Schwerpunkt- und Panelorganisation

IRIS soll die Forschungsrealität in der Rechtsinformatik widerspiegeln. Daher laden wir Sie sehr herzlich ein, sich als Organisator/in eines Schwerpunktes (mehrere Sessionen zu einer Thematik, wie Rechtsinformation) oder eines Panels (eine Session zu einem Fokusthema) zu beteiligen. Wichtigste Akteure sind natürlich die Mitglieder des Programmkomitees; aber wir sind sehr offen für neue Organisatoren und deren Ideen.

Anfragen: Prof. Dr. Dr. Erich Schweighofer

Bisher vereinbarte Schwerpunkte und Panels 

  • Big Data Cluster:

    • Big Data & Open Data & Open Government: Riedl Reinhard,  BFH Berner Fachhochschule, Parycek, Peter, Donau-Uni Krems, Schweighofer, Erich, Uni Wien

      Die Vision der EU-Kommission lautet “offene Daten, offene Dienste und offene Prozesse”: die Grenzen zwischen Verwaltung und dem Rest der Welt sollen sich weitgehend auflösen und die Verwaltung soll in eine global vernetzte Wirtschaft und Gesellschaft nicht nur eingebunden werden, sondern sogar der Vorreite für eine umfassede Offenheit werden. Beiträge, die sich mit dem Öffnen der Verwaltung beschäftigen – sei es auf Ebene Daten, Dienste, Prozesse, Governance-Strukturen oder der Organisationskultur – sind willkommen. Dabei interessiert auch die Frage, ob es Bereiche gibt, die nicht geöffnet werden sollten.

    • OpenLaws: Wass Clemens, BY WASS
  • Datenschutz: Jahnel Dietmar, Uni Salzburg; Gamper Lothar, Uni Innsbruck

  • E-Commerce: Freund Wolfgang, Grama Schwaighofer Vondrak Rechtsanwälte;  Spindler Gerald, Uni Göttingen; Eder Stefan, Benn-Ibler Rechtsanwälte

  • E-Demokratie, Wahlrecht im Wissenszeitalter, E-Partizipation, E-Gesetzgebung Cluster:

    • E-Democracy: Prosser Alexander, WU Wien; Balthasar Alexander, BKA, Wien / Uni Graz
    • Elektronische Rechtsetzung: Schefbeck Günther, Parlament, Wien
    • E-Partizipation: Hötzendorfer Walter, Uni Wien; Leitner, Maria, AIT Wien
    • Wahlrecht im Wissenszeitalter: Wenda Gregor, BMI, Wien; Stein Robert, BMI, Wien
  • E-Government Cluster:

    • E-Government: Traunmüller Roland, Uni Linz; Schweighofer Erich, Uni Wien
    • E-Procurement: Götzl Philipp, Götzl Thiele Eurolawyer®; Gspan Silke, BMF, Wien
    • Siehe auch: Big Data Cluster, inbes. Open Government Schwerpunkt
  • E-Justice: Schneider Martin, BMJ, Wien; Gottwald Thomas, BMJ, Wien

  • Juristische Informatik-Systeme und Anwendungen: Liebwald Doris, Wien, Schafer Burkhard, Uni Edinburgh

  • IT-Recht (Dogmatische Aspekte): Staudegger Elisabeth, Uni Graz; Bergauer Christian, Uni Graz

  • LEFIS Workshop: Galindo Fernando, Uni Zaragoza; Schweighofer Erich, Uni Wien

  • Rechtsinformation & Suchtechnologien: Schweighofer Erich, Uni Wien, Kummer Franz, Weblaw, Bern; Geist Anton, LexisNexis, Wien / WZRI

  • Rechtstheorie: Kirste Stephan, Uni Salzburg; Handstanger Meinrad, Uni Innsbruck / VwGH, Wien; Kreuzbauer Hanna Maria, Uni Salzburg
  • Rechtsvisualisierung / Multisensorisches Recht: Brunschwig Colette R., Uni Zürich; Newesely Georg, fhg – Zentrum für Gesundheitsberufe, Tirol

  • Recht und Sprache: Budin Gerhard, Uni Wien; Winiwarter Werner, Uni Wien; Liebwald Doris, Wien; Schweighofer Erich, Uni Wien

  • Theorie der Rechtsinformatik: Schweighofer Erich, Uni Wien / WZRI

  • Telekommunikationsrecht: Queck Robert, Uni Namur

  • IP Recht: Wiebe Andreas, Uni Göttingen; Blocher Walter, Uni Kassel

  • Utopie und Science Fiction: Lechner Peter, Uni Innsbruck; Parycek Peter, Donau-Uni Krems

  • Panel “Big Data und Kunst”: Riedl Reinhard, BFH Berner Fachhochschule 

    Digitalisierung ermöglicht es, viele Bereiche viel einfacher zu analysieren und bislang nur vermutete Zusammenhänge eindrücklich zu belegen. Ein Mittel dafür ist Versinnlichung und Ausstellung von Daten mit visuellen, klanglichen oder haptischen Darstellungen. So liefert die Digitalisierung Daten als Ausgangsmaterial für Kunstprojekte und Kunst kann ihrerseits Big Data kritisch hinterfragen. Präsentationen von Datenkunst, Vorträge über künstlerische Forschung zu Big Data und Reflexionen über Big Data als Kunst, sowie künstlerische Darstellungen des Themas Big Data sind willkommen.

  • Legal Hackathon / Code Camp, Wass Clemens, BY WASS 

Mit diesem neuen Schwerpunkt wird dem Trend nach Workshops für die kooperative Erarbeitung von “open code” für juristische Anwendungen entsprochen. Im November 2015 werden die Problemstellungen festgelegt, die im Dezember/Jänner/Februar  in Heimarbeit bis zum IRIS bzw. dann im Code Camp bearbeitet werden. Am Ende des IRIS2016 soll ein brauchbarer Lösungsansatz vorgestellt werden.

Interessierte werden gebeten, ein gewünschtes Thema sowie ihren Beitrag kurz zu skizzieren und als Beitragsvorschlag hochzuladen; die Rolle muss nicht unbedingt jene eines Programmierers sein, es kann auch eine Problemskizze sein.

Rückfragen:  clemens.wass@openlaws.com

Angefragt:

“Google” Schwerpunkt