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Archive for März, 2017

CfP: Autobiographik von Exil, Widerstand, Verfolgung und Lagererfahrung (Event: 11/2017, Wien); DL: 15.05.2017

Dienstag, März 28th, 2017

Theodor Kramer Gesellschaft und Institut für Neuzeit- und Zeitgeschichtsforschung der Ö. Akademie der Wissenschaften (Forschungsbereich Ö. Biographisches Lexikon) im Rahmen des Projekts „Haus der Geschichte Österreich“; Konstantin Kaiser, Karl Müller, Irene Nawrocka und Peter Roessler

Zeit: 23.–25.11.2017
Ort: Ö. Akademie der Wissenschaften, Institut für Neuzeit- und Zeitgeschichtsforschung (INZ), Wien
Einreichfrist: 15.05.2017, CfP als PDF

Für die Erforschung des österreichischen Exils, von Widerstand, Verfolgung und Lagererfahrung sowie für das Verständnis der Lage und des (Über-)Lebens von Verfolgten aus Österreich ist die in vielfältiger Form überlieferte autobiographische Erinnerungsliteratur von herausragender Bedeutung, nicht zuletzt auch im Hinblick auf das kollektive Gedächtnis einer Gesellschaft, eines Staates, Europas. Der zentrale Stellenwert der Autobiographik liegt nicht nur in der Möglichkeit, die Vorgeschichte unserer Gegenwart, sondern auch die Lebenssituationen und die Beweggründe von Menschen, die heute auf der Flucht sind, zu verstehen – in Analogie und Differenz zu den Erfahrungen jener, die den Terror des NS-Regimes durchleben mussten. Weiterlesen … PDF

Filmvorführung: Angela Davis – Eine Legende lebt, 04.04.2017, Wien [REMINDER]

Dienstag, März 28th, 2017

c https://www.laika-verlag.de/bibliothek/angela-davis-filmeFrauen* im Porträt. Neue Veranstaltungsreihe von STICHWORT mit anschließender offener Diskussionsrunde (Web)

Zeit: Di., 4. April 2017, 19.00 Uhr
Ort: STICHWORT, Gusshausstraße 20/1A+B, 1040 Wien

Angela Davis – Eine Legende lebt, Regie: Christel Priemer, Ingeborg Weber (1998; Länge: ca. 80 min)

Der Film zeichnet Stationen des Lebenswegs einer Frau* nach, die für die USA eine Zeit lang Staatsfeindin Nr. 1 war und wegen Verschwörung und Mord angeklagt wurde. In Rückblenden der 1970er und Aufnahmen der 1990er Jahre wird eine Symbolfigur der Black Panther Party vorgestellt sowie eine Wissenschaftlerin mit den Schwerpunkten Feminismus und afroamerikanische Politik und Kultur, die bis heute politisch aktiv ist.

Angela Davis: Bürger*innen- und Frauen*rechtsaktivistin, ehemaliges Mitglied der Communist Party USA, emeritierte Professorin der University of California, Santa Cruz, ehemalige Leiterin des Departements der „Feminist Studies“ (mehr …)

CfP: Versorgung im Alltag – Alltag in der Versorgung im 20. Jhd./Supply in everyday life – Everyday life in supply in the 20th century (Event: 10/2017, Warszawa); DL: 30.04.2017

Montag, März 27th, 2017

Historisches Institut der Universität Warschau und Herder-Institut für historische Ostmitteleuropaforschung in Kooperation mit dem Dom Spotkan z Historia (Web)

Ort: Warszawa, Dom Spotkan z Historia
Zeit: 16.-17.10.2017
Bewerbungsschluss: 30.04.2017

Durch Krieg und Bürgerkrieg, durch den strukturellen und sozio-ökonomischen Wandel und nicht zuletzt durch die sozialistische Planwirtschaft veränderte sich die Versorgungslage im östlichen Europa im 20. Jhd. rapide. Versorgungsengpässe wurden zu einem Hauptproblem der Alltagsbewältigung und häufig zu Auslösern für Demonstrationen und Unruhen, die wiederum die politischen Systeme in erhebliche Bedrängnis brachten. Versorgungsfragen und damit die Sicherung des alltäglichen Lebens wurden so nicht nur zu individuellen Bedrohungen, sondern gleichsam zum Risiko für den gesamten Staat. Zugleich entwickelten die Betroffenen höchst unterschiedliche Strategien, mit den Versorgungsproblemen umzugehen.

