Diplomarbeiten, Masterarbeiten und Dissertationen

Hier zusammengestellt sind Qualifikationsarbeiten, die hauptsächlich oder zu einem größeren Teil auf der Basis von Quellen aus der Sammlung Frauennachlässe erstellt werden oder wurden:

  • abgeschlossen Arbeiten

  • Laufende Arbeiten

  • Weitere Recherchen (Auswahl)

Des weiteren wurde bereits eine Vielzahl von Bachelor- und Seminar-Arbeiten auf der Grundlage der Quellen der Sammlung Frauennachlässe abgeschlossen. Diese sind hier nicht gelistet.

 

 Abgeschlossene Diplomarbeiten, Masterarbeiten und Dissertationen 

Zuletzt abgeschlossen:

  • Lisa Kirchner: Geschlecht, Gewalt, Erfahrung. Die Paarkorrespondenz Olga und Ernest Adelsgrubers aus dem Zweiten Weltkrieg, Wien, Masterarbeit, 2020.

  • Lisbeth Matzer: Herrschaftssicherung im "Grenzland". Nationalsozialistische Jugendmobilisierung im besetzten Slowenien (1941–1945), Köln, Dissertation, 2020.

  • Matthias Märzendorfer: Monate im Chaos. Das Kriegsende 1945 in Tagebüchern von Wiener Frauen, Wien, Diplomarbeit 2020.

Alle abgeschlossen Arbeiten:

A-B

  • Andrea Althaus: Vom Glück in der Schweiz? Leben und Geschichte(n) deutscher und österreichischer Arbeitsmigrantinnen in der Schweiz (1920-1965), Freiburg, Dissertation, 2016. (Projektbeschreibung)

  • Vida Bakondy: Montagen der Vergangenheit. Flucht, Exil und Holocaust in den Fotoalben der Wiener Hakoah Schwimmerin Fritzi Löwy (1910-1994), Wien, Dissertation, 2015. (Link zur Verlagsankündigung der Veröffentlichung 2017)

  • Traude Bollauf: Dienstboten-Emigration. Wie jüdische Frauen aus Österreich und Deutschland nach England flüchten konnten, Wien, Dissertation, 2009. (Link zur Verlagsankündigung der Veröffentlichung 2011)

  • Florian Brenner: Mit der Kamera auf Reisen. Betrachtung eines Handlungs- und Kommunikationstyps mit einer inhaltsanalytischen Darstellung eines Fallbeispiels, Wien, Diplomarbeit, 1997.

  • Kristina Broz-Valtiner: Nationalsozialistische Geschlechterkonzepte in Feldpostbriefen am Beispiel des Briefwechsels von Anna und Karl Carhoun, Wien, Diplomarbeit, 2010.

  • Hannah M. Buchinger: The times we live in. Witnessing the rise of fascism in Austria 1930 to 1934, Leiden/Paris/Oxford, Masterarbeit, 2019.

G-H

  • Maria-Pia Gabriel: Das Tagebuch der Marianne Hütter. 1934-1951, Wien, Diplomarbeit, 2008.

  • Sophie Gerber: Küche, Kühlschrank, Kilowatt. Zur Geschichte des privaten Energiekonsums 1945-1990, München, Dissertation, 2013. (Link zur Verlagsankündigung der Veröffentlichung 2015)

  • Li Gerhalter: Freundinnenschaft als geschriebener Ort. Selbst/Konstruktionen in den Briefen der Blindenlehrerin Tilde Mell an die frauenbewegte Schulkollegin Tilly Hübner 1903 bis 1912, Wien, Diplomarbeit, 2004.

  • Li Gerhalter: Tagebücher als Quellen. Diaristische Aufzeichnungen in den Sozialwissenschaften bis in die 1930er-Jahre und in den Geschichteswissenschaften ab den 1980er-Jahren, Wien, Dissertation, 2017.

  • Ina G. Halper: Emilie Wehle. Versuch einer Biographie 1938-1955, Wien, Diplomarbeit, 2007.

  • Veronika Helfert: Geschlecht. Schreiben. Politik. Frauentagebücher im Februar 1934, Wien, Diplomarbeit, 2010.

  • Lubica Herzanova: Staroba a starnutie v autobiografiách a životopisných zápiskoch (na príklade Bratislavy a Viedne na prelome 20. a 21. storočia) [Das Alter und das Altern in den Autobiographien und lebensgeschichtlichen Aufzeichnungen (Anhand von Beispielen aus Bratislava und Wien am Ende des 20. und Anfang des 21. Jahrhunderts)], Bratislava, Disseration, 2006.

