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Archive for the 'Category_Events' Category

Vortrag: Anna Hájková: Sexualität im KZ. Facetten einer erzwungenen Frauenbeziehung, 03.04.2019, Wien

Donnerstag, März 21st, 2019

Institut für Zeitgeschichte in Kooperation mit „L’Homme. Europäische Zeitschrift für Feministische Geschichtswissenschaft”

Zeit: 03.04.2019, 18:00 Uhr
Ort: Institut für Zeitgeschichte, Campus der Universität Wien, Spitalg. 2, 1090 Wien

  • Moderation: Claudia Kraft

Im Winter 1945 beobachteten die Häftlinge des Frauenaußenlagers Tiefstack, eines Außenlagers des KZ Neuengamme, mit Faszination und Abscheu die Beziehung zwischen der Aufseherin Anneliese Kohlmann und der tschechischen Häftlingsfrau Lotte Winter. Auch wenn die meisten Überlebenden Kohlmann als „anständig“ beschrieben, erweckte die lesbische Beziehung Unbehagen und reflektierte somit die Homophobie der Häftlingsgesellschaft.
Anhand von Kohlmanns Geschichte und von Interviews mit einer lesbischen Holocaustüberlebenden des Lagers wird gezeigt, wie wir über normative Geschlechtsrollen sowie erzwungene und konsensuelle Sexualität im Lager nachdenken können. Zudem wird erläutert, wie eine queere Geschichte des Holocaust es ermöglicht, Machtlosigkeit und Kontrolle der Holocaustopfer zu erkennen.

Anna Hájková ist Associate Professor an der University of Warwick. Ihr preisgekröntes Manuskript, The Last Ghetto. An Everyday History of Theresienstadt, erscheint 2020 bei Oxford University Press. Sie arbeitet an einem Buch über Anneliese Kohlmann und die queere Geschichte des Holocaust.

Die Veranstaltung wird gefördert durch die Historisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät der Universität Wien.

Tagung: Herrschaft und Repräsentation in der Habsburgermonarchie (1700-1740), 28.–29.03.2019, Wien

Mittwoch, März 20th, 2019

Institut für Österreichische Geschichtsforschung, Univ. Wien, Stefan Seitschek; in Kooperation mit der Österreichischen Gesellschaft zur Erforschungdes 18. Jahrhunderts (PDF)

Ort: Aula am Campus der Universität Wien, 1090 Wien
Zeit: 28.–29.03.2019

Programm der Tagung (PDF)

Vorträge auf der Tagung mit frauen- und geschlechterhistorischem Fokus

Do., 28.03.2019, 11.00–12.00 Uhr

II. Panel: Die kaiserliche Familie

  • Chair: Katrin Keller
  • Charlotte Backerra: Das kaiserliche Paar aus britischer Sicht
  • Michael Pölzl: Der Anfang und das Ende – Die Mutter und die Schwägerin Karls VI.

Anmeldung beim Tagungsbüro: Birgit Aubrunner und Fabiola Claus (IÖG; birgit.aubrunner@univie.ac.at und fabiola.claus@univie.ac.at)

Ausstellungseröffnung: Ein Platz für alle. 150 Jahre Wiener Eislauf-Verein, 27.03.2019, Wien [REMINDERIN]

Mittwoch, März 20th, 2019

Fachbereichsbibliothek Zeitgeschichte der UB Wien in Kooperation mit dem Institut für Zeitgeschichte und der Sammlung Frauennachlässe am Institut für Geschichte der Univ. Wien und dem Wiener Eislauf-Verein

Zeit: Mi., 27.04.2019, 18:30 Uhr
Ort: Fachbereichsbibliothek Zeitgeschichte, Spitalgasse 2-4, Hof 1.12, 1090 Wien
Laufzeit: bis 31.05.2019

Programm (als PDF)

  • Grußworte: Markus Stumpf (Leiter der FB Zeitgeschichte); Oliver Rathkolb (Vorstand des Inst. für Zeitgeschichte) und Peter Menasse (Pressesprecher des Wiener Eislauf-Vereins)
  • Zur Ausstellung: Agnes Meisinger (Inst. für Zeitgeschichte)
  • Die Kuratorin im Gespräch mit Claudia Kristofics-Binder (Europameisterin im Eiskunstlaufen und Sportlerin des Jahres 1982, Lehrbeauftragte am Inst. für Sportwissenschaft)
  • Im Anschluss: Besichtigung der Ausstellung sowie Brot und Wein

Die Ausstellung wurde kuratiert von Agnes Meisinger, Elisabeth Rehse-Holzer (Wiener Eislauf-Verein) und Irene Wernicke (Bezirksmuseum Landstraße).

