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Archive for the 'Topic_LGBTIQ* / FLIT*' Category

Klicktipp: „Die Mauer ist uns auf den Kopf gefallen“. Women of Color und ihre Perspektiven auf den Mauerfall (Film)

Mittwoch, Juli 17th, 2019

Verwobene Geschichte*n. Geteilte Erinnerungen in Berlin (Web)

Das Website-Projekt „Verwobene Geschichte*n“ hat den Film „‚Die Mauer ist uns auf den Kopf gefallen‘. Women of Color und ihre Perspektiven auf den Mauerfall“ (34 Minuten) online gestellt (Web).

Der Inhalt wird folgendermaßen beschrieben: „Der Fall der Berliner Mauer ist fest im kollektiven Gedächtnisse verankert: eine Umbruchszeit, deren Folgen wir bis heute spüren können. Während die hegemoniale Geschichtsschreibung ein einseitiges Narrativ um dieses historische Ereignis gebaut hat, haben wir uns mit der Perspektive von Frauen of Color beschäftigt.

Lucía Muriel, Nivedita Prasad, Katja Kinder, Peggy Piesche und Nasrin Bassiri erzählen eindrücklich, wie sie den Fall der Berliner Mauer erlebt haben. Wir erfahren vieles aus dem politischen und persönlichen Leben der fünf Protagonist*innen. Sie berichten, wie sie das (wieder-)vereinigte Deutschland wahrgenommen haben, analysieren rassistische Diskurse und blicken auf ihre widerständige Arbeit. Sie ziehen Parallelen zwischen heute und damals: beispielsweise, wenn sie die Debatten über Menschen reflektieren, die Zuflucht in Deutschland (oder Europa) suchen. Der Vergleich von Menschen auf der Flucht mit Naturkatastrophen bleibt bis heute ein oft benutztes rhetorisches Mittel.

Die Wendezeit hat die aktivistische und politische Arbeit der Protagonist*innen sehr geprägt. Sie schlossen sich mit anderen Marginalisierten in Bündnissen zusammen oder fanden alleine Wege, um Rassismus und Sexismus zu thematisieren. Dies mündete in der Stärkung von Schwarzen Bündnissen zwischen Ost- und Westfrauen, in Buchveröffentlichungen, feministischer Mädchen- und Frauenarbeit und in der Gründung von Vereinen von und für Migrantinnen.“

Zum Website-Projekt: „Verwobene Geschichte*n erzählt Berlin anders, mit Geschichte*n, die von Bewegung und Globa­lität handeln (mehr …)

Klicktipp: Feral Feminisms: New Issue on „Critical Interventions in Rape Culture“ available (Online-Journal)

Freitag, Juli 12th, 2019

Feral Feminisms. An open access feminist online journal (Web)

Feral Feminisms announced its Issue 8 (2019) on Critical Interventions in Rape Culture. The issue is available online in html (Web) or in a pdf format (PDF).

Feral Feminisms takes the feral as a provocative call to untaming, queering, and radicalizing feminist thought and practice today. Feral Feminisms is an independent, inter-media, peer reviewed, open access online journal from Toronto, Canada.

It is a space for students and scholars, artists and activists, to engage with the many sites and problematics of feminist studies – as understood broadly and across disciplines, genres, methods, politics, times, and contexts. Each issue of Feral Feminisms builds around a particular thematic, compiling diverse creative, queer, and always feral responses to the calls for papers.

All Issues

Issue 1: The Politics of Resistance (2013) (Web)

Issue 2: Perversity, BDSM, and Desire (2014) (Web)

Issue 3: Feminine Feelers (1/2015) (Web)

Issue 4: Transnational Analysis of Settler Colonialism (2/2015) (Web)

Issue 5: Untimely Bodies (1/2016) (Web)

Issue 6: Feral Theory (2/2016) (Web)

Issue 7: Queer Feminine Affinities (1/2018) (Web)

Issue 8: Critical Interventions in Rape Culture (2019) (Web)

Projektpräsentation: WENDige FRAUEN*. Selbstbestimmte Frauen*Lesbenprojekte in Dresden der 1980er- und 1990er-Jahre, 20.07.2019, Dresden

Freitag, Juli 12th, 2019

Frauenstadtarchivs Dresden (Web) und Deutsches Digitales Frauenarchiv (Web)

Zeit: 20.07.2019, ab 18.00 Uhr
Ort: Hole of Fame, Königsbrücker Str. 39, Dresden

Projektvorstellung, Musik & Tanz

In der DDR waren Homosexuelle, die sich offen organisierten, von Repressionen und Stigmatisierung betroffen. Die Sichtbarmachung nicht-heteronormativer Lebensweisen und der Austausch miteinander waren erschwert. Dennoch entstanden in den 1980er-Jahren in Dresden und Sachsen vermehrt Initiativen und Netzwerke, u.a. (lesbischer) Frauen*, von denen viele heute aus der städtischen nicht-institutionellen Zivilgesellschaft nicht mehr wegzudenken sind.

