Aktuelles

Förderungspreis
des
Vereins zur Verbreitung naturwissenschaftlicher Kenntnisse

Der Verein zur Verbreitung naturwissenschaftlicher Kenntnisse stiftet einen Förderungs-preis für fächerübergreifende Arbeiten mit Schwergewicht auf Naturwissenschaften. Kombinationen mit technisch-angewandten Fächern oder Archäologie sind ebenfalls erwünscht. Für das Studienjahr 2013/14 wird der Preis mit 500.- Euro dotiert.

Ablauf
Eingereicht können größere fächerübergreifende Publikationen, insbesondere Diplom-/Magister-/Master- und Doktoratsarbeiten sowie fächerübergreifende monographische Werke (allenfalls auch Bachelorarbeiten) werden. Die fristgerecht eingereichten schrift-lichen Arbeiten werden von einer fünfköpfigen Fachjury, der jedenfalls zwei Mitglieder des Vereins angehören, beurteilt. Die Verleihung des Förderungspreises ist für einen Vortragstermin des Vereins im Studienjahr 2013/14 vorgesehen. Der Preis kann gegebenenfalls auch zweigeteilt werden. Für allfällige steuerliche Abgaben haben die Preisträger selbst zu sorgen..

Anforderungen
Die BewerberInnen sollen Studierende oder AbsolventInnen einer österreichischen Universität und zum Zeitpunkt der Einreichung nicht älter als 30 Jahre alt sein. Die eingereichte schriftliche Arbeit kann in dem der Bewerbung vorangegangenen Jahr abgeschlossen und/oder publiziert worden sein. Jedenfalls soll diese Arbeit zumindest auszugsweise in den „Schriften des Vereins zur Verbreitung naturwissenschaftlicher Kenntnisse“ publiziert werden.

Bewerbung und Einreichung
Letzter Einreichtermin ist der 31. März 2014 (es gilt das Datum des Poststempels). Eine Originalarbeit mit Lebenslauf und allfälliger Publikationsliste ist (auf elektronischem Datenträger/CD) entweder dem Generalsekretär oder dem Präsidenten persönlich (gegen Bestätigung) zu übergeben oder (eingeschrieben) postalisch einzusenden an:
Verein zur Verbreitung naturwissenschaftlicher Kenntnisse
Kennwort: Förderungspreis
Adressen:
Sekretariat des Instituts für Mineralogie und Kristallographie
zu Handen Herrn Dr. Michael Götzinger
Althanstrasse 14 – Geozentrum
A-1090 Wien

 Wien, 29. November 2013           gez. Dr. Michael Götzinger
                                                (Präsident des Vereins zur
                                                          Verbreitung
                                           naturwissenschaftlicher Kenntnisse)

Download: VVnK_Foerderungspreis_2013-14.pdf

Biosphärenpark Wienerwald:
Sonderausstellung im Wienerwaldmuseum Eichgraben
So., 6. Mai bis So., 19. August 2007

Informationen zum Thema von Michael A. Götzinger (Mai 2007, erg. am 11.6.07)

Einleitung
Nach der Anerkennung im Sommer 2005 durch die UNESCO (United Nations Educational, Scientific and Cultural Organization) konnte im August 2006 der Staatsvertrag über den Biosphärenpark Wienerwald zwischen Wien und Niederösterreich unterzeichnet werden. Ein derartiges Projekt braucht aber nicht nur rechtliche Grundlagen, es muss auch in den Herzen und Köpfen der Bürgerinnen und Bürger seinen Platz finden. Auch deshalb widmet das Wienerwaldmuseum Eichgraben diesem wichtigen Thema die große Sonderausstellung im Sommer 2007.
Tatkräftige Unterstützung bei unserer Ausstellung erhalten wir durch die Biosphärenpark Wienerwald Management GmbH (Mag. Günther Loiskandl, Christian Diry /Bildung & Information) in Purkersdorf.

Was ist ein Biosphärenpark?
„Biosphärenreservate („biosphere reserves“) sind Gebiete, bestehend aus terrestrischen und Küsten- sowie Meeresökosystemen oder aus einer Kombination derselben, die international im Rahmen des UNESCO-Programms Der Mensch und die Biosphäre (MaB) nach Maßgabe vorliegender internationaler Leitlinien für das Weltnetz der Biosphärenreservate anerkannt werden.“ Es geht daher in erster Linie um den Schutz der vom Menschen geschaffenen Kulturlandschaften, für welche die UNESCO zuständig ist, und nicht um Natur- oder Landschaftsschutz. Es gibt 507 Biosphärenreservate in 102 Ländern.

