Theaterunternehmerinnen im 19. Jahrhundert

Das Thema „Frauen in Führungspositionen am Theater“ ist historisch wie gegenwärtig in der Forschung kaum beachtet. Mit der mikrogeschichtlichen Untersuchung zweier Theaterunternehmerinnen des ausgehenden 19. Jahrhunderts, Anna Blumlacher und Alexandrine von Schönerer, wird dieses Forschungsdesiderat nun erstmals bearbeitet.

Hintergrundbild, Quelle: Theatermuseum, Wien. Montage: Patrick Aprent

Anhand zweier paradigmatischer Akteurinnen gibt dieser Beitrag Einblick in die Praxis von Theaterunternehmerinnen der Habsburgermonarchie. Wir zeigen, dass Frauen im ganzen Verlauf des 19. Jahrhunderts in leitenden Positionen am Theater tätig waren.[1] Zudem besprechen wir, wie die Praxis einer Theaterunternehmerin durch die jeweiligen strukturellen Rahmenbedingungen und gesellschaftlichen Normvorstellungen beeinflusst wurde.

Beide beschäftigen wir uns schon seit einigen Jahren mit diesem Thema, und untersuchen in unseren jeweiligen Forschungen die Praxis und Lebensgeschichte zweier Theaterunternehmerinnen im ausgehenden 19. Jahrhundert: Anna Blumlacher und Alexandrine von Schönerer.

Die Theaterdirektorin und -schauspielerin Anna Blumlacher (1823–1907) wurde in eine Theaterfamilie geboren und stand bereits als Kind auf der Bühne. In einer über 80 Jahre langen Karriere sollte sie dann auf mindestens 90 Theaterbühnen wirken. In ihren letzten 21 (wahrscheinlich 23) Lebensjahren leitete sie im Raum Steiermark sowohl die künstlerischen als auch die geschäftlichen Belange eines Theaterunternehmens, das ca. 20 bis 25 Personen beschäftigte. Dabei praktizierte sie mit ihrer „Reisenden Gesellschaft“ eine Form ambulanten Theaters im ausgehenden 19. Jahrhundert.

Das Itinerar der Anna Blumlacher als Schauspielerin (weiß) und Theaterdirektorin (gelb). Grafik: Patrick Aprent

Alexandrine von Schönerer (1850–1919) leitete über ein Jahrzehnt lang erfolgreich das Theater an der Wien, eines der größten Theater der Hauptstadt. Bis heute ist sie in dieser Funktion, neben der einige Jahre vor ihr als Co-Direktorin fungierenden Künstlerin Marie Geistinger, die einzige Direktorin dieses Theaters. Schönerer stammte aus einem bürgerlichen Umfeld, ihr Bruder war der deutsch-nationale Politiker Georg von Schönerer, von dem sie sich jedoch stets distanzierte. Fast zehn Jahre lang trat sie unter dem Pseudonym „von Alexander“ an verschiedenen deutschsprachigen Bühnen auf, bevor sie 1884 das Theater an der Wien kaufte. Zunächst verpachtete Schönerer das Theater und agierte als Co-Direktorin bevor sie schließlich 1889 die alleinige Direktion bis zum Verkauf 1900 übernahm. Als erstes Nichtmitglied der Hofbühnen wurde Alexandrine von Schönerer von Kaiser Franz Joseph I. mit dem Goldenen Verdienstkreuz mit der Krone ausgezeichnet.

Trotz des langen Schaffens Schönerers und Blumlachers existieren zu beiden Akteurinnen sowie zum Thema „Theaterunternehmerinnen“ weder Forschungsliteratur noch strukturierte Quellensammlungen. In beiden Fällen stand daher intensive Quellen- und Archivarbeit am Beginn, um ihre Lebensgeschichten und Arbeitspraxis rekonstruieren zu können.     

Aufbauend auf diesen Forschungen nahmen wir drei Bereiche in den Blickpunkt, um für das Gebiet der Theatergeschichte und der Frauen- und Geschlechtergeschichte Grundlagen zu schaffen. Wir haben uns zunächst die Frage gestellt, wie viele Frauen tatsächlich im 19. Jahrhundert ein Theater geleitet haben? Welche strukturellen Rahmenbedingungen waren für einen Theaterbetrieb maßgebend und hatten diese eine geschlechterdiskriminierende Wirkung? Und: Auf welche Weise wurde über Theaterunternehmerinnen medial berichtet und diese dargestellt?

