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Archive for the 'Category_Online Publikationen' Category

Klicktipp: Eigensinn im Bruderland. Migrant/innen in der DDR (Portal)

Mittwoch, Juli 17th, 2019

Zentrum für Antisemitismusforschung TU Berlin und out of focus medienprojekte (Web)

„Eigensinn im Bruderland“ ist eine Webdokumentation über Migrant*innen in der DDR, die hier ihre eigenen Vorstellungen behauptet haben.

Menschen aus Äthiopien, Chile, Mosambik, der Türkei und Vietnam erzählen von ihren Erfahrungen und Kämpfen. Akten der DDR-Behörden, Bilder und Einführungstexte erläutern Hintergründe zur Migration in die DDR.

Die Site ist nach folgenden Themenschwerpunkten aufgebaut: „Wege in die DDR“ | „Als Werktätige“ | „Studium und politisches Exil“ | „Nach Feierabend“ | „Männer, Frauen und die Liebe“. Der Schwerpunkt „Ende der Freundschaft“ ist in Vorbereitung.

In die DDR migrierten meist junge Menschen. Sie kamen als Studierende, als „ausländische Werktätige“ und Lehrlinge. Oft waren ihre Herkunftsländer mit der DDR befreundete sozialistische Staaten wie Vietnam, Mosambik, Kuba oder Angola. Die Regierungen dieser Länder delegierten sie, damit sie nach ihrer Ausbildung dem Aufbau ihres jeweiligen Heimatlandes dienen würden. Andere Migrant/innen wurden als politisch Verfolgte von der DDR aufgenommen. Alle brachten ihre Träume und Ängste mit und waren voller Erwartungen an die Zukunft in dem fremden Land.

Wie es in der DDR für die Einzelnen weiterging, hing davon ab woher sie kamen und auf welcher Grundlage sie – wann – einreisten. Die Delegierten von DDR-nahe Regierungen oder Solidaritätskomitees zur Hochschulausbildung seit den 1950er Jahren oder die politisch verfolgten Kommunist*innen aus nicht-sozialistischen Ländern waren dabei privilegiert.

Die meisten der in der DDR lebenden Migrant*innen kamen aber auf Grundlage von bilateralen Staatsverträgen als Arbeiter*innen in das Land. Diese Gruppe lebte im Arbeiter- und Bauernstaat zu schlechten Bedingungen. (Web)

Das Projekt ist gefördert mit Mitteln der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und der Rosa-Luxemburg-Stiftung.

Klicktipp: „Die Mauer ist uns auf den Kopf gefallen“. Women of Color und ihre Perspektiven auf den Mauerfall (Film)

Mittwoch, Juli 17th, 2019

Verwobene Geschichte*n. Geteilte Erinnerungen in Berlin (Web)

Das Website-Projekt „Verwobene Geschichte*n“ hat den Film „‚Die Mauer ist uns auf den Kopf gefallen‘. Women of Color und ihre Perspektiven auf den Mauerfall“ (34 Minuten) online gestellt (Web).

Der Inhalt wird folgendermaßen beschrieben: „Der Fall der Berliner Mauer ist fest im kollektiven Gedächtnisse verankert: eine Umbruchszeit, deren Folgen wir bis heute spüren können. Während die hegemoniale Geschichtsschreibung ein einseitiges Narrativ um dieses historische Ereignis gebaut hat, haben wir uns mit der Perspektive von Frauen of Color beschäftigt.

Lucía Muriel, Nivedita Prasad, Katja Kinder, Peggy Piesche und Nasrin Bassiri erzählen eindrücklich, wie sie den Fall der Berliner Mauer erlebt haben. Wir erfahren vieles aus dem politischen und persönlichen Leben der fünf Protagonist*innen. Sie berichten, wie sie das (wieder-)vereinigte Deutschland wahrgenommen haben, analysieren rassistische Diskurse und blicken auf ihre widerständige Arbeit. Sie ziehen Parallelen zwischen heute und damals: beispielsweise, wenn sie die Debatten über Menschen reflektieren, die Zuflucht in Deutschland (oder Europa) suchen. Der Vergleich von Menschen auf der Flucht mit Naturkatastrophen bleibt bis heute ein oft benutztes rhetorisches Mittel.

Die Wendezeit hat die aktivistische und politische Arbeit der Protagonist*innen sehr geprägt. Sie schlossen sich mit anderen Marginalisierten in Bündnissen zusammen oder fanden alleine Wege, um Rassismus und Sexismus zu thematisieren. Dies mündete in der Stärkung von Schwarzen Bündnissen zwischen Ost- und Westfrauen, in Buchveröffentlichungen, feministischer Mädchen- und Frauenarbeit und in der Gründung von Vereinen von und für Migrantinnen.“

Zum Website-Projekt: „Verwobene Geschichte*n erzählt Berlin anders, mit Geschichte*n, die von Bewegung und Globa­lität handeln (mehr …)

Klicktipp: DOMiD – Virtuelles Migrationsmuseum (Portal)

Mittwoch, Juli 17th, 2019

DOMiD – Dokumentationszentrum und Museum über die Migration in Deutschland e.V., Köln (Web)

Das Virtuelle Migrationsmuseum (Web) veranschaulicht das Thema Migration in 3D. Die Besucher*innen bewegen sich durch eine fiktive Stadtlandschaft, in der sie Gebäude mit verschiedenen thematischen Schwerpunkten betreten und erkunden können.

In den Gebäuden können die Besucher*innen sich über Themen wie Arbeit, Kultur oder Bildung informieren. Darüber hinaus reisen sie durch die Zeit, indem sie zwischen drei Epochen wechseln können.

Inhalte des Virtuellen Museums

Grundlage der Ausstellung ist die seit 1990 kontinuierlich gewachsene Sammlung von DOMiD mit ihren derzeit mehr als 150.000 Zeugnissen zur Migrationsgeschichte in Deutschland. Darunter sind Gebrauchsgegenstände, Fotografien, Zeitzeug*inneninterviews, Briefe, Aktenmaterial, Filme, Zeitschriften und vieles mehr. Das Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung digitalisierte für das Virtuelle Migrationsmuseum über 80 dieser Objekte und verwandelte sie so mit einer eigens für die Digitalisierung von Kulturgütern entwickelten Technik zu dreidimensionalen Exponaten. Oneworx modellierte weitere zentrale Gegenstände digital nach.

Ziele des Virtuellen Museums

Ziel ist es aufzuzeigen, wie Migration unsere Gesellschaft, unsere Geschichte und unser Zusammenleben prägt. Das Thema Migration wird aus der Perspektive einer Einwanderungsgesellschaft betrachtet und Wissen über verschiedene Formen und Typen der Migration vermittelt. Das Museum setzt Impulse für ein neues multiperspektivisches Geschichtsnarrativ, das möglichst vielen Menschen die Teilhabe an der Geschichte ermöglicht und auch diejenigen zu Wort kommen lässt, die bis heute wenig gehört wurden.

Entwicklung des Virtuellen Museums

Das Virtuelle Migrationsmuseum ist ein Projekt von DOMiD e.V. Es blickt auf (mehr …)

Klicktipp: 360 GRAZ. Eine Geschichte der Stadt (neues Portal online)

Samstag, Juli 13th, 2019

GrazMuseum (Web)

Das GrazMuseum hat soeben die neue Website „360 GRAZ. Eine Geschichte der Stadt“ als Ausstellung im virtuellen Raum veröffentlicht.

Die Site folgt der 2012 neu gestalteten Dauerausstellung im GrazMuseum. Sie ist chronologisch aufgebaut: Beginnend bei der erstmaligen Erwähnung 1128 reicht sie bis in das Jahr 2003, als Graz Kulturhauptstadt Europas war.

Für jeden Zeitabschnitt werden dabei „Schlüsselwerke“ sowie die Themen „Graz und Europa“ |“Stadtentwicklung“ | und „Gebaute Geschichte“ vorgestellt.

„Stadtbilder“ zeigt unter den „Themenschwerpunnkten“ historische Darstellungen und Aufnahmen von Graz. Die einzelnen Zeitabschnitten werden weiters jeweils anhand der kulturhistorisch ausgerichteten inhaltlichen Schwerpunkte „Projekt Stadt“ | „Geschlechterbilder“ | und „Vielfalt“ | beleuchtet (Web).

Ziel der Ausstellung

Mit der digitalen Dauerausstellung ‚360 GRAZ. Eine Geschichte der Stadt‘ will das GrazMuseum sein Ziel erfüllen, ein leicht zugängliches Museum der Gegenwart für alle Menschen zu sein.

Die virtuelle Form eröffnet durch Verknüpfungen neue, eigene Wege, der Grazer Stadtgeschichte zu folgen. Geschichte ist kein abgeschlossener Prozess, sondern setzt sich aus vielschichtigen Sichtweisen auf die jeweilige Gegenwart zusammen.

Die Stadtgeschichte kann über verschiedene Zugänge erfahren werden: Was bedeutet es – wann für wen -, in einer Stadt zu leben? Wie ist die Stadt Graz zu dem geworden, was sie heute ist? Die vier Themenschwerpunkte „Projekt Stadt“, „Stadtbilder“, „Vielfalt“ und „Geschlechterrollen“ ermöglichen eine differenzierte Betrachtung: Wer hat die Stadt und die städtische Gemeinschaft geprägt, wem stand sie offen, wer schrieb Geschichte und was geht ein in die Erinnerungskultur?

Klicktipp: Feral Feminisms: New Issue on „Critical Interventions in Rape Culture“ available (Online-Journal)

Freitag, Juli 12th, 2019

Feral Feminisms. An open access feminist online journal (Web)

Feral Feminisms announced its Issue 8 (2019) on Critical Interventions in Rape Culture. The issue is available online in html (Web) or in a pdf format (PDF).

Feral Feminisms takes the feral as a provocative call to untaming, queering, and radicalizing feminist thought and practice today. Feral Feminisms is an independent, inter-media, peer reviewed, open access online journal from Toronto, Canada.

