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Konferenz: Digitale Edition und Forschungsbibliothek, 01/2011, Mainz

Forschungsschwerpunkt Medienkonvergenz der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz; Zentrum für digitale Edition der Universität Würzburg; Institut für Dokumentologie und Editorik; Zeitschrift „Bibliothek und Wissenschaft“, Mainz

Zeit: 13.-14.01.2011,
Ort: Fakultätssaal Philosophicum, Universität Mainz
Konferenz-Website (Web)
Weitere Informationen/Anmeldung (pdf)

Die Tagung thematisiert das Wechselspiel zwischen Bibliotheken und den Erstellern und Nutzern digitaler Editionen in einer sich wandelnden medialen Landschaft. Sie versammelt hierzu Bibliothekare und internationale Wissenschaftler zum interdisziplinären Meinungsaustausch, zur Identifikation gegenwärtiger Chancen und Herausforderungen und zur Skizzierung zukunftsfähiger Szenarien einer engen Zusammenarbeit.

Wissenschaftliche Bibliotheken sind die angestammten Institutionen für die Erarbeitung und Bereitstellung wissenschaftlicher (kritischer) Editionen. Sie bewahren in ihren Abteilungen für Handschriften, Nachlässe und seltene Drucke das historische Textmaterial und stellen es der philologischen Erschließung bereit. Sie gewährleisten aber auch die Verfügbarkeit der in den wissenschaftlichen Ausgaben zusammengeführten Ergebnisse. Damit hat insbesondere in den letzten beiden Jahrzehnten der Typus der geisteswissenschaftlichen Forschungsbibliothek verstärkt
Aufmerksamkeit gefunden.

Die Chancen und Entwicklungen, die sich in diesem Zusammenhang im digitalen Zeitalter ergeben, sind enorm. Bibliotheken müssen angesichts vielfältiger Informationsangebote im Netz ihre Rollen als Informationsdienstleister wie als Forschungs- und Gedächtniseinrichtungen neu definieren. Quellen und Literatur können, sofern es keine urheberrechtlichen Schranken gibt, durch die Bibliothek selbst im Internet als digitale Editionen angeboten werden.

Die Tagung bewegt sich an dieser Schnittstelle der gegenseitigen Annäherung von Bibliothek und einem sich wandelnden Editionsverständnis im digitalen Zeitalter. Die internationale Diskussion gibt einen Überblick über den Stand digitaler Editionen und ihre Weiterentwicklung. Sie ist deshalb für Literaturwissenschaftler und Historiker aller
Fachgebiete ebenso interessant wie für Buch- und Medienwissenschaftler.

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Donnerstag, 13. Januar 2011, 13 Uhr

Ulrich Johannes Schneider, Universitätsbibliothek Leipzig und Mustafa Dogan, SUB Göttingen. Fallstudie: „Die virtuelle Gesamtedition des Codex Sinaiticus“

Bodo Plachta, Vrije Universiteit Amsterdam, Niederlande: „Edition und Bibliothek“

Stefan Cramme, Bibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung, Berlin: „Editionen als Aufgabe einer Forschungsbibliothek“

Mats Dahlström, Bibliotekshögskolan, Borås, Schweden: „Editing libraries“

Michael Stolz, Universität Bern: „Benutzerführung in digitalen Editionen. Erfahrungen aus dem Parzivalprojekt“

Daniel Deckers und Lutz Koch, Universität Hamburg: „Handschriften, Digitalisate, Editionen: Verknüpfung von fachwissenschaftlichen und Bibliotheksmaterialien in einer
virtuellen Forschungsumgebung“

Freitag, 14. Januar 2011, 9 Uhr

Andrea Rapp, TU Darmstadt: „Textgrid als virtuelle Infrastruktur für digitale Editionen“

Patrick Sahle, Universität Köln: „Funktionalität und Formensprache von Oberflächen digitaler Editionen: Grundsätzliche Probleme und gegenwärtige Lösungen“

Thomas Stäcker, Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel: „Creating the knowledge site – Herausforderungen an die Edition der Zukunft“

Reinhard Altenhöner, Deutsche Nationalbibliothek, Frankfurt: „Trau, schau, wem – Zur Authentizität und Langzeitverfügbarkeit digitaler Objekte“

Joris van Zundert und Peter Boot, Koninklijke, Nederlandse Akademie van Wetenschappen, Niederlande: „Services not Resources“

Podiumsdiskussion (Moderation: Elmar Mittler)

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