mac online slots for fun play ,

Archive for Dezember, 2010

Vortrag: Helga Eberherr (WU Wien): Gender- und Alter(n)skonstruktionen, 14.01.2011, Wien

Samstag, Dezember 18th, 2010

Institut für Wissenschaft und Kunst (IWK) und das Institut für Wirtschafts- und Sozialgeschichte der Universität Wien

Zeit: Freitag, 14. Jänner 2011, 19 Uhr
Ort: Institut für Wissenschaft und Kunst, Berggasse 17/1, 1090 Wien

Lebensläufe sind an einem chronologisch normierten Ablaufmodell orientiert, dem entlang Individuen ihre Handlungen und Lebensphasen planen. Die soziologische Lebenslaufforschung konstatiert zunehmend eine Auflösung der klassischen Dreiteilung. Erwerbsunterbrechungen, Arbeitslosigkeit, atypische Beschäftigungsverhältnisse, soziale und geographische Mobilität tragen dazu bei, dass sich eingeschliffene Pfade der Lebensplanung und -gestaltung gewandelt haben. Dies führt zu neuen Unsicherheiten in Lebens- und Erwerbsbiographien, die sich für Frauen und Männer tendenziell unterschiedlich darstellen. Alter(n)skonstruktionen nehmen einen zentralen Stellenwert in dieser Ordnungsstruktur ein und werden in diesem Vortrag intersektional mit gender in Beziehung gesetzt.

Helga Eberherr arbeitet an der Abteilung Gender und Diversitätsmanagement, Wirtschaftsuniversität Wien.
(mehr …)

Vortrag: Peter-Paul Baenziger (Zürich): Sex nach der „sexuellen Revolution“. Entpolitisierung, Therapeutisierung und Normalisierung von Intimverhältnissen am Beispiel einer Ratgeberkolumne, 1980 bis 1995; 12.01.2011, Wien

Freitag, Dezember 17th, 2010

Institut für Wirtschafts- und Sozialgeschichte, Universität Wien

Zeit: Mittwoch, 12. Jänner 2011, 14-16 Uhr
Ort: Hauptgebäude der Universität Wien, Seminarraum WISO 1, Dr.-Karl-Lueger-Ring 1, 1010 Wien

Einleitende Worte: Franz X. Eder (Institut für Wirtschafts- und Sozialgeschichte)

Am Beispiel der Sexratgeberkolumne »Liebe Marta» beleuchtet der Vortrag die Geschichte der Sexualität nach der sogenannten sexuellen Revolution. Zentrale Achsen dieser Geschichte sind die Prozesse der Entpolitisierung, der Therapeutisierung und der Normalisierung. Körper und Intimbeziehungen wurden spätestens seit den siebziger Jahren immer weniger als Gegenstand der politischen Intervention, denn als Orte der Arbeit an sich selbst betrachtet. Eine der Voraussetzungen dafür war die Herausbildung spezifischer therapeutischer Ansätze, bei denen die Lösung konkreter Probleme im Zentrum steht. Die Geschichte dieser Ansätze wiederum lässt sich nicht ohne den Umstand beschreiben, dass im 20. Jahrhundert Verhaltensweisen immer weniger mittels präskriptiver Normen beurteilt wurden, sondern aufgrund von statistischen Erhebungen über Normalverteilungen. (mehr …)

Alexia Bumbaris: Die lesbare Stadt – zur Gender-Topographie europäischer Städte, 12.01.2010, Wien

Donnerstag, Dezember 16th, 2010

Geschichte am Mittwoch (GaM) – Institut für Geschichte

Ort: Universität Wien (Hauptgebäude), Institut für Geschichte, HS 45; Dr.-Karl-Lueger-Ring 1, 1010 Wien
Zeit: Mittwoch, 12. Januar 2011; 18-20 Uhr

Moderation: Wolfgang Schmale

Welche Rolle die kulturellen Vorstellungen von Geschlecht für die Form und Funktion von europäischen Städten und deren Teilräumen spielen, ist in den historischen Wissenschaften bislang kaum untersucht worden. Dabei strukturiert „Gender“ urbanen Raum von jeher als bedeutender Faktor. Am Beispiel von Wien und Paris lässt sich dies vor allem für das 19. und 20. Jahrhundert demonstrieren. Mit Hilfe der Stadtsemiotik wird der städtische Raum lesbar wie ein Text und die Gender-Topografie europäischer Städte sichtbar.

Alexia Bumbaris studierte Europäische Kulturgeschichte in Augsburg; Diplomstudium Geschichte in Wien, Thema der Diplomarbeit: „Männlichkeit in der Arbeiterschaft Wiens um 1900″; Studienassistentin eLearning im SoSe 2008 und WS 2008/09; Thema des laufenden Dissertationsprojekts: „Zur historischen Geschlechtertopografie Europas: Wien, Prag, Paris“; seit April 2010 Doc-Stipendium der ÖAW.

Bibliotheksführung: „Frauennachlässe und biografische Quellen zur Frauengeschichte in der Wienbibliothek“, 16.12.2010, Wien

Mittwoch, Dezember 15th, 2010

Wienbibliothek im Rathaus

Ort/Treffpunkt: Eingangsbereich der Bibliothek, Eingang Felderstraße, Stiege 6 (Lift), 1. Stock, Zimmer 331
Zeit: Donnerstag, 16. Dezember 2010: 16.30 bis 17.30 Uhr
Website

In dieser Spezialführung zum Thema „Frauennachlässe und biografische Quellen zur Frauengeschichte in der Wienbibliothek“ werden die Sammlungen und Spezialbestände der Bibliothek anhand bedeutender Persönlichkeiten der Wiener Frauenbewegung und der Wiener Kulturszene vom späten 19. bis zum 20. Jahrhundert präsentiert. Marianne Hainisch, Rosa Mayreder, Elise Richter, Anna Boschek und Jeannie Ebner werden durch Portraitphotos, Festschriften, Briefe, Studienbücher und Frauenzeitschriften vorgestellt. Die Führung ist kostenlos.

Information und Anmeldung bei Mag. Isabella Wasner-Peter | Tel. 1 4000-84961 | E-mail: isabella.wasner-peter@wienbibliothek.at und Mag. (FH) Monika Bargmann | Tel. 1 4000-84962 | E-mail: monika.bargmann@wienbibliothek.at

CfP: Women and Gender Network, ESSHC (event: 04/2012, Glasgow), DL: 01.05.2011

Mittwoch, Dezember 15th, 2010

European Social Science History Conference; Bettina Brandt (Bielefeld University, School for Historical Research), Elisabeth Elgán (Stockholm University, Department of History), Marianna Muravyeva (University of Helsinki, Helsinki Collegium for Advanced Studies)

Date: 11.-14. 4.2012
Venue: Glasgow, Scotland
Deadline for proposals: 01.05.2011

http://www.iisg.nl/esshc/
http://www.iisg.nl/esshc/guidelines.php

The major theme for our network will be Gender and Politics. With our call for papers, we would like to invite to a discussion about recent research on gender as a category of shaping and transforming the political (and notions of the political) in history. We welcome a wide range of topics such as the body and sexuality, the self and the collective, gender as a political argument or as a figure of de-politicization, gender and social movements, gender enabling or preventing political agency, gender in relation or in competition to other politicizable categories of belonging, gender and migration,
gender and consumption, gender and knowledge, gender as a figure of the local and/or the global, of the self or the other, gender and historiography/memory, gender and political language/semantics, gender and images of the political, gender and nationalism, war, or violence, gender and political emotions… We also welcome a plurality of theoretical approaches and methods as well as proposals concerning all
historical periods. (mehr …)

Verlängerung: CfP: Eingreifen, Kritisieren, Verändern!? Ethnographische und genderkritische Perspektiven auf Interventionen (Event: 06/2011, Berlin), DL: 30.12.2010

Dienstag, Dezember 14th, 2010

Kommission Frauen- und Geschlechterforschung in der dgv in Kooperation mit dem Institut für Europäische Ethnologie, Humboldt Universität zu Berlin, und dem Institut für Europäische Ethnologie/Kulturanthropologie, Universität Göttingen, Berlin

Zeit: 30.6.-2.7.2011
Ort: Institut für Europäische Ethnologie, Humboldt Universität zu Berlin
Einreichfrist (verlängert): 30.12.2010, an: beate.binder@rz.hu-berlin.de
(ursprüngliche Einreichfrist: 10.12.2010)

Engagierte und kritische Wissenschaft, künstlerische Projekte im öffentlichen Raum und die Hinwendung zur Praxisorientierung – der Anspruch, in Bestehendes hineinzuwirken, hat in den letzten Jahren (erneut?) an Bedeutung gewonnen. Vielfältige Formen des Kritisierens, Eingreifens und Veränderns sind unter dem Stichwort „Interventionen“ versammelt. Einerseits wirkt das Label „Intervention“ hier fast wie ein Freibrief, der kritische Befragung und theoretische Reflexion erst gar nicht aufkommen lässt. Andererseits scheinen die Möglichkeiten von Anwendungsorientierungen und wissenschaftlich fundierten Praxisformen noch nicht ausgeschöpft. Die 13. Arbeitstagung der Kommission Frauen- und Geschlechterforschung in der dgv lädt zur Diskussion über Möglichkeiten, Potentiale und Grenzen eingreifender Wissenschaftspraxen aus empirisch kulturwissenschaftlicher/ europäisch ethnologischer Perspektive ein.

Mehr Informationen zur Tagung und zum CfP hier.

Aufruf: strickende Frauen gesucht für „KnitHerStory – 100 Jahre internationaler Frauentag 19. März 1911“

Dienstag, Dezember 14th, 2010

KnitHerStory – ein Projekt von genderraum und Strickistinnen

Weitere Infos: http://knitherstory.wordpress.com/
Kontakt: knitherstory@gmail.com

Für das Projekt „KnitHerStory – 100 Jahre internationaler Frauentag 19. März 1911“ werden hundert Frauen gesucht, die mit uns gemeinsam den Weg der ersten Frauentagsdemo in Wien „sichtbarstricken“.