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Archive for the 'Topic_Europäische Frauenbewegungen' Category

CfA: (Inter)nationale Frauenkongresse – Zusammenarbeit, Abgrenzung und öffentliche Wahrnehmung (ZS Ariadne); DL: 01.05.2019

Dienstag, März 19th, 2019

»Ariadne – Forum für Frauen- und Geschlechtergeschichte« (Web)

Einreichfrist: 01.05.2019

Im Sommer 1904 trafen sich in der Berliner Philharmonie einige hundert Delegierte aus den sechzehn Mitgliedsländern des Internationalen Frauenbundes (International Council of Women, ICW). In zwanzig verschiedenen Sektionen diskutierten sie Fragen der Frauenbildung, der rechtlichen Stellung von Frauen, der weiblichen Berufstätigkeit sowie das weite Feld ihres sozialen Engagements. Öffentliche Abendveranstaltungen mit prominenten Rednerinnen wie der österreichischen Pazifistin Bertha von Suttner oder der amerikanischen Ökonomin Charlotte Perkins waren schon Stunden vor Beginn bis auf den letzten Platz besetzt.

Dieser internationale Kongress zog in vieler Hinsicht weite Kreise; er bewies zum einen, wie Alice Salomon, eine der Mitorganisatorinnen, betonte, „daß die vereinte Kraft tüchtiger Frauen Veranstaltungen schaffen kann, die in Bezug auf Organisation, wissenschaftliche und rhetorische Leistungen sich den glänzendsten Kongressen von Männern zur Seite stellen können.“ Zum anderen wurde die deutsche Frauenbewegung nach diesem ‚glänzenden‘ Kongress geradezu gesellschaftsfähig; zumindest nahmen jetzt „die offiziellen Kreise Berlins die Existenz von progressiven, akademisch gebildeten und arbeitenden Frauen zur Kenntnis.“ Der Kongress in Berlin war nicht der erste seiner Art, wenn auch der erste Frauenkongress dieser Dimension in Deutschland. Wie schon seine Vorgänger in Chicago 1893 und London 1899 diente er dem … weiterlesen (PDF).

Vortrag: Maria Mesner: Arenen-Wechsel. Zwischen Parteien und „autonomer“ Bewegung, 21.03.2019, Wien

Dienstag, März 19th, 2019

Vortrag im Rahmen der 19. Ringvorlesung Gender Studies : Demokratie – Repräsentation – Geschlecht, Sommersemester 2019 (Web)

Zeit: 21.03.2019, 18.30 Uhr
Ort: Hörsaal 31, Hauptgebäude der Universität Wien / Stiege 9

Der Beitrag untersucht die Arenen, in denen die Politik der Geschlechterverhältnisse im Österreich der Zweiten Republik verhandelt wird. Er zeigt, in welcher Weise die „autonomen“ Frauenbewegungen der 1970-er Jahre Ausdruck und Akteur_innen eines gesellschaftlichen Paradigmenwechsels waren, der unter anderem in einer Verschiebung der Räume des Politischen und der entsprechenden Sprechweisen resultierte. Letztlich geht es auch darum, die historische Kontingenz von politischen Identitäten und Identifizierungen freizulegen.

Maria Mesner ist Dozentin am Institut für Zeitgeschichte sowie Leiterin des Referats Genderforschung der Universität Wien. Ihre Forschungs- und Publikationsschwerpunkte sind im Bereich der vergleichenden Geschichte der Geschlechterverhältnisse im Feld des Politischen, der Kultur- und Gesellschaftsgeschichte der menschlichen Reproduktion sowie der Entnazifizierung in Österreich angesiedelt. Sie ist Mit-Herausgeberin der Österreichischen Zeitschrift für Geschichtswissenschaften und leitet das Kreisky- sowie das Johanna Dohnal Archiv.

Klicktipp: Journal of Social History and the History of Social Movements – online (Portal)

Samstag, März 16th, 2019

Journal of Social History and the History of Social Movements (Web);  Institut für Soziale Bewegungen, Ruhr-Universität Bochum

Moving the Social is an international and peer-reviewed journal rooted in the discipline of history but with an explicit interest in work produced on social affairs and social movements by other disciplines, in particular the social sciences, geography, anthropology and ethnology. It is particularly keen to promote transnational and comparative perspectives on the history of social movements set in a wider context of social history. It appears twice yearly, with one issue on a particular theme and one thematically mixed issue. Each issue includes a comprehensive review article, one of which each year is on recent publications in social movement studies.

All issues from 1977 have recently been digitised and can be found online, with the latest issues being only available to subscribers.

