„Weibliche“ und „männliche“ Überlebensweisen im Konzentrationslager? Das Beispiel Hannover-Limmer

Gefangene aus dem KZ Limmer wenige Tage nach der Befreiung vor ihrer Baracke. CEGESOMA, Sign. CEGES CA NEG 224 (Foto: Raphaël Algoet) Liebevoller Trost in „Lagerfamilien“ einerseits, „Einzelkämpfer“ und „Kameradschaft“ andererseits – Vorstellungen über geschlechtsspezifische Weisen des Überlebens finden sich in vielen Erinnerungsberichten ehemaliger Gefangener nationalsozialistischer Konzentrationslager. Die präsentierten geschlechtlichen Identitäten können dabei helfen, angesichts des traumatischen Erlebens ein kohärentes Selbstgefühl zu bewahren.

Von |2018-05-24T12:26:30+00:0015. Februar 2016|ForschungsErgebnisse|0 Kommentare

Zwischen Verstand und Gefühl

Gemälde „Clarissa“ von Francis Hayman aus dem Jahr 1753. Wikipedia, „Robert Lovelace Preparing to Abduct Clarissa Harlowe“, Shakko Welche Entwürfe von Weiblichkeit liefern fiktionale und nichtfiktionale Texte im 18. und 19. Jahrhundert? Ist der Konflikt zwischen Verstand und Gefühl ein weibliches Dilemma? Um dieser Frage nachzugehen, lohnt sich ein Blick auf den Begriff des Geschlechtscharakters über das 18. Jahrhundert hinaus.

Von |2018-05-24T12:26:30+00:001. Februar 2016|ForschungsErgebnisse|0 Kommentare