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Workshop: Genderdiskurse in Bettelorden, 05.-06.07.2019, Stuttgart-Hohenheim

Cristina Andenna, Univ. Dresden; Matthias Standke, Univ. Paderborn; Petra Steymans-Kurz, Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart (Web)

Ort: 05.-06.07.2019
Zeit: Stuttgart-Hohenheim
Anmeldung bis: 26.06.2019

Die Tagung geht der Frage nach, inwieweit die Bettelorden einen Einfluss auf das mittelalterliche und frühneuzeitliche Verständnis von Geschlecht hatten. Einzelne Studien weisen darauf hin, dass es nicht nur mendikantische Einflüsse, sondern auch eigene Ideen und Entwürfe von Geschlechterrollen gab. Diesen spezifischen Ansätzen will der Workshop folgen und erstmals systematisch die Frage nach den mendikantischen Genderdiskursen stellen.

Das Interesse an und die Diskussion über die sozio-kulturelle Konstruktion der Geschlechter hat in der Mediävistik allein in den letzten 20 Jahren ein weites Forschungsfeld etabliert. Dass in einer Epoche starker Religiosität wie dem Mittelalter sich dabei der Einfluss der Kirche bzw. religiöser Gruppen prägend auf die Genderkonstruktionen auswirkte und diskursgebend war, ist seit langem bekannt. Inwiefern innerhalb dieses Diskursfeldes allerdings Subdiskurse entstanden und wirkten, ist bisher nicht hinterfragt worden. Dem möchte sich der Workshop annehmen und für eine spezifische religiöse Gruppe, den Mendikanten, deren diskursive Wirkmacht analysieren.

Der Workshop soll jüngeren Forscher/innen sowie etablierten Wissenschafter/innen Gelegenheit geben, ihre Projekte zu diskutieren. Neben interdisziplinären Vorträgen geht es vor allem um die Diskussion der Analysen. Diese werden von arrivierten Vertreterinnen einzelner Fachrichtungen bereichert, die bereits grundlegende Beiträge zur Erforschung der Dimensionen mendikantischer Weiblichkeit und Männlichkeit beigetragen haben. Weiterlesen … (Web)

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