  • Lea Luna Holzinger: Politisch instrumentalisiert? Funktionen der Reisetagebücher und Tourenbücher von Frauen im Nationalsozialismus, Wien, Masterarbeit, 2017.

J-M

  • Verena Junghans: Arbeit, Netzwerke und Gefühle in Frauentagebüchern der Zwischenkriegszeit (1918 bis 1933), Diplomarbeit, 2016.

  • Lisa Kirchner: Geschlecht, Gewalt, Erfahrung. Die Paarkorrespondenz Olga und Ernest Adelsgrubers aus dem Zweiten Weltkrieg, Wien, Masterarbeit, 2020.

  • Martina M. Koller: "Ob der Papa wohl bald wiederkommt?" Eine Untersuchung des Vaterbildes in Feldpostbriefen des Ersten Weltkrieges, Wien, Diplomarbeit, 2013.

  • Michaela Königshofer: "Ein Mädchen sein wird nicht mehr bedeuten ausgeschlossen sein..." Mädchenbildung in den Tagebüchern und Publikationen von Marianne Hainisch (1839-1936), Wien, Dissertation, 2015.

  • Matthias Markl: "Grüße aus Oklahoma!" Die Kriegsgefangenepost von Viktor Zach aus den USA, Wien, Diplomarbeit, 2018.

  • Matthias Märzendorfer: Monate im Chaos. Das Kriegsende 1945 in Tagebüchern von Wiener Frauen, Wien, Diplomarbeit 2020.

  • Lisbeth Matzer: Herrschaftssicherung im "Grenzland". Nationalsozialistische Jugendmobilisierung im besetzten Slowenien (1941–1945), Köln, Dissertation, 2020.

  • Benjamin Möckel: Erfahrungsbruch und Generationsbehauptung. Die 'Kriegsjugendgeneration' in den beiden deutschen Nachkriegsgesellschaften, Berlin, Dissertation, 2014. (Link zur Verlagsankündigung der Veröffentlichung 2014)

  • Ulrike Moser: Herzensbildung. Ausbildung, Moral und Sexualität in den Tagebüchern junger bürgerlicher Frauen um 1900, Wien, Dissertation, 2006.

P-Sch

  • Magdalena Perkonigg: Privatleben, Beruf und Religiosität im Leben und den Zukunftsplänen junger Frauen in Tagebüchern im Umbruch der 1950er und 1960er Jahre, Wien, Diplomarbeit, 2017.

  • Annette Pommer: "(Wiener) Kinder aufs Land!" Die Kinderverschickung im Ersten Weltkrieg, Salzburg, Diplomarbeit, 2019.

  • Petra Putz: "Die heldenmutigen Truppen kämpfen siegreich an allen Fronten ..." Die Wirkung der Propaganda im Ersten Weltkrieg am Beispiel des Mädchentagebuchs von Anna H. (1916/17), Wien, Diplomarbeit, 2008.

  • Ines Rebhan-Glück: "Wenn wir nur glücklich wieder beisammen wären..."  Der Krieg, der Frieden und die Liebe am Beispiel der Feldpostkorrespondenz von Mathilde und Ottokar Hanzel, 1917/18, Wien, Diplomarbeit, 2010.

  • Jessica Richter: Die Produktion besonderer Arbeitskräfte. Auseinandersetzungen um den häuslichen Dienst in Österreich (ca. 1900 bis 1938), Wien, Dissertation, 2017.

  • Georg Schinko: Differenzierungen von Musizieren und Singen (Österreich 1918-1938), Dissertation 2015.

  • Sarah Schlatter schloss 2011 mit der Ausstellung "Etwas schreiben" die Meisterinnenklasse an der HGB Leipzig ab. (Link)

  • Ulrich Schwarz: "Über diesen Koffer könnte man einen Roman schreiben ..." Quellenkritische und diskursanalytische Lesearten eines Anschreibebuches aus dem Weinviertel. 1945-1950, Wien, Diplomarbeit, 2008.

S-T

  • Johanna Scollard: Die NS-Zeit in autobiographischen Erinnerungstexten, Wien, Diplomarbeit, 2019.

  • Sarah Seidl: "[...] als ich zum ersten Mahl fühlte daß ich Mutter bin [...]". Schwangerschaft, Geburt und Säuglingspflege in bürgerlichen Selbstzeugnissen des 19. Jahrhunderts, Wien, Masterarbeit, 2018.

  • Ulrike Seiss: "... ich will keinen Krieg oder als Krankenschwester mit!" Selbstinszenierungen, Kriegsrezeption und Männlichkeitsbilder im Tagebuch einer jungen Frau im Ersten Weltkrieg, Wien, Diplomarbeit, 2002.