Latest issues (for subscribers):

  • Vol 60 (2018): Social Movements, Protest, and Academic Knowledge Formation. Interactions since the 1960s
  • Vol 59 (2018): Sex Workers‘ Fights — Prostitutes‘ Rights Movements in European and American Countries

The Cfp for the next thematically mixed issue is available online (Link).

Submissions by 31.12.2019

CfP: Vielfältige LSBTTIQ-Geschichte (Event, 10/2019, Stuttgart); DL: 30.03.2019 [REMINDERIN]

Freitag, März 15th, 2019

AG Vielfalt der Initiative Lern- und Gedenkort HOTEL SILBER (Web) in Kooperation mit dem Fachverband Homosexualität und Geschichte (Web)

Zeit: 05.10.2019
Ort: Lern- und Gedenkort Hotel Silber in der ehemaligen Gestapozentrale, Stuttgart
Einreichfrist: 30.03.2019

Die Fachtagung soll Referent_innen aller akademischen Qualifikationsstufen (BA, MA, Magister, Promovierende…) und auch nichtakademischer Initiativen, Geschichtswerkstätten, Vereine sowie unabhängigen Forschenden Gelegenheit geben, ihre aktuellen (Abschluss)Arbeiten und Projekte zu präsentieren und zu diskutieren. Gesucht werden Referent_innen, die ihre historischen Forschungsergebnisse zu folgenden aktuellen Themenschwerpunkte bieten:

Erfolge, Defizite und Perspektiven der Aufarbeitung und Darstellung der LSBTTIQ-Geschichte:
Besonders willkommen sind hier Vorträge von Referent_innen, die dem Defizit in der Erforschung der Situation lesbischer Frauen und geschlechtlicher Minderheiten im NS-Staat zu mindestens ein Stück weit entgegenwirken können.

Geschlechtliche Minderheiten auf dem Weg ihrer Anerkennung:
Vorträge werden gesucht, die folgende Fragestellungen haben können: Wie haben sich Selbstorganisationen von geschlechtlichen Minderheiten seit Ihren Anfängen entwickelt? Welche Rolle spielen in der Geschichte ihrer Emanzipationsbewegung Erinnerungsarbeit und Selbstbezeichnungen? Welche Gemeinsamkeiten, Unterschiede, Spannungen und Lösungsansätze gab es in der Zusammenarbeit für die Akzeptanz von geschlechtlicher und sexueller Vielfalt in der Weimarer Republik und in der Nachkriegszeit? Weiterlesen und Quelle … (Web)

Vortrag: Alexandra Weiss: Frauenpolitik: Aufbrüche – Strategien – Bedingungen Wirken und Aktualität Johanna Dohnals, 29.05.2019, Wien

Donnerstag, März 14th, 2019

Forschungsplattform „Gender und Diversität“ (Web)

Zeit: Mi., 29.05.2019, 16:00-18:00 Uhr
Ort: Institut für Höhere Studien, Josefstädter Str. 39, 1080 Wien

Johanna Dohnal (1939–2010) war eine Ausnahmepolitikerin und Pionierin der österreichischen Frauenpolitik. Die Politikwissenschafterinnen Alexandra Weiss und Erika Thurner haben 2019 bei ProMedia das Buch „Johanna Dohnal und die Frauenpolitik der Zweiten Republik“ herausgegeben (Link). Die darin versammelten von Johanna Dohnal verfassten Beiträge dokumentieren ihr Verständnis von Politik und lassen ihr Engagement als erste österreichische Frauenministerin Revue passieren.

Eingeleitet wird das Buch durch eine biografische Darstellung: Die Erfahrungen von Armut, Krieg und der NS-Herrschaft waren für Johanna Dohnal ebenso prägend wie die Entmündigung der Frauen durch ein vormodernes Familien- und Eherecht. In ihrer Vision des Feminismus gehören Geschlechterpolitik und demokratischer Sozialismus untrennbar zusammen. Abgerundet werden die zeithistorischen Texte Dohnals mit einer politikwissenschaftlichen Analyse der Frauenpolitik in Österreich seit den 1970er Jahren bis heute.

In ihrem Vortrag kontextualisiert die Herausgeberin Alexandra Weiss das Wirken von Johanna Dohnal zeithistorisch-politikwissenschaftlich und diskutiert die Relevanz, Herausforderungen und Perspektiven ihrer Ansätze für eine aktuelle emanzipatorische Frauenpolitik.

