2. Märkte und Städte (1783–1850)

DATENERHEBUNG

Die Pra­xis der welt­li­chen Gerichts­bar­keit unter­such­ten wir auch anhand der Magis­trats- bzw. Rats­pro­to­kol­le der lan­des­fürst­li­chen Städ­te Lan­gen­lois und Tulln bzw. des lan­des­fürst­li­chen Mark­tes Perch­tolds­dorf. Für die Wahl die­ser Orte war vor allem die außer­ge­wöhn­lich dich­te Über­lie­fe­rung der Rats­pro­to­kol­le aus­schlag­ge­bend, in wel­chen die Schei­dun­gen pro­to­kol­liert sind. Trotz ver­schie­de­ner Such­stra­te­gi­en konn­ten wir die Ehe­ak­ten die­ser Magis­tra­te weder in den regio­na­len Archi­ven noch im Nie­der­ös­ter­rei­chi­schen Lan­des­ar­chiv fin­den.

Wäh­rend von den genann­ten Magis­tra­ten die im Kon­text von Schei­dungs­ver­fah­ren pro­du­zier­ten Akten ver­mut­lich nicht mehr erhal­ten sind, konn­ten wir die Schei­dungs­ver­fah­ren der lan­des­fürst­li­chen Stadt Eggen­burg anhand von Schei­dungs­ak­ten rekon­stru­ie­ren, die teil­wei­se im Stadt­ar­chiv, teil­wei­se im Nie­der­ös­ter­rei­chi­schen Lan­des­ar­chiv über­lie­fert sind.

Andrea Grie­seb­ner, 2018
letz­tes update: Andrea Grie­seb­ner, 27. Febru­ar 2019.

weiter zu: 2.1 Quellen und Zeitsegmente