Österreichische Zeitschrift für Geschichtswissenschaften / Austrian Journal of Historical Studies
Hinweise zur Textgestaltung


 

Redaktionsadresse:

 

ÖZG -Redaktion:
Stefan Benedik, Haus der Geschichte Österreich, Österreichische Nationalbibliothek, Josefsplatz 1, 1015 Wien, 
stefan.benedik@onb.ac.at
Oliver Kühschelm, Institut für Wirtschafts- und Sozialgeschichte, Universität Wien, Universitätsring 1, 1010 Wien,
oliver.kuehschelm@univie.ac.at
Ursula Mindler-Steiner, Institut für Geschichte der Universität Graz, Attemsgasse 8, 8010 Graz, ursula.mindler@uni-graz.at
Ulrich Schwarz, Institut für Geschichte des ländlichen Raumes, Kulturbezirk 4, 3109 St. Pölten, ulrich.schwarz@ruralhistory.at

 

 

ALLGEMEINE RICHTLINIEN FÜR AUTORINNEN UND AUTOREN

 

Einsendung von Manuskripten oder Vorschlägen für Themenbände an die Redaktionsadresse. Manuskripte per Email oder auf CD in allen gängigen Word-Formaten. Bitte fügen Sie Ihrem Manuskript Ihre aktuelle institutionelle Postanschrift sowie Telefon- und Faxnummer und Ihre E-mail-Adresse bei.

ÖZG veröffentlicht Texte in deutscher und englischer Sprache. Texte aus anderen Sprachen müssen übersetzt werden.

Alle wissenschaftlichen Aufsätze (nicht jedoch Beiträge im Forum: Gespräche, Werkstattberichte, Review Essays) unterliegen einem anonymen Begutachtungsverfahren. Den Autor/inn/en werden Änderungswünsche oder Einwände der GutachterInnen zu den Erstfassungen mitgeteilt. Die AutorInnen werden dann aufgefordert, innerhalb einer angemessenen Frist auf Verbesserungsvorschläge der Gutachten einzugehen und eine Endversion zu erstellen. Definitive Ablehnungen werden den AutorInnen gegenüber mit relevanten Auszügen aus den anonymen Gutachten begründet. Über die Veröffentlichung von Manuskripten entscheiden die Herausgeber/innen der ÖZG auf Grundlage der Gutachten. Unaufgefordert zugesandte Manuskripte verbleiben in der Redaktion und werden nicht zurückgesandt.

Hauptaufsätze haben durchschnittlich eine Länge von 25 bis 30 Seiten (inklusive Leerzeichen und Fußnoten, durchschnittlich 60.000 Zeichen).

Dem Hauptaufsatz sind eine Zusammenfassung (Abstract) in englischer Sprache (ca. hundert Worte), die Übersetzung des Titels ins Englische sowie englische Keywords (ca. fünf) voranzustellen.

AUTORENRECHTE

 

Der Autor/ die Autorin ist alleinige/r Inhaber/in aller Rechte an seinem Aufsatz und etwaiger darin enthaltener Abbildungen, sofern er/sie der Autor/die Autorin der Abbildungen ist.

Er/Sie berechtigt den Verlag für die Dauer des gesetzlichen Urheberrechtsschutzes zur mit den Herausgeber/innen der OeZG vereinbarten honorarfreien Veröffentlichung der unveränderten, digitalen Version des Beitrags auf der Verlagshomepage (Open Access) sowie zur etwaigen Weitergabe an Datenbanken/Indices im mit den Herausgeber/inne/n der OeZG vereinbarten Rahmen.

 

SCHREIBWEISE

 

In Orthographie und der Grammatik orientiert sich OeZG an der letzten Auflage des deutschen Duden; bei fremdsprachigen Manuskripten am jeweils anerkannten Wörterbuch (z. B. The Concise Oxford English Dictionary.)

Grundsätzlich ist darauf zu achten, dass die Schreibweise von mehreren zulässigen Varianten eines Ausdrucks innerhalb eines Artikels einheitlich ist.

 

Zitate

 

Zitate im Fließtext, die länger sind als drei Zeilen sind, werden links 1,5 cm eingerückt und einzeilig geschrieben. Sie stehen zwischen doppelten An- und Ausführungszeichen. Die Nummer der Fußnote steht nach dem Ausführungszeichen. 

 

Fettschreibung

 

Fettschreibung - etwa für die Hervorhebung eines Wortes im Text - ist nicht zulässig.

