Rechtliche Anerkennung intergeschlechtlicher Personen und mögliche Auswirkungen auf das Eherecht

Am 10. Okto­ber 2017 hat das deut­sche Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt beschlos­sen, dass es die Mög­lich­keit eines drit­ten Geschlechts geben muss. Hier­zu berich­tet der Kurier und erwähnt auch mög­li­cher­wei­se not­wen­di­ge Ände­run­gen des deut­schen Ehe­rechts.
kurier.at, “Weib­lich, männ­lich oder “divers”: Drit­tes Geschlecht in Deutsch­land”, 08.11.2017.

Inwie­fern dies Aus­wir­kun­gen auf das Ehe­recht und diver­se ande­re Rechts­be­rei­che haben kann, in denen Geschlecht fest­ge­schrie­ben ist, erör­tert Petra Foll­mar-Otto in einem Inter­view mit Caro­lin Hen­ken­be­rens:
Ber­li­ner Zei­tung, “Men­schen­recht Was ändert sich mit dem Beschluss zum drit­ten Geschlecht?”, 16.11.2017.

Auch in Öster­reich kämp­fen ins­be­son­de­re Selbst­ver­tre­tungs­ver­bän­de wie VIMÖ für recht­li­che Ver­an­ke­rung eines drit­ten Geschlechts. Die Aus­wir­kun­gen einer binär­ge­schlecht­li­chen Rechts­auf­fas­sung auf inter­ge­schlecht­li­che Per­so­nen wur­de auch bei einer Dis­kus­si­ons­run­de des Klags­ver­ban­des sicht­bar:
Klags­ver­band, “Die recht­li­che Gleich­stel­lung von inter­ge­schlecht­li­chen Per­so­nen”, 23. Juni 2016.