Die ersten Ergebnisse stellen wir nun kurz vor.

Frauen als Theaterdirektorinnen – eine statistische Annäherung

Eine Erhebung, wie viele Theaterunternehmerinnen im 19. Jahrhundert tätig waren und in welchem Verhältnis diese zu männlichen Theaterunternehmern standen, wurde bisher nicht unternommen. Eine mögliche Annäherung bietet die Auswertung der universalen Theateralmanache, welche das Ziel verfolgten, die Topographie des deutschsprachigen Theaters so vollständig wie möglich abzubilden. Diese Theateralmanache waren als Fortsetzungswerke konzipiert, erschienen jährlich und beinhalteten u.a. Angaben über Theaterdirektor*innen, Ensemble und weiteres Personal. Der Bibliothekar und Theaterhistoriker Paul S. Ulrich hat diese Almanache umfassend aufgearbeitet. Für das Gebiet des heutigen Österreichs hat er zwischen 1772 und 1919 über 310 Theaterorte samt der dort tätigen Theaterdirektor*innen dokumentiert.[2] Das daraus hervorgegangene Datenmaterial diente uns – nach einer quellenkritischen Reflexion – als empirische Basis einer ersten Auswertung der Geschlechterverhältnisse.[3]

Bei dieser Analyse der Itinerare von mehreren hundert Theaterunternehmer*innen lassen sich im Bereich des heutigen Österreichs 68 Theaterunternehmerinnen nachweisen, was einem Geschlechterverhältnis von 8,4 Prozent Frauen zu 91,6 Prozent Männern entspricht. In der Schaffensperiode von Anna Blumlacher und Alexandrine von Schönerer waren knapp zehn Prozent Frauen unter den Theaterunternehmer*innen.

Grafik: Patrick Aprent

Dabei zeichnet sich ein leichter Unterschied zwischen Wien und dem Rest Österreichs ab. Der Anteil männlicher Theaterleiter fällt in Wien etwas höher aus. Dieser Trend wird in ersten vertiefenden Analysen insofern bestätigt, als auch die weiteren größeren Städte außerhalb Wiens (Graz, Linz etc.), die Orte mit einem etablierten Stadttheater (z.B. Krems, Leoben), sowie die wichtigen Sommerfrische- und Kurorte (z.B. Bad Ischl) ebenfalls einen höheren Anteil männlicher Theaterleiter aufweisen. Wir nehmen an, dass Frauen als Theaterunternehmerinnen eher in peripheren Räumen tätig sein konnten, also abseits der großen Bühnen und in Regionen mit vergleichsweise weniger Unterhaltungsangebot und Konkurrenz.

Die Erhebung des Geschlechterverhältnisses auf Basis der Theateralmanache zeigt darüber hinaus, dass Frauen auch im ganzen zeitlichen Verlauf des 19. Jahrhunderts Theater leiteten. Die Anzahl an Frauen blieb im Verhältnis zu Männern aber immer deutlich zurück – ein Muster, das bis heute fortbesteht: So zeigt eine ausführliche Studie aus dem Jahr 2016, dass der Frauenanteil betreffend der „Bühnenleitung“ an deutschen Theatern zum Beginn des 21. Jahrhunderts bei ca. 20% liegt.[4] Eine 2018 als „Die Spielplan“ vorgestellte Untersuchung thematisiert, dass insbesondere die Spitzenpositionen am Theater (Intendanz, Regie, Text oder Autor*innenschaft) für Frauen immer noch schwer zu erreichen sind und diese häufig nur auf Nebenstätten großer Theaterbetriebe tätig sein können.[5]

Die strukturellen Rahmenbedingungen

Um Theater aufführen zu dürfen, musste um eine Konzession bei der zuständigen Statthalterei angesucht werden. Alexandrine von Schönerers Gesuch wurde zwar 1889 positiv beschieden, sie erhielt aber die Konzession nur unter der Bedingung, dass immer ein männlicher Stellvertreter gegenüber der Statthalterei „in technischer und sicherheitspolizeilicher Beziehung“ (mit)verantwortlich war.[6]

Alexandrine von Schönerer. Quelle: Theatermuseum, Wien

Schönerer war wohlhabend und als Direktorin des Theaters an der Wien Teil der sogenannten „Wiener Gesellschaft“. Gleichzeitig führte diese Öffentlichkeit dazu, dass sie mehr von gesellschaftlichen Normen und Wertvorstellungen betroffen war als zum Beispiel die Leiterin einer wandernden Theatergesellschaft in den habsburgischen Provinzen, Anna Blumlacher.

Diese musste ihre einmal erlangte Konzession bei der Statthalterei Graz jeweils halbjährlich verlängern, wobei sie für ihre „Reisende Gesellschaft“ einige Orte nannte, an denen sie „theatralische Vorstellungen“ zu geben plante. Blumlacher regelte diese Beantragungen selbst, und scheint – soweit sich dies bisher beurteilen lässt – keine Probleme oder Einschränkungen erfahren zu haben. Auch lassen sich keine Unterschiede zu vergleichbaren männlichen Akteuren erkennen, außer dass sämtliche vorgefertigte Formulare innerhalb der Statthalterei Graz für das männliche Geschlecht vorbereitet waren.[7]

Blumlacher bewarb sich zumindest einmal um die Leitung eines festen Theaters, des Stadttheaters Pettau/Ptuj. Ihrem im Frühjahr 1893 gestellten Ansuchen um Überlassung des Theaters für die Wintersaison wurde per Gemeinderatsbeschluss aber nicht entsprochen. Ebenso wurde aber auch das Ansuchen eines etablierten männlichen Mitbewerbers abgelehnt, und die Vergabe des Theaters erneut ausgeschrieben.[8]Diese Entscheidung lässt sich folglich nicht auf das Geschlecht zurückführen.

Die mediale Darstellung

Die Presseartikel über Alexandrine von Schönerer unterscheiden sich sichtlich von jenen über männliche Direktoren. Was berichtet und was ausgelassen wurde, ist ebenso bezeichnend wie die Art der Berichterstattung. Je nach Funktion und Lebensabschnitt wurde Schönerer mit unterschiedlichen Attributen versehen. So war während ihrer Direktionszeit öfters von ihrer bestimmenden Art und einem rauen Umgangston die Rede. Mit Beginn ihrer alleinigen Direktionszeit 1889 schrieb etwa das Satireblatt Kikeriki, dass nun „die scharfe Tonart […] Eingang gefunden“ hätte.

Kikeriki, 8.9.1889. Quelle: ANNO. AustriaN Newspapers Online

1897 stand in einer Dialektzeitschrift für die sogenannten ‚kleinen Leute‘ gleich ganz unverblümt sexistisch:

„da habʼ iʼ eh scho gʼspeist, wann iʼ a Frauenzimmer an der Spitze eines Unternehmens siech!“

Hans-Jörgel von Gumpoldskirchen, 15.11.1897, S. 3.

Die wenigen nach Schönerers aktiver Zeit erschienenen Artikel beschrieben sie hingegen oft als mütterlich sowie freigebig und betonten rückblickend, dass der Fokus der kunstsinnigen Theaterleiterin hauptsächlich auf den künstlerischen Aspekten des Theaters lag und Materielles eine Nebensächlichkeit darstellte.[9]

Sowohl das Ansuchen um Konzession von 1889, in denen Schönerer das Theater überwiegend als Unternehmen und als Geschäft bezeichnete und ihr finanzielles Engagement dafür betonte, als auch andere von ihr erhaltenen Briefe widerlegen dieses Bild der ausschließlich als Mäzenin tätigen Frau. Ohne finanzielles Geschick und Interesse wäre es ihr auch kaum möglich gewesen, ein Theater dieser Größe so lange erfolgreich zu führen.

So mahnte Alexandrine von Schönerer in einem Brief den beliebten Schauspieler und Operettensänger Alexander Girardi, dass dieser nicht nur für ihn geschriebene Figuren spielen könne, sondern auch Rollen von anderen in bereits erprobten Publikumserfolgen übernehmen müsse. Dabei verwies sie explizit auf die geschäftliche Auswirkung seines Tuns:

„[…]denn damit, dass Sie zeitweilig auf Ihr Honorar verzichten, ist weder mir, noch dem Geschäfte gedient […]“.

Brief Alexandrine von Schönerer an Alexander Girardi, 7.4.1892, Theatermuseum, Wien.

Das Theater war von guten Kartenverkäufen abhängig und diese ließen sich leichter über bereits erfolgreich laufende Produktionen als über neue noch unbekannte Werke erzielen.

Darüber hinaus blieb Alexandrine von Schönerers Regietätigkeit – sie inszenierte bspw. die Uraufführung von Carl Millöckers Der arme Jonathan (1890) – größtenteils unerwähnt. Insgesamt gesehen weist ihre Rezeption in manchen Punkten deutliche Unterschiede zu den bisher recherchierten Quellen auf; sicherlich auch, um bestimmte geschlechtsbezogene Narrative zu bedienen, in die weder das Bild einer Regisseurin noch jenes einer in finanziellen Dingen versierten Theaterleiterin passen.

Auszug eines Briefes Schönerers an Schauspieler Alexander Girardi vom 7.4.1892. Quelle: Theatermuseum, Wien

Die Berichterstattung zu Blumlacher zeigt hingegen ein auf den ersten Blick weitgehend neutrales Bild. Die mehr als hundert Zeitungsartikel zur Theatergesellschaft Blumlacher waren großteils unter den Lokalnachrichten zu finden. Neben Kurzmeldungen gab es auch sehr ausführliche Berichte, welche oft die Bedeutung des Theaters für das kulturelle Leben in den Provinzorten hervorhoben. Diese fielen aber meistens weniger kritisch aus und thematisierten das Geschlecht der Theaterdirektorin Blumlacher weder direkt noch indirekt. Zeitgenössische Zeitungsberichte über Blumlacher unterscheiden sich also inhaltlich und im Aufbau nicht von denen vergleichbarer männlicher Theaterdirektoren.

Resümee und Ausblick

Die Theaterpraxis wie auch die Wirkung von Alexandrine von Schönerer und Anna Blumlacher weisen Gemeinsamkeiten, aber auch deutliche Unterschiede auf. Vermutlich wurde das Wirken einer Frau in einer Leitungsfunktion in kleineren Städten und Orten der habsburgischen Provinzen als weniger ‚gefährlich‘ für die bürgerliche Gesellschaftsordnung erachtet als die Leitung eines großen Wiener Theaters. Deshalb – so die These – war an der Peripherie des gesellschaftlichen Fokus mehr möglich und wurde weniger sanktioniert.

Wie wir zeigen konnten, haben Frauen während des gesamten 19. Jahrhunderts Theaterbetriebe geleitet. Oftmals handelte es sich aber um eine verdeckte Tätigkeit, bei der die Namen der Frauen unerwähnt blieben. Wir nehmen daher an, dass es noch wesentlich mehr Theaterdirektorinnen gab als die bisherige Statistik zeigt. Eine weitere wichtige Forschungsaufgabe wäre damit eine Untersuchung, auf welche unterschiedlichen Weisen Frauen in die Leitung von Theatern involviert waren, um diese sichtbar zu machen.

Patrick Aprent & Claudia Mayerhofer

Weitere Informationen zum Projekt über Anna Blumlacher finden sich auf der Webseite der Österreichischen Akademie der Wissenschaften.

Anmerkungen

[1] Auf welche unterschiedliche Weise Frauen in die Leitung von Theatern involviert waren, zeigt die britische Theaterwissenschaftlerin Tracy C. Davis: „Female managers, lessees and proprietors of the British stage (to 1914)“. In: Nineteenth Century Theatre 28.2 (2000), S. 115–144.

[2] Vgl. Paul S. Ulrich: Wiener Theater (1752–1918). Dokumentation zu Topographie und Repertoire anhand von universalen Theateralmanachen und lokalen Theaterjournalen. Wien: Hollitzer 2018, S. XXX–XXXI.