Diesem Wechselspiel von Versorgungsproblemen, sowie Lösungsstrategien und -praktiken sowohl auf individueller und kollektiver als auch auf staatlicher Ebene möchte die geplante Nachwuchstagung nachgehen. Es werden max. 15 junge Nachwuchswissenschaftler/innen, die sich mit Versorgungsproblemen im weiteren Sinne (z.B. Grundversorgung, Heizmaterial, Wasser, Medizin, Kommunikationsmittel) beschäftigen, zur Teilnahme eingeladen. Weiterlesen und Quelle … (Web)

CfP: Queer Studies: Looking Back, Looking Forward (06/2017, Guildford/UK); DL: 28.04.2017

Montag, März 27th, 2017

A BSA Early Career Forum Regional Event; Kirsty Lohman, Katherine Hubbard and Andrew King (Web)

Time: 30 June 2017
Venue: University of Surrey, Guildford, UK
Proposals due: 28 April 2017

Contemporary queer studies increasingly focus on broad areas of sociological concern. It is therefore common to find early career researchers working on issues relating to sexuality across the humanities and social sciences. This interdisciplinarity leads to exciting new areas of research. However, early career researchers can often find it difficult to connect with other researchers.

This one-day workshop event will provide a forum for discussing the past, present and future of queer research, with an emphasis on the challenges and opportunities faced by early career researchers. This broad theme will allow for discussions to take in theoretical issues, methodological problems and structural challenges that face the early career researcher working in areas of queer and sexuality studies.

Keynote speakers:

  • Zowie Davy, De Montfort University
  • Yiu-Tung Suen, Chinese University of Hong Kong

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Der Erste Weltkrieg in Selbstzeugnissen – Auszüge aus Beständen der Sammlung Frauennachlässe Nr. 100: Tagebucheinträge von Ella Reichel, 26. März 1917, Neulengbach

Sonntag, März 26th, 2017

NL 38 Tagebuch Ella Reichel 1917 03 26Die Eltern von Ella Reichel (geb. 1905) führten am Hauptplatz von Neulengbach, nahe Wien, eine Eisenwarenhandlung. Das Geschäfts- und Wohnhaus stand am Hauptplatz der Kleinstadt. Die jüngere Schwester Anna war im Juni 1916 gestorben. Seit ihrem 8. Lebensjahr notierte Ella Reichel Tagebuchaufzeichnungen parallel in verschiedenen Kalender- und Notizheftformaten. 1917 begann sie, dafür ein versperrbares Tagebuch zu vewenden. In ihrem ersten Eintrag fasste die 12jährige auch Ereignisse aus ihrem persönlichen Umfeld sowie der Weltpolitik zusammen.

Neulengbach, 26. III. 1917.
Am 24. war mein Namenstag; der Tag, wo ich mein Tagebuch bekam. Auch andere Geschenke bekam ich: Ein Silberkörbchen mit frischen Blumen gefüllt, 2 Hyazinthen=Stöcke, eine große Mandeltorte und Geld von den Großeltern. Vor beiläufig 2-3 Monaten bekam ich Bauchfellentzündung. Jetzt erst genesen habe ich Hausuntericht von meiner Klassenlehrerin Fräulein Elisa S. Ich gehe in die fünfte Klasse, bin aber schon 12 Jahre alt, da ich vor 3 Jahren eine schwere Lungenentzündung bestehen mußte und daher ein Jahr pausierte. Gestern schneite es ununterbrochen den ganzen Tag am Abend war der Schnee schon 30–40 cm hoch. Heute taut es wieder. Gestern lag ich an sehr starken Schnupfen. Wir haben jetzt schon 2 Jahre 8 Monate furchtbaren Weltkrieg. Rußland, Frankreich, England und Serbien, Italien und Amerika halten zusammen, bei uns, Österreich, Deutschland, Türkei und Bulgarien. In Rußland (Petersburg) ist Revolution ausgebrochen. Zar Nikolaus hat abgedankt. Er, mit seiner Familie wurde gefangen genommen und auf Schloß Klein-Zarskoje=Selo gebracht. Die Revolution ist für den Frieden, da in Rußland Hungersnot herrscht. Auch bei uns ist schon die Hungersnot ausgebrochen, in Wien sterben schon viele Leute an Hungertiphus, Mein Vater [Paul Reichel, geb. 1873] ist als Feuerwerker in einer Kanzlei in Wien angestellt. Ist auch schon 2 Jahre eingerückt. Fährt aber alle Tage am abend nach Hause. Ich korrespondiere mit einem Leutnant, Namens B., aus dem Feld. Mein Cousin ist als Rechnungsunteroffizier bei Belgrad, der andere in Italien. (…) (mehr …)

