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Archive for the 'Category_Online Quellen und Editionen' Category

Workshop und Präsentation: Schöneberger Bild(ungs)geschichten – FRAUEN BEWEGEN AUSBILDUNG um 1900, 22.02.2019, Berlin

Montag, Januar 14th, 2019

Lette-Verein, Alice Salomon Archiv und Pestalozzi-Fröbel-Haus (Web) / Deutsches Digitales Frauenarchiv (DDF)

Zeit: 22.02.2019, 9:00 bis 15:00 Uhr
Ort: Lette Verein Berlin, Viktoria-Luise-Platz 6, 10777 Berlin

Im Rahmen des Digitalen Deutschen Frauenarchivs (DDF) (Web) werden Bestände zur Geschichte der Berufsausbildung von Frauen digital aufbereitet. Anhand von sprachlichen und fotografischen Bildern werden drei historische Schöneberger Fraueninstitutionen lebendig. Der Lette-Verein, das Alice Salomon Archiv und das Pestalozzi-Fröbel-Haus stellen sich gemeinsam vor. Alle drei Institutionen bilden auch heute noch junge Menschen in zukunftsweisenden Berufen aus und beziehen ihre Geschichte kreativ in die aktuelle Bildungspraxis mit ein.

Die Veranstalter*innen laden ein, die Archive mit ihren Geschichten kennen zu lernen und anschließend mit Expert*innen darüber zu diskutieren, wie der Transfer der digitalen Abbilder in den Kontext von Forschung und Didaktik gelingen kann.

Programm (als PDF)

Anmeldungen bis zum 1. Februar 2019 unter archiv@ash-berlin.eu.

Präsentation: Frauen erzählen über ihr Leben in der DDR. Das OWEN-Projekt „Frauengedächtnis“ im Digitalen Deutschen Frauenarchiv, 22.01.2019, Berlin

Mittwoch, Januar 9th, 2019

Genderbibliothek des Zentrums für transdisziplinäre Geschlechterstudien der HU zu Berlin / Digitalen Deutschen Frauenarchiv (DDF) (Web)

Zeit: Di., 22.01.2019, 18:00-20:00 Uhr
Ort: Handbestand – Altbuchhandel und Kaffeehaus, Brunnenstr. 42, 10115 Berlin

2019 jährt sich die Maueröffnung zum dreißigsten Mal. Seither reißen die Diskussionen um das Leben in der DDR nicht ab. In einem Projekt im Rahmen des Digitalen Deutschen Frauenarchivs (DDF) wurden in der Genderbibliothek des Zentrums für transdisziplinäre Geschlechterstudien der HU 130 Audio-Interviews mit Frauen aus verschiedenen Generationen digitalisiert. Sie werden in einer Datenbank erfasst und damit für die Forschung aufbereitet.

Die Frauen wurden zwischen 1920 und 1960 geboren. Sie wurden Ende der 1990er-Jahre vom Ost-West-Europäischen Frauennetzwerk (OWEN) nach ihren Erfahrungen im Sozialismus befragt. Diese Interviews bieten eine Folie, vor der die Veranstalter/innen diskutieren möchten über Fragen wie die Gleichberechtigung von Frauen in der DDR, über die Art von Geschichtsdarstellung in Forschung und Medien, über den Wert von Interviewarbeit und/oder über die Spezifik von Generationenerfahrungen.

Zur Abschlussveranstaltung des Projektes sind alle Interessierten herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei. Das Projekt wird gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ).

Klicktipp: „Faces of Frida Kahlo“ (Website)

Samstag, Dezember 29th, 2018

„Faces of Frida. A closer look at the many faces of Frida Kahlo through her life, art and legacy“ (Web)

„Faces of Frida“ ist ein Gemeinschaftsprojekt von Google Arts & Culture mit 33 internationalen Museen aus sieben Ländern. Anspruch der aufwändig gestalteten Website ist es, die feministische Ikone Frida Kahlo facettenreich vorzustellen.

Dazu wird eine umfangreiche Sammlung von Kunstwerken der berühmten mexikanischen Künstlerin online zur Verfügung gestellt. Diese sind in mehreren „Online Exhibits“ nach verschiedenen Schwerpunkten aufbereitet.

