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Symposion: Bilderbuch-Heimkehr? Remigration im Kontext, 18.–20.02.2015, Wien

Kooperation des Instituts für Zeitgeschichte der Universität Wien und der Wiener Vorlesungen; Konzept und Organisation: Katharina Prager und Wolfgang Straub

Zeit: 18.–20. Februar 2015
Orte: Institut für Germanistik der Universität Wien, Wienbibliothek und RadioKulturhaus
Website mit Programm

  • Keynote: Marita Krauss, Augsburg: Remigrationen – europäische Perspektiven; Vortrag im Rahmen der „Wiener Vorlesungen“ im ORF RadioKulturhaus

Der Kritiker und Schriftsteller Hans Weigel bezeichnete seine Rückkehr aus dem Schweizer Exil nach Österreich im Herbst 1945 als „Bilderbuch-Heimkehr“. Ihm gelang es, rasch im Kulturbe­trieb (wieder) Fuß zu fassen. Weigel war eine Ausnahme, was den frühen Zeitpunkt seiner Rückkehr, seinen Erfolg und auch seine Haltung, Hiergebliebene und Zurückgekehrte seien „quitt“, betrifft. Grundsätzlich wurde nämlich immer wieder festgehalten, dass Rückkehrende in den Nach­kriegsgesellschaften Österreichs und Deutschlands sich weder willkommen fühlten, noch willkommen waren. Nur sehr vereinzelt wurden Vertriebene offiziell durch die Nachkriegs­regierungen zur Rückkehr eingeladen. Wenn sie sich doch entschieden zu kommen, sahen sich Remigrantinnen und Remigranten nicht nur Zerstörung und Mangel gegenüber, sondern auch verschiedensten Partialinteressen innerhalb des ökonomischen, politischen und strukturellen Wiederaufbaus. In einem durch den aufkommenden Ost-West-Konflikt auch ideologisch zunehmend aufgeladenen Feld nahmen Vorbehalte gegeneinander nicht ab.

Das Symposion stellt die Rückkehr von Exilantinnen und Exilanten im Nachkriegsösterreich in Bezug auf ihrer soziales, ökonomisches, mediales und politisches Umfeld sowie ihren Nieder­schlag in Kultur und Wissenschaft in den Mittelpunkt, will aber auch den Blick auf die Remigra­tion im sich teilenden und geteilten Deutschland der Jahrzehnte nach 1945 lenken. Zum Programm … (Web)

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