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Archive for the 'Topic_Pflege/Care' Category

Klicktipp: ofra – online archiv frauenpolitik (Portal)

Freitag, Juli 5th, 2019

Johanna Dohnal Archiv und Bruno Kreisky Archiv (Web)

Die zweite Frauenbewegung machte seit Ende der 1960er-Jahre Geschlechterdifferenz, geschlechtsspezifische Diskriminierung und Emanzipation (wieder) zum politischen Thema. In diesem Kontext veränderte sich auch die Frauenpolitik der staatlichen Institutionen stark.

Das Johanna Dohnal Archiv und das Bruno Kreisky Archiv haben Originaldokumente aus dem Umfeld dieser institutionellen Frauenpolitik in ihren Beständen. Auf der Website ofra wird eine Auswahl von Papieren, Fotografien und Plakate online zur Verfügung gestellt und in kurzen Dossiers kontextualisiert.

Geordnet ist die Präsentation nach den folgenden Themen: Partizipation | Bildung | Reproduktion | Arbeit | Heim & Herd (Web).

Institutionalisierte Frauenpolitik in Österreich

In den 1970er Jahren wurde das neue Politikfeld “Frauenpolitik” auch in Österreich institutionalisiert: 1971 wurde das Staatssekretariat für “Familienpolitik und Frauenfragen” im Bundeskanzleramt eingerichtet, 1979 ernannte Kanzler Bruno Kreisky vier neue Staatssekretärinnen, zwei davon für die Belange von Frauen: Franziska Fast im Sozialministerium, Johanna Dohnal im Bundeskanzleramt. Dohnal war die damalige Wiener Frauensekretärin der SPÖ, ihre Position wurde 1990 zur Bundesministerin aufgewertet. Anfang 2000 wurde das Ministerium abgeschafft, 2006 wieder eingeführt.

“Gleichberechtigung” war das zentrale Thema der institutionellen Frauenpolitik in den 1980er- und 1990er-Jahren – “institutionalisierte” Frauenpolitik war und ist allerdings nicht ohne die autonome Frauenbewegung denkbar. In historischer Perspektive erweisen sich “autonome” und (mehr …)

Vortrag von Veronika Helfert zur Ausstellung: Maria Tusch. Von der Fabriksarbeiterin zur Nationalratsabgeordneten, 04.07.2019, Wien

Dienstag, Juli 2nd, 2019

Eine Que[e]rbau-Veranstaltung (Web)

Ort: Yella Yella, Maria-Tusch-Str. 2, 1220 Wien
Zeit: 04.07.2019, 19.00 Uhr

Die Ausstellung im Yella Yella Nachbar_innentreff in der Seestadt Aspern zu Maria Tusch wurde von Klaus Pirschner und Birge Kronrofer gemacht, unterstützt von Roland Hampl. Sie kann bis Anfang September 2019 zu bestimmten Öffnungszeiten besichtigt werden (siehe Plakat).

Die Historikerin und Expertin zur Ersten Republik Veronika Helfert (Wien/Paris) wird in diesem Vortrag einen weiteren historischen Kontext geben.

Maria (Marie) Tusch (1868-1939) aus Klagenfurt war Arbeiterin. Ihre unverheiratete Eltern waren bäuerliche Dienstbot/innen. Mit sieben Jahren kam Marie Tusch in eine Klosterschule. Um die Schulgebühren abzuarbeiten, wurde sie hier zur Arbeit im Wirtschaftswesen herangezogen. 1880 begann sie als Zwölfjährige ihre Tätigkeit in einer Tabakfabrik. Hier engagierte sie sich für allgemein bessere Arbeitsbedingungen sowie insbesondere für die der Arbeiterinnen. Marie Tusch wurde Vertrauensfrau, später Betriebsrätin. Ihr Ehemann Anton Tusch war sozialdemokratisch organisierten Eisenbahner. Ihre gewerkschaftliche Tätigkeit brachte sie wiederholt in Konflikt mit der Fabriksleitung.

Nach dem Ersten Weltkrieg wurde Marie Tusch u.a. Vorsitzende des Kärntner Landesfrauenkomitees der SPÖ. 1919 wurde sie als eine der ersten acht Frauen in der Konstituierenden Nationalversammlung angelobt. Sie war die einzige unter den ersten weiblichen Abgeordneten, die nicht aus Wien kam. Dem Nationalrat gehörte sie schließlich alle vier Legislaturperioden der Ersten Republik an.

