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Archive for the 'Topic_100 Jahre Frauenwahlrecht' Category

Klicktipp: Die vielen Biographien der Käthe Schirmacher. Eine virtuelle Konferenz (Portal)

Mittwoch, Juli 10th, 2019

FWF-Projekt „Engagement und Professionalisierung. Käthe Schirmacher (1865-1930). Selbstentwürfe zwischen radikaler Frauenbewegung und völkischem Nationalismus“; Johanna Gehmacher, Elisa Heinrich und Corinna Oesch (Link)

Als ein Ergbnis des von 2013 bis 2018 laufenden Forschungsprojekts ist das umfangreiche Online-Modul „Die vielen Biographien der Käthe Schirmacher – eine virtuelle Konferenz“ veröffentlicht worden. (Link)

Die ‚virtuelle Konferenz‘ soll die Auseinandersetzung mit der Frauenrechts-Aktivistin und völkischen Politikerin und Schriftstellerin Käthe Schirmacher zeigen. Sie knüpft an vielfältige wissenschaftliche Auseinandersetzungen an, die bis in die 1970er Jahre zurückreichen. Das Experiment dieser Darstellungsform zielt darauf, Fragestellungen und Stellungnahmen, die zu Käthe Schirmacher in unterschiedlichen Kontexten und zu unterschiedlichen Zeitpunkten formuliert wurden, virtuell zu versammeln und dadurch miteinander ins Gespräch zu bringen. Dazu wurden drei Elemente entwickelt:

  • Ein Reader, in dem die bisher verstreuten Texte zu Käthe Schirmacher an einem Ort greifbar sind.
  • Eine Bibliographie sowohl von Texten, die auf Käthe Schirmacher fokussieren, als auch von Arbeiten, in denen sie im Kontext breiterer Fragestellungen thematisiert wird.
  • Eine Sammlung von Statements: Hier berichten 13 verschiedene Wissenschafter_innen, die sich mit Käthe Schirmacher beschäftigt haben, über die Geschichte ihrer Forschung, über die sich verändernde Forschungskontexte, Fragen, Thesen und auch möglichen Irritationen bei dieser Arbeit. Zu Wort kommen dabei u.a. Gisela Bock, Karen Offen und Kerstin Wolff.

Mit den Statements soll zum einen eine Kontextualisierung der (mehr …)

Klicktipp: FRAUENTAG! Die Ausstellung (Portal)

Freitag, Juli 5th, 2019

Johanna Dohnal Archiv und Bruno Kreisky Archiv  (Web)

Der Internationale Frauentag ist seit Beginn des 20. Jhds. der wichtigste Feiertag der Frauenbewegung. Sein Ursprung ist umstritten, in Österreich wie auch in einigen anderen Ländern wurde er jedenfalls als internationaler Fest- und Demonstrationstag 1911 zum ersten Mal begangen. Seither wird er hier – mit der Unterbrechung der faschistischen Diktaturen – kontinuierlich abgehalten.

Im März 2011 wurde vom Johanna Dohnal Archiv und dem Bruno Kreisky Archiv die Ausstellung „FESTE.KÄMPFE. 100 Jahre Frauentag“ eröffnet. Sie war im Museum für Volkskunde in Wien und danach im Frauenmuseum Hittisau in Vorarlberg zu sehen.

Die Web-Version dieser Ausstellung ist auf der Site „ofra – online archiv frauenpolitik“ verfügbar (Web).

Zur Webausstellung

Drei große Themenkomplexe haben den Frauentag bestimmt: Die Forderungen nach 1) Gleichheit und 2) Frieden sowie 3) jene der Integrität des Körpers, sei es in Bezug auf Eingriffe in das Selbstbestimmungsrecht, was Fortpflanzung anlangt – oder gegenüber Gewalt. Diese Themenbereiche werden auch auf der Website behandelt.

Dazu kommt 4) unter „Den Frauentag begehen“ ein Abschnitt, der die Rituale und Symbole rund um den Internationalen Frauentag ins Bild setzt und schließlich 5) die Chronologie, die anhand von Frauentagsplakaten die 100-jährige Geschichte des Frauentags erzählt.

Entsprechend ist die Web-Präsentation nach den folgenden Themen aufgebaut: Gleichheit | Frieden | Körper | Frauentag begehen | Chrolologie. Weiterlesen … (Web)

Klicktipp: ofra – online archiv frauenpolitik (Portal)

Freitag, Juli 5th, 2019

Johanna Dohnal Archiv und Bruno Kreisky Archiv (Web)

Die zweite Frauenbewegung machte seit Ende der 1960er-Jahre Geschlechterdifferenz, geschlechtsspezifische Diskriminierung und Emanzipation (wieder) zum politischen Thema. In diesem Kontext veränderte sich auch die Frauenpolitik der staatlichen Institutionen stark.

