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Klicktipp: Die vielen Biographien der Käthe Schirmacher. Eine virtuelle Konferenz (Portal)

FWF-Projekt „Engagement und Professionalisierung. Käthe Schirmacher (1865-1930). Selbstentwürfe zwischen radikaler Frauenbewegung und völkischem Nationalismus“; Johanna Gehmacher, Elisa Heinrich und Corinna Oesch (Link)

Als ein Ergbnis des von 2013 bis 2018 laufenden Forschungsprojekts ist das umfangreiche Online-Modul „Die vielen Biographien der Käthe Schirmacher – eine virtuelle Konferenz“ veröffentlicht worden. (Link)

Die ‚virtuelle Konferenz‘ soll die Auseinandersetzung mit der Frauenrechts-Aktivistin und völkischen Politikerin und Schriftstellerin Käthe Schirmacher zeigen. Sie knüpft an vielfältige wissenschaftliche Auseinandersetzungen an, die bis in die 1970er Jahre zurückreichen. Das Experiment dieser Darstellungsform zielt darauf, Fragestellungen und Stellungnahmen, die zu Käthe Schirmacher in unterschiedlichen Kontexten und zu unterschiedlichen Zeitpunkten formuliert wurden, virtuell zu versammeln und dadurch miteinander ins Gespräch zu bringen. Dazu wurden drei Elemente entwickelt:

  • Ein Reader, in dem die bisher verstreuten Texte zu Käthe Schirmacher an einem Ort greifbar sind.
  • Eine Bibliographie sowohl von Texten, die auf Käthe Schirmacher fokussieren, als auch von Arbeiten, in denen sie im Kontext breiterer Fragestellungen thematisiert wird.
  • Eine Sammlung von Statements: Hier berichten 13 verschiedene Wissenschafter_innen, die sich mit Käthe Schirmacher beschäftigt haben, über die Geschichte ihrer Forschung, über die sich verändernde Forschungskontexte, Fragen, Thesen und auch möglichen Irritationen bei dieser Arbeit. Zu Wort kommen dabei u.a. Gisela Bock, Karen Offen und Kerstin Wolff.

Mit den Statements soll zum einen eine Kontextualisierung der zum Teil weit zurückliegenden Publikationen zu Käthe Schirmacher ermöglicht werden. Zum anderen soll auch neue Diskussionen angeregt werden zu einer noch längst nicht hinreichend erforschten paradigmatischen Akteurin in den widersprüchlichen Transformationsprozessen der Geschlechterverhältnisse am Beginn des 20. Jhds. Ergänzung, Diskussion und Kommentare zur Weiterentwicklung der ‚virtuellen Konferenz‘ sind sehr willkommen. (Link)

Konzeption: Johanna Gehmacher, Elisa Heinrich und Corinna Oesch. Kontakt: schirmacher.zeitgeschichte@univie.ac.at

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