Eugenie Brandl


eine andere Person

Brandl Eugenie, geb. Fink, Journalistin und Schriftleiterin

Geb. ? (?), 13.9. 1883

Gest. Wien, 24.10.197

Herkunft, Verwandtschaften:

Mutter Johanna Fink, Vater Leopold Fink

LebenspartnerInnen, Kinder:
Gatte Franz Brandl

Laufbahn:
1905 - 1917 Angestellte der "Arbeiterzeitung", anschließend Schriftleiterin der Zeitschrift "Die Frau", "Arbeiterinnen-Zeitung", "Die Unzufriedene"; Frauenreichskomitee, am außerordentlichen Parteitag 1933 in das Frauenzentralkomitee der SDAP gewählt; wegen eines Artikels "Nicht ruhen - für den Sozialismus" in der Zeitschrift "Die Frau", den sie jedoch nicht selbst verfasst hatte, mußte sich E. B.
(nach Einführung der Vorzensur durch das Regime Dollfuß) vor Gericht verantworten, keine Verurteilung.

Ausz., Mitgliedschaften, Kooperationen:
Mit ihr wurden 1933 auf dem letzten außerordentlichen Parteitag in das Frauenzentralkomitee gewählt: Marie Bock, Emmy Freundlich, Leopoldine Glöckel, Rosa Jochmann, Dr. Käthe Leichter, Adelheid Popp, Gabriele Proft, Therese Schlesinger, Amalie Seidel (Wien); Käthe Graf, Hella Postranecky (Niederösterreich); Marie Beutelmayer (Oberösterreich); Anna Witternigg (Salzburg); Marie Matzner, Marie Köstler (Steiermark); Marie Tusch (Kärnten); Marie Ducia (Tirol); Anna Fäßler (Vorarlberg); Marie Hartmann (Burgenland). Die Leitung der Zeitschrift "Die Frau" hatte sie mit Adelheid Popp inne; Teilnahme an der II. Internationalen Frauenkonferenz in Brüssel zusammen mit: Marie Bock, Anna Boschek, Emmy Freundlich, Kathi Graf, Adelheid Popp, Gabriele Proft, Anna Rabenseifner, Amalie Seidel, Martha Tausk, Anna Witternigg.

Nachlaß, Archive, Quellen:
Österreichisches Institut für Zeitgeschichte, Mikrofilme MF-A/276, S. 0283ff; LG Wien I, Vr 5164/33. Tagblattarchiv/AK (Personenmappe).

Literatur:
BLÖF;
Sporrer, Maria; Steiner, Herbert (Hg.):, Rosa Jochmann. Zeitzeugin., 1983, S. 49, 53; Kurzbiographie S. 183, Wien;
Steiner, Herbert (Hg.):, Käthe Leichter. Leben und Werk., 1973, S.130, Wien (Mit einem Vorwort von Hertha Firnberg).