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Archive for Februar, 2019

Vortrag: Jana Günther: Fragile Solidaritäten. Klasse und Geschlecht in der britischen und deutschen Frauenbewegung, 12.03.2019, Wien

Donnerstag, Februar 28th, 2019

Forschungsgruppe Geschlecht und Politik am IPW: Semesterauftakt-Veranstaltung „Gender Gala“ (Web)

Zeit: Di, 12.03.2019, 18.30 Uhr
Ort: Konferenzraum, Institut für Politikwissenschaft, NIG 2. Stock, Universitätsstraße 7, 1010 Wien

Konflikte und Solidaritäten in heterogenen sozialen Bewegungen sind nicht alleinig ein aktuelles Phänomen. Auch die sogenannte erste Welle der Frauenbewegung kann auf einer intersektionalen Folie als ein relational vermachteter Raum betrachtet werden, in welchem die Geschlechter- und die Klassenfrage diskursiv verhandelt wurde und sich diese in sozialen Praxen der Protestmobilisierung widerspiegeln.

An der Geschichte der deutschen und der britischen Frauenbewegung lässt sich empirisch zeigen, dass Konflikte, Brüche und strategische Bündnisse bedeutende und teilweise auch bewusst erzeugte Mobilisierungsfaktoren in der Frauenbewegung waren, die sich einerseits in Ausschlüssen, hegemonialen Geschlechtervorstellungen und auch der Legitimation der Klassenspaltung ausdrückten und anderseits aber auch neue Formen solidarischen Handelns, neue Koalitionen und politische Zielsetzungen hervorbrachten.

Die Veranstaltung ist eine Initiative der Forschungsgruppe Geschlecht und Politik am IPW. Für Snacks und Getränke ist gesorgt, um den Abend ausklingen zu lassen und andere interessierte Studierende (Bachelor, Master, PhD) und Lehrende kennenlernen zu können. Die Räumlichkeiten sind berollbar.

Quelle: genderandagency@lists.univie.ac.at

CfP: Vielfältige LSBTTIQ-Geschichte (Event, 10/2019, Stuttgart); DL: 30.03.2019

Donnerstag, Februar 28th, 2019

AG Vielfalt der Initiative Lern- und Gedenkort HOTEL SILBER (Web) in Kooperation mit dem Fachverband Homosexualität und Geschichte (Web)

Zeit: 5. Oktober 2019
Ort: Lern- und Gedenkort Hotel Silber in der ehemaligen Gestapozentrale, Stuttgart
Einreichfrist: 30.03.2019

Die Fachtagung soll Referent_innen aller akademischen Qualifikationsstufen (BA, MA, Magister, Promovierende…) und auch nichtakademischer Initiativen, Geschichtswerkstätten, Vereine sowie unabhängigen Forschenden Gelegenheit geben, ihre aktuellen (Abschluss)Arbeiten und Projekte zu präsentieren und zu diskutieren. Gesucht werden Referent_innen, die ihre historischen Forschungsergebnisse zu folgenden aktuellen Themenschwerpunkte bieten:

Erfolge, Defizite und Perspektiven der Aufarbeitung und Darstellung der LSBTTIQ-Geschichte:
Besonders willkommen sind hier Vorträge von Referent_innen, die dem Defizit in der Erforschung der Situation lesbischer Frauen und geschlechtlicher Minderheiten im NS-Staat zu mindestens ein Stück weit entgegenwirken können.

Geschlechtliche Minderheiten auf dem Weg ihrer Anerkennung:
Vorträge werden gesucht, die folgende Fragestellungen haben können: Wie haben sich Selbstorganisationen von geschlechtlichen Minderheiten seit Ihren Anfängen entwickelt? Welche Rolle spielen in der Geschichte ihrer Emanzipationsbewegung Erinnerungsarbeit und Selbstbezeichnungen? Welche Gemeinsamkeiten, Unterschiede, Spannungen und Lösungsansätze gab es in der Zusammenarbeit für die Akzeptanz von geschlechtlicher und sexueller Vielfalt in der Weimarer Republik und in der Nachkriegszeit? Weiterlesen und Quelle … (Web)

CfP: Gender-Race-Religion. Deconstructing Regimes of In/visibility (Event, Leuven, 09/2019); DL: 15.03.2019 [REMINDERIN]

