Arbeit vor Ort

Auf der Baustelle für das neue Raffineriegebäude, 1914. Von 1867 bis 2005 stand in Hohenau an der March die von der Familie Strakosch gegründete Zuckerfabrik und bot eine große Zahl an Arbeitsplätzen. Das Ortsmuseum übernahm nun die Archivbestände des Unternehmens. Eine regional- und geschlechtergeschichtliche Spurensuche.

Von |2018-11-24T03:29:28+00:0018. April 2017|QuellenArbeit|0 Kommentare

Alles META?

Wer nach feministischer Lektüre und geschlechtergeschichtlichem Archivgut sucht, hat eine neue Erstadresse. Der META-Datenkatalog lässt Nutzer_innen die Bestände unterschiedlichster deutschsprachiger Lesben-/Frauenarchive, -bibliotheken und -informationsstellen durchsuchen. Und das online auch von zu Hause aus! Hinter dieser vielleicht einfach erscheinenden virtuellen Vernetzung stecken aber auch Denkarbeit und technische Ressourcen.

Von |2018-11-24T03:35:21+00:0015. Februar 2017|ForschungsAlltag|1 Kommentar

Geschlechterforschung – interdisziplinär und un/diszipliniert?!

Die Muse Kalliope. Die Geschlechterforschung versteht sich als interdisziplinär und kokettiert bisweilen mit einem Selbstverständnis als ‚undiszipliniert‘. Was aber bedeuten diese Selbstverortungen für die Integration einer Geschlechterperspektive in die bestehenden Wissenschaftsdisziplinen und für ihre Konstitution als eigenständige Wissenschaft?

Von |2018-11-24T04:13:05+00:001. Februar 2017|Gesellschaft&Geschichte|0 Kommentare

50 Shades of Polyamorie: Warum es wichtig ist, was über Mehrfachbeziehungen in der Zeitung steht

Poly-Triade, Copyright: Stefan Ossmann Polyamorie – das sind laut akademischer Definition „Emotionale und sexuelle Mehrfachbeziehungen unter dem Wissen aller Beteiligten“. Ent- oder widerspricht diese akademische Zuschreibung der Eigenwahrnehmung sowie der medialen Fremddarstellung? Oder hat ‚die Wissenschaft‘ bis jetzt etwas Essentielles übersehen?

Von |2018-11-24T04:21:25+00:0014. Januar 2017|ForschungsAlltag|1 Kommentar

Geschlechterverhältnisse im Austrofaschismus!

Am 09.01.2016 wird in Wien „Perspektivenwechsel. Geschlechterverhältnisse des Austrofaschismus“ der Österreichischen Zeitschrift für Geschichtswissenschaften (ÖZG) 27/2016/3 präsentiert. Das Heft unternimmt einen Aufschlag neuester Forschungen der Frauen- und Geschlechtergeschichte zur Zeit zwischen 1933/34 und 1938 in Österreich und wirft einen ergänzenden Blick auf den Franquismo und den Spanischen Bürger*innenkrieg.

Von |2018-11-23T23:51:19+00:004. Januar 2017|Veranstaltungen|0 Kommentare

Orgasmus dank Sozialismus?

Aufklärung über den weiblichen Orgasmus. Nicht nur auf die ,richtigen‘ Worte, sondern auch auf Anschaulichkeit wurde Wert gelegt. Grafik aus: Siegfried Schnabl: Mann und Frau intim, 1983, S. 81. Sind Orgasmen nicht immer und überall gleich – ob jetzt oder früher, ob im Kapitalismus oder im Sozialismus? Nein! So hätte die Antwort der DDR-Führung gelautet. Wer wissen will, woher diese Antwort kam und warum dabei vor allem der weibliche Orgasmus eine Rolle spielte, sollte jetzt weiterlesen.

Von |2018-10-18T18:11:20+00:007. Dezember 2016|ForschungsErgebnisse|0 Kommentare

Doing Amateur Film – Doing Subject

Filmjournal der Familie Herzstark (Familie Herzstark I, Österreich 1934-1936, 9.5mm, Copyright: Österreichisches Filmmuseum) Wer kennt sie nicht, die alten Schmalfilmrollen der Familie, die in einer finsteren Ecke des Dachbodens ihr Dasein fristen? Mangels funktionierender Projektoren werden sie heute nur mehr selten hervorgeholt, um die glücklichen Momente der Familiengeschichte in Filmbildern wieder aufleben zu lassen. Doch gerade sie besitzen ein großes Potential für die zeit- und kulturhistorische Forschung im Allgemeinen und für die Analyse geschlechtsspezifischer Praktiken der Subjektivierung im Besonderen. Rediscovering Amateur Film Private Filmaufnahmen sind Teil unseres kulturellen Erbes. Dass sie dennoch in Vergessenheit gerieten, ist dem Desinteresse der Filmarchive sowie der Wissenschaften geschuldet, die den ungemeinen Wert sogenannter Amateurfilme für die sozial- und geisteswissenschaftliche Forschung lange Zeit verkannten. Erst seit Anfang des Jahrtausends lassen sich seitens der Kultur- und insbesondere der Medienwissenschaft zunehmende Impulse für eine Beschäftigung mit gegenwärtigen sowie historischen Amateurfilmproduktionen beobachten.[1] Dieses wissenschaftliche Interesse am Amateurfilm wird von einer Neuorientierung internationaler und österreichischer Filmarchive begleitet, die sich nun der Sammlung sowie der Konservierung von Amateurfilmen widmen.[2] Die Geschichtswissenschaft schenkte dem Amateurfilm bislang keine bzw. sehr wenig Aufmerksamkