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Archive for Juli, 2014

Webausstellung: An Meine Völker! Der Erste Weltkrieg 1914–1918 – online!

Donnerstag, Juli 31st, 2014

KriegsraetselÖsterreichischen Nationalbibliothek in Zusammenarbeit mit Europeana

Ort: Prunksaal, Josefsplatz 1, 1010 Wien
Dauer: 13.03 bis 02.11. 2014
Ausstellung online (Link)

Unmittelbar nach Beginn des Ersten Weltkriegs 1914 begann die Vorgängerin der Österreichischen Nationalbibliothek, die k. k. Hofbibliothek, Zeugnisse des Krieges zu sammeln. Bis 1918 wurden so 52.000 Plakate, Noten und literarische Texte, aber auch künstlerisch gestaltete Feldpostkarten, Kriegstagebücher und andere bemerkenswerte Dokumente archiviert. Hinzu kamen nach Kriegsende etwa 38.000 Fotografien. Diese Sammlung ist einmalig und wird in der Ausstellung „An Meine Völker! Der Erste Weltkrieg 1914–1918“ erstmals umfassend präsentiert. Weiterlesen (Website der Ausstellung). Sie kann nun auch online besucht werden (Link).

Violetta Lesbenarchiv, Graz

Donnerstag, Juli 31st, 2014

Lesbenzeitschriften, Filme und Musik der Lesbenbewegung und vieles mehr sammelt seit 2008 Leni Kastl im Violetta Lesbenarchiv in Graz. Mehr zu ihrer Arbeit und ihren politischen Ansprüchen ist nachzulesen im Interview von Ulli Koch im Blog unregelmäßige Gedankensplitter.

Violetta Lesbenarchiv
Siebenundvierzigergasse 27, 8020 Graz
Tel.: 0316/263766
E-mail: violetta.archiv@gmx.at
Web: www.wolfsmutter.com (Link derzeit nicht aktiv)

REMINDER: CfP: Finding Women in the Archives: Experiences and Stories from Central, Eastern, and Southeastern Europe (Publication: Aspasia 10); DL: 15.09.2014

Mittwoch, Juli 30th, 2014

Aspasia. The International Yearbook of Central, Eastern, and Southeastern European Women’s and Gender History (Web)

Deadline: September 15, 2014

In the early decades of women’s and gender history as an academic discipline, feminist historians devoted a lot of time and effort to finding historical sources by and about women and making those sources available to a wider audience. It turned out that women’s absence in the historiography was not primarily due to a lack of sources but was rather a consequence of (mostly male) historians’ conceptual frameworks and assumptions about what counted as “history.”There is currently a strong interest in rethinking archives, both as official institutions and repositories of documents and in the broader sense of collections holding “traces of the past,” sometimes put together with the help of new technologies.[1] Recent publications challenge the older assumption that archives are (mehr …)

Der Erste Weltkrieg in Selbstzeugnissen – Auszüge aus Beständen der Sammlung Frauennachlässe Nr. 08: Brief von Oberst Hermann Stephani an seinen Sohn, 29. Juli 1914, Chemnitz

Dienstag, Juli 29th, 2014

NL 177 Stephani Handschrift von Lili StephaniLili Stephani (geb. 1869) lebte in einer gut situierten Offiziersfamilie in Chemnitz. Ihr Vater war als kgl. Hauptmann 1870 im Deutsch-Französischen Krieg gestorben. Ihr Ehemann Hermann Stephani (geb. 1864) war Oberst, Sohn Kurt Stephani (geb. 1896) im Kadettenkorps. Im Juli 1914 hielt sich der 18-Jährige gerade an einem Urlaubsort auf, wohin ihm der Vater geschrieben hat.

Mein lieber Kurt!
Anbei zwei Karten, die hier [an die elterliche Adresse] an Dich gekommen sind. Pläne für die Zukunft lassen sich bei der politischen Spannung nicht machen. Ich erwarte stündlich die Anweisung vom Kadettenkorps Dich telegrafisch zurückzurufen, bis jetzt ist aber noch nichts da. Hier sind vom Gen. 2 Leipzig sämtl. Offz. u. […] des XIX.A.K. vom Urlaub zurückbeordert worden. Man erwartet hier stündlich den Mobilmachungsbefehl, oder sollte sich die Sache wieder im Sande verlaufen und in endlosen Konferenzen breitgetreten werden? Nun, ich bin bereit. Du hoffentlich auch um als Fähnrich in der Armee Verwendung zu finden. Mutti [Lili Stephani] ist in gelinder Aufregung, ihr Befinden bessert sich langsam, leider sehr [langsam]. Die Nachrichten über die politische Lage widersprechen sich derartig, daß es unmöglich ist sich ein auch nur annähernd klares Bild zu machen. Fürs erste heißt es Abwarten und wieder Abwarten.
Mit herzlichen Grüßen von Mutti und mir bin ich mit kriegskameradschaftlichem Gruß Dein treuer Vater.

Sammlung Frauennachlässe NL 177
Nächster Eintrag aus dem Nachlass von Familie Stephani am 7. August 2014

Die Verwendung der Namen der Schreiber/innen und ihrer Familien folgt den vertraglichen Vereinbarungen der Sammlung Frauennachlässe mit den Übergeber/innen. In den Dokumenten genannte Namen dritter Personen werden aus Datenschutzgründen anonymisiert.

Zitation dieses Beitrages: Der Erste Weltkrieg in Selbstzeugnissen – Auszüge aus Beständen der Sammlung Frauennachlässe Nr. 08, Brief von Oberst Hermann Stephani an seinen Sohn, 29. Juli 1914, SFN NL 177, unter: https://www.univie.ac.at/Geschichte/salon21/?p=17586

Symposium: Gewalt und Gewalterfahrungen im 20. Jahrhundert, 13.09.2014, Büren-Wewelsburg

Montag, Juli 28th, 2014

Kreismuseum Wewelsburg (Web)

Zeit: 13.09.2014
Ort: Büren-Wewelsburg
Anmeldung bis 04.09.2014

Der Erste Weltkrieg wird oftmals als die „Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts“ bezeichnet, die den Weg in ein besonders gewalttätiges Zeitalter geebnet habe. Zu den markantesten Kennzeichen der Epoche, die im Sommer 1914 ihren Anfang nahm, gehört die massenhafte und vielfach industriell ausgeübte Gewalt in einem bis dahin unbekanntem Ausmaß. Im Vorfeld der Wewelsburger Präsentation der Ausstellung des LWL-Museumsamtes „An der ‚Heimatfront‘ – Westfalen und Lippe im Ersten Weltkrieg“ (12.10.-7.12.2014) wird der Blick auf die gesamteuropäischen Dimensionen dieses vier Jahre dauernden, erstmals weltweit geführten Krieges gerichtet. Seine Folgen sind zum Teil … weiterlesen und Quelle

Der Erste Weltkrieg in Selbstzeugnissen – Auszüge aus Beständen der Sammlung Frauennachlässe Nr. 07: Tagebuch von Bernhardine Alma, 26. bis 31. Juli 1914, Wien

Samstag, Juli 26th, 2014

Tagebuch von Bernhardine Alma, 26. Juli 1914Bernhardine Alma (geb. 1895) arbeitete nach Schulaustritt im Haushalt der Eltern. Sie versuchte, schriftstellerisch veröffentlichen zu können und hegte den Wunschtraum, als Schauspielerin engagiert zu werden. Unmittelbar nach der Kriegs-Erklärung im Sommer 1914 formuliert sie in ihrem Tagebuch die Idee, sich als Rot-Kreuz-Schwester anwerben zu lassen.

26. Juli 1914. abends.
Krieg und Kriegstaumel – Frohe, herrliche Kriegsstimmung bei uns und in Deutschland! – – Ich wollte gerne die heutige „Tagblattextrausgabe“ herein geben, aber sonst wird das liebe Tagebuch zu dick – ergo muß ich sie mit gleich vielen anderen so aufheben. – – Wir hatten den serbischen Generalissmus Bontnik gefangen – und wieder frei gelassen. In Berlin und anderen deutsche Städten waren Demonstrationszüge ähnlich wie bei uns – wo sie die ganze Nacht währten. Es ist eine riesige Kriegsbegeisterung bei uns. Italien hält auch die Bündnistreue. Der eigentliche Krieg hat noch nicht begonnen. Auch heute standen ungeheure Menschenmassen vor dem Kriegsministerium, den Offizieren, den Soldatenzügen Ovationen bereitend. Es herrschte so eine frohe Stimmung. – – – Einen Demonstrationszug mit der Fahne sahen wir, die die Volkshymne sangen, den Dreibund hochleben ließen und „Pfui Serbien“ riefen. Das waren meistens junge Burschen niederen Standes, hingegen die übrige Menge größtenteils aus feinem Publikum bestand. – Und einen Trupp Soldaten sahen wir in eine Elektrische steigen, zur Kaserne und von da aus zum Krieg fahren. Im Gegensatz zu den übrigen waren diese, ebenso der dazugehörige Offizier ziemlich ernst. Der eine war noch sehr jung (ein ganz gewöhnlicher Soldat) und hatte so ein liebes, blasses Gesichterl. „Jetzt wird’s ernst!“ sagte er mir. Und ich habe ganz ruhig mit ihm gesprochen und es freute mich, als er dabei heitrer wurde. Er sagte, daß ich mitfahren solle, gleich und ich solle zum roten Kreuz gehen. – Ich sagte auch, daß ichs‘ wollte. – Und ich will es so gerne! – Ich habe mir schon ausgedacht, daß die leichter Verletzten nach Wien kommen; da ist dann in der Kolnitzschule eine Station vom Roten Kreuz, wo ich 3 x wöchentlich von 3–6 hingehe. Aber ich ginge auch – von mir aus – mit Freuden hinunter an die Grenze. – Es liegt so ein Band der Zusammengehörigkeit um die ganze Monarchie und Deutschland auch. – Unser Thronfolger (Franz Ferdinand) hat ja Heer und Flotte auf diese Höhe gebracht – und ist jetzt tot. Schade um ihn! – Diese Kriegsfreude bei uns hat etwas Herrliches an sich! – Die Soldaten und Offiziere ziehen ja da fort, für uns zu kämpfen. O, ich möchte ihnen recht viel Gutes tun. – Oder ich möchte gleich ganz mit. – Ich möchte schon wissen, was heute in 8 Tagen los ist! – – – (mehr …)

CfP: Widerstand (Publikation: Body Politics. Zeitschrift für Körpergeschichte); DL: 30.09.2014

Freitag, Juli 25th, 2014

Body Politics. Zeitschrift für Körpergeschichte (Web), Heft 6, Hg.: Massimo Perinelli

Im Heft wird es um das widerständige Moment von Körpern innerhalb normativer Prozesse gehen. In der Rezeption von Michel Foucault wurde zwar präzise beschrieben, wie der neuzeitliche Körper im Übergang zur kapitalistischen Produktionsweise zum primären Feld der Einhegung und Einübung wurde. Außerdem wurde betont, dass diese Prozesse einen produktiven Charakter hatten und Körpersubjekte hervorbrachten, die mit sich selber identisch werden konnten.

Es wird aus einer gewendeten Perspektive jedoch nach Momenten gesucht, die historisch in diesem Bild der bürgerlichen Subjektwerdung nicht aufgingen bzw. ihm im Wege standen oder sich entzogen. Ziel ist es, das Vermögen von Körpern zu diskutieren, eine eigene Agency bzw. ein „embodied knowledge“ (Vivian Sobchack) zu entwickeln und darin stratifizierende Diskurse zu durchkreuzen.

Mögliche thematische Felder für Artikel sind beispielsweise:

  • der Kampf gegen die biopolitische Enteignung der reproduktiven Fähigkeiten der Frau seit der frühen Neuzeit über den Kolonialismus bis hin zur Entwicklungspolitik des 20. Jahrhunderts; Weiterlesen und Quelle …