  • Veronika Siegmund: "Heraus mit Bleistiften und Tuschkästen..." Tagebuchschreiben in der Erweiterten Kinderlandverschickung im Spannungsfeld von politischer Instrumentalisierung und individueller Praxis (1940-1945), Wien, Masterarbeit, 2017.

  • Martina Smutny: Der Reichsarbeitsdienst in der Erinnerung. Ein Nachlass als Gedächtnisort, Wien, Diplomarbeit, 2004.

  • Johanna Sofaly: Das Walztagebuch von Franz Seraficus Minichner (1841-1845), Wien, Diplomarbeit, 2007.

  • Sandra Staudinger: Das Jahr 1945 im Tagebüchern von Wiener Frauen, Wien, Diplomarbeit, 2010.

  • Helen Steele: The experiences of women in Vienna, 1944-1948, Swansea, Dissertation, 2012.

  • Christiane Teschl-Hofmeister: Marianne Hainisch (1939-1936) als Publizistin. Eine kommunikationshistorische Betrachung, Wien, Magistraarbeit, 2009.

V-Z

  • Melanie Vater: "Schein- und/oder Mischehen" als Orte der Überlebenssicherung jüdischer Frauen im Nationalsozialismus, Wien, Diplomarbeit, 2017.

  • Eva Weidinger-Vols: "Bin ganz eingesponnen in die ägyptische Reise." Die Reisen Marianne Mayerhofers und Therese Lindenbergs in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts und die Geschichte zweier Ägypten-Reisetagebücher, Wien, Diplomarbeit, 2007.

  • Kathy Zaruba: Perspectives on the literariness of love letters. Constructions of intimacy in early 20th century literary and non-literary romantic correspondence, Amsterdam, Masterarbeit, 2019.

 

 Laufende Arbeiten 

Folgende Diplomarbeiten, Masterarbeiten und Dissertationen - hauptsächlich oder zu einem größeren Teil - auf der Basis von Quellen aus der Sammlung Frauennachlässe befinden sich derzeit in Arbeit:

  • Karen Bähr (Erfut) arbeitet an dem Dissertationsprojekt "Zusammenbruch und Neuanfang - Heimkehr in Deutschland und Österreich 1918-1938" (Arbeitstitel) (Link).

  • Pauline Bögner (Wien) beschäftigt sich in ihrer Masterarbeit mit "sexueller Gewalt um das Ende des Zweiten Weltkriegs als Thema in Tagebüchern von Frauen".

  • Martin Borkowski-Saruhan (Göttingen) arbeitet an dem Dissertationsprojekt "Volkstum, Alltag, Eigensinn. Sport und Gewalt in Ostoberschlesien während der deutschen Besatzung im Zweiten Weltkrieg" (Arbeitstitel) (Link).

  • Dominik Huber (Wien) beschäftigt sich in seiner Diplomarbeit mit dem dem Thema "Das Jahr 1938 in Briefen".

  • Lisa Kirchner (Wien) arbeitet an einem Dissertationsprojekt zum Thema Gewalt in der k. u. k. Armee.
  • Barbara Klaus (Innsbruck) beschäftigt sich in ihrem Dissertationsprojekt u.a. mit Feldpost aus dem Ersten Weltkrieg (Link).

  • Brigitte Semanek (Wien) arbeitet an einem Dissertationsprojekt zum Thema "Häusliche Pflege als Thema in Tagebüchern im 20. Jahrhundert" (Arbeitstitel) (Link).

 

 Weitere Recherchen

Recherchen in den Beständen wurden weiters durchgeführt im Rahmen der folgenden Dissertationsprojekte (kleine Auswahl):

  • Melanie Adley (Pennsylvania, USA) recherchierte zur Funktion des Schreibens von Briefen und Tagebüchern im Zusammenang mit "Feamle Fragility: Hysteria and Passive Resistance in fin-de-siecle Austrian Literature" (2011).

  • Olivia Gruber Florek (Rutgers University, USA) recherchierte zum Thema „Empress Elisabeth and the Visaul Culture of Femininity in Habsburg Central Europe" (2011).

  • Eva Kosa (Andrassy Gyula Universität, Ungarn) recherchierte zum Thema „Verlust als Thema in autobiographischen Dokumenten aus dem Ersten Weltkrieg“ (2011).

  • Katherina Motyl (Chicago/USA) recherchierte zum Thema "Sensual Urban Modernit in Late Imperial Vienna" (2013).

  • Ambika Natarajan (Oregon/USA) recherchierte zum Thema "The role played by the servant-class in shaping the knowledge of their employers about their own bodies" (2017).

  • Hugh Schmidt (Richmond/USA) recherchierte zum Thema "Reaktionen von Frauen nach dem 'Anschluss' 1938" (2013).