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Archive for the 'Category_Online Publikationen' Category

Klicktipp: „Frauen wählet!“ (Österreich) (Portal)

Mittwoch, November 14th, 2018

Ariadne an der Österreichischen Nationalbibliothek (Web)

2018 jährte sich die Einführung des Frauenwahlrechts in Österreich zum einhundertsten Mal. Am 12. November 1918 wurde Frauen das aktive und passive Wahlrecht zuerkannt. Erst die Einführung des Frauenwahlrechts beendete den Ausschluss der Frauen von politischen Entscheidungen. 1919 konnten sie erstmals gleichberechtigt mit Männern ihr Wahlrecht wahrnehmen. Aus diesem Anlass hat Ariadne eine neue Website veröffentlicht.

„Frauen wählet!“ bietet einen fundierten Überblick über die historischen Entwicklungen in der österreichischen Reichshälfte der Donaumonarchie sowie der Republik Deutschösterreich/Republik Österreich. Diese wird dabei auch in einen internationalen Vergleich gestellt. Neben Informationen zu Protagonistinnen enthält die Site u.a. einen umfangreichen Pressespiegel. (Web)

Strukturiert ist die Site nach den folgenden Themenschwerpunkten:

  • Frauen fordern das Wahlrecht – 1848 bis 1918
  • Die Frau als Wählerin und Politikerin – 1918 bis 1919
  • Frauenwahlrecht in Europa
  • Pressespiegel zum Frauenwahlrecht
  • Wahlrechtsentwicklung in der österreichischen Reichshälfte der Habsburgermonarchie (Web)

Klicktipp: Das Rechenspiel mit dem Frauenwahlrecht (Artikel)

Mittwoch, November 14th, 2018

Christina Vogler für ORF.at, 14.11.2018 (Link)

Als die Provisorische Nationalversammlung am 12. November 1918 die Republik Deutschösterreich ausrief, sollten sofort auch Frauen an demokratischen Wahlen teilnehmen dürfen. Der Zerfall der Monarchie war dafür Katalysator, doch keineswegs alleiniger Grund. Vielmehr war es der jahrzehntelange Druck engagierter Frauen, der dem Rechenspiel „Lohnt sich ein Frauenwahlrecht?“ ein Ende setzte.

Während der politische Umbruch die Möglichkeit für ein Frauenwahlrecht schuf, leisteten die bürgerlich-liberale Frauenbewegung und die Sozialdemokratinnen harte Vorarbeit. Sie kämpften für eine gleichberechtigte Teilhabe in der Politik und sorgten für gesellschaftlichen Druck, indem sie den Protest für Gleichberechtigung auch auf die Straße trugen. Die Suffragetten in England waren dafür Vorbild.

„Die Rolle der Sozialdemokratie ist ein bisschen ambivalent“, sagt Historikerin Veronika Helfert im Gespräch mit ORF.at. Zwar hatte etwa … weiterlesen (Web).

Klicktipp: ofra – online archiv frauenpolitik (Portal)

Samstag, Oktober 27th, 2018

Projekt des Johanna Dohnal Archivs und des Bruno Kreisky Archivs (Web)

Die zweite Frauenbewegung machte ab dem Ende der 1960er Jahre Geschlechterdifferenz, geschlechtsspezifische Diskriminierung und Emanzipation wieder zum politischen Thema.

ofra (Web) stellt dazu Originaldokumente, Fotografien und Plakate aus dem Umfeld der institutionellen Frauenpolitik aus den Beständen des Johanna Dohnal Archivs und dem Bruno Kreisky Archiv online zur Verfügung. Die Bilder und Texte werden in kurzen Dossiers kontextualisiert und sind nach den folgenden Themenkreisen geordnet: Partizipation / Bildung / Reproduktion / Arbeit / Heim & Herd.

Daneben ist auf der Site ist auch die Online-Version der Ausstellung „Frauentag!“ zugänglich (Web). Dieses Projekt wurde ebenfalls vom Johanna Dohnal Archiv durchgefürt und 2013 anlässlich „100 Jahre internationaler Frauentag“ in Wien und Hittisau gezeigt.

In den 1970er Jahren wurde das neue Politikfeld “Frauenpolitik” auch in Österreich institutionalisiert: Seit 1971 durch ein Staatssekretariat für “Familienpolitik und Frauenfragen” im Bundeskanzleramt. 1979 ernannte Kanzler Bruno Kreisky vier neue Staatssekretärinnen, zwei davon für die Belange von Frauen: Franziska Fast im Sozialministerium; Johanna Dohnal, die damalige Wiener Frauensekretärin der SPÖ im Bundeskanzleramt. Ihre Position wurde 1990 zur Bundesministerin aufgewertet. Anfang 2000 wurde das Ministerium abgeschafft, 2006 wieder eingeführt.

“Gleichberechtigung” war das zentrale Thema institutioneller Frauenpolitik in den 1980er- und 1990er-Jahren, “institutionalisierte” Frauenpolitik war und ist allerdings nicht ohne autonome Frauenbewegung denkbar. In (mehr …)

NEWSLETTER 63/Summer 2018 der International Federation for Research in Women’s History (IFRWH) – online!

Freitag, Oktober 26th, 2018

International Federation for Research in Women’s History/Federation Internationale pour des Femmes (Web) Newsletter Summer 2018/Issue 64, online (PDF)

The IFRWH/FIRHF was founded in April 1987. The first meeting of national committee representatives was held in 1989, in Bellagio, Italy, with the assistance of the Rockefeller Foundation.

The Aim of IFRWH/FIRHF is to encourage and coordinate research in all aspects of women’s history at the international level, by promoting exchange of information and publication and by arranging and assisting in arranging large-scale international conferences as well as more restricted and specialized meetings. National Committees serve as liaison between communities of researchers and the Federation. Read more … (Web)

Newsletter Summer 2018/Issue 64 online (PDF)

Klicktipp: Deutsches Digitales Frauenarchiv (DDF) (Portal)

Samstag, Oktober 20th, 2018

Deutsches Digitales Frauenarchiv (Web); i.d.a. Dachverband deutschsprachiger Frauen; Lesbenarchive, -bibliotheken und -dokumentationsstellen

Im September 2018 wurde in Berlin das neue Portal „Deutsches Digitales Frauenarchiv (DDF)“ online geschalten (Link). In diesem Rahmen fand auch die Feministische Sommeruni 2018 (Link) statt.

Das „DDF“ dokumentiert die Geschichte der Frauenbewegungen in Deutschland. Das umfangreiche Portal ist entstanden als mehrjähriges Kooperationsprojekt der verschiedenen Archive, Biliotheken und Dokumentationseinrichtungen, die im Dachverband „IDA“ vernetzt sind (Web). Finanziert wurde das groß angelegte Digitalisierungs-Projekt vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ).

Auf der Website werden verschiedene Themen in Essays vorgestellt. Derzeit sind 37 Essays online. Diese enthalten neben inhaltichen Informationen auch Bibliografien sowie Links zu ausgewählten Quellen. Die Quellen sind dabei in digitaler Form verfügbar. Es sind Textdokumente, Plakate, O-Töne, Filme etc. Die Quellen und die Literatur sind mit dem gemeinsamen META-Katalog verknüpft (Web). In META können die Bestände der verschiedenen IDA-Einrichtungen gemeinsam recherchiert werden.

  • Die Themenschwerpunkte des „DDF“ sind die derzeit folgenden: Politik, Recht & Gesellschaft / Arbeit & Ökonomie / Körper & Sexualität / Gewalt / Kunst, Kultur & Medien / Bildung & Wissen (Web)

Das Portal wird laufend erweitert. (mehr …)

CfP: Moving the Social: thematically mixed issue (Journal of Social History and the History of Social Movements); DL: 01.11.2018 [REMINDERIN]

Montag, Oktober 15th, 2018

Moving the Social – Journal of Social History and the History of Social Movements (Web); Vivian Strotmann, Institut für Soziale Bewegungen, Ruhr-Universität Bochum

Submissions by 01.11.2018

The Cfp for the next thematically mixed issue is available as PDF (Link)

Moving the Social is an international and peer-reviewed journal rooted in the discipline of history but with an explicit interest in work produced on social affairs and social movements by other disciplines, in particular the social sciences, geography, anthropology and ethnology. It is particularly keen to promote transnational and comparative perspectives on the history of social movements set in a wider context of social history. It appears twice yearly, with one issue on a particular theme and one thematically mixed issue. Each issue includes a comprehensive review article, one of which each year is on recent publications in social movement studies.

All issues from 1977 have recently been digitised and can be found online, with the latest issues being only available to subscribers.

Klicktipp und Fest: „’Sie meinen es politisch!‘ 100 Jahre Frauenwahlrecht“ (Portal), 31.10.2018, Wien

Samstag, Oktober 6th, 2018

Forschungs- und Ausstellungsprojekt frauenwahlrecht.at (Web)

Die Einführung des allgemeinen, gleichen, direkten und geheimen Wahlrechts ohne Unterschied des Geschlechts vor 100 Jahren nehmen Expert*innen der Geschichts-, Rechts- und Politikwissenschaft zum Anlass für dieses interdisziplinäres Projekt im Rahmen der Republiksfeierlichkeiten.

Das Projekt umfasst

  1. die Ausstellung „Sie meinen es politisch! 100 Jahre Frauenwahlrecht in Österreich“ (Link) ab März 2019 im Volkskundemuseum Wien,
  2. die Wahlzelle „Sie meinen es politisch! 100 Jahre Frauenwahlrecht vor Ort“ (Link) als dezentrales Ausstellungsmodul an mehreren Orten in Österreich,
  3. sowie einen Begleitband zur Ausstellung mit aktuellen Forschungsarbeiten (Link).

Eine Website, die die Atkitiväten des Projekts dokumentiert, ist die soeben online gegangen (Link).

Ein Fest findet am Mittwoch, 31. Oktober 2018 ab 18.00 Uhr im Kleinen Festsaal der Universität Wien statt.

  • Mit Präsentation der „wandernden Wahlzelle“, Beiträgen von Gabriella Hauch, Elisabeth Holzleithner, Julya Rabinowich und Musik.

Neben dem Kampf von Frauen um ihr Wahlrecht in der Monarchie fokussiert Frauenwahlrecht.at auf verschiedene Formen der politischen Partizipation von (mehr …)