Das Engagement von Marie Tusch galt besonders den Kriegsversehrten sowie der sozialen Besserstellung von Arbeiterinnen und Müttern. Auch trat sie gegen die strafrechtliche Verfolgung bei Abtreibungen ein. Marie Tusch galt auch als Expertin in (mehr …)

Klicktipp: „Wir haben sie noch alle!“ 50 Jahre Frauen­bewegung – 40 Jahre FFBIZ (Portal)

Montag, Juni 24th, 2019

FFBIZ e.V. – das feministische Archiv, Berlin (Web)

Wer erinnert sich noch an das erste Ladyfest vor 15 Jahren in Wien? Welche sind die rezenten feministischen Medien? Und wie genau lief der Frauenstreik vor 25 Jahren ab?

Informationen dazu finden sich auf der Website „Wir haben sie noch alle!“, die vom FFBIZ in Berlin aus Anlass seines 40-jährigen Bestehens online gestellt worden ist.

Das FFBIZ in Berlin ist eine der größten Sammlungseinrichtungen für die feministische Bewegung im deutschsprachigen Raum. Auf der neue Website werden Schätze aus dem Archiv gezeigt. Diese sind jeweils einem Jahr zugeordnet – und erzählen so die Geschichten aus 50 Jahren Frauenbewegung.

Entstanden ist damit eine umfangreiche Zusammenschau feministischer Medien, Gruppen oder Ereignisse. Diese werden von Autor*innen und Aktivist*innen in kurzen Dossiers vorgestellt. So finden sich hier etwa die Erinnerunen von Sushila Mesquita zum Ladyfest in Wien 2004 , Vina Yun gibt bei 2008 einen Überblick über aktuelle feministische Medien, Gisela Notz hat ihrerseits über den Frauenstreik 1994 geschrieben etc. Zu den Objekten [weiter nach unten scrollen] (Link) .

Eine Auswahl der Objekte und Texte wurden auch in einer Wanderausstellung präsentiert, die etwa im Frauenzentrum HellMa in Berlin-Marzahn und bei der feministischen Sommeruni 2018 in Berlin zu sehen war (Link).

Das Redaktionskollektiv der als Weblogs veröffentlichten Site waren Annika Viebig, Camilla Gläske, Dagmar Nöldge, Friederike Mehl, Judith Fehlau, Karoline Punke, Lena Kühn, Lisa Schug, Roman Klarfeld und Zoé Sona.

Klicktipp: PAULA – Bibliografie Frauen und Geschlechterverhältnisse in der DDR und in den neuen Bundesländern (Online-Datenbank)

Donnerstag, Juni 20th, 2019

i.d.a. Dachverband deutschsprachiger Frauen-/Lesbenarchive, -bibliotheken und -dokumentationsstellen (Web)

Die Bibliografie „PAULA“ ist ein eigenständiges Verzeichnis von Literaturnachweisen zum Thema Frauen und Geschlechterverhältnisse in der DDR und in den neuen Bundesländern. Sie wurde von Karin Aleksander, der Leiterin der Genderbiblitothek der HU Berlin, zusammengstellt und ist 2005 als Buch erschienen.

Die Daten sind nun in aktualisierter und stark erweiterter Form in „Meta“ online verfügbar. Meta ist der gemeinsame Online-Katalog der in i.d.a. vernetzten feministischen Bibliotheken, Archive und Dokumentationseinrichtungen aus dem deutschsprachigen Raum. PAULA wird weiterführend ergänzt, derzeit liegen 6.487 Einträge vor.

Link zu den Einträgen von PAULA

Link zum gesamten gemeinsamen Online-Katalog Meta

Publikation als Grundlage: Karin Aleksander 2005. Frauen und Geschlechterverhältnisse in der DDR und in den neuen Bundesländern. Berlin: trafo Verlag 2005.

Klicktipp: Meta – gemeinsamer Online-Katalog deutschsprachiger Frauenbibliotheken, -archive und -dokumentationsstellen (Datenbank/Katalog)

Samstag, Juni 8th, 2019

i.d.a. Dachverband deutschsprachiger Frauen-/Lesbenarchive, -bibliotheken und -dokumentationsstellen (Web)

Der Dachverband i.d.a. stellt mit Meta einen gemeinsamen Katalog online zur Verfügung.