In den „Editorial Features“ werden Hintergrundinformationen zu unterschiedlichen Themen gegeben. Dabei werden einerseits inhaltliche und theoretische Erklärungen zur Arbeit von Frida Kahlo gemacht. Andererseits sind verschiedene Dokumentationen zu ihrer Biografie zusammengestellt, die auf einer Vielzahl von Portraitfotografien sowie auch auf einzelnen anderen Selbstzeugnissen aufgebaut sind. So sind hier etwa Auszüge aus der Korrespondenz von Frida Kahlo mit ihrer Mutter Matilde Calderón de Kahlo als Faksimiles und Abschriften verfügbar. (Web)

Klicktipp: 100 Jahre Landesstreik/Generalstreik in der Schweiz: Wo waren die Frauen? (Radiosendung)

Samstag, Dezember 15th, 2018

Radiosender SRF – Reihe Zeitblende (Web)

Schweiz, November 1918: Der Generalstreik wird ausgerufen. Drei Tage steht alles still. Die Armee zeigt Präsenz. Es gibt Demonstrationen, Blockaden, Versammlungen. Unter anderem werden bessere Arbeitsbedingungen verlangt und erstmals ist auch das Frauenstimmrecht ein wichtiges Thema.

Die Frauen werden kaum erwähnt im Zusammenhang mit dem Landesstreik, sie waren aber durchaus präsent. Sie beteiligten sich aktiv und nicht nur hinter den Kulissen. Viele Frauen seien damals vom Generalstreik politisiert worden, sagt die Historikerin Katharina Hermann im Interview mit Karin Britsch. In ihrer Dissertation untersucht Katharina Hermann den Landesstreik aus Frauen- und geschlechterspezifischer Sicht und in der Zeitblende gibt sie Einblick. (Weiterhören)

Via Facebook-Auftritt von „Sie meinen es politisch“ (Web)

Klicktipp: Transkripte von Interviews mit Mitgliedern des Republikanischen Schutzbundes von Finbarr McLoughlin (Portal)

Samstag, Dezember 1st, 2018

Quellenressourcen aus Finbarr McLoughlins Forschungstätigkeit (Web)

1980 begann der österreichisch-irische Historiker Finbarr McLoughlin mit seiner Dissertation zum Republikanischen Schutzbund, der Wehrorganisation der österreichischen Sozialdemokratie der Zwischenkriegszeit. Im Fokus stand dabei die Haltung der Führung sowie der Mitglieder zur politischen Gewalttätigkeit. Wissenschaftlich begleitet wurde das Forschungsprojekt von Karl Haas vom Institut für Zeitgeschichte der Universität Wien. Die von Erika Weinzierl betreute Dissertation wurde 1990 approbiert (Text als PDF).

Eine grundliegende Quelle waren 71 Zeitzeug/inneninterviews mit ehemaligen Mitgliedern bzw. Sympathisant/innen des Wehrverbandes. Diese Interviews wurden zwischen 1981 und 1983 in ganz Österreich geführt. Alfred Schiemer hat die Interviewpartner/innen aus dem Kreis der KPÖ vermittelt, über den „Bund Sozialistischer Freiheitskämpfer“ wurde der Kontakt zu  sozialistischen Veteranen/innen hergestellt. Die meisten von ihnen hatten an den Februarkämpfen 1934 teilgenommen. Einige der Interviewpartner/innen emigrierten 1934/35 über die Tschechoslowakei in die Sowjetunion und kämpften weiter in Spanien bzw. im 2. Weltkrieg in der Roten Armee.

Im November 2018 hat Finbarr McLoughlin die mit Schreibmaschine getippten Transkripte von Interviews mit 55 Männern und einer Frau auf seiner neuen Website online gestellt. Die Tonbänder der Gespräche wurden dem Dokumentationsarchiv des öst. Widerstandes (DÖW) übergeben. Sie sind inzwischen digitalisiert.