Donnerstag, Februar 28th, 2019

European Society for Women in Theological Research (Web)

Venue: Leuven
Time: 12.-15.09.2019
Proposals by: 15.03.2019

Visibility is a social process that combines the domains of aesthetics and politics; it emerges from intersecting relations of perception and power. Social visibility is always relational – seeing and being seen simultaneously affect the observed and the beholder. The particular relations of visibility, in any context, depend on a multitude of social, cultural, technical and political arrangements. These “regimes of visibility” determine who is in/visible, in what contexts and networks, and they regulate access to participation and resources in societies. And while we might strive for ‘intervisibility’ (a reciprocity of vision) as the ideal form for social relations, relationships of in/visibility are often asymmetric. Social in/visibility is thus never free from power, yet, the relationship between power and visibility is complex: power does not rest simply either with visibility or with invisibility. Visibility is not inherently liberating, nor does it necessarily imply oppression of others. It can be empowering but also disempowering.

The ESWTR Conference 2019 aims to investigate how the categories of religion, gender and race intersect to produce social in/visibility. Some of the main questions that will be touched upon in the 2019 ESWTR conference are the following: How do religious communities and … read more and source (Web)

CfP: Mendikantische Genderdiskurse (Event, 07/2019, Stuttgart-Hohenheim); DL: 15.03.2019 [REMINDERIN]

Donnerstag, Februar 28th, 2019

Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart; Cristina Andenna, Matthias Standke und Petra Steymans-Kurz

Ort: Stuttgart-Hohenheim
Zeit: 05.-06.07.2019
Einreichfrist: 15.03.2019

Das Interesse an und die Diskussion über die sozio-kulturelle Konstruktion der Geschlechter hat in der Mediävistik allein in den letzten 20 Jahren ein weites Forschungsfeld etabliert. Dass in einer Epoche starker Religiosität wie dem Mittelalter sich dabei der Einfluss der Kirche bzw. religiöser Gruppen prägend auf die Genderkonstruktionen auswirkte und diskursgebend war, ist seit langem bekannt. Inwiefern innerhalb dieses Diskursfeldes allerdings Subdiskurse entstanden und wirkten ist bisher nicht hinterfragt worden. Diesem Umstand möchte sich der geplante Workshop annehmen und für eine spezifische religiöse Gruppe, den Mendikanten, deren diskursive Wirkmacht analysieren.

Bereits mit ihrem Aufkommen im 13. Jahrhundert werden die Bettelorden (Franziskaner, Dominikaner, Augustiner-Eremiten, Karmeliten) zu diskursmächtigen Institutionen, was sich etwa in ihrem gesteigerten Einfluss innerhalb unterschiedlicher Bereiche der mittelalterlichen Gesellschaft (Hof, Stadt, Kirche etc.) offenbart. Das Potential der Mendikanten in den diversen Diskursen ihrer Zeit ist bereits mehrfach attestiert worden, gerade auch weil die Bettelorden aufgrund ihres pastoralen Selbstverständnisses die Diskurse und Diskursräume auf andere Weise miteinander verknüpfen und insoweit neu ausrichten konnten. Inwieweit die Bettelorden … weiterlesen und Quelle (Web)

Vortrag: Marion Wittfeld: Zwischen Modetrends und Feindpropaganda: Die Rolle von Frauenzeitschriften im Zweiten Weltkrieg, 20.03.2018, Wien [REMINDERIN]

Mittwoch, Februar 27th, 2019

Vortrag im Rahmen der Reihe „Geschichte am Mittwoch“ des Instituts für Geschichte an der Univ. Wien in Kooperation mit „fernetzt. Junges Forschungsnetzwerk Frauen- und Geschlechtergeschichte“ (Web)

Zeit: 20.03.2019, 18.30 Uhr
Ort: Hörsaal 30, Universitätshauptgebäude, Universitätsring 1, 1010 Wien

Moderation: Li Gerhalter

Die Fehler des Ersten Weltkriegs vermeiden und so den Krieg gewinnen: Ausgehend von der „Dolchstoßlegende“, die Frauen durch den Vorwurf der Destabilisierung der Heimat eine Mitschuld an dem verlorenen Krieg zuwies, avancierte die „Stärkung der inneren Front“ im Zweiten Weltkrieg zu einer der wichtigsten innenpolitischen Aufgaben der Presse. Frauenzeitschriften standen plötzlich im Fokus des Reichsministeriums für Volksaufklärung und Propaganda (RMVP), das den JournalistInnen sowohl konkrete Inhalte als auch eine für die Ansprache der weiblichen Zielgruppe als effektiv empfundene Stilistik vorgab.

