ebner retten. Er hatte einen Aufenthalt in einem KZ und gemeinsam mit Jura Soyfer eine noch abenteuerlichere Flucht hinter sich.

1946 kehrte das Paar nach Wien zurück und bauten eine neue Existenz auf. Hugo Ebner wurde Rechtsanwalt, Rosl Ebner Ärztin. 1981 begann sie mit der Niederschrift des vorliegenden Textes in Briefform, in dem erzählende Rückschau und ein wacher, kritischer Blick auf Vergangenheit und Gegenwart abwechseln – mit Rosl Ebners eigenen Worten: „… ohne Anspruch auf historische Genauigkeit oder literarischen Anspruch. Einfach nur meine Erinnerungen, meine Gedanken. Ich wollte nur, daß du die Stimmung der Jahrzehnte spürst.“

Das Vorwort von Heinz Fischer (mehr …)

CfP: Migration, Exile, and Diaspora in Historical Perspective (Event, 08/2019, Budapest); DL: 14.06.2019 [REMINDERIN]

Mittwoch, Mai 8th, 2019

Annual Undergraduate Conference; Department of History at the Central European University (Web)

Venue: Central European University, Budapest
Time: August 11-14, 2019
Proposals by: June 14, 2019

„The 21st century will be the century of the migrant.“ Thomas Nail’s statement in his recent inspiring study The Figure of the Migrant (2015) speaks about the present and the future. To gain a deeper and more informed understanding of this hallmark process of our times and counteract biases inferred by short-term interests, however, it is important to consider the history of migration. It goes back to the earliest periods of human history and has been a constitutive element of it ever since. It has taken a wide variety of forms from expulsion and eviction through economic and cultural mobility to colonization and conquest. It has had a decisive and transformative impact on society, economy, law, landscape, and culture for all parties involved.

The conference aims at examining the main reasons, the push and pull factors that drove individuals, families, smaller or bigger communities, ethnic and religious groups to seek out for new abodes temporarily or in the long run. The organizers invite speakers to address the issue of migration, exile, and diaspora in all periods of history, and with the methods of all branches and disciplines of the humanities and social sciences, including but not restricted to archaeology, art history, historical geography, social, political, religious, intellectual, and cultural history. Presentations should preferably go beyond being merely descriptive: individual case studies can still address the complexity of factors that impacted these communities, or apply a comparative perspective on the topic. Papers discussing the impact of migration and dislocation on various aspects of life of these groups, as well as on their place of origin and the host societies, are also welcome. (mehr …)

Buchpräsentation: Edith Stumpf-Fischer, Linda Erker und Katharina Prager: ROSL EBNER: „… daß du die Stimmung der Jahrzehnte spürst“, 22.05.2019, Wien

Montag, April 29th, 2019

Bruno Kreisky Forum für internationalen Dialog / biografiA (Web)

Zeit: Mi., 22.05.2019, 19.00 Uhr
Ort: Bruno Kreisky Forum für internationalen Dialog, Armbrusterg. 15, 1190 Wien
Anmeldungen via Website

Programm

  • Einleitende Worte: Heinz Fischer
  • Zum Buch und zu seiner Autorin Rosl Ebner: Edith Stumpf-Fischer, Linda Erker und Katharina Prager
  • Lesung: Anna Drechsel-Burkhard

Rosa Marie „Rosl“ Ebner (geb. Kraus) wuchs im Wien der Zwischenkriegszeit in gutbürgerlichen Verhältnissen auf. Sie begann ein Medizinstudium, doch wegen ihrer jüdischen Abstammung war sie 1938 zu einer abenteuerlichen Flucht gezwungen, die in Großbritannien endete. Dorthin konnte sich auch ihr Partner und spätere Ehemann Hugo Ebner retten, der eine noch abenteuerlichere Flucht gemeinsam mit Jura Soyfer sowie einen KZ-Aufenthalt hinter sich hatte.

