2. Märkte und Städte (1783–1850)

Die Pra­xis der welt­li­chen Gerichts­bar­keit unter­such­ten wir auch  anhand der über­lie­fer­ten Schei­dungs­ver­fah­ren der lan­des­fürst­li­chen Städ­te Eggen­burg, Lan­gen­lois und Tulln bzw. des lan­des­fürst­li­chen Mark­tes Perch­tolds­dorf. Wäh­rend, wie beschrie­ben, die Ehe­ak­ten des  Zivil­ma­gis­trat der Stadt Wien, wenn auch aus­ge­dünnt, nahe­zu lücken­los über­lie­fert sind, konn­ten wir bis­lang nur Ehe­ak­ten des Magis­trats Eggen­burg erru­ie­ren. Die Ehe­ver­fah­ren der ande­ren lan­des­fürst­li­chen Städ­te bzw. Märk­te erhob das For­schungs­team anhand der Pro­to­kol­lie­rung in den Rats­pro­to­kol­len. Trotz ver­schie­de­ner Such­stra­te­gi­en konn­ten wir die Ehe­ak­ten die­ser Magis­tra­te weder in den regio­na­len Archi­ven noch im Nie­der­ös­ter­rei­chi­schen Lan­des­ar­chiv fin­den. Zu ver­mu­ten ist, dass die­se Akten nicht mehr erhal­ten sind.

Georg Tschan­nett / Andrea Grie­seb­ner, 2016

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