Das Johanna Dohnal Archiv und das Bruno Kreisky Archiv haben Originaldokumente aus dem Umfeld dieser institutionellen Frauenpolitik in ihren Beständen. Auf der Website ofra wird eine Auswahl von Papieren, Fotografien und Plakate online zur Verfügung gestellt und in kurzen Dossiers kontextualisiert.

Geordnet ist die Präsentation nach den folgenden Themen: Partizipation | Bildung | Reproduktion | Arbeit | Heim & Herd (Web).

Institutionalisierte Frauenpolitik in Österreich

In den 1970er Jahren wurde das neue Politikfeld “Frauenpolitik” auch in Österreich institutionalisiert: 1971 wurde das Staatssekretariat für “Familienpolitik und Frauenfragen” im Bundeskanzleramt eingerichtet, 1979 ernannte Kanzler Bruno Kreisky vier neue Staatssekretärinnen, zwei davon für die Belange von Frauen: Franziska Fast im Sozialministerium, Johanna Dohnal im Bundeskanzleramt. Dohnal war die damalige Wiener Frauensekretärin der SPÖ, ihre Position wurde 1990 zur Bundesministerin aufgewertet. Anfang 2000 wurde das Ministerium abgeschafft, 2006 wieder eingeführt.

“Gleichberechtigung” war das zentrale Thema der institutionellen Frauenpolitik in den 1980er- und 1990er-Jahren – “institutionalisierte” Frauenpolitik war und ist allerdings nicht ohne die autonome Frauenbewegung denkbar. In historischer Perspektive erweisen sich “autonome” und (mehr …)

Vortrag von Veronika Helfert zur Ausstellung: Maria Tusch. Von der Fabriksarbeiterin zur Nationalratsabgeordneten, 04.07.2019, Wien

Dienstag, Juli 2nd, 2019

Eine Que[e]rbau-Veranstaltung (Web)

Ort: Yella Yella, Maria-Tusch-Str. 2, 1220 Wien
Zeit: 04.07.2019, 19.00 Uhr

Die Ausstellung im Yella Yella Nachbar_innentreff in der Seestadt Aspern zu Maria Tusch wurde von Klaus Pirschner und Birge Kronrofer gemacht, unterstützt von Roland Hampl. Sie kann bis Anfang September 2019 zu bestimmten Öffnungszeiten besichtigt werden (siehe Plakat).

Die Historikerin und Expertin zur Ersten Republik Veronika Helfert (Wien/Paris) wird in diesem Vortrag einen weiteren historischen Kontext geben.

Maria (Marie) Tusch (1868-1939) aus Klagenfurt war Arbeiterin. Ihre unverheiratete Eltern waren bäuerliche Dienstbot/innen. Mit sieben Jahren kam Marie Tusch in eine Klosterschule. Um die Schulgebühren abzuarbeiten, wurde sie hier zur Arbeit im Wirtschaftswesen herangezogen. 1880 begann sie als Zwölfjährige ihre Tätigkeit in einer Tabakfabrik. Hier engagierte sie sich für allgemein bessere Arbeitsbedingungen sowie insbesondere für die der Arbeiterinnen. Marie Tusch wurde Vertrauensfrau, später Betriebsrätin. Ihr Ehemann Anton Tusch war sozialdemokratisch organisierten Eisenbahner. Ihre gewerkschaftliche Tätigkeit brachte sie wiederholt in Konflikt mit der Fabriksleitung.

Nach dem Ersten Weltkrieg wurde Marie Tusch u.a. Vorsitzende des Kärntner Landesfrauenkomitees der SPÖ. 1919 wurde sie als eine der ersten acht Frauen in der Konstituierenden Nationalversammlung angelobt. Sie war die einzige unter den ersten weiblichen Abgeordneten, die nicht aus Wien kam. Dem Nationalrat gehörte sie schließlich alle vier Legislaturperioden der Ersten Republik an.

Das Engagement von Marie Tusch galt besonders den Kriegsversehrten sowie der sozialen Besserstellung von Arbeiterinnen und Müttern. Auch trat sie gegen die strafrechtliche Verfolgung bei Abtreibungen ein. Marie Tusch galt auch als Expertin in (mehr …)

CfP: „Nach den Jubiläen“ 13. Österreichischer Zeitgeschichtetag 2020 (Event, 04/2020, Innsbruck); DL: 15.09.2019

Dienstag, Juni 25th, 2019

13. Österreichischer Zeitgeschichtetag 2020 (Web)

Ort: Innsbruck
Zeit: 16.–18.04.2020
Einreichfrist: 15.09.2019

Die zeitgeschichtliche Forschung ist auch in Österreich in den vergangenen Jahren von Jubiläen und der „Magie der runden Zahl“ bestimmt gewesen. Der Erste Weltkrieg und das Ende der Habsburgermonarchie standen dabei ebenso im Zentrum der Aufmerksamkeit wie die Republikgründung, das Ende des Dollfuß-Schuschnigg-Regimes, der „Anschluss“ und das Novemberpogrom, aber auch die „Gastarbeiter“-Anwerbeabkommen und das Umbruchjahr 1968. Neben dem vielschichtigen Gedenk- und Erinnerungsjahr der Republik Österreich 2018 begingen einige österreichische Universitäten 2018/19 runde Jubiläen. In dem Fall der Universität Innsbruck war es ihr 350-jähriges Bestehen.