1946 kehrten sie nach Wien zurück und bauten eine neue Existenz auf. Hugo Ebner wurde Rechtsanwalt, Rosl Ebner Ärztin. 1981 begann sie mit der Niederschrift des vorliegenden Textes in Briefform, in dem erzählende Rückschau und ein wacher, kritischer Blick auf Vergangenheit und Gegenwart abwechseln – mit Rosl Ebners eigenen Worten: „… ohne Anspruch auf historische Genauigkeit oder literarischen Anspruch. Einfach nur meine Erinnerungen, meine Gedanken. Ich wollte nur, daß du die Stimmung der Jahrzehnte spürst.“

Das Vorwort von Heinz Fischer (mehr …)

Buchpräsentation: Irene Messinger & Katharina Prager: Doing Gender in Exile. Geschlechterverhältnisse, Konstruktionen und Netzwerke in Bewegung, 07.05.2019, Wien [REMINDERIN]

Donnerstag, April 25th, 2019

FrauenAG der Österreichischen Gesellschaft für Exilforschung; Akademie des Exils der öge

Zeit: Di., 07.05.2019, 18.30 Uhr
Ort: Institut für Wissenschaft und Kunst, Bergg. 17, 1090 Wien

Im Oktober 2017  fand unter dem Titel „Doing Gender in Exile“ die Jahrestagung der Österreichischen Gesellschaft für Exilforschung statt (Web). Sie wurde organisiert von Irene Messinger und Katharina Prager für die FrauenAG der Gesellschaft. Beide haben nun den Tagungsband herausgebracht.

Unter Exilbedingungen können Menschen wesentliche Handlungsräume verlieren, aber auch neue gewinnen und das Exil als Chance und Aufbruch wahrnehmen. Im Spannungsfeld zwischen den vergeschlechtlichten Räumen des Herkunftslandes und jenen des Aufnahmelandes verändert sich jedenfalls die Sicht auf eigene und fremde Geschlechtsidentitäten. Mit Blick auf die Konstruktionen und Praktiken von „Doing Gender“ soll das Exil als Katalysator für die Transformation von Geschlechterrollen und sexuellen Identitäten neu betrachtet und analysiert werden. Der Band zeigt, wie emigrierte Personen unter dem Druck der neuen Verhältnisse sowie auf eigene Initiative an ihrer geschlechtlichen Identität festhalten oder sie verwerfen bzw. wie sie diese neu interpretieren oder übersetzen.

Die einzelnen Beiträge beleuchten anhand spannender zeitgeschichtlicher und aktueller Beispiele den Konstruktionscharakter von Geschlecht, von Diskursen und Organisationsformen um Geschlechtlichkeit, von Praktiken der Erzeugung von Geschlechterdifferenz, von Machtverhältnissen und sozialen Ungleichheiten.

Die Herausgeberinnen (mehr …)

CfP: Migration, Exile, and Diaspora in Historical Perspective (Event, 08/2019, Budapest); DL: 14.06.2019

Dienstag, April 16th, 2019

Annual Undergraduate Conference; Department of History at the Central European University (Web)

Venue: Central European University, Budapest
Time: 11.-14.08.2019
Proposals by: 14.06.2019

„The twenty-first century will be the century of the migrant.“ Thomas Nail’s statement in his recent inspiring study The Figure of the Migrant (2015) speaks about the present and the future. To gain a deeper and more informed understanding of this hallmark process of our times and counteract biases inferred by short-term interests, however, it is important to consider the history of migration. It goes back to the earliest periods of human history and has been a constitutive element of it ever since. It has taken a wide variety of forms from expulsion and eviction through economic and cultural mobility to colonization and conquest. It has had a decisive and transformative impact on society, economy, law, landscape, and culture for all parties involved.

Our conference aims at examining the main reasons, the push and pull factors that drove individuals, families, smaller or bigger communities, ethnic and religious groups to seek out for new abodes temporarily or in the long run. We invite speakers to address the issue of migration, exile, and diaspora in all periods of history, and with the methods of all branches and disciplines of the humanities and social sciences, including but not restricted to archaeology, art history, historical geography, social, political, religious, intellectual, and cultural history. Presentations should preferably go beyond being merely descriptive: individual case studies can still address the complexity of factors that impacted these communities, or apply a comparative perspective on the topic. Papers discussing the impact of migration and dislocation on various aspects of life of these groups, as well as on their place of origin and the host societies, are also welcome. (mehr …)