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Archive for the 'Topic_Europäische Frauenbewegungen' Category

Archivpräsentation: Unsere Geschichte!, 13.12.2018, Wien

Montag, November 19th, 2018

STICHWORT – Archiv der Frauen- und Lesbenbewegung (Web)

Zeit: Do., 13. Dezember 2018, 19:00 bis 21:00 Uhr
Ort: STICHWORT, Gusshausstr. 20/1A+B, 1040 Wien

An dem Abend wird gezeigen, wie STICHWORT die Arbeit der vielen engagierten Fraueninitiativen in Österreich, aber auch spontane Aktionen dokumentiert. Welche Spuren dieser Arbeit werden künftig für feministische Geschichtsschreibung hier auffindbar sein? Was soll und kann für künftige Generationen überliefert werden? Und wie können Initiativen und Vereine selbst darauf zurückgreifen?

Programm

  • Archivpräsentation mit Diskussionsmöglichkeit, Dauer: ca. 2 Stunden
  • Ausklang bei Getränken und kleinem Imbiss

Anmeldung bis zum 6. Dezember 2018 unter office@stichwort.or.at erbeten; Unkostenbeitrag: € 2,90

Klicktipp: Frauenwahlrecht – und weiter? Frauenbewegung(en) und politische Partizipation in Österreich nach 1918 (Teil 2) (Weblogeintrag)

Freitag, November 16th, 2018

Forschungsweblog der Österreichischen Nationalbibliothek (Web)

Autorin des Eintrags: Lydia Jammernegg

Aus Anlass des 100-jährigen Jubiläums der Einführung des Frauenwahlrechts in Österreich 2018 zeigt Ariadne in einer Online-Ausstellung anhand von Texten und Objekten die historische Entwicklung des Frauenwahlrechts im österreichischen Teil der Habsburgermonarchie.

Nach dem Ende der Habsburgermonarchie wurde am 12. November 1918 die Republik Deutschösterreich ausgerufen, die Provisorische Nationalversammlung beschloss gleichzeitig die Zuerkennung des aktiven und passiven Wahlrechts an alle volljährigen StaatsbürgerInnen ohne Unterschied des Geschlechts. Die Zuerkennung des allgemeinen Wahlrechts als zentrales Instrument politischer Mitbestimmung war ein wichtiger Schritt im Demokratisierungsprozess Österreichs und Grundlage für die politische Teilhabe von Frauen. Der hundertste Jahrestag der Einführung des Frauenwahlrechts in Österreich ist Anlass, die politische Partizipation von Frauen nach 1918 im Kontext der Frauenbewegung(en) zu betrachten. Was bedeutete die Erringung des Frauenstimmrechts für die Frauenbewegung(en)?

Ab 1917 gab es eine breite gesellschaftliche Unterstützung für das Frauenwahlrecht, die über Frauenstimmrechtsbewegung und Sozialdemokratinnen hinausging und etwa auch von den organisierten Katholikinnen mitgetragen wurde. Frauenstimmrechtsaktivistinnen hatten jahrzehntelang … weiterlesen (Weblog).

Klicktipp: Heraus das Frauenwahlrecht. Die Frauenstimmrechtsbewegung im österreichischen Teil der Habsburgermonarchie (Teil 1) (Weblogeintrag)

Freitag, November 16th, 2018

Forschungsweblog der Österreichischen Nationalbibliothek (Web)

Autorin des Eintrags: Lydia Jammernegg

Aus Anlass des 100-jährigen Jubiläums der Einführung des Frauenwahlrechts in Österreich 2018 zeigt Ariadne in einer Online-Ausstellung anhand von Texten und Objekten die historische Entwicklung des Frauenwahlrechts im österreichischen Teil der Habsburgermonarchie. Nachfolgend geht es im ersten Teil eines zweiteiligen Blogs um die Agitation der Frauenwahlrechtsbewegung(en) bis zur Zuerkennung des Wahlrechts an Frauen im November 1918.

2018 ist ein wichtiges Gedenkjahr für die Aneignung von politischen Partizipationsmöglichkeiten für Frauen in Österreich. Die Einführung des allgemeinen, gleichen, direkten, geheimen Wahlrechts für alle StaatsbürgerInnen in Österreich ohne Unterschied des Geschlechts jährt sich zum hundertsten Mal. Am 12. November 1918 wurde den Frauen – neben vielen anderen denkwürdigen Umbrüchen – das Frauenstimmrecht zuerkannt. Die Frage, ob sie es erkämpften, wird von Historikerinnen so nicht bejaht. Gruppierungen von Frauen reklamierten jedenfalls politische Partizipationsrechte für sich, lange Zeit jedoch wenig erfolgreich. … weiterlesen (Weblog)

Klicktipp: „Frauen wählet!“ Zur Geschichte des allgemeinen Wahlrechts in Österreich (Portal)

Mittwoch, November 14th, 2018

Ariadne an der Österreichischen Nationalbibliothek (Web)

2018 jährte sich die Einführung des Frauenwahlrechts in Österreich zum einhundertsten Mal. Am 12. November 1918 wurde Frauen das aktive und passive Wahlrecht zuerkannt. Erst die Einführung des Frauenwahlrechts beendete den Ausschluss der Frauen von politischen Entscheidungen. 1919 konnten sie erstmals gleichberechtigt mit Männern ihr Wahlrecht aktiv und passiv wahrnehmen. Aus diesem Anlass hat Ariadne die umfangreiche Website „Frauen wählet!“ veröffentlicht.

