„Und dann kam die Entscheidung: Wir müssen was tun.“ Vortrag und Podiumsdiskussion mit Beate Klarsfeld

Österreich unter FPÖ-Regierung, das die EU-Ratspräsidentschaft ab dem 1. Juli 2018 inne hat, nehmen wir zum Anlass, mit internationalen Gästen über NS-Kontinuitäten in Europa und aktuelle Entwicklungen des erstarkten Rechtsextremismus zu diskutieren.

Wie gehen wir mit den Kontinuitäten von nationalsozialistischem Gedankengut um, wenn es in politischen Führungspositionen angelangt ist? Welchen Widerstand können Studierende leisten? Wie gehen wir europaweit mit einer FPÖ-Regierung um und wie entwickeln sich europäische Demokratien? Wie kann es uns gelingen, angesichts dieser bedrohlichen Entwicklungen dennoch eine positive Perspektive für die Gesellschaft zu formulieren und zu stärken?

Beate Klarsfeld erzählt über ihre Erfahrungen bei ihrer Jagd nach Nationalsozialisten und NS-Kontinuitäten in Europa. Danach diskutieren Lena Köhler vom Vorsitz der ÖH Uni Wien gemeinsam mit Benjamin Hess von den Jüdischen HochschülerInnen (JÖH), Benjamin Abtan vom European Grassroots Antiracist Movement (EGAM), die den internationalen Boykott der FPÖ aus Frankreich starteten, zusammen mit Beate Klarsfeld über die Gefährlichkeit der aktuellen Entwicklungen rund um die Regierungsbeteiligung der FPÖ und den europäischen Rechtsruck.

Vortrag mit Beate Klarsfeld mit anschließender Podiumsdiskussion zur politischen Situation Österreichs und NS-Kontinuitäten in Europa.
15.6.2018, 19 Uhr, C1, Uni Campus, Hof 2, Universität Wien