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Workshop: Keine Nähmaschinen mehr! Feministische Gedächtnisarbeit in Indien und Deutschland, 29.-30.06.2019, Oldenburg

Medienbüro e.V. und Zentrum für interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung an der Carl von Ossietzky Univ. Oldenburg (Web)

Ort: kreativ:LABOR in der Kulturetage, Oldenburg
Zeit: 29.-30.06.2019
Anmeldung bis: 24.06.2019

Im Zuge der „neuen Frauenbewegungen“ in der zweiten Hälfte des 20. Jhds wurden viele FrauenLesben-Archive und -bildungseinrichtungen gegründet. Ihre Arbeit hat auch heute nichts an ihrer Aktualität verloren. Der Titel des Workshops verweist auf eine Aktion der indischen Archivgründer/innen im Jahre 1994. Sie schrieben die Parole „Keine Nähmaschinen und Gemüsegärten mehr!“ während eines Beratungstreffens zur geschlechtersensiblen Entwicklungsarbeit an die Tafel und kritisierten damit die dort diskutierten Programme, die traditionellen Geschlechterkonzepten folgten.

Die Geschlechterordnungen haben sich in den letzten Jahrzehnten vielerorts verändert, Frauenrechte sind gestärkt worden, aber antifeministische Backlashs sind in verschiedenen Weltregionen feststellbar, rechter Populismus und klassische Familienbilder gewinnen öffentlich an Zustimmung. Angriffe auf Feminismus, Gleichstellungspolitik und sexuelle Selbstbestimmung haben zugenommen. Unter Rechtfertigungsdruck stehen auch die Gender Studies, wie das kürzliche Verbot in Ungarn zeigt. Auch vor diesem Hintergrund ist es dringlich, dass sich Aktivist/innen für Geschlechtergerechtigkeit verstärkt vernetzen, von der Arbeit anderer hören, lernen und profitieren. Zugleich besteht weiterhin eine vielfältige Debatte zur Kategorie Frau. LGTBQI+-Bewegungen haben dazu beigetragen, heteronormative und heterosexuelle Ordnungen zu problematisieren und multiple Geschlechterkonzepte in den Blick zu nehmen. Die Aufmerksamkeit für Macht- und Unterdrückungsstrukturen (z.B. Klasse, Kaste, Alter), für … weiterlesen (Web).

Quelle: https://www.hsozkult.de

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