Frau und „Herrscher“: Maria Theresia und ihre Porträts (1740-1780)

Als erste Frau auf dem Thron brauchte Maria Theresia eigene Strategien zur Legitimation ihrer Herrschaft. Ein Mittel hierzu war die öffentliche Präsentation in Porträts und Gemälden. Der Beitrag nimmt die bildliche Verknüpfung von „Herrscher“ und Mutterschaft als Legitimationsmittel unter die Lupe.

Von |2018-11-24T04:50:04+00:0015. November 2018|ForschungsErgebnisse|0 Kommentare

„So ist das eben in der Ehe“. Zofka Kveder und die jugoslawische Frauenbewegung

2018 ziehen Tausende durch die Straßen von Zagreb und fordern die Ratifizierung der Istanbul-Konvention. Mit häuslicher Gewalt setzte sich schon Zofka Kveder, eine feministische Pionierin des südslawischen Raumes, auseinander. Ihre frauengeschichtliche Bedeutung steht im Fokus des folgenden Artikels.

Von |2018-10-18T18:06:41+00:0015. April 2018|ForschungsErgebnisse|0 Kommentare

Strafprozesse zum Schutzalter und die Macht von Bildern

Die Schweiz und Österreich gingen in der Regelung des Schutzalters unterschiedliche Wege. Gleichwohl zeigen sich in Strafprozessen frappante Ähnlichkeiten: Fotografien fungierten in beiden Ländern als wichtiges Beweisstück und entschieden wesentlich über die „Schutzwürdigkeit“ unmündiger Mädchen.

Von |2018-11-24T03:09:48+00:0015. Februar 2018|ForschungsErgebnisse|0 Kommentare

Orgasmus dank Sozialismus?

Aufklärung über den weiblichen Orgasmus. Nicht nur auf die ,richtigen‘ Worte, sondern auch auf Anschaulichkeit wurde Wert gelegt. Grafik aus: Siegfried Schnabl: Mann und Frau intim, 1983, S. 81. Sind Orgasmen nicht immer und überall gleich – ob jetzt oder früher, ob im Kapitalismus oder im Sozialismus? Nein! So hätte die Antwort der DDR-Führung gelautet. Wer wissen will, woher diese Antwort kam und warum dabei vor allem der weibliche Orgasmus eine Rolle spielte, sollte jetzt weiterlesen.

Von |2018-10-18T18:11:20+00:007. Dezember 2016|ForschungsErgebnisse|0 Kommentare

Income and the household: women’s work and wages in early modern Sweden

Detail of an illustration from The Book of the City of Ladies, completed in 1405. Though an earlier period than the study here (which addresses the period from 1500 to about 1850), women’s participation in manual labor is longstanding. We often assume that households in the European past relied on men for their income. Long-term historical wage series, which have informed some of the most influential economic history research, are based only on men’s wages. But when we look closer at the relationship between men and women working together, even in typically male industries such as construction, we see large numbers of women working for wages often as high as, and sometimes exceeding, those of men. Including women dramatically alters our understanding of wellbeing and gendered divisions of work in the European past.

Von |2018-11-24T04:34:28+00:001. Oktober 2016|ForschungsErgebnisse|0 Kommentare

Von der „Wirtin des weißen Rößls“ zum „Owner of the Dark Horse Inn“

Foto: Susanne Korbel Das „weiße Rößl“ am Central Park – eine österreichische Kultoperette im New York der 40er Jahre? 1941 und 1947 war das in (Migrant_innen)Cafés am Central Park möglich: Das Stück inszenierte ursprünglich eine Liebesgeschichte vor dem traditionellen Hintergrund der Sommerfrische im Salzkammergut. Zwischen unterschiedlichen Traditionen und soziokulturellen wie -politischen Kontexten wurden Versionen des populären Bühnenwerks dann am Central Park in New York kulturell übersetzt. Ein Blick in die Stücke zeigt, dass gerade die Übersetzung von geschlechtsspezifischen Momenten der weiblichen Hauptrolle – der Roesselwirtin – besonders spannend ist.[1]

Von |2018-11-24T04:39:50+00:0015. Juli 2016|ForschungsErgebnisse|0 Kommentare