Die Website bietet einen fundierten Überblick über die historischen Entwicklungen in der österreichischen Reichshälfte der Donaumonarchie sowie der Republik Deutschösterreich/Republik Österreich. Die Chronologie wird dabei auch in einen internationalen Vergleich gestellt. Neben Informationen zu Protagonistinnen enthält die Site u.a. einen umfangreichen Pressespiegel. (Web)

Strukturiert ist das Portal nach den folgenden Themenschwerpunkten:

  • Frauen fordern das Wahlrecht – 1848 bis 1918
  • Die Frau als Wählerin und Politikerin – 1918 bis 1919
  • Frauenwahlrecht in Europa
  • Pressespiegel zum Frauenwahlrecht
  • Wahlrechtsentwicklung in der österreichischen Reichshälfte der Habsburgermonarchie (Web)

Klicktipp: Das Rechenspiel mit dem Frauenwahlrecht (Online-Artikel)

Mittwoch, November 14th, 2018

Christina Vogler für ORF.at, 14.11.2018 (Link)

Als die Provisorische Nationalversammlung am 12. November 1918 die Republik Deutschösterreich ausrief, sollten sofort auch Frauen an demokratischen Wahlen teilnehmen dürfen. Der Zerfall der Monarchie war dafür Katalysator, doch keineswegs alleiniger Grund. Vielmehr war es der jahrzehntelange Druck engagierter Frauen, der dem Rechenspiel „Lohnt sich ein Frauenwahlrecht?“ ein Ende setzte.

Während der politische Umbruch die Möglichkeit für ein Frauenwahlrecht schuf, leisteten die bürgerlich-liberale Frauenbewegung und die Sozialdemokratinnen harte Vorarbeit. Sie kämpften für eine gleichberechtigte Teilhabe in der Politik und sorgten für gesellschaftlichen Druck, indem sie den Protest für Gleichberechtigung auch auf die Straße trugen. Die Suffragetten in England waren dafür Vorbild.

„Die Rolle der Sozialdemokratie ist ein bisschen ambivalent“, sagt Historikerin Veronika Helfert im Gespräch mit ORF.at. Zwar hatte etwa … weiterlesen (Web).

Ringvorlesung: 100 Jahre Frauenwahlrecht in Österreich, WiSe 2018/19, Wien

Freitag, November 9th, 2018

19. Ringvorlesung Gender Studies: Demokratie – Repräsentation – Geschlecht; Birgit Sauer (Inst. für Politikwissenschaft) und Maria Mesner (Inst. für Zeitgeschichte/Referat Genderforschung) (Web)

Ort: Universität Wien, Hörsaal 32, 1. Stock, Universitätsring 1, 1010 Wien
Zeit: bis 14.01.2019; donnerstags, 18.30 Uhr

100 Jahre Frauenwahlrecht in Österreich bieten im Jahr 2018 vielfach Anlass zum Feiern. Das Wahlrecht war ein wichtiger Erfolg der Frauenbewegungen des 19. Jhds. und sollte liberale Demokratie, politische Partizipation und Repräsentation ganz fundamental ändern. Die Ringvorlesung reflektiert die (historischen) Kämpfe, die nötig waren, um Frauen zu Staatsbürgerinnen zu machen.

Sie reflektiert aber auch die Brüche in den 100 Jahren, die immer wieder zu Rückschritten in der politischen Beteiligung von Frauen bzw. zu Rückschritten der Demokratie führten. Aktuelle Gefährdungen liberaler Demokratien in Europa durch die radikale Rechte machen es nötig, Konzepte wie Demokratie, Partizipation und Repräsentation aus einer Geschlechterperspektive und einer intersektionalen Sicht kritisch zu beleuchten. Dem möchte die Ringvorlesung Raum geben.

Weitere Vorträge

  • 22.11.2018: Brigitta Bader-Zaar: Die Einführung des Frauenwahlrechts in internationaler Perspektive
  • 06.12.2018: Gabriella Hauch: „Die Angstträume der Frauenfeinde spiegeln die Wunschträume der Utopisten“ – Frauenwahlrecht und die Ambivalenzen der Geschlechterverhältnisse

(mehr …)

CfP: Umkämpfte Solidaritäten / Contested Solidarities (ZS: Feminia Politica); DL: 30.11.2018

Mittwoch, November 7th, 2018

Feminia Politica (2/2019) (Web)

Abstracts bis: 30.11.2018

CfP „Contested Solidarities“ in English (PDF)

Die Frage nach Solidarität(en) ist aktuell so präsent wie umkämpft. Bereits seit längerer Zeit lassen sich im Zuge neoliberaler Transformationen Tendenzen staatlicher und gesellschaftlicher Entsolidarisierung beobachten, die teils bestehende Ungleichheiten und Differenzsetzungen verschärfen, teils neue (mit) hervorbringen. Mit der voranschreitenden Autoritarisierung im globalen Norden werden diese Politiken radikalisiert: wenn etwa rechtspopulistische Bewegungen und Parteien unter nationalistischen und rassistischen Vorzeichen Solidarität als exkludierende Solidarität rahmen.

Zugleich sind jedoch auch neue Praxen der Solidarisierung zu beobachten: Transnationale Solidarisierungen in der Flüchtlingshilfe zeugen hiervon ebenso wie transnationale Bewegungen wie #BlackLivesMatter, #NiUnaMenos oder #MeToo. Und auch im wissenschaftlichen Diskurs setzen sich feministische, queere und antirassistische Ansätze verstärkt (wieder) mit der umkämpften Frage nach Bündnispolitiken, Möglichkeiten kollektiven Handelns und der Formierung von Bewegungen jenseits vorab festgelegter oder singulärer Identitäten auseinander.

Während dabei einerseits (neue) feministische Allianzen und Politiken entworfen werden, werden andererseits binnenfeministische Kritiken aktualisiert: So werden eurozentrische und paternalistische Überlegenheitsgesten … weiterlesen (PDF).