It is a space for students and scholars, artists and activists, to engage with the many sites and problematics of feminist studies – as understood broadly and across disciplines, genres, methods, politics, times, and contexts. Each issue of Feral Feminisms builds around a particular thematic, compiling diverse creative, queer, and always feral responses to the calls for papers.

All Issues

Issue 1: The Politics of Resistance (2013) (Web)

Issue 2: Perversity, BDSM, and Desire (2014) (Web)

Issue 3: Feminine Feelers (1/2015) (Web)

Issue 4: Transnational Analysis of Settler Colonialism (2/2015) (Web)

Issue 5: Untimely Bodies (1/2016) (Web)

Issue 6: Feral Theory (2/2016) (Web)

Issue 7: Queer Feminine Affinities (1/2018) (Web)

Issue 8: Critical Interventions in Rape Culture (2019) (Web)

Klicktipp: The Lili Elbe Digital Archive (neues Portal online)

Mittwoch, Juli 10th, 2019

Vor 100 Jahren wurde in Berlin das Institut für Sexualwissenschaft von Magnus Hirschfeld eröffnet. Aus diesem Anlass ging am 6. Juli 2019 das „Lili Elbe Digital Archive“ online. Die Site ist derzeit noch work-in-progress.

Loyola University Chicago: The Lili Elbe Digital Archive (Web)

The Lili Elbe Digital Archive is a companion to the book publication „Man into Woman: A Comparative Scholarly Edition“, which will be published by Bloomsbury 2020. It is a thoroughly annotated version of the American first edition with an extensive introduction and six new essays on this narrative.

This site provides a collation of the four primary editions of Elbe’s narrative published in three languages (Danish, German, and English) between 1931 and 1933, as well as the German typescript, published here for the first time. Eventually the collation will include the French version, published over five issues of Voilà magazine in 1934.

The collation is supplemented by archival materials, including letters by Lili Elbe and by and to her editor, Ernst Harthern (a.k.a., Niels Hoyer); articles about Lili Elbe and the Wegeners from Danish newspapers; and chapters on Lili Elbe from Magnus Hirschfeld’s Le Sexe Inconnu (1935) and Hélène Allatini’s memoir Mosaïques (1939).

Danish- and German-language materials have been translated into English, including the Danish first edition and the German typescript. To the editors knowledge, this is the first complete English translation of Fra Mande til Kvinde to be published.

This digital edition and archive is the achievement of faculty, graduate and undergraduate students, librarians and archivists at Loyola University Chicago, as well as contributing faculty, scholars, students, and archivists from other institutions in the US, Germany, Denmark, and Sweden. (Web)

Der Hinweis auf diese Site wurde über den Facebook-Auftritt des FFBIZ – Das feministische Archiv Berlin (Web) gefunden.

Klicktipp: Die vielen Biographien der Käthe Schirmacher. Eine virtuelle Konferenz (Portal)

Mittwoch, Juli 10th, 2019

FWF-Projekt „Engagement und Professionalisierung. Käthe Schirmacher (1865-1930). Selbstentwürfe zwischen radikaler Frauenbewegung und völkischem Nationalismus“; Johanna Gehmacher, Elisa Heinrich und Corinna Oesch (Link)

Als ein Ergbnis des von 2013 bis 2018 laufenden Forschungsprojekts ist das umfangreiche Online-Modul „Die vielen Biographien der Käthe Schirmacher – eine virtuelle Konferenz“ veröffentlicht worden. (Link)

Die ‚virtuelle Konferenz‘ soll die Auseinandersetzung mit der Frauenrechts-Aktivistin und völkischen Politikerin und Schriftstellerin Käthe Schirmacher zeigen. Sie knüpft an vielfältige wissenschaftliche Auseinandersetzungen an, die bis in die 1970er Jahre zurückreichen. Das Experiment dieser Darstellungsform zielt darauf, Fragestellungen und Stellungnahmen, die zu Käthe Schirmacher in unterschiedlichen Kontexten und zu unterschiedlichen Zeitpunkten formuliert wurden, virtuell zu versammeln und dadurch miteinander ins Gespräch zu bringen. Dazu wurden drei Elemente entwickelt:

  • Ein Reader, in dem die bisher verstreuten Texte zu Käthe Schirmacher an einem Ort greifbar sind.
  • Eine Bibliographie sowohl von Texten, die auf Käthe Schirmacher fokussieren, als auch von Arbeiten, in denen sie im Kontext breiterer Fragestellungen thematisiert wird.
  • Eine Sammlung von Statements: Hier berichten 13 verschiedene Wissenschafter_innen, die sich mit Käthe Schirmacher beschäftigt haben, über die Geschichte ihrer Forschung, über die sich verändernde Forschungskontexte, Fragen, Thesen und auch möglichen Irritationen bei dieser Arbeit. Zu Wort kommen dabei u.a. Gisela Bock, Karen Offen und Kerstin Wolff.

Mit den Statements soll zum einen eine Kontextualisierung der (mehr …)