Das Hauptgewicht in den Gesprächen ist (mehr …)

Klicktipp: Ehen vor Gericht 2.0. Eheprozesse zwischen dem 16. und 19. Jahrhundert (Datenbank und Portal)

Samstag, November 24th, 2018

Ehen vor Gericht 2.0. Eheprozesse zwischen dem 16. und 19. Jahrhundert (Web)

Zu Beginn des ersten Forschungsprojekts (2011–2015) war in der österreichischen Geschichtsschreibung das Wissen über Ehekonflikte sowie über deren gerichtliche und außergerichtliche Aushandlungsprozesse äußerst gering. Dass HandwerkerInnen, Bauern und Bäurinnen oder auch TagelöhnerInnen in der Frühen Neuzeit ihre Ehekonflikte gerichtlich austrugen, erschien undenkbar. Obwohl bekannt war, dass das Josephinische Ehepatent 1783 die Ehejuristiktion an die weltlichen Gerichte übertragen hatte, wussten weder JuristInnen noch HistorikerInnen, welche weltlichen Gerichte ab 1783 diese Jurisdiktion ausübten.

Für die Ehegerichtsbarkeit vor 1783 war sich die Forschung nicht einig, ob die Ehejuristiktion von lokalen Kirchengerichten oder nicht doch vom Heiligen Stuhl in Rom ausgeübt worden war. Insgesamt wurde der Ehegerichtsbarkeit aber ohnehin kaum Bedeutung beigemessen, da die Ansicht vorherrschte, dass katholische Ehen nicht geschieden werden können und es daher – abgesehen von Annullierungen – vor der Einführung der Zivilehe keine Eheverfahren gegeben habe. Weiterlesen … (Web)

Zum Projekt

Das Webportal “Ehen vor Gericht” und die dazugehörige Datenbank werden seit 2011 entwickelt. Das fand bisher im Rahmen von zwei vom öst. Wissenschaftsfonds und einem vom Jubiläumsfonds der Öst. Nationalbank geförderter Forschungsprojekte statt. Die drei Forschungsprojekte wurden bzw. werden von Andrea Griesebner geleitet und waren bzw. sind an der Universität Wien, Historisch-kulturwissenschaftliche Fakultät, Institut für Geschichte, angesiedelt. Weiterlesen … (Web)

Präsentation des Webportals: Ehen vor Gericht | Marriages at Court 2.0, 21.11.2018, Wien

Montag, November 19th, 2018

Präsentation im Rahmen der Veranstaltungsreihe Geschichte am Mittwoch – in Kooperation mit dem Jour fixe des Instituts für die Erforschung der Frühen Neuzeit

Zeit: 21.11.2018, 18.30–20.00 Uhr
Ort: Institut für Geschichte, Universität Wien, Universitätsring 1, 1010 Wien, Hörsaal 30

Programm

  • Andrea Griesebner – Susanne Hehenberger – Birgit Dober – Isabella Planer (Wien): Präsentation des Webportals: Ehen vor Gericht | Marriages at Court 2.0 (Web)
  • Moderation: Evelyne Luef

Die katholische Kirche vertritt den Standpunkt, dass bei der Trauung ein sakramentales Eheband gestiftet wird, welches nur durch die Annullierung oder den Tod des Ehepartners / der Ehepartnerin gelöst wird. Bei nachgewiesenen schweren Eheverfehlungen erlaubt das kanonische Eherecht allerdings eine befristete Trennung oder eine unbefristete Scheidung von Tisch und Bett. Mit der Einführung der Zivilehe im Juni 1938 verlor dieses Institut zunehmend an Bedeutung und geriet sowohl im Alltag wie auch in der Geschichtswissenschaft in Vergessenheit. Seit 2010 untersucht Andrea Griesebner mit einem Team von Mitarbeiter*innen die Ehegerichtsbarkeit im Erzherzogtum Österreich unter der Enns seit der Mitte des 16. Jhds. Für ausgewählte Zeitsegmente zwischen 1558 und 1867 konnten rund 3.500 Gerichtsverfahren von mehr als 2.200 Ehepaaren eruiert werden.

Begleitend zu den Forschungen entwickelte das Team das Webportal Ehen vor Gericht, welches im November 2015 online ging. In den letzten Jahren wurde die (mehr …)