 

Kursivierung/Italics

 

Buch- und Zeitschriftentitel, Titel literarischer Werke, Filme oder Ausstellungen bzw. die Bezeichnung von Kunstwerken im Fließtext (aber nicht in den Fußnoten) werden kursiv gesetzt. Außerdem beginnt deren erstes Wort mit einem Großbuchstaben, unabhängig davon, in welcher Sprache der Titel verfasst ist. Das Erscheinungsjahr kann im Fließtext nach dem kursiv gesetzten Titel in runden Klammern (aber nicht kursiviert) angegeben werden.

 

In Braudels Méditerranée  (1949) findet sich ...

 

Fremdsprachige Ausdrücke, z. B. enclosure, peasant, superstitio,  soweit sie nicht im neuesten Duden  verzeichnet sind, werden - in der Orthographie der Originalsprache - kursiv gesetzt.

Namen von Institutionen werden dann kursiv gesetzt, wenn sie nicht in den selbstverständlichen Sprachgebrauch (laut neuestem Duden) eingegangen sind.

 

Die Gesellschaft für Geschichtswissenschaften  hat ihren 10. Jahrestag gefeiert.

 

'Inverted commas' (einfache Anführungszeichen)

 

werden verwendet bei:

 

deutschen Ausdrücken, deren Sinn in einer spezifischen Weise verändert, eingegrenzt oder abgewandelt wird;

Zitaten im Zitat (sowohl im Text als auch in Buch- oder Aufsatztiteln).

 

"Anführungszeichen"

 

werden verwendet bei wörtlichen Textzitaten.

 

Auslassungen oder Kürzungen in wörtlichen Zitaten

 

Auslassungen in Zitaten werden gekennzeichnet durch
[...]

 

Zahlen

 

Ganze Zahlen von null bis zwanzig werden ausgeschrieben. In üblichen Verbindungen - z. B. in Namen von Institutionen - sind Ausnahmen möglich.

 

die Abteilung 1/4 des Amtes
das Infanterie-Regiment 1

 

Jahreszahlen

 

im Jahr 1412
1483 bis 1524 regierte …
in den 1920er und 1930er Jahren

Ausnahme: Jahrzehnte, deren Bezeichnung metaphorisch geworden ist: die Wilden Zwanziger Jahre
Im 17. Jahrhundert wurden … (Jahrhundert in der Regel ausschreiben, Abkürzung in Tabellen möglich)

 

Prozentangaben

 

Im Fließtext vereinzelt vorkommend: sechzehn Prozent der …
In Tabellen: 14 %

 

Abgrenzung mehrstelliger Zahlen

Es sind die gebräuchlichen Zeichen zur Abgrenzung mehrstelliger Zahlen zu verwenden.

100; 1.000; 100.000 oder 1,000.000

 

Dezimalstellen

Dezimalstellen werden durch ein Komma ohne Leerzeichen von der ganzen Zahl getrennt.

1,75
2,5

 

Ordnungszahlen in Genealogien

Nach den Ordnungszahlen in Genealogien, z. B. von Herrscher/innen, folgt ein Punkt.

Kaiser Joseph II.

 

Abkürzungen

 

Soll für einen Begriff eine Abkürzung verwendet werden, so wird der Begriff bei seinem ersten Vorkommen ausgeschrieben, die Abkürzung wird in Klammer angeführt und kann in der Folge verwendet werden.

 

Die Österreichische Zeitschrift für Geschichtswissenschaften  (ÖZG) erschien erstmals 1990.

 

Geschlechtsneutrale Formulierungen

Geschlechtsneutrale Formulierungen sind überall dort zu verwenden, wo Menschen weiblichen und männlichen Geschlechts adressiert werden. Dies kann entweder durch die Anführung weiblicher und männlicher Formen (Autorinnen und Autoren) oder durch Schrägstriche (Autor/inn/en, Herausgeber/innen) geschehen.

 

ZITIERREGELN

 

Allgemeine Regeln

 

Fußnoten beginnen mit Großbuchstaben (Vgl.; Ebd.; Siehe..) bei aufeinanderfolgenden Zitaten in einer Fußnote werden diese durch einen Strichpunkt getrennt; Fußnoten enden immer mit einem Punkt.

 

Monographien

 

[Vorname] [Familienname], [Haupttitel]. [Untertitel], [Erscheinungsort] [Erscheinungsjahr], [Seitenangaben].

Bei zwei oder mehr Autor/innen erfolgt die Trennung durch Schrägstrich (ohne Leerzeichen.

Bei mehr als drei Autor/innen kann nur der erste Name genannt werden, alle weiteren können unter "u. a." subsummiert werden.