[3] Zu problematisieren ist hinsichtlich der Verwendung von Theateralmanachen als Datengrundlage, dass Nachweise vor 1832 oft lückenhaft ausfielen; dass reisende Theatergesellschaften unterrepräsentiert sind, sowie meist nur Auszüge der bespielten Orte genannt wurden; weiters zeigt sich eine zunehmend sporadische Nennung von Theatergesellschaften, je weiter diese vom Erscheinungsort des Verlages entfernt waren; und erst Ende des 19. Jahrhunderts wurden Personen mit ihren Vornamen verzeichnet, was die Identifizierung einiger Personen in frühen Ausgaben zusätzlich erschwert. Vgl. Ulrich, S. XXXI. An dieser Stelle sei Paul S. Ulrich für die elektronische Bereitstellung seiner Daten herzlich gedankt.

[4] Vgl. Gabriele Schulz: „Zahlen – Daten – Fakten: Geschlechterverhältnisse im Kultur- und Medienbereich“. In: Gabriele Schulz, Carolin Ries, Olaf Zimmermann (Hg.): Frauen in Kultur und Medien. Ein Überblick über aktuelle Tendenzen, Entwicklungen und Lösungsvorschläge 2016, S. 85.

[5] Die Untersuchung wurde von der Regisseurin Bérénice Hebenstreit und dem Dramaturgen Michael Isenberg durchgeführt und als „Die Spielplan“ 2018 im Volkstheater präsentiert. Vgl. „Von wegen Vielfalt: So ungleich sind Österreichs Theater“, Blog Mosaik – Politik neu zusammensetzen: https://mosaik-blog.at/theater-oesterreich-ungleich-geschlecht-frauen-maenner/ (02.02.2020).

[6] Vgl. Niederösterr. Landesarchiv, NÖ Statthalterei Präs. 1889, Fasz. P13/Nr. 121.

[7] Vgl. Steiermärkisches Landesarchiv Graz, Erteilung der Konzession für Anna Blumlacher, Präsidium der k.k. steierm. Statthalterei 1898, Fasz. 13, Zahl 2584.

[8] Vgl. Grazer Tagblatt, 7.4.1893, Jg. 3/Nr. 95, S. 5.

[9] Vgl. u.a. Wiener Bilder, 7.12.1919, S. 6.

Von |2020-07-17T23:29:36+02:0015. Juni 2020|ForschungsErgebnisse|0 Kommentare

Claudia Mayerhofer ist Theaterwissenschaftlerin und Bibliothekarin. Seit 2009 Mitarbeiterin im Theatermuseum, ab 2014 Leitung der Bibliothek. Forschungsinteressen: Theater des 19. und 20. Jahrhunderts mit Schwerpunkt Wien, Theaterhistoriographie, Geschlechterforschung. Derzeit Masterarbeit (MA Gender Studies) zu Theaterdirektorinnen im 19. Jahrhundert: Einfluss und Rezeption am Beispiel von Alexandrine von Schönerer (Arbeitstitel). Email: claudia.mayerhofer[at]theatermuseum.at Patrick Aprent studierte Theater-, Film- und Medienwissenschaft und Architektur in Wien und Portsmouth (UK). Er ist Doktorand an der Universität Wien mit einer Doktorratsstelle am Institut für Kulturwissenschaften und Theatergeschichte (IKT), sowie technischer Angestellter am Institut für Orientalische und Europäische Archäologie (OREA) an der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW). Seine Forschungsinteressen liegen im Bereich der Theatergeschichte des 19. Jahrhunderts, Architekturforschung und den Digital Humanities. Titel des Dissertationsprojekts: Die Theaterunternehmerin Anna Blumlacher (1823-1907) – Mobilität und Gender in der Theaterpraxis der Habsburgermonarchie im 19. Jahrhundert (Arbeitstitel). Email: patrick.aprent[at]oaew.ac.at https://www.oeaw.ac.at/en/ikt/research/theatre-and-theatricality/die-theaterunternehmerin-anna-blumlacher-1823-1907/

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