#UnisRetten: Universitätsfinanzierung sichern statt Kürzungen
Österreichs Universitäten drohen Budgetkürzungen. Die Bundesregierung entscheidet, unter welchen Bedingungen die Universitäten ab 2028 arbeiten können und stellt damit die Weichen für die Chancen der nächsten Generation. Eine bloße Fortschreibung der Budgets auf bisherigem Niveau bedeutet angesichts steigender Personal- und Betriebskosten reale Kürzungen.
Für die Universität Wien, 2026 unter den Top 100 weltweit, steht ein klares Ziel im Mittelpunkt: Die hohe Qualität in Forschung, Lehre und Administration zu sichern und langfristige Schäden für den Wissenschaftsstandort zu vermeiden. Jetzt heißt es im Gespräch bleiben!
Rektor Sebastian Schütze sprach am 27. Mai 2026 bei der #unisretten-Demonstration in Wien zu 28.000 Menschen.
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Fakten auf einen Blick: Warum Investitionen statt Kürzungen an Universitäten wirken
- Erfolge der Uni Wien
Hoher Return on Investment für den Standort Österreich - Top-100-Ranking sichern
Internationale Wettbewerbsfähigkeit braucht verlässliche Budgets - Ziele für die Budgetperiode ab 2028
Warum sich Effizienz und Exzellenz lohnen
- Erfolge der Uni Wien
Erfolge der Uni Wien: Hoher Return on Investment für den Standort Österreich
Die Universität Wien zeigt seit Jahren, was mit gezielten Investitionen möglich ist. Die Budgetsteigerungen der vergangenen Jahre waren mit konkreten Aufgaben der jeweiligen Bundesregierung verknüpft, die alle erfolgreich umgesetzt wurden:
- Verbesserung der Betreuungsverhältnisse durch neue Professuren,
- Erhöhung der Forschungsleistung insbesondere in MINT-Fächern
- und bessere Ranking-Position.
Mit rund 15 % des Universitätsbudgets ermöglicht die Universität Wien mehr als jeden vierten Hochschulabschluss in Österreich. Gleichzeitig zählt sie heute zu den Top 100 Universitäten der Welt. Der Return on Investment stimmt!
Die Universität Wien konnte ihre Drittmittel um rund 75 % und ihre EU-Forschungsmittel sogar um 170 % steigern. Das zeigt: Investitionen in Universitäten schaffen messbare Ergebnisse – für Studierende, Forschung, Innovation und den Standort Österreich.
Sebastian Schütze: “Wer heute in Universitäten investiert, investiert in die Talente und Innovationen von morgen.”
Top-100-Ranking sichern: Internationale Wettbewerbsfähigkeit braucht verlässliche Budgets
Die Universität Wien ist international konkurrenzfähig — und will es im Interesse des Wissenschafts-, Innovations- und Wirtschaftsstandorts Österreich bleiben. Der Sprung in die Top 100 Universitäten der Welt ist gelungen, obwohl ihr Budget bereits unter dem Durchschnitt dieser Spitzengruppe liegt. Internationale Vergleiche zeigen, dass Universitäten in den Spitzenrängen durchschnittlich über deutlich höhere Budgets verfügen. Universitäten in den Top 50 haben im Schnitt etwa doppelt so viele finanzielle Mittel wie Universitäten in den Top 100.
Rankings sind ein Spiegel, wie eng Exzellenz, Reputation und finanzielle Ausstattung zusammenhängen. Der Erfolg der Universität Wien wurde nicht durch finanzielle Überausstattung erreicht, sondern durch konsequente strategische Entwicklung, hohe Leistungsbereitschaft und effizienten Mitteleinsatz.
Sebastian Schütze: “Internationale Reputation entsteht über viele Jahre - sie kann jedoch innerhalb kurzer Zeit Schaden nehmen. Wer möchte, dass Österreich auch künftig Talente, Forschung und Innovation anzieht, muss den Universitäten verlässliche Rahmenbedingungen bieten.”
Ziele für die Budgetperiode ab 2028: Warum sich Effizienz und Exzellenz lohnen müssen
Die Universität Wien teilt die Ziele, die auch von der Bundesregierung formuliert werden: Effizienz, Exzellenz und verantwortungsvoller Mitteleinsatz. Dieser Anspruch muss sich in den zukünftigen Finanzierungsmodellen widerspiegeln. Dazu gehören:
- ein stark leistungsorientierter Budgetanteil,
- klare Rollen und Profile innerhalb des Hochschulsystems,
- studienrechtliche Rahmenbedingungen, die erfolgreiches Studieren fördern,
- und eine ausreichende Finanzierung für die Jahre 2028 bis 2030.
Die Universität Wien hat gezeigt, was mit Planungssicherheit und gezielten Investitionen möglich ist. Jetzt gilt es, die Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass dieser erfolgreiche Weg fortgesetzt werden kann.
Sebastian Schütze: “Wir lassen uns gerne an Maßstäben messen, erwarten allerdings auch, dass diese Maßstäbe dann bei der Budgetvergabe zum Tragen kommen.”