Zitate fremdsprachiger Werke werden der jeweiligen Orthographie angepasst: Bei englischsprachigen Titeln wird z. B. nach der Regel verfahren, dass die wichtigen Wörter des Titels, nicht aber kurze Präpositionen oder bestimmte und unbestimmte Artikel, außer sie sind das erste Wort, mit großem Anfangsbuchstaben geschrieben werden.

 

Verlagsorte

 

Zwei Verlagsorte: Frankfurt am Main/New York. Bei mehr als zwei Verlagsorten: Frankfurt am Main u.a.,


Bei englischen und US-amerikanischen Orten wird der Staat bzw. der Bundesstaat nach einem Schrägstrich angegeben: Cambridge/UK, Cambridge/Mass.

Fehlt der Verlagsort oder ist er unbekannt, wird die Angabe durch [o. O.] ersetzt.


Seitenangaben

ohne S. Nur im Fließtext (z.B. in Review Essays) Seitenangaben mit S. (S. 4-8); in englischen Aufsätzen: ohne p. und pp.

Erscheinungsjahr

 

1981
1928 ff.
1871-1873



Ein fehlendes oder unbekanntes Erscheinungsjahr wird durch [o. J.] ersetzt.


Claudia Honegger, Die Ordnung der Geschlechter. Die Wissenschaften vom Menschen und das Weib, 1750-1850, Frankfurt am Main u. a. 1992. (Nicht: Frankurt/M., nicht: Frankfurt)
Fernand Braudel, La Méditerranée et le Monde méditerranéen à l'époche de Phillippe II., 2. Auflage, Paris 1966, 70, 81 f., 90 ff. (Nicht: Aufl.)
Sheila Jasanoff, Designs on Nature: Science and Democracy in Europe and the United States, Princeton/Oxford 2005.
Jürgen Kuczynski, Geschichte des Alltags des deutschen Volkes, 5 Bände, Berlin 1981.
Peter Kriedte/Hans Medick/Jürgen Schlumbohm, Industrialisierung vor der Industrialisierung. Gewerbliche Warenproduktion auf dem Land in der Formationsperiode des Kapitalismus, Göttingen 1977.

Eventuell kann in eckigen Klammern eine Übersetzung des Titels angegeben werden.

Otto Urban, Kapitalismus a ceska spolecnost. Kotátzkám formování ceske spolecnosti v 19. století [Kapitalismus und tschechische Gesellschaft. Zur Frage der Formierung der tschechischen Gesellschaft im 19. Jahrhundert], Praha 1978.

Herausgeberwerke

 

[Vorname] [Familienname], Hg., [Haupttitel]. [Untertitel], [Erscheinungsort] [Erscheinungsjahr], [Seitenangaben]. (Bei mehreren Herausgeber/innen siehe Regeln für mehrere Autor/innen.)

Pietro Rossi, Hg., Theorie der modernen Geschichtsschreibung, Frankfurt am Main 1987.
Maxine Berg, Hg., Markets and Manufacture in Early Industrial Europe, London/New York 1991.
Reinhard Sieder/Ernst Langthaler, Hg., Globalgeschichte 1800 -2010, Wien u.a. 2010.

Nur in englischen Aufsätzen und nur bei englischen Titeln:
Richard Wall/Jay Winter, eds., The Upheaval of War. Family, Work and Welfare in Europe, 1914-1918.

 

Dissertationen, Diplomarbeiten und unveröffentlichte Manuskripte/Arbeitspapiere

In englischen Aufsätzen:
Jennifer Leigh Mittelstadt, The Dilemmas of the Liberal Welfare State, 1945-1964: Gender, Race, and Aid to Dependent Children, phil. Diss., University of Michigan, Ann Arbor 2000.

Arno Fitz, Die Frühindustrialisierung Vorarlbergs und ihre Auswirkungen auf die Familienstruktur, Diplomarbeit, Universität Wien 1981.

Paul Bjetak u. a., Das Studium der Geschichte an der Universität Wien, unveröffentlichter Projektbericht, Wien 1990.

 

Internetadressen

 

Es ist die gängige Schreibweise mit Datumsangabe des letzten Zugriffs zu verwenden.

http://www.eseh.org/ (8.6.2000). Nicht: 08.06.2000, gilt für alle Datumsangaben, auch bei Zeitungen und Zeitschriften.

Seitenverweise

 

Seitenangaben in Fußnoten sind ohne entsprechende Kürzel (S. oder p. für Seite/page) zu setzen.

Hobsbawm, Industry, 18.

 

Aufsätze in Sammelbänden

[Vorname] [Familienname], [Haupttitel]. [Untertitel], in: [Vorname] [Familienname], Hg., [Haupttitel]. [Untertitel], [Erscheinungsort] [Erscheinungsjahr], [Seitenangaben].

