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Archive for the 'Catgory_Öffentliche Präsentationen_Ausstellungen' Category

Stadtflanerien mit Anton Tantner, Mai und Juni 2019, Wien

Samstag, Mai 11th, 2019

Anton Tantner (Web) in Kooperation mit dem Labor Alltagskultur (Web) 

Die Stadtflanerien werden organisiert vom Labor Alltagskultur. Die Teilnahme ist kostenlos, erforderlich eine Anmeldung bei Ulli Fuchs unter: fuchs@kinoki.at

1) Hausnummernflanerie

Zeit: Mo., 20.05.2019, 17:30 Uhr; Dauer: ca 2 Stunden
Treffpunkt: Ballhausplatz 2, vor den Bundeskanzleramt

Weitere Beschreibung der Flanerie und Infos zur Anmeldung hier
Publikation zum Thema: Anton Tantner: Die Hausnummern von Wien. Der Ordnung getreue Zahlen. (Enzyklopädie des Wiener Wissens; XXIV). Weitra: Bibliothek der Provinz, 2016  (Web)

2) Donauprallhang und Stadtwildnis

Zeit: Di., 21.05.2019, 17:00 Uhr; Dauer: ca 1,5 Stunden
Treffpunkt: U3-Station Schlachthausgasse; stadtauswärts gelegener Ausgang Markhofgasse

Weitere Beschreibung der Flanerie und Infos zur Anmeldung hier

3) Alles unter Kontrolle? Ein Spaziergang zu Geschichte und Gegenwart der Überwachung

Zeit: Fr., 07.06.2019, 17:00 Uhr, Dauer: ca 2 Stunden
Treffpunkt: Ausgang U3-Station Stubentor/Dr. Karl Luegerplatz 4

Flanerie mit Herbert Gnauer (Web) und Anton Tantner
Weitere Beschreibung und Infos zur Anmeldung hier

Ausstellung: Ein Platz für alle. 150 Jahre Wiener Eislauf-Verein, Laufzeit: bis 31. Mai 2019, Wien

Mittwoch, Mai 1st, 2019

Eine Kooperation der Fachbereichsbibliothek Zeitgeschichte, dem Institut für Zeitgeschichte, der Sammlung Frauennachlässe am Institut für Geschichte von der Univ. Wien und dem Wiener Eislauf-Verein

Ort: Fachbereichsbibliothek Zeitgeschichte, 1090 Wien
Laufzeit: bis 31. Mai 2019

Die Ausstellung wurde kuratiert von Agnes Meisinger (Institut für Zeitgeschichte), Elisabeth Rehse-Holzer (Wiener Eislauf-Verein) und Irene Wernicke (Bezirksmuseum Landstraße).

2017 feierte der Wiener Eislauf-Verein (WEV) das Jubiläum seines 150-jährigen Bestehens. Seit seiner Gründung 1867 hat sich der WEV als feste Größe im Sport-, Freizeit- und Gesellschaftsleben der Stadt etabliert. Am Höhepunkt seiner Vereinsentwicklung im Jahr 1929/30 zählte der WEV knapp 10.000 Mitglieder aus allen Bevölkerungsschichten, die SportlerInnen des Vereins galten als die weltbesten ihrer Zeit. Als generationenübergreifender Begegnungsort wurde das Eislaufen in Wien zum Breitensport gemacht.

Die Ausstellung dokumentiert anhand zahlreicher historischer Bilder die wechselvolle Geschichte des WEV von der Kaiserzeit bis in die Gegenwart. Von einem Treffpunkt des adeligen und großbürgerlichen Publikums im 19. Jhd. entwickelte er sich zu einem demokratisch organisierten Verein, der schon früh den Frauensport förderte und sich bis zur NS-Zeit durch politische und gesellschaftliche Heterogenität auszeichnete.

Der in vorauseilendem Gehorsam erfolgte Ausschluss hunderter jüdischer Mitglieder 1938 brachte den WEV an den Rand seiner Existenz; der Wiederaufbau der Vereinsstrukturen nach dem Zweiten Weltkrieg erwies sich als zwei Jahrzehnte andauernder Überlebenskampf und konnte nur durch Innovationen im Bereich der Unterhaltungskunst, wie etwa durch die Schaffung der Wiener Eisrevue oder das Heumarkt-Catchen, gelingen. Dazwischen begegnen (mehr …)

Ausstellung: Alles aus Liebe. Zeugnisse inniger Verbundenheit, Laufzeit bis 3. November 2019, Eisenstadt

