Die Austrian Science Awards, Österreichs höchstdotierte Wissenschaftspreise, sind vergeben: Der Wissenschaftsfonds FWF zeichnet auf Empfehlung einer internationalen Fachjury den Quantenphysiker Markus Aspelmeyer, der an der Universität Wien und an der Österreichischen Akademie der Wissenschaften tätig ist, mit einem FWF-Wittgenstein-Preis im Umfang von 2 Millionen Euro aus.
In seiner Forschung beschäftigt sich der Quantenphysiker Markus Aspelmeyer mit einer der größten wissenschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit: Zwei großen Theorien der Physik – Quantenmechanik und die Allgemeine Relativitätstheorie – passen nicht zusammen. Ziel der Forschung von Aspelmeyer ist es Experimente zu entwickeln, die erstmals zeigen könnten, wie sich Gravitation und Quantenphysik tatsächlich zueinander verhalten.
“Der FWF-Wittgenstein-Preis ist eine tolle Anerkennung der gemeinsamen Leistungen unseres gesamten Teams – und eine ebenso große Motivation für die Zukunft. Die Förderung gibt uns die Möglichkeit, unsere Experimente an der Universität Wien und an der Österreichischen Akademie der Wissenschaften langfristig mit voller Energie weiterzuführen und die großen offenen Fragen an der Schnittstelle von Quantenphysik und Gravitation mit voller Kraft anzugehen. Ich freue mich sehr auf die kommenden Jahre”, so Markus Aspelmeyer.