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Klicktipp: Lebensgeschichtliche Erinnerungen / FOGIS: Geo-Informations-System des Nationalfonds der Republik Österreich für Opfer des NS (Portal und neue Datenbank)

Nationalfonds der Republik Österreich für Opfer des Nationalsozialismus (Web)

Lebensgeschichtliche Erinnerungen (Web)

Der Nationalfonds der Republik Österreich für Opfer des NS erachtet die Aufarbeitung, Dokumentation, Veröffentlichung und Zugänglichmachung der Lebensgeschichten von Opfern des NS als äußerst wichtig für die Aufarbeitung der jüngeren österreichischen Geschichte.

Autobiografische Aufzeichnungen von Überlebenden des Holocaust dienen der Geschichtsforschung als wichtige Quelle und leisten einen wesentlichen Beitrag zur kritischen Bewusstseinsbildung kommender Generationen. Über die authentischen Lebensberichte von Betroffenen wird überdies eine sehr persönliche Dimension von Geschichte spürbar.

Das Interesse der Öffentlichkeit am Einzelschicksal derjenigen Menschen, die aus unterschiedlichen Gründen Opfer des NS-Regimes wurden, hat in Österreich sehr spät eingesetzt und war lange Zeit auf bestimmte Opfergruppen beschränkt.

Umso wichtiger ist es jetzt – da die Menschen, die von den damaligen Ereignissen aus eigener Erinnerung berichten können, immer weniger werden –, diese Erinnerungen und dieses Wissen zu bewahren und weiterzugeben. Weiterlesen … (Web)

FOGIS: Fonds-Geo-Informations-System (Web)

Aus Anlass des Gedenkens an die Novemberpogrome 1938 stellte der Nationalfonds am Jahrestag 20119 sein neues Geo-Informations-System vor: FOGIS steht für Fonds-Geo-Informations-System und ist online abrufbar.

FOGIS macht auf einer interaktiven Website sichtbar, wo Projekte durch den Nationalfonds gefördert wurden, auf welche Liegenschaften sich Entscheidungen der Schiedsinstanz für Naturalrestitution beziehen und wo jüdische Friedhöfe oder Gedenksteine für NS-Opfer zu finden sind.

  • FOGIS bietet Informationen zu
    über 2.000 geförderten Projekten des Nationalfonds – jedes Projekt mit Kurzbeschreibung, Namen der Projektbetreiber sowie Link zur Projekte-Datenbank auf der Website des Nationalfonds, wo detailliertere Informationen und Fotos gefunden werden können.
  • FOGIS verortet jede einzelne der rund 1.500 Entscheidungen der Schiedsinstanz für Naturalrestitution in den Katastralgemeinden, in denen die zur Rückstellung beantragten Liegenschaften liegen. Zu jeder Entscheidung gibt es eine Kurzbeschreibung mit Link zur Datenbank der Schiedsinstanz für Naturalrestitution, wo Details und Volltext der Entscheidung nachzulesen sind.
    FOGIS macht 64 jüdische Friedhöfe in Österreich sichtbar – jeweils versehen mit Kurzbeschreibung, vielfach mit Bildern und mit Auflistung der Grundstücke, die in der Karte grafisch visualisiert sind. Links führen zur Datenbank auf der Website des Friedhofsfonds, wo sich zahlreiche Detailinformationen zu jedem Friedhof wie Adresse, Größe, Eigentümer oder Grundstücke mit Angaben zum Denkmalschutz sowie zu Instandsetzungsprojekten finden.
  • FOGIS ermöglicht erstmals einen österreichweiten Überblick über die Gedenksteine für NS-Opfer. Es bietet nicht nur Angaben zu den Opfern, denen die Steine gewidmet sind – ihre Namen, ihre Geburts- und Sterbedaten, ihre Sterbeorte –, sondern auch Links zu weiterführenden Informationen auf den Websites der Organisationen oder Initiativen, die die Gedenksteine verlegen ließen. Vielfach sind auch Fotos der Gedenksteine abrufbar. Mit 8. November 2019, zum Gedenken an die Pogrome vom 9./10. November 1938, finden sich Informationen zu rund 3.500 NS-Opfern bzw. Opfergruppen an insgesamt rund 1.150 Standorten in Wien, Niederösterreich, Oberösterreich, Salzburg, Steiermark und Vorarlberg. Die Daten zu den Gedenksteinen werden laufend ergänzt.

Sämtliche Informationen sind sowohl in deutscher als auch in englischer Sprache verfügbar.

Über FOGIS ist schon der Weg zur Erschließung der Daten eine optische Erfahrung:

Was auch immer gesucht wird – ein vom Nationalfonds gefördertes Projekt, ein von der Schiedsinstanz zur Rückstellung empfohlenes Grundstück, ein abgelegener jüdischer Friedhof oder ein ganz bestimmter Gedenkstein –, die Nutzerin bzw. der Nutzer von FOGIS kann sich dem gesuchten Standort über eine Navigation schrittweise annähern: Von einer Weltkarte führt FOGIS über eine internationale Länderansicht und in Österreich über eine Bundesländeransicht bis hin zum genauen Standort.

Trotz des umfangreichen Datenangebotes ist FOGIS ausgesprochen benutzer/innenfreundlich:

Sämtliche Texte und Bilder werden neben der Karte übersichtlich in einer Seitenleiste angezeigt. Über ein Suchfeld können Nutzer entweder alle Daten in FOGIS weltweit durchsuchen oder auch spezifisch in ausgewählten Daten eines bestimmten Landes oder Bundeslandes forschen. Zur Auswahl stehen dabei mehrere Karten, darunter auch Ortho- bzw. Satellitenfotos. Es besteht die Möglichkeit, Daten-„Layer“ auszuwählen, zu zoomen und den eigenen Standort für die mobile Nutzung zu verwenden.

Die Webapplikation verwendet Geo-Daten des Bundesamtes für Eich- und Vermessungswesens (BEV), der Stadt Wien, von basemap.at, mapbox.com sowie Open Street Map und wurde mit Open-Source-Technologien erstellt.

Sie haben Feedback, Fragen oder Anregungen zu FOGIS? Schreiben Sie uns an presse@nationalfonds.org oder besuchen das Projekt auf Facebook.

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