In der Wintersaison 2017/18 feierte der Wiener Eislauf-Verein (WEV) das Jubiläum seines 150-jährigen Bestehens. Seit seiner Gründung im Jahr 1867 hat sich der WEV als feste Größe im Sport-, Freizeit- und Gesellschaftsleben der Stadt etabliert. Am Höhepunkt seiner Vereinsentwicklung zählte der WEV in der Saison 1929/30 knapp 10.000 Mitglieder aus allen Bevölkerungsschichten, und die SportlerInnen des Vereins galten als die weltbesten ihrer Zeit. Als generationenübergreifender Begegnungsort hat der Verein das Eislaufen in Wien zum Breitensport gemacht. (mehr …)

Vortrag: Maria Mesner: Arenen-Wechsel. Zwischen Parteien und „autonomer“ Bewegung, 21.03.2019, Wien

Dienstag, März 19th, 2019

Vortrag im Rahmen der 19. Ringvorlesung Gender Studies : Demokratie – Repräsentation – Geschlecht, Sommersemester 2019 (Web)

Zeit: 21.03.2019, 18.30 Uhr
Ort: Hörsaal 31, Hauptgebäude der Universität Wien / Stiege 9

Der Beitrag untersucht die Arenen, in denen die Politik der Geschlechterverhältnisse im Österreich der Zweiten Republik verhandelt wird. Er zeigt, in welcher Weise die „autonomen“ Frauenbewegungen der 1970-er Jahre Ausdruck und Akteur_innen eines gesellschaftlichen Paradigmenwechsels waren, der unter anderem in einer Verschiebung der Räume des Politischen und der entsprechenden Sprechweisen resultierte. Letztlich geht es auch darum, die historische Kontingenz von politischen Identitäten und Identifizierungen freizulegen.

Maria Mesner ist Dozentin am Institut für Zeitgeschichte sowie Leiterin des Referats Genderforschung der Universität Wien. Ihre Forschungs- und Publikationsschwerpunkte sind im Bereich der vergleichenden Geschichte der Geschlechterverhältnisse im Feld des Politischen, der Kultur- und Gesellschaftsgeschichte der menschlichen Reproduktion sowie der Entnazifizierung in Österreich angesiedelt. Sie ist Mit-Herausgeberin der Österreichischen Zeitschrift für Geschichtswissenschaften und leitet das Kreisky- sowie das Johanna Dohnal Archiv.

5. Schweizerische Geschichtstage: «Reichtum», 05.-07.06.2019, Zürich

Dienstag, März 19th, 2019

Historisches Seminar der Universität Zürich in Zusammenarbeit mit der Schweizerischen Gesellschaft für Geschichte (Web)

Zeit: 05.-07.06.2019
Ort: Zürich

Nach 2007 in Bern, 2010 in Basel, 2013 in Fribourg und 2016 in Lausanne finden Anfang Juni 2019 die nächsten Schweizerischen Geschichtstage statt: Passend zum Veranstaltungsort Zürich – und den Rest der Schweiz – heißt das Thema der Konferenz diesmal «Reichtum». Dieser wird in rund 70 Panels aus verschiedensten Perspektiven behandelt.

Keynote Speaker

  • Mary O’Sullivan, Beshara Doumani und Joel Kaye

Auswahl von Panels mit u.a. geschlechterhistorischem Fokus

  • Tempo des Lebens: Zeit und Geld im historischen Alltag (Link)
  • Jenseits von Luxus und Nachahmung. Reichtum und Konsum in der Geschichte der Neuzeit (Link)
  • Deutung und Veränderung von Arbeit durch Frauen im 20. Jhd. (Link)
  • Administrative Versorgung als reiches Ordnungsinstrument zur Durchsetzung gesellschaflicher Machtansprüche (Link)
  • Materieller Reichtum in christlichen Frauenklöstern und -stiften im mittelalterlichen Europa (Link)
  • Viele Frauen haben. Praktiken und Politiken der Polygynie im Vergleich (Link)
  • Sécurité sociale, normes d’égalité et redistribution des richesses (Link)
  • Kinder-/Reichtum: Feministische Perspektiven auf Sexualität, Mutterschaft und Ökonomie nach 1950 (Link)

