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Archive for the 'Topic_LGBTIQ* / FLIT*' Category

Vortragsreihe „Homosexualität und Nationalsozialismus“, Mai bis November 2022, Wien

Mittwoch, Mai 18th, 2022

QWIEN – Zentrum für queere Geschichte (Web)

Von Mai bis November 2022 veranstaltet QWIEN eine 10-teilige Vortragsreihe zu unterschiedlichen Aspekten zur Geschichte von Männern und Frauen, die wegen Homosexualität verfolgt wurden. Die Reihe stellt den Abschluss unseres Projekts der „Namentlichen Erfassung der Homosexuellen und transgender-Opfer des Nationalsozialismus in Wien dar. Die Vorträge werden 2023 in einer Publikation veröffentlicht.

Obwohl in den letzten Jahren die Forschung intensiviert wurde, ist das Wissen über das Schicksal dieser Opfergruppe der NS-Verfolgung äußerst gering oder gar nicht vorhanden. Deshalb hat Qwien sich entschlossen, mit dieser Vortragsreihe in die Stadt hinaus zu gehen und veranstalten die Abende an zehn verschiedenen Orten.

Die Reihe startet in der Urania und ist im Juni noch im Bezirksmuseum Wieden zu Gast. Im Herbst folgen so unterschiedliche Orte wie die Brunnenpassage in Ottakring, das Yella Yella! in der Seestadt oder das Simon-Wiesenthal-Zentrum. Daneben tritt Qwien auch zweimal in Community-Orten auf, denn auch innerhalb der Community soll das Bewusstsein für die eigenen Geschichte gestärkt werden.

Die ersten drei Vorträge der Reihe (Web)

  • Andreas Brunner und Hannes Sulzenbacher: Einführung in die Geschichte der Homosexuellenverfolgung in der NS-Zeit

Zeit: Mi., 25.05.2022, 18:30 Uhr
Ort: VHS Urania, Uraniastr. 1, 1010 Wien (Anmeldung erforderlich, Link)

  • Johann Kirchknopf: „… aus der Erwägung, daß … diese Rechtsauslegung … dem Wandel der Lebens- und Rechtsanschauung Rechnung trägt …“. Regionalgeschichtliche Perspektiven auf nationalsozialistische Maßnahmen zur Bekämpfung der Homosexualität in Wien

Zeit: Mi., 01.06.2022, 19:30 Uhr
Ort: Buchhandlung Löwenherz, Bergg. 8, 1090 Wien

  • Magdalena Bauer: Von enthemmten und gezügelten Trieben. Psychiatrische Gerichtsgutachten über homosexuelle Personen in der Zeit des Nationalsozialismus.

Zeit: Mi., 15.06.2022, 18:30 Uhr
Ort: Bezirksmuseum Wieden, Klagbaumg. 4, 1040 Wien

Klicktipp: Susanne Blumesberger, Li Gerhalter & Lydia Jammernegg (Hg.): Archiv-, Bibliotheks- und Dokumentationspolitiken. Frauen*- und genderspezifische Zugänge (Online-Publikation)

Donnerstag, Mai 12th, 2022

Mitteilungen der Vereinigung Österreichischer Bibliothekarinnen und Bibliothekare (VÖB)

Gibt es Archive für Comics? Oder für Fanzines? Wie werden Bibliotheken von Fürstinnen erschlossen? Und sind Bibliothekkataloge geschlechterkorrekt?

Die aktuelle Ausgabe der „VÖB-Mitteilungen“ gibt Einblicke in die vielschichtigen frauen*- und genderspezifischen Zugänge zum Thema Dokumentationspolitiken. Das Heft ist gedruckt sowie auch Open Access online verfügbar (Web).

Es ist entstanden aus Anlass des 30jährigen Bestandsjubiläums des Netzwerks „frida“ (Web). Herausgeberinnen sind Susanne Blumesberger, Li Gerhalter und Lydia Jammernegg.