MaB: Internationales Forschungsprogramm der UNESCO („Man and the Biosphere“)
Biosphärenreservate sollen Modellstandorte zur Erforschung und Demonstration von Ansätzen zu Schutz und nachhaltiger Entwicklung auf regionaler Ebene sein und haben die folgenden Funktionen:
Schutz: Beitrag zur Erhaltung von Landschaften, Ökosystemen, Arten und genetischer Vielfalt;
Entwicklung: Förderung einer wirtschaftlichen und menschlichen Entwicklung, die sozio-kulturell und ökologisch nachhaltig ist;
Logistische Unterstützung: Förderung von Demonstrationsprojekten, Umweltbildung und
-ausbildung, Forschung und Umweltbeobachtung im Rahmen lokaler, regionaler, nationaler und weltweiter Themen des Schutzes und der nachhaltigen Entwicklung

Gibt es schon Biosphärenparks in Österreich?
Folgende Biosphärenparks (Bp) gibt es in Österreich (Jahr der Anerkennung):
Biosphärenpark Großes Walsertal (2000)
Bp Gurgler Kamm (1977)
Bp Gossenköllsee (1977)
Bp Wienerwald (2005)
Bp Lobau (1977)
Bp Neusiedler See (1977)

Welche Themen werden in unserer Ausstellung behandelt?
Zehn Tafeln wurden uns von der B. W. Management GmbH zur Verfügung gestellt, zwei wurden von uns selbst gestaltet (FVV Eichgraben) und fünf wurden in Zusammenarbeit mit der Universität Wien erstellt. 

               
Themen: Tafeln & Texte von:
Geologie des Wienerwaldes Univ. Wien
Geologie und Mineralische Rohstoffe mit einer Vitrine: Fossilien, Gesteine und Minerale Univ. Wien
Wertvoller Naturraum
Traditioneller Wirtschaftsraum
Bedeutender Kulturraum
UNESCO Biosphärenparks
Der Wienerwald ist Biospärenpark
Zonen im Biosphärenpark
Gelebte Nachhaltigkeit
Wienerwald Weiderind aus dem Biosphärenpark Wienerwald
Winerwaldwiesen 1 und Wiesen 2
B. W.
Management
GmbH
Kulturlandschaftstypen im Biosphärenpark Wienerwald Univ. Wien
Eichgraben als Biosphärenpark Gemeinde (1) FVV Eichgraben
Eichgraben als Biosphärenpark Gemeinde (2) Biotopinventare FVV Eichgr.
Die Tierwelt der Wienerwaldbäche: Krebstiere und Wirbeltiere Univ. Wien
Die Tierwelt der Wienerwaldbäche: Insekten Univ. Wien

Innerhalb des Wienerwaldes bestehen bereits vier Naturparke:
Eichenhain (Klosterneuburg – St. Andrä-Wördern)
Föhrenberge (Perchtoldsdorf - Mödling - Gumpoldskirchen)
Purkersdorf – Sandstein Wienerwald
Sparbach (Stiftung Fürst Liechtenstein)

Als BewohnerInnen des Biosphärenparks Wienerwald sind alle Menschen in und um Eichgraben direkt von dieser Thematik betroffen und deshalb erwarten wir uns ein entsprechendes großes Interesse an dieser Sonderausstellung.

Literatur zum Thema (kleine Auswahl):
www.biosphaerenpark-wienerwald.org
www.biosphaerenpark-wienerwald.at/
www.natur-wien.at/news/news_299
www.noe.gv.at/Service/Lf/Lf4/Biosphaerenpark.htm                     
www.oebf.at/index.php?id=256
www.wienerwald.org/biosphaerenpark/
www.wien.gv.at/wald/erholung/biospark.htm

DIE ZEITUNG des Biosphärenpark Wienerwald
Leitfaden für Forschung und Monitoring im Bp WW: www.austriaca.at/3742-7
UNESCO (Hrsg.) (1996): Biosphärenreservate. Die Sevilla-Strategie und die Internationalen Leitlinien für das Weltnetz. - Bonn (Bundesamt für Naturschutz), 24 S

B. W. Management GmbH, Mag. Günther Loiskandl,
Christian Diry (Bildung & Information)
Deutschwaldstrasse 15/b/1
Tel.: 02231/66804-16
FAX: 02231/66804-50
A-3002 Purkersdorf

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