Christine Chwaszcza, Kulturwissenschaft der internationalen Politik, in: Friedrich Jäger/Jörn Rüsen, Hg., Handbuch der Kulturwissenschaften, Band 3: Themen und Tendenzen, Stuttgart/Weimar 2004, 458-473.


Aufsätze in Zeitschriften

 

[Vorname] [Familienname], [Haupttitel]. [Untertitel], in: [Zeitschriftentitel] [Jahrgang] ([Erscheinungsjahr]), [Seitenangaben].

Gibt es bei einem Periodikum keine Jahrgangsangabe, so wird diese durch das Erscheinungsjahr ersetzt.
Mark Mazower, Military Violence and National Socialist Values: The Wehrmacht in Greece, in: Past and Present 134 (1992), 129-158.

Zeitschriftentitel und Sammelwerke werden in der Regel bei der ersten Erwähnung ausgeschrieben, die Abkürzung kann dann in Klammer angegeben und in der Folge verwendet werden.

Wenn in Zeitschriftenjahrgängen keine durchgehende Paginierung vorhanden ist, wird die Heftnummer nach einem Schrägstrich angegeben.
Gudrun-Axeli Knapp, Traveling Theories: Anmerkungen zur neueren Diskussion über "Race, Class, and Gender", in: Österreichische Zeitschrift für Geschichtswissenschaften (ÖZG) 16/1 (2005), 88-110.
Jahrbuch für Wirtschaftsgeschichte 1984/2.

 

Kurztitel

 

Wird ein Werk wiederholt zitiert, wird beim ersten Mal das volle Zitat, bei weiteren Nennungen ein Kurztitel verwendet: [Familienname], [erstes Hauptwort], [Seitenangabe]..

 

Dobb, Studies, 151.

 

Quellenzitate

 

Die jeweilige Zitierweise des Archivs ist zu übernehmen. Im ersten Zitat ist das Archiv mit vollem Namen zu nennen, in der Klammer wird die Abkürzung, die in der Folge verwendet wird, angegeben.

 

Statní ústrední archiv (SUA) Praha, BR 52.
in darauffolgenden Zitaten
SUA, BR 456.

 

Zitate aus Zeitungen und Zeitschriften

 

Profil vom 2. November 1992, 15 f.

 

Der jugendliche Nationalsozialist 1924/5, 1 f.

 

Abkürzungen für Verweise

 

Werden für wiederkehrende Bezeichnungen Abkürzungen verwendet, so sind in einem deutschsprachigen Text einheitlich die folgenden zu verwenden:

Anmerkung > Anm.
Band > Bd.
Bände > Bde.
besonders > bes.
derselbe > ders.
dieselbe > dies.
dieselben > dies.
Ebenda > Ebd. (nur bei unmittelbar aufeinanderfolgenden Verweisen in den Fußnoten)
folgend/folgende > f., ff. (mit einem Leerschritt Abstand zur vorhergehenden Zahl)
Heft > H.
vergleiche > vgl. (am Beginn der Fußnote immer: Vgl.) Vgl. jedoch nur verwenden, wenn der zitierte Titel tatsächlich zu Vergleich angegeben wird.
Nicht aber, wenn im Fließtext sinngemäß oder wörtlich aus dem Text zitiert wird.

In englischen Aufsätzen ist zu verwenden:

Anmerkung > note
Band > vol.
besonders > esp.
derselbe/dieselbe > ibid.
folgend, folgende > pp. (mit einem Leerschritt Abstand zur vorhergehenden Zahl)
siehe/vergleiche > cf., cp.
zitiert nach > quoted from

 

ABBILDUNGEN UND TABELLEN

 

Die Rechte für die Reproduktion von Abbildungen, Fotografien, Graphiken und Illustrationen sind vom jeweiligen Autor/der Autorin einzuholen.

Bei der Gestaltung von Tabellen ist auf deren Übersichtlichkeit zu achten. Lange Tabellen sind nach Möglichkeit zu vermeiden, vor allem, wenn sie über eine gesamte Druckseite einnehmen würden.

 

ABBILDUNGEN

 

Abbildungen (Bilder, Graphiken, Diagramme) sind in GIF- oder EPS-Format mit einer Auflösung von mindestens 600 dpi abzugeben. Den gewünschten Ort der Abbildung im Text markieren und die Abbildungen als eigene Files - am besten per Email - übermitteln. Bei anderen Formaten setzen Sie sich bitte mit den Heftbetreuer/innen in Verbindung.