Inhalt

  • Inhaltsverzeichnis (PDF)

Bibiothekspolitiken

  • Dagmar Jank: Die Erschließung historischer Bibliotheken von Frauen (Web) | (PDF)
  • Susanne Blumesberger: “Frauen haben bewiesen, dass sie im Bibliotheksdienst sehr Gutes leisten können.” Zum Bild der Frau in den VÖB-Mitteilungen (Web) | (PDF)

Archivierungspolitiken

  • Margit Hauser: STICHWORT. Bewegung archivieren (Web) | (PDF)
  • Li Gerhalter: „Die Wienerinnen laufen bei helllichtem Tage in Hosen herum.“ Ein intersektionaler Blick in die Bestände von Selbstzeugnissammlungen (Web) | (PDF)
  • Elke Zobl: Living Archives for the Future: Ein Plädoyer für das Sammeln und Archivieren von feministischen Zines (Web) | (PDF)

Dokumentationsprojekte

  • Evelyne Luef & Katharina Prager: Digitale Transformation als Chance. Gedanken zu frauen*- und genderspezifischen Zugängen in der Wienbibliothek im Rathaus (Web) | (PDF)
  • Ilse Korotin: Frauen sichtbar machen. biografiA – Datenbank und Lexikon Österreichischer Frauen (Web) | (PDF)
  • Susanne Hochreiter, Marina Rauchenbacher & Katharina Serles: Gender in Comics? Fragen und Antworten zum Forschungsprojekt Visualitäten von Geschlecht in deutschsprachigen Comics (Web)(PDF)

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Conference: Why (Queer) History Matters: The Politics of History, 29.-30.08.2022, Bergen, Norway

Mittwoch, Mai 11th, 2022

University of Bergen, Tone Hellesund (Web)

Time: 29.-30.08.2022
Venue: University of Bergen, Norway

Neglect and erasure of queer history has been the norm in all national histories until quite recently. In this conference we address how this highly problematic practice of history can also enable the eradication of LGBT+ rights in contemporary societies. For, in some places LGBT communities are seen as a national threat while in others, homo-tolerance is instrumentalized to build national self-identity. In both cases, interest in and knowledge of queer history is usually absent. In this conference we therefore ask: How are national histories cleansed of unwanted elements? What role does ignorance and censorship play? Can the lack of knowledge of queer history be fundamental to contemporary oppression of queers? If so, what can be done to preserve and disseminate queer histories?

In this conference we hear reflections and examples on how and why queer history matters in different contexts. Norway officially opened its national queer archive here in Bergen in 2015, and queer history is slowly starting to appear as a legitimate academic field in line with other academic fields of research also in Norway.

Programme

29.08.2022

  • 10.00: Registration. Possibility of guided tour in the queer history exhibition at the University Museum of Bergen
  • 11.10: Tone Hellesund (Cultural Studies, Univ. of Bergen): Norway & the queer history context – the Norwegian Queer archive

11:45:Lunch and poster session

  • 12:45: Dan Healey (Russian History, Univ. of Oxford): The roots of Russian homophobia, and why historical research matters
  • 13:30: Evren Savci (Women’s, Gender, and Sexuality Studies, Yale Univ.): Queer history and neoliberal Islam
  • 14:00: Hadley Z. Renkin (Gender Studies, Central European Univ.): Postsocialist homophobia and the lesson of histories past, present, and future
  • Read more … (Web)

Vortragsreihe: Geschlecht – Macht – Geschichte. Perspektiven aus dem östlichen Europa, 05-07.2022, Leipzig und virtueller Raum

Montag, Mai 9th, 2022

Leibniz-Institut für Geschichte und Kultur des östlichen Europa (GWZO) (Web)

Zeit: mittwochs, 17.00 Uhr
Ort: Leipzig und virtueller Raum

Die Reihe gibt Einblicke in Themen, Errungenschaften und Potenziale der Geschlechterforschung im östlichen Europa. Alle Vorträge finden als hybride Veranstaltung statt.

Weitere Vorträge (PDF)

  • 18.05.2022: Maren Röger (GWZO Leipzig): Macht und Geschlecht: Eine überfällige Geschichte der deutschen Besatzung Polens 1939–1945
  • 01.06.2022: Roberto Kulpa (Edinburgh Napier Univ.): Thinking about the geo-politics of knowledge production: Non-anglophone epistemologies in/of Queer Studies
  • 15.06.2022, 19.00 Uhr: Podiumsdiskussion: Eine rasante Geschlechtergeschichte. Vom Staatsfeminismus zum Antigenderismus – mit Anna Artwinska (Univ. Leipzig), Peter Hallama (Univ. Bern), Teresa Kulawik (Södertörn Univ., Stockholm) und Martina Rellin (freie Journalistin und Autorin) – Moderation: Beáta Hock (GWZO Leipzig)
  • 29.06.2022: Susan Zimmermann (Central European Univ., Vienna): Aktivismus im Staat? Gewerkschaftsfunktionärinnen und die Politik der Frauenarbeit im staatssozialistischen Ungarn
  • 13.07.2022: Gasan Gusejnov (Briva Univ., Lettland): Feminitiva in Massenmedien und im Fachdiskurs des heutigen Russlands