Der 13. Österreichische Zeitgeschichtetag 2020 widmet sich daher einerseits der Auseinandersetzung mit den verschiedenen (positiven und negativen) Jubiläen und dem – für die Zeitgeschichte immer schon konstitutiven, aber sich stets wandelnden und neu zu bestimmenden – Spannungsfeld von Wissenschaft und medialer Öffentlichkeit bzw. Aufmerksamkeit sowie Erinnerungskultur und Geschichtspolitik.

Gleichzeitig sollen Grundlagenforschung und das Routinegeschäft der Zeitgeschichte „nach den Jubiläen“ in den Blick kommen: die Beschäftigung mit relevanten Fragestellungen jenseits der Logik von Jahres- und Gedenktagen. Im Zuge dessen sollen auch verstärkt neue Felder wie Digital und Public History oder die immer wichtiger werdende Geschichtsdidaktik (im schulischen, universitären, musealen und gesamtgesellschaftlichen Kontext) einbezogen werden. Wie bei jedem Zeitgeschichtetag steht schließlich das … weiterlesen (Web)

Klicktipp: „Wir haben sie noch alle!“ 50 Jahre Frauen­bewegung – 40 Jahre FFBIZ (Portal)

Montag, Juni 24th, 2019

FFBIZ e.V. – das feministische Archiv, Berlin (Web)

Wer erinnert sich noch an das erste Ladyfest vor 15 Jahren in Wien? Welche sind die rezenten feministischen Medien? Und wie genau lief der Frauenstreik vor 25 Jahren ab?

Informationen dazu finden sich auf der Website „Wir haben sie noch alle!“, die vom FFBIZ in Berlin aus Anlass seines 40-jährigen Bestehens online gestellt worden ist.

Das FFBIZ in Berlin ist eine der größten Sammlungseinrichtungen für die feministische Bewegung im deutschsprachigen Raum. Auf der neue Website werden Schätze aus dem Archiv gezeigt. Diese sind jeweils einem Jahr zugeordnet – und erzählen so die Geschichten aus 50 Jahren Frauenbewegung.

Entstanden ist damit eine umfangreiche Zusammenschau feministischer Medien, Gruppen oder Ereignisse. Diese werden von Autor*innen und Aktivist*innen in kurzen Dossiers vorgestellt. So finden sich hier etwa die Erinnerunen von Sushila Mesquita zum Ladyfest in Wien 2004 , Vina Yun gibt bei 2008 einen Überblick über aktuelle feministische Medien, Gisela Notz hat ihrerseits über den Frauenstreik 1994 geschrieben etc. Zu den Objekten [weiter nach unten scrollen] (Link) .

Eine Auswahl der Objekte und Texte wurden auch in einer Wanderausstellung präsentiert, die etwa im Frauenzentrum HellMa in Berlin-Marzahn und bei der feministischen Sommeruni 2018 in Berlin zu sehen war (Link).

Das Redaktionskollektiv der als Weblogs veröffentlichten Site waren Annika Viebig, Camilla Gläske, Dagmar Nöldge, Friederike Mehl, Judith Fehlau, Karoline Punke, Lena Kühn, Lisa Schug, Roman Klarfeld und Zoé Sona.

Klicktipp: PAULA – Bibliografie Frauen und Geschlechterverhältnisse in der DDR und in den neuen Bundesländern (Online-Datenbank)

Donnerstag, Juni 20th, 2019

i.d.a. Dachverband deutschsprachiger Frauen-/Lesbenarchive, -bibliotheken und -dokumentationsstellen (Web)

Die Bibliografie „PAULA“ ist ein eigenständiges Verzeichnis von Literaturnachweisen zum Thema Frauen und Geschlechterverhältnisse in der DDR und in den neuen Bundesländern. Sie wurde von Karin Aleksander, der Leiterin der Genderbiblitothek der HU Berlin, zusammengstellt und ist 2005 als Buch erschienen.

Die Daten sind nun in aktualisierter und stark erweiterter Form in „Meta“ online verfügbar. Meta ist der gemeinsame Online-Katalog der in i.d.a. vernetzten feministischen Bibliotheken, Archive und Dokumentationseinrichtungen aus dem deutschsprachigen Raum. PAULA wird weiterführend ergänzt, derzeit liegen 6.487 Einträge vor.

Link zu den Einträgen von PAULA

Link zum gesamten gemeinsamen Online-Katalog Meta

Publikation als Grundlage: Karin Aleksander 2005. Frauen und Geschlechterverhältnisse in der DDR und in den neuen Bundesländern. Berlin: trafo Verlag 2005.