Während zahlreiche Zeitungen und Zeitschriften im Verlauf des Krieges wegen Papier-, Personal- und Ressourcenknappheit eingestellt wurden, gab es vereinzelte Frauenzeitschriften noch bis Ende 1944. 1941 wurde sogar noch eigens ein neues Modemagazin namens „Die Mode“ gegründet. In dem Vortrag wird die geschlechtsspezifische Propagandataktik der Nationalsozialisten und die daraus resultierende Rolle von Frauenzeitschriften zwischen 1939 und 1945 aufgezeigt. Am Beispiel der Frauenzeitschrift „Mode und Heim“ (1931-1944) wird (mehr …)

Screening: Frauen* hinter die Kamera! Ein Home-Movie-Medley, 05.03.2019, Wien [REMINDERIN]

Mittwoch, Februar 27th, 2019

Rrriot Festival (Web) in Kooperation mit dem Österreichischen Filmmuseum (Web) und WIFAR – Wiener Filmarchiv der Arbeiterbewegung (Web)

Zeit: 05.03.2019, 18:00 Uhr
Ort: Kino der WIFAR, Wallensteinstraße 68, 1200 Wien

Eine Reise im eigenen Zimmer oder um die Welt – Filme von Frauen*, die nicht fürs Kino produziert wurden, geben Einblick in das Leben der Filmemacherinnen*. Sie dokumentieren, inszenieren, imaginieren. Die Schätze sind vielfältig: Von der „kosmetischen Ganzbehandlung“ über progressive Männlichkeiten* an einem „Sonntagmorgen mit Burli“ bis hin zum tragischen Tod der „Blattschneiderbiene“ werden die Grenzen des Home Movies gnadenlos ausgelotet.

Archivarin Stefanie Zingl führt durch ein Filmamateurinnen*-Programm aus der Sammlung des Österreichischen Filmmuseums und diskutiert das gegenwärtige Potenzial dieser ephemeren Filme. Das Screening ist eine Kooperation mit dem Österreichischen Filmmuseum und dem WIFAR – Wiener Filmarchiv der Arbeiterbewegung.

Die Veranstaltung ist kostenlos, Anmeldung unter anmeldung@riotfestival.at, Betreff „Wifar“. Begrenztes Kontingent.

Vortrag: Matthias Ruoss: Der ‚kleine Mann‘ und das Abzahlungsgeschäft. Ökonomisches Denken und Konsumfinanzierung im ausgehenden 19. Jhd., 05.03.2019, Wien [REMINDERIN]

Dienstag, Februar 26th, 2019

Vortrag im Rahmen der Reihe „Wiso Abendkolloquium“ des Instituts für Wirtschafts- und Sozialgeschichte der Universität Wien

Zeit: Di., 05.03.2019, 18:00-19:30 Uhr
Ort: WISO Seminarraum, Hauptgebäude der Universität Wien, Stiege 6, 2. Stock, Obergeschoß

  • Moderation: Franz X. Eder

Seit dem 18. Jahrhundert werden marktökonomische Tauschbeziehungen und die Regungen des Kapitals in verschiedenen Genres behandelt und ästhetisch variantenreich zum Ausdruck gebracht. Auch der Ratenkauf, diese populäre Form der Konsumfinanzierung in sich industrialisierenden Gesellschaften, wurde mit diversen Narrativen und Bildern in Szene gesetzt.

Der Vortrag diskutiert, wie die Figur des «kleinen Mannes» mithalf, den Ratenkauf als kreditökonomische Einrichtung zu begreifen und die durcheinandergeratene Mensch-Ding-Ordnung zu rekonfigurieren. Der «kleine Mann», so die These, fungierte als Medium ökonomischen Denkens, mit dem Verwaltungsbeamte, Richter, Politiker und Sozialreformer Geschlechterverhältnisse ordneten und Stadt-Landbeziehungen gestalteten.

Matthias Ruoss (Bern) ist derzeit Gastwissenschafter am Institut für Wirtschafts- und Sozialgeschichte der Universität Wien. (Publikationsliste als PDF)