Im wiedervereinten Deutschland befand sich in Dresden dann das erste Büro der Frauenbeauftragten. Hier konnte sich ein Netzwerk nicht-institutioneller Frauen*initiativen, -projekte und -vereine mit verschiedenen Schwerpunkten gründen.

In mehreren Oral-History-Interviews geben damalige Akteurinnen* ihre subjektive Sicht auf diese Zeit wieder. Ihr Expertinnen*-Wissen zur Dresdner bzw. sächsischen Frauen*Lesbenszene der „Wendezeit“ stellt eine große Bereicherung für die feministische Forschung zur ostdeutschen Frauen*geschichte dar.

Nun können die Inhalte dieses Projektes den Unterstützer*innen und der interessierten Öffentlichkeit vorgestellt werden. Die Themen feministische Kämpfe, Selbstorganisierung, lesbisches Leben in der DDR bzw. Dresden, Frauen*-Strukturen und -Projekte in Dresden sollen damit öffentlich präsenter und wissenschaftlich verfügbar gemacht werden. Interessierte können miteinander ins Gespräch kommen und feministisch feiern. Dadurch soll nichtzuletzt der öffentliche Raum durch feministische Inhalte und Stimmen geprägt werden. Der Eintritt ist frei.

 

Lesung: Philipp Meinert: Homopunk History, 12.07.2019, Wien

Donnerstag, Juli 11th, 2019

Homopunk History und Das Werk Wien (Web)

Zeit: 12.07.2019, Einlass: 20.00 Uhr, Lesung: 21.00 Uhr
Ort: Das Werk Wien, Spittelauer Lände 12, Bogen 331-333, 1090 Wien

Dass Punk in einem ethymologischen Sinne nicht nur soviel wie »Abschaum«, »Dreck« und »Müll« bedeuten kann, sondern (in Nordamerika) auch ein Slangwort für einen männlichen Homosexuellen im Gefängnis ist, steht inzwischen in jeder besseren Einführung zu dieser Subkultur.

Der urbane Sumpf, aus dem Punk hervorkroch, war alles andere als heterosexuell und männlich geprägt. Dort tummelten sich die New Yorker Prä-Punks von The Velvet Underground um den bisexuellen Lou Reed oder die mit Geschlechterrollen spielenden New York Dolls. Und auch als Punk Ende der 1970er-Jahre explodierte, war er geprägt von der gemeinsamen Vergangenheit mit der schwul-lesbischen Kultur. Die Schlüsselfiguren der späteren Londoner Punkszene trafen sich bevorzugt in Homo-Bars, die bürgerlichen Vorstellungen von »Männlichkeit« und sexueller Identität wurden zusammen mit der Musik­geschichte entsorgt.

Aber schnell wurden Punk und sein Subgenre Hardcore immer brutaler, lauter und männlicher. Viele Schwule, Lesben und Queers kehrten der Szene den Rücken oder verblieben ungeoutet im Schrank, bis mit Bruce LaBruce und G.B. Jones zwei Punks in Toronto Mitte der 1980er-Jahre die Queercore-Bewegung ins Leben riefen und in den 1990er-Jahren eine jüngere Generation von Punks zunehmend offener mit dem Thema umgingen.

»Homopunk History« geht auf die Suche nach den Nischen, in denen Punk trotz allem abweichende sexuelle Identitäten möglich machte. Denn es gab weiterhin Refugien, in denen sich Punk seine Offenheit bewahrte. Es enthält außerdem 14 exklusive und ausführliche Interviews mit LGBTIQ*-Persönlichkeiten der Punk- und Hardcore-Szene. Weiterlesen … (Web)

Interview mit Philipp Meinert auf YouTube (ca. 28 Minuten)

Philipp Meinert, 1983 in Gladbeck geboren, erlebte (mehr …)

Klicktipp: The Lili Elbe Digital Archive (neues Portal online)

Mittwoch, Juli 10th, 2019

Vor 100 Jahren wurde in Berlin das Institut für Sexualwissenschaft von Magnus Hirschfeld eröffnet. Aus diesem Anlass ging am 6. Juli 2019 das „Lili Elbe Digital Archive“ online. Die Site ist derzeit noch work-in-progress.

Loyola University Chicago: The Lili Elbe Digital Archive (Web)

The Lili Elbe Digital Archive is a companion to the book publication „Man into Woman: A Comparative Scholarly Edition“, which will be published by Bloomsbury 2020. It is a thoroughly annotated version of the American first edition with an extensive introduction and six new essays on this narrative.

