#UnisRetten: Zukunft lässt sich nicht einsparen!
Kürzungen von Uni-Budgets angekündigt
Danke an die 28.000 Teilnehmer*innen bei der Wiener Demo #unisretten am 27. Mai!
Please note: You can find information in English language here.
Rektor Sebastian Schütze: “Bildung und Ausbildung, Wissenschaft und Forschung gehören zu den Grundpfeilern der Gesellschaft. Eine derart drastische Kürzung der Universitätsfinanzierung gefährdet die Zukunft Österreichs, unsere Demokratie und unseren Wohlstand.”
Bundesministerin Eva-Maria Holzleitner (SPÖ) hatte davor für die Periode 2028 bis 2030 Budgetkürzungen von 2,5 Mrd. Euro für Österreichs öffentliche Universitäten angekündigt, das entspräche einer Kürzung um 14 Prozent gegenüber der aktuellen Leistungsvereinbarung.
Uni Wien Rektor Sebastian Schütze bei seiner Auftaktrede zur #unisretten Demonstration am 27. Mai vor dem Hauptgebäude der Universität Wien.
Aktueller Aufruf
UNIKO und Universität Wien unterstützen diese Petition:
https://mein.aufstehn.at/petitions/unisretten-keine-kurzungen-bei-den-universitaten
Mögliche Auswirkungen auf Studium und Lehre
- Einsparungen dieser Größenordnung würden voraussichtlich deutliche Personalkürzungen (bis zu 10.000 Stellen, das ist ein Fünftel des Personals österreichweit) erzwingen.
- Schlechtere Betreuungsverhältnisse, verlängerte Studienzeiten, eine mögliche Debatte über Studiengebühren, geringere Chancen auf Drittmittel sowie Einbußen bei Forschungsexzellenz und Reputation wären die Folgen. Damit droht auch ein Schaden für die Reputation. Im Oktober 2025 hatte die Universität Wien erstmals einen Platz unter den Top 100 der besten Universitäten weltweit erreicht.
- Für den Standort Österreich hieße das: weniger Fachkräfte aus den Universitäten, Risiken für die Innovationskraft des Landes sowie drohende Auswirkungen auf die medizinische Versorgung und Ausbildung.
Rektor Sebastian Schütze nahm zu diesen Themen auch in einem Interview in der ORF Sendung Wien Heute am 27. Mai Stellung.
Was jetzt wichtig ist
Setzen wir gemeinsam ein Zeichen gegen die geplanten Einsparungen und gehen wir für Qualität in Lehre und Forschung, für Chancengerechtigkeit und Zukunftsfähigkeit auf die Straße! Jede Person macht einen Unterschied.
Wir sagen Danke!
Vielen Dank an alle, die an der Demonstration am 27. Mai 2026 teilgenommen haben. Österreichweit haben 40.000 Menschen an Demonstrationen teilgenommen (es gab am 28.5. auch Kundgebungen in Graz, Innsbruck, Klagenfurt, Linz und Salzburg.) Gemeinsam haben wir ein starkes Zeichen für die Zukunft der Universitäten gesetzt und treten weiterhin für Qualität in Lehre und Forschung, für Chancengerechtigkeit und Zukunftsfähigkeit ein.
Denn die Zukunft lässt sich nicht einsparen!
Zahlreiche Vertreter*innen der Universität Wien gemeinsam mit dem Rektor Sebastian Schütze, kurz vor Beginn der Demonstration.
Impressionen von der Demo am 27. Mai
Demonkratie braucht starke Universitäten
Am 22. Juni 2026 findet das Abschlussevent zur aktuelle Semesterfrage “Wohin steuert die Demokratie?” statt. Wie erkennen wir autoritäre Tendenzen frühzeitig und stärken demokratische Resilienz? Diskutieren Sie zum Abschluss der Semesterfrage mit Expert*innen aus Wissenschaft und Praxis über Frühwarnsignale, wirksame Gegenstrategien und die Zukunft von Demokratie und Menschenrechten. Die Veranstaltung beginnt um 18:30 Uhr. Jetzt anmelden zur Podiumsdiskussion!
Wohin steuert die Demokratie?