Schreiben über die Ehe
Konzepte, Wünsche, Anforderungen, Resignationen oder Widerstand gegenüber einer wirkungsmächtigen Institution

Die Ehe als wirkungsmächtige Institution ist ein vielbesprochener Gegenstand in den Selbstzeugnissen der Sammlung Frauennachlässe. In den Quellen werden konkrete Erfahrungen mit dem Verheiratet- oder auch Nichtverheiratetsein ebenso festgehalten wie Vorstellungen und Konzepte von Ehe. Im Folgenden wird der Versuch unternommen, das Thema Heirat und Ehe an verschiedenen Orten aufzuspüren und die Vielfalt der Stellungnahmen nachzuzeichnen.

Diese Textsammlung wurde in Form einer Lesung auf der Tagung Liebe und Widerstand. Ambivalenzen historischer Geschlechterbeziehungen, die anlässlich von Edith Saurers 60. Geburtstag am 3. und 4. Oktober 2002 in Wien stattgefunden hat, vorgestellt.

Die Präsentation der ausgewählten Textbeispiele auf dieser Homepage soll die Möglichkeit zum Hinein- und Weiterlesen bieten und zugleich einen Einblick in die Vielfalt, Reichhaltigkeit und Multiperspektivität der Dokumente der Sammlung Frauennachlässe geben.

Konzeption und Gestaltung: Li Gerhalter
Betreuung: Christa Hämmerle und Margareth Lanzinger
Umsetzung: Anton Tantner
Bildbearbeitung: Paul Habart

Weiter