Weiterlesen auf der Website … (Web)

Buchpräsentation: „Sie meinen es politisch!“ 100 Jahre Frauenwahlrecht in Österreich, 27.03.2019

Dienstag, März 19th, 2019

Blaustrumpf ahoi! (Hg.): „Sie meinen es politisch!“ 100 Jahre Frauenwahlrecht in Österreich. Geschlechterdemokratie als gesellschaftspolitische Herausforderung, Wien: Löcker Verlag 2019 (Web)

Ort: Volkskundemusum Wien, Laudong. 1090 Wien
Zeit: Mi, 27.03.2019, 18:00 Uhr

Programm

  • Redebeiträge von Irene Bandhauer-Schöffmann, Hanna Hacker, Katharina Hajek, Veronika Helfert, Elisabeth Holzleithner, Heidi Niederkofler, Ines Rössl und Corinna Oesch
  • Moderation: Maria Mesner

Der von dem Kollektiv „Blaustrumpf ahoi!“ herausgegebene Sammelband begleitet die Ausstellung „Sie meinen es politisch!“, die von der Österreichischen Gesellschaft für Zeitgeschichte (ÖGZ) und Johanna Dohnal Archiv in Kooperation mit dem Volkskundemuseum Wien, dem Frauenmuseum Hittisau und dem Kreisky-Archiv umgesetzt worden ist. Die Ausstellung wird bis 25. August 2019 im Volkskundemuseum Wien gezeigt (Web).

Mit der Gründung der Republik vor 100 Jahren wurde ein wesentlicher Schritt für die Gleichberechtigung von Männern und Frauen beschlossen: das Frauenwahlrecht. Das interdisziplinäre Projekt „frauenwahlrecht.at“ thematisiert als Teil der Republiksfeierlichkeiten diesen gesellschaftspolitischen Meilenstein und beleuchtet die politische Partizipation von Frauen von 1848 bis heute. 1918 wurde nach der Proklamation der Ersten Republik das direkte, allgemeine, gleiche und geheime Wahlrecht ohne Unterschied des Geschlechts beschlossen. Damit konnten am 16. Februar 1919 bei der Wahl zur Konstituierenden Nationalversammlung erstmals alle Frauen wählen und als Kandidatinnen politischer Parteien gewählt werden. Davon ausgeschlossen waren Menschen ohne österreichische Staatsbürgerschaft, aber etwa auch Prostituierte. Um das Wahlverhalten … weiterlesen (Web).

Vortrag: Alexandra Weiss: Frauenpolitik: Aufbrüche – Strategien – Bedingungen Wirken und Aktualität Johanna Dohnals, 29.05.2019, Wien

Donnerstag, März 14th, 2019

Forschungsplattform „Gender und Diversität“ (Web)

Zeit: Mi., 29.05.2019, 16:00-18:00 Uhr
Ort: Institut für Höhere Studien, Josefstädter Str. 39, 1080 Wien

Johanna Dohnal (1939–2010) war eine Ausnahmepolitikerin und Pionierin der österreichischen Frauenpolitik. Die Politikwissenschafterinnen Alexandra Weiss und Erika Thurner haben 2019 bei ProMedia das Buch „Johanna Dohnal und die Frauenpolitik der Zweiten Republik“ herausgegeben (Link). Die darin versammelten von Johanna Dohnal verfassten Beiträge dokumentieren ihr Verständnis von Politik und lassen ihr Engagement als erste österreichische Frauenministerin Revue passieren.

Eingeleitet wird das Buch durch eine biografische Darstellung: Die Erfahrungen von Armut, Krieg und der NS-Herrschaft waren für Johanna Dohnal ebenso prägend wie die Entmündigung der Frauen durch ein vormodernes Familien- und Eherecht. In ihrer Vision des Feminismus gehören Geschlechterpolitik und demokratischer Sozialismus untrennbar zusammen. Abgerundet werden die zeithistorischen Texte Dohnals mit einer politikwissenschaftlichen Analyse der Frauenpolitik in Österreich seit den 1970er Jahren bis heute.

In ihrem Vortrag kontextualisiert die Herausgeberin Alexandra Weiss das Wirken von Johanna Dohnal zeithistorisch-politikwissenschaftlich und diskutiert die Relevanz, Herausforderungen und Perspektiven ihrer Ansätze für eine aktuelle emanzipatorische Frauenpolitik.

Susanne Feigl, eine der Biographinnen Johanna Dohnals und (mehr …)