Mittwoch, Mai 1st, 2019

Landesmuseum Eisenstadt; Kuratorin: Elke Ferderbar (Web)

Ort: Landesmuseum Burgenland, 7000 Eisenstadt
Laufzeit: bis 3. November 2019

Lange bevor Emojis als Bildschriftzeichen in SMS und Chats zum Einsatz kamen, waren einst solche Zeichen der Liebe mit großer Kunstfertigkeit ausgeführt und von großer Bedeutung. Das Offenbaren von Gefühlen, die Symbole der Verehrung und tiefen Liebe und die Zuneigung von Mensch zu Mensch in allen Lebensphasen werden in dieser Sonderausstellung thematisiert und mit beeindruckenden kulturgeschichtlichen und volkskundlichen Anschauungsobjekten dargestellt.

Um ihre Zeichenhaftigkeit zu verstärken, waren diese Liebesgaben oft reich verziert und trugen Liebessymbole wie Herzen, verschlungene Initialen oder auch Jahreszahlen.

Von „verliebt, verlobt, verheiratet“ über die Erotik und das Zusammenbleiben beschreiten die Besucher/innen einen besonderen Weg der Liebe aus den vergangenen Jahrhunderten bis heute: Detailgetreu verzierte Liebesbriefe, Postkarten, lieblich bestickte Pölster oder Wandbehänge sowie Hochzeitsgaben, Eheringe und eine Venus aus den archäologischen Sammlungen des Landes Burgenland werden in dieser Sonderausstellung gezeigt.

Vorträge aus dem Begleitprogramm

Martin Czernin und Elke Ferderbar, begleitet von Max & Mirjam de Vime: Saget mir ieman, waz ist Minne? Der Minnegesang in Literatur und Musik; Do., 13.06.2019 | 19:00 Uhr

Jeanette Strametz-Juranek: Gebrochene Herzen. Liebeskummer aus medizinischer Sicht; Do., 19.09.2019 | 19:00 Uhr (mehr …)

Klicktipp: Annett Gröschner und Erica Fischer zur Zweiten Frauenbewegung in Berlin (Podcast)

Samstag, April 27th, 2019

Beitrag in „Der lila Podcast“: Nr. 139: Frauenbewegung: Vergangenheit und Zukunft (Web)

Frauenbewegung – die wird in Deutschland in drei Wellen eingeteilt. Die erste begann Mitte des 19. Jahrhunderts, noch vor der Einführung des Frauenwahlrechts. Die zweite Welle wird mit dem berühmten Tomatenwurf von Sigrid Rüger verbunden: Ihr Zorn auf die Delegiertenkonferenz des SDS, die nicht auf die Wutrede von Helke Sander reagieren wollte, ließ sie Tomaten werfen. Die dritte Welle startet im 21. Jahrhundert, zu ihr zählen auch Netzfeministinnen wie die Rafiomachetinnen beim Lila Podcast.

Was in den letzten 50 Jahren Frauenbewegung in Berlin (im Osten und im Westen) passiert ist, davon erzählt Annett Gröschner in diesem Beitrag. Sie hat das Buch „Berolinas zornige Töchter“ geschrieben und sehr viele alte und wichtige Geschichten entstaubt.

Ihren persönlichen Bezug zu Feminismus und Frauenbewegung hat Erica Fischer in ihrem Buch „Feminismus revisited“ beschrieben. Fischer kennen bestimmt einige als Autorin des Bestsellers „Aimée und Jaguar“ – sie schaut nicht nur in die Vergangenheit, sondern auch in die Zukunft. Link zum Beitrag (Web)

Klicktipp: „Zeitsprung. Geschichten aus der Geschichte“ (Podcast)

Samstag, April 27th, 2019

„Zeitsprung. Geschichten aus der Geschichte“: Richard Hemmer und Daniel Meßner (Hamburg und Wien) (Link)

„Zeitsprung ist ein Podcast über Geschichten aus der Geschichte. Vergessene Ereignisse, überraschende Anekdoten und Zusammenhänge kurz erklärt. Häufig mit ein ganz bisschen Augenzwinkern – aber immer knallhart und quellennah recherchiert.“ Zwischen September 2015 und Arpil 2019 wurden auf diese Weise bisher 187 Episoden veröffentlicht. Zu den Episoden (Link)

Episoden mit u.a. geschlechterhistorischem Fokus:

  • ZS184: Katharina Kepler – ein Hexenprozess in der Frühen Neuzeit
  • Extra: Dr. Emma Southon on Agrippina the Younger
  • ZS183: Agrippina die Jüngere, mächtigste Frau der frühen Kaiserzeit
  • ZS179: Maria Sibylla Merian – Naturforscherin und Künstlerin
  • ZS178: Der Klosterskandal von Sant’Ambrogio
  • ZS174: Harriet Tubman und die Underground Railroad
  • ZS167: Mary Toft und die Hasen
  • ZS164: Eine kurze Geschichte des Alkoholkonsums
  • ZS163: Vernepator Cur – der Hund im Hamsterrad
  • ZS154: La Maupin – die duellierende Opernsängerin
  • ZS147: Das Fräulein vom Amt
  • ZS145: Barbara von Cilli oder: Wie eine 100 mal wiederholte Lüge zur Wahrheit wird
  • ZS142: Bertha Pappenheim – Gründerin des Jüdischen Frauenbundes und Sozialpionierin
  • ZS134: Jacob Nufer, James Barry, Margret Ann Bulkley und eine kleine Geschichte des Kaiserschnitts
  • ZS132: Gesche Gottfried, der Engel von Bremen
  • ZS112: Adele Spitzeder und die „Dachauer Bank“
  • ZS99: Ignaz Semmelweis und die Bekämpfung des Kindbettfiebers

(mehr …)

Filmvorführungen: Nils Olger: Die eiserne Kassette, 07. und 11.05.2019, Wien

Dienstag, April 23rd, 2019

Vorführungen im Rahmen des 27. Jüdischen Filmfestivals Wien (Web)

Zeit und Ort: Di., 07.05.2019 um 20:15 Uhr im Votiv-Kino
Zeit und Ort: Sa., 11.05.2019 um 18:00 Uhr im Metro-Kino
Anschließend jeweils ein Gespräch mit Nils Olger

Die eiserne Kassette, Dokumentarfilm, 102 Min., dt./it. OF m. engl. UT; A/D 2018; Drehbuch und Schnitt: Nils Olger; Kamera: Nils Olger, Juri Schaden und Thomas Marschall; Musik und Ton: Vinzenz Schwab; Mastering: Oliver Brunbauer

Titelgebend für den Film ist eine eiserne Kassette mit Fotonegativen. Auf ihnen zu sehen sind die Kriegsfotografien des verstorbenen Großvaters von Regisseur Nils Olger. Dieser zeichnet mit der Akribie eines Historikers und mit der Vehemenz eines Antifaschisten die Spur der Verwüstung nach, welche die 16. Panzerdivision „Reichsführer SS“ in Ungarn und Italien hinterließ. Sein Großvater war Arzt und SS-Hauptscharführer dieser berüchtigten Division. Kommandant war der Kriegsverbrecher Walter Reder, der 1985 aus der italienischen Kriegsgefangenschaft entlassen und von Außenminister Frischenschlager in Ehren empfangen wurde. Dieser Skandal ging als „Reder-Frischenschlager Affäre“ in die Geschichte ein.

Der Filmemacher spricht mit der Großmutter, mit Historikern und mit den Nachkommen der Opfer, voller Sorgfalt, frei von Pathos und dennoch persönlich.

Ausstellungseröffnung: Sarah Schlatter: ETWAS SCHREIBEN, 09.04.2019, Linz [REMINDERIN]

Sonntag, April 7th, 2019

StifterHaus, Linz (Web)

Zeit: 09.04.2019, 19:30 Uhr
Ort: StifterHaus, Adalbert Stifter-Pl. 1, 4020 Linz

Die Künstlerin Sarah Schlatter widmet sich schriftlichen Aufzeichnungen von Frauen:

Tagebücher, Taschenkalender, Zettel und Manuskripte werden dabei nicht über ihren biografischen Gehalt, sondern als Geschriebenes vorgestellt. Durch Auswahl, Anordnung, und Neuinszenierung treten die Materialien in einen Dialog miteinander. Die Ausstellung handelt vom Schreiben, das abseits von Graphologie und Inhalt für sich steht und „Etwas“ abbildet. Jede Person hat ihre individuelle Form der Aufschreibung, deren eigenwillige Poetik, Verspieltheit und materielle Sinnlichkeit „Etwas schreiben“ zeigen möchte.

Die Selbstzeugnisse kommen aus den Beständen der Sammlung Frauennachlässe am Institut für Geschichte der Universität Wien, aus dem OÖ. Literaturarchiv in Linz sowie aus privaten Sammlungen.

Die Ausstellung wird bis 13. Juni 2019 gezeigt. Öffnungszeiten sind Dienstag bis Sonntag von 10.00 bis 15.00 Uhr.

Sarah Schlatter lebt und arbeitet in Berlin. Ankündigung als PDF