Bisherige Vorträge

  • 13.04.2022: Dietlind Hüchtker (Univ. Wien): Geschlechtergeschichte/Gender Studies: Wissenschaft, Politik und die Notwendigkeit des Vergessens
  • 27.04.2022: Rasa Navickaite (Univ. of Vienna): In Search of Old Europe: Radical Feminism, Lithuanian Nationalism, and Marija Gimbutas‘ Archaeological Work
  • 04.05.2022: Susanne Jaeger (GWZO Leipzig): Frauen als Akteurinnen im Dreißigjährigen Krieg. Die Bildnispolitik der ‚Winterkönigin‘ Elisabeth Stuart

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Buchpräsentation: Benno Gammerl: anders fühlen. Schwules und lesbisches Leben in der Bundesrepublik. Eine Emotionsgeschichte, 13.05.2022, Wien [REMINDERIN]

Montag, Mai 9th, 2022

L’Homme. Z. F.G. (Web) in Kooperation mit der Forschungsplattform GAIN – Gender: Ambivalent In_Visibilities (Web)

Zeit: Fr., 13.05.2022, 15:15-17:00 Uhr
Ort: Lesesaal der FB Geschichtswissenschaften, Universität Wien, Universitätsring 1, 1010 Wien

Programm (PDF)

  • Präsentation: Benno Gammerl, European Univ. Institute, Florenz

Kommentare

  • Daniel Gunz, Vienna Doctoral School of Historical and Cultural Studies, Wien
  • Susanne Hochreiter, Institut für Germanistik der Univ. Wien
  • Christa Hämmerle, Institut für Geschichte der Univ. Wien

Moderation: Li Gerhalter, Institut für Geschichte der Universität Wien

Klappentext: „Von heimlichen Begegnungen bis zum Christopher Street Day, vom §175 bis zur Ehe für alle – die Wege schwulen und lesbischen Lebens in Deutschland waren steinig, und sie sind bis heute weniger geradlinig, als unsere Vorstellung von Liberalisierung vermuten lässt. Benno Gammerl legt die erste umfassende Geschichte der Homosexualität in der Bundesrepublik vor. Eindringlich beschreibt er die Lebens- und Gefühlswelten von gleichgeschlechtlich liebenden Menschen seit den 1950er-Jahren und lässt Männer und Frauen verschiedener Generationen zu Wort kommen. Ein lebensnaher und einsichtsreicher Blick auf eine spannende Geschichte, der Historiker:innen bisher wenig Aufmerksamkeit geschenkt haben.“ (Web)

Benno Gammerls emotionsgeschichtliche Studie, die eine überarbeitete Fassung seiner Habilitationsschrift (2018) darstellt, hat seit ihrem Erscheinen viel Aufmerksamkeit erfahren. Sie gilt als „unaufgeregt different“ und „beeindruckende Emotionsgeschichte in der BRD“ (Martin Reichert, taz), „füllt eine Lücke, von der man nicht glauben kann, dass sie so lange existierte“ (Daniel Schreiber), ist ein „wunderbares Buch über Liebe Lust, Mut und Gefühle gleichgeschlechtlicher Lebenswelten“ (Georgette Dee). Die Veranstalterinnen freuen sich, dass es anlässlich eines Wienaufenthalts von Benno Gammerl (mehr …)

CfP: Frauenbewegungen und Feminismen im kulturellen Gedächtnis (ZS GENDER); bis: 26.06.2022

Freitag, Mai 6th, 2022

GENDER. Zeitschrift für Geschlecht, Kultur und Gesellschaft (Web)