Klicktipp: fernetzt. Weblog für Themen der Frauen- und Geschlechtergeschichte (Weblog)

Samstag, März 25th, 2017

city-of-ladiesfernetzt. Verein zur Förderung junger Forschung zur Frauen- und Geschlechtergeschichte (Web)

Mit fernetzt – der Blog wurde im November 2015 eine interdisziplinäre Plattform für die Förderung des wissenschaftlichen Austausches und der Vernetzung junger Forscher*innen im Bereich der Frauen- und Geschlechtergeschichte online geschalten. Der Anspruch des Blogs ist es, Impulse für Diskussionen zu setzen und die Sichtbarkeit junger Forschung zu erhöhen.

Die Autor*innen berichten zu unterschiedlichen Themen, aus der Forschungswerkstatt und dem Forschungsalltag, diskutieren Quellen, schildern Eindrücke von Konferenzen oder setzen sich kritisch mit aktuellen gesellschaftlichen oder (geschichts-)wissenschaftlichen Theorien, Debatten und Ereignissen auseinander.

Bisherige Posts (Web):

  • Judenfeindschaft unter jungen Frauen?; von Bernadette Edtmaier
  • Alles META?; von Elizabeth Kata und Andrea Zaremba
  • Geschlechterforschung – interdisziplinär und un/diszipliniert?!; von Heike Maurer
  • 50 Shades of Polyamorie: Warum es wichtig ist, was über Mehrfachbeziehungen in der Zeitung steht; von Stefan Ossmann
  • Geschlechterverhältnisse im Austrofaschismus!; von Veronika Helfert
  • Orgasmus dank Sozialismus?; von Eva Schäffler
  • Doing Amateur Film – Doing Subject; von Michaela Scharf
  • Schon wieder Sozialismus?; von Ulrike Kumpe
  • Income and the household: women’s work and wages in early modern Sweden; von Kathryn Gary

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CfP: Maßlos große Gesten (Vortragsreihe, Wise 2017/18, Wien); DL: 30.04.2017

Freitag, März 24th, 2017

2w7hdb5w80z4mrvusgbncmxet.300x300x1Vortragsreihe „Kunst – Forschung – Geschlecht“ der Abteilung für Genderangelegenheiten, Univ. für angewandte Kunst Wien (Web); Studienjahr 2017/18

Einreichfrist: 30. April 2017

Die disziplinenübergreifende Vortragsreihe wird im Studienjahr 2017/18 einem Maßlosen, der Maßlosigkeit nachgehen. Es interessiert das Überschreiten von Angemessenheit in Formen der Rede, in literarischen Schreibweisen, in Handlungsweisen der performativen Künste, auch der Komik, oder im Bereich von queer-feministischen Aktivismen und den bewusst fantastisch-provokanten Manifesten, die diese Artikulationen immer wieder begleiten:

Dabei wäre etwa an Mina Loys Feminist Manifesto (1914), an Valerie Solanas’ SCUM Manifesto (1967), Bikini Kill’s Riot Grrrl Manifesto (1991), Beatriz Preciados Manifiesto contrasexual (2000), an Virginie Despentes’ King Kong Théorie (2006), oder an die Umarbeitung von Oswald de Andrades Manifesto Antropófago (1928) durch das feministische Migrantinnen-Kollektiv MAIZ zu denken. Weiterlesen … (PDF)