This site provides a collation of the four primary editions of Elbe’s narrative published in three languages (Danish, German, and English) between 1931 and 1933, as well as the German typescript, published here for the first time. Eventually the collation will include the French version, published over five issues of Voilà magazine in 1934.

The collation is supplemented by archival materials, including letters by Lili Elbe and by and to her editor, Ernst Harthern (a.k.a., Niels Hoyer); articles about Lili Elbe and the Wegeners from Danish newspapers; and chapters on Lili Elbe from Magnus Hirschfeld’s Le Sexe Inconnu (1935) and Hélène Allatini’s memoir Mosaïques (1939).

Danish- and German-language materials have been translated into English, including the Danish first edition and the German typescript. To the editors knowledge, this is the first complete English translation of Fra Mande til Kvinde to be published.

This digital edition and archive is the achievement of faculty, graduate and undergraduate students, librarians and archivists at Loyola University Chicago, as well as contributing faculty, scholars, students, and archivists from other institutions in the US, Germany, Denmark, and Sweden. (Web)

Der Hinweis auf diese Site wurde über den Facebook-Auftritt des FFBIZ – Das feministische Archiv Berlin (Web) gefunden.

CfP: The research, teaching and dissemination of LGBT+ histories (Survey); by: 30.09.2019

Montag, Juli 8th, 2019

The Royal Historical Society Working Group on LGBT+ histories and historians (Web)

Submissions by: Mo., 30.09.2019

The Royal Historical Society Working Group on LGBT+ histories and historians launched a survey of the profession. The aim is to to find out more about the research, teaching and dissemination of LGBT+ histories, as well as the experience of LGBT+ historians: What works? What are the barriers? What does good practice look like?

The survey is open for three months, and will close at 23:59 (GMT) on Monday 30th September 2019. It is available here.

The initiators urge ALL historians to complete this survey – whether or not you identify as LGBT+. You do not have to be a Member or Fellow of the RHS to complete the survey: please feel free to circulate to any historian, from students to retirees. The initiators are very keen to collect your ideas and views and will use the responses to help shape a report for publication by the Society.

This survey forms part of our wider efforts to understand and meet the needs of active historians at all career stages. It follows the Working Group’s other very successful recent reports on Gender and on Race, Ethnicity and Equality, which are currently being widely discussed in History departments and in conferences and workshops across the UK.

All responses are anonymous, all questions are optional, and the Society will hold no personal data.

The more replies the initiators receive, the more credible the report will be. (mehr …)

Klicktipp: ofra – online archiv frauenpolitik (Portal)

Freitag, Juli 5th, 2019

Johanna Dohnal Archiv und Bruno Kreisky Archiv (Web)

Die zweite Frauenbewegung machte seit Ende der 1960er-Jahre Geschlechterdifferenz, geschlechtsspezifische Diskriminierung und Emanzipation (wieder) zum politischen Thema. In diesem Kontext veränderte sich auch die Frauenpolitik der staatlichen Institutionen stark.

Das Johanna Dohnal Archiv und das Bruno Kreisky Archiv haben Originaldokumente aus dem Umfeld dieser institutionellen Frauenpolitik in ihren Beständen. Auf der Website ofra wird eine Auswahl von Papieren, Fotografien und Plakate online zur Verfügung gestellt und in kurzen Dossiers kontextualisiert.

Geordnet ist die Präsentation nach den folgenden Themen: Partizipation | Bildung | Reproduktion | Arbeit | Heim & Herd (Web).

Institutionalisierte Frauenpolitik in Österreich

In den 1970er Jahren wurde das neue Politikfeld “Frauenpolitik” auch in Österreich institutionalisiert: 1971 wurde das Staatssekretariat für “Familienpolitik und Frauenfragen” im Bundeskanzleramt eingerichtet, 1979 ernannte Kanzler Bruno Kreisky vier neue Staatssekretärinnen, zwei davon für die Belange von Frauen: Franziska Fast im Sozialministerium, Johanna Dohnal im Bundeskanzleramt. Dohnal war die damalige Wiener Frauensekretärin der SPÖ, ihre Position wurde 1990 zur Bundesministerin aufgewertet. Anfang 2000 wurde das Ministerium abgeschafft, 2006 wieder eingeführt.

“Gleichberechtigung” war das zentrale Thema der institutionellen Frauenpolitik in den 1980er- und 1990er-Jahren – “institutionalisierte” Frauenpolitik war und ist allerdings nicht ohne die autonome Frauenbewegung denkbar. In historischer Perspektive erweisen sich “autonome” und (mehr …)