Meta macht es möglich, komfortabel über eine Suchmaske in den Beständen von über 30 verschiedenen Bibliotheken und Archiven aus Deutschland, Italien, Luxemburg, Österreich und der Schweiz, die in i.d.a. zusammengeschlossen sind, zu recherchieren. Link zum Katalog

Dabei kann sowohl in den Beständen der einzelnen Einrichtungen sortiert gesucht werden, als auch gebündelt in den Beständen alle Einrichtungen zusammen.

Meta bietet somit einen zusammengeführten Zugang zu einem großen Teil

  • der Forschungs-Literatur zu Themen der Frauen- und Geschlechtergeschichte bzw. -forschung
  • sowie von Archiv-Quellen zu den Frauenbewegung/en, insbesondere der „Zweiten Frauenbewegung/en“.

Der gemeinsame Katalog ist 2015 nach dreijähriger Entwicklung online gegangen (Bericht im STICHWORT-Newsletter 40/2015 von Margit Hauser als PDF). Im Herbst 2016 wurde die Beta-Version freigeschalten, Meta wird laufend noch ständig weiterentwickelt. Derzeit sind mehr als 500.00 Datensätze von 16 verschiedenen Dokumententypen recherchierbar. Link zum Katalog

Von Einrichtungen aus Österreich haben bisher das STICHWORT, die Frauen*Solidarität und die Sammlung Frauennachlässe Daten in den gemeinsamen Katalog eingestellt.

 

Queer History Conference 2019, 16.-18.06.2019, San Francisco [REMINDERIN]

Dienstag, Mai 21st, 2019

Committee on LGBT History and the GLBT Historical Society (Web)

Venue: San Francisco
Time: June 16 to 18, 2019

Historians, educators, and activists share, discuss, and debate the newest directions and developments in the histories of same-sex sexuality, trans identity, and gender non-conformity.

Full Programme (Web)

Selection of panels for an impression of the richness of the programme

  • Trans as a (Historical) Category
  • Sex and Sexual Identities in Mexico and Peru, 16th-20th Centuries
  • Fashioning Lesbian Identities in 20th-Century Australia and Poland
  • Queer Pornography in 20th-Century Mexico
  • Reclamation & Resistance: The Making of Grassroots QTPOC Histories
  • Finding Friendship in Queer Histories
  • Radical Queer Activism in the Bay Area, 1969-1999
  • Anthropology, Psychiatry, Sexology: Expert Discourse in 19th- and 20th-Century Germany and the US
  • Queer Youth Struggles for Recognition in the 1970s Repaired by Therapy: Queer Religion and Health in Modern America, 1880-1980
  • Queer Bodies, Representations, and Spaces in Mexico City, 1950-1990
  • Queer Colonials: Male Same-Sex Sexuality, Intimacy, and Desire Across the British Empire Before 1850
  • Representing Queer Sexuality in 18th- and 19th-Century France
  • Queer Histories of Human Rights
  • Mythologizing the Queer Past. Read more … (Web)

CfP: Welfare State and Violence: Comparative Perspectives on Western and Eastern Europe since the 1950s (Event: 01/2020, Konstanz); DL: 03.06.2019

Donnerstag, Mai 9th, 2019

Chair of East European History, University of Konstanz; Pavel Kolar and Rory Archer

Time: 23.-25.01.2020
Venue: Konstanz
Proposals by: 03.06.2019

This conference explores the role of state violence in European ‘peaceful times’ from the mid-1950s to the turn of the century, seeking to take issue with the optimistic accounts according to which violence was gradually disappearing during this period.

Our overall goal is to develop a comparative perspective on the transformation of state power across the Iron Curtain through the lens of violence. The conference will challenge the fact that three decades after the fall of the Iron Curtain a great deal of history writing continues to use the bipolar Cold War perspective (East and West, Democracy and Dictatorship etc.). The organizers contention is that the differences in the ways that state domination was justified should not hinder comparison, as even dictatorships require a legal framework and some degree of legitimacy.

The conference seeks to trace and bring to the surface modes of domination that have often remained outside the success story of the peaceful second half of the 20th century, but in fact continue to have a crucial impact on contemporary Europe. The organizers will attempt to weave the scattered research on past European violence into a more coherent picture that has the potential to substantially affect the debates on the memory of the 20th century. Read more and source … (Web).