Einreichfrist: 26.06.2022

„Die Geschichte aller Zeiten, und die heutige ganz besonders, lehrt: daß diejenigen auch vergessen wurden, welche an sich selbst zu denken vergaßen!“ Mit diesem Satz begann Louise Otto (1819–1895) die allererste Ausgabe ihrer „Frauen-Zeitung“ vom 21. April 1849. Sie forderte in einer damals drängenden Debatte über Frauenarbeit ihre Zeitgenossinnen auf, aktiv ihr Recht auf bezahlte Erwerbsarbeit einzufordern. Zugleich beinhaltet der Satz eine geschichtspolitische Dimension: die eigene politische Arbeit zu erinnern und im kulturellen Gedächtnis lebendig zu halten. Heute ist das politische „Wir“ fragmentiert und fluide. Die Anrufung von Frauen löst reflexartig Essentialismus-Vorwürfe aus.

Wie lässt sich dann an jene erinnern, die sich überall auf der Welt als Individuen und in Bewegungenpolitisch als Frauen auf den Weg machen, Sexismus, sexistische Ausbeutung und Unterdrückung zu beenden – im Bereich der Politik, der Bildung, der Ökonomie, des Rechts, der Kultur, der Familie? Kritische Geschichtsforschung verweist auf die Klassenspezifik vieler Narrative zu Frauenbewegungen und auf die ihnen innewohnenden Kolonialismen. Zugleich finden sich eine Vielzahl von Bewegungsgeschichten auf dem Buchmarkt und auch im Netz zirkulieren Herstories: Soziale Medien schaffen Möglichkeiten globaler Vergemeinschaftung über Frauengeschichten und der transnationalen Erinnerung an Pionierinnen in Politik, Gesellschaft, Wissenschaft, Kultur.

Das Themenheft lädt ein, sich mit Frauenbewegungen und Feminismen im kulturellen Gedächtnis zu befassen. Erwünscht sind ausdrücklich Beiträge, die dies in kulturell vielfältigen Kontexten des globalen Südens, Ostens und Nordens diskutieren. Eingeladen sind Beiträge aus der (historischen) Frauen- und Geschlechterforschung sowie der gendersensiblen Bildungs-, Bewegungs- und Gesellschaftsforschung, die sich mit kulturellem Gedächtnis, Frauenbewegungen, Feminismen und Erinnerungskultur befassen. Weiterlesen … (PDF)

CfP: Feminists Confront State Violence (ZS Radical History Review); by: 01.06.2022 [REMINDERIN]

Donnerstag, Mai 5th, 2022

Radical History Review; Co-Edited by Anne Gray Fischer, Sara Matthiesen, and Marisol LeBrón (Web)

Proposals by: 01.06.2022

Radical History Review seeks proposals for feminist analyses that explore how communities have conceptualized, negotiated, and challenged structures of state violence. Historically, people on the front lines of a range of historical and contemporary struggles have exposed how state violence operates in the lives of women and vulnerable populations through forms of active harm as well as organized abandonment. Spectacular forms of state violence, such as religious persecution, enslavement, colonial dispossession, genocide, sterilization, policing, and human caging coexist alongside formal and informal practices of state neglect that harm and kill by refusing to cultivate healthy, safe, and dignified lives for all. In the face of the violence of the (pre-)modern state, many people have developed strategies of survival, care, and reproduction that aim to reduce harm such as mutual aid projects, intentional communes, and worker collectives.

These efforts can, however, be quickly overwhelmed by the enormous scope of need created by state neglect. Ironically, modern-day global emergencies – from femicide in Latin America and medical apartheid in the Global South to the climate catastrophe worldwide – expose the unique capacity of the state to respond on a massive scale to its own harms and failures. Feminist scholars, then, have identified a formidable contradiction: how to make demands for the equitable distribution of care, safety, and life on a (pre-)modern state that unequally distributes violence, immiseration, and death?

The editors invite feminist contributions that examine how communities have historically negotiated the difficult contradiction of making reparative demands on a violent state. In particular, they are interested in pieces that draw from surprising examples and unexpected archives in order to show efforts to deliver care, organize practices of survival, and foster societal transformation while laboring under conditions of structural violence; and to ask what alternative visions of social organization such struggles have produced.

This issue aims to create a feminist archive of campaigns, tactics, frameworks, and circumstances that illuminate how people have named, analyzed, and struggled against the multiscalar and capacious nature of regimes of violence across all (mehr …)