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Tagungsbericht zur Konferenz „Biographie und Geschlecht“ (04.07.2011, Jena)

Bericht für Salon 21 von Silke Helling, Historisches Seminar, Universität Hamburg

Tagungsbericht „Biographie und Geschlecht“ (PDF)

Der Lehrstuhl für Geschlechtergeschichte am Historischen Institut der Friedrich-Schiller-Universität Jena veranstaltete am 04.07.2011 einen Workshop für Nachwuchsforscher_innen zum Thema „Biographie und Geschlecht“. Die Tagung richtete sich vor allem an Doktorand_innen, die in ihren Dissertationsprojekten geschlechtergeschichtliche Fragen mit einem biographischen Zugang bearbeiten oder in biographischen Arbeiten zu Frauen und Männern geschlechtergeschichtliche Fragen und Überlegungen aufgreifen. (…)

VERONIKA HELFERT (Wien) sprach über „Geschlecht schreiben. Politik, Religion und gender in Tagebüchern während des Bürger_innenkriegs 1934 in Österreich“. Sie geht in ihrem Projekt der Frage nach dem Politischen in den Tagebüchern von drei Frauen während der Monate Februar bis Juli 1934 nach. Ihre Quellen charakterisierte sie als komplexen und hybriden Schriftort, einen Ort der Kontrolle, Normierung und Emanzipation. Die Auswahl der Schreiberinnen fiel auf die Bürgerliche Alma Bernharda (1895–1979), die Arbeiterin Therese Lindenberg (1892–1980) sowie die Intellektuelle Elise Richter (1865–1943 Theresienstadt). Sie stehen für drei sehr unterschiedliche Konstituierungen von Politik. Eine analytische Perspektive Helferts gilt der Religion und dabei fokussiert sie speziell auf die katholische Beichte als Ort politischer Deutungsmacht, Ort sozialer Kontrolle und ihrer Unterwanderung sowie als Ort hierarchischer Geschlechterverhältnisse.

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