Susanne Feigl, eine der Biographinnen Johanna Dohnals und (mehr …)

Buchpräsentationen: Elena Messner, Eva Schörkhuber & Petra Sturm (Hg.): Warum feiern. Beiträge zu 100 Jahren Frauenwahlrecht, 02.04.2019, Wien

Mittwoch, März 13th, 2019

Elena Messner, Eva Schörkhuber & Petra Sturm (Hg.): Warum feiern. Beiträge zu 100 Jahren Frauenwahlrecht, Wien (Edition Atelier) 2018 (Web)

Zeit: 02.04.2019, 19:00 Uhr
Ort: Volkskundemuseum Wien, Laudongasse 15-19, 1080 Wien

Was gilt es im Hinblick auf Kämpfe um politische Partizipation zu feiern und welchen Platz müssen dabei Fragen nach Geschlechtergerechtigkeit einnehmen? Im Rahmen der Ausstellung „‚Sie meinen es politisch‘. 100 Jahre Frauenwahlrecht in Österreich“ im Volkskundemuseum Wien (Web) wird der im November 2018 erschienene Sammelband vorgestellt. Diesmals in Form einer Lesetour durch verschiedene sprachliche Artikulationsformen von sozialen und politischen Frauen*realitäten mit den Herausgeberinnen Elena Messner, Eva Schörkhuber, Petra Sturm und Autorinnen des Bandes.

Zum Buch: Keine Demokratie ohne Frauenrechte. 1918 durften Frauen in Österreich und Deutschland erstmals wählen. Aber: Gibt es im Hinblick auf Geschlechtergleichstellung überhaupt etwas zu feiern? Und wenn ja, was genau? Dem langen Weg bis zum Frauenwahlrecht, was seither passiert ist und wo wir heute stehen, gehen Schriftstellerinnen, Historikerinnen, Politologinnen und Journalistinnen in ihren reflektierten und feministischen Texten nach. Sie berichten von persönlichen Erfahrungen, beleuchten die Frauenbewegung und rekapitulieren die Geschichte vom Beginn des Frauenwahlrechts bis zu #MeToo.

Mit Beiträgen von: Marie-Noelle Yazdanpanah, Petra Sturm, Maria Sterkl, Eva Schörkhuber, Helga Christina Pregesbauer, Elena Messner, Marion Löffler, Birge Krondorfer, Nadine Kegele, Veronika Helfert, Jelena Gucanin, Li Gerhalter, Marlene Gölz, Mascha Dabic, Natalie Deewan, Brigitte Bargetz, Bettina Balaka. Mit einer Sammlung aktueller politischer Forderungen und einem Nachwort von Marlene Streeruwitz.

Vortrag: Jana Günther: Fragile Solidaritäten. Klasse und Geschlecht in der britischen und deutschen Frauenbewegung, 12.03.2019, Wien [REMINDERIN]

Montag, März 11th, 2019

Forschungsgruppe Geschlecht und Politik am IPW: Semesterauftakt-Veranstaltung „Gender Gala“ (Web)

Zeit: Di, 12.03.2019, 18.30 Uhr
Ort: Konferenzraum, Institut für Politikwissenschaft, NIG 2. Stock, Universitätsstraße 7, 1010 Wien

Konflikte und Solidaritäten in heterogenen sozialen Bewegungen sind nicht alleinig ein aktuelles Phänomen. Auch die sogenannte erste Welle der Frauenbewegung kann auf einer intersektionalen Folie als ein relational vermachteter Raum betrachtet werden, in welchem die Geschlechter- und die Klassenfrage diskursiv verhandelt wurde und sich diese in sozialen Praxen der Protestmobilisierung widerspiegeln.

An der Geschichte der deutschen und der britischen Frauenbewegung lässt sich empirisch zeigen, dass Konflikte, Brüche und strategische Bündnisse bedeutende und teilweise auch bewusst erzeugte Mobilisierungsfaktoren in der Frauenbewegung waren, die sich einerseits in Ausschlüssen, hegemonialen Geschlechtervorstellungen und auch der Legitimation der Klassenspaltung ausdrückten und anderseits aber auch neue Formen solidarischen Handelns, neue Koalitionen und politische Zielsetzungen hervorbrachten.

Die Veranstaltung ist eine Initiative der Forschungsgruppe Geschlecht und Politik am IPW. Für Snacks und Getränke ist gesorgt, um den Abend ausklingen zu lassen und andere interessierte Studierende (Bachelor, Master, PhD) und Lehrende kennenlernen zu können. Die Räumlichkeiten sind berollbar.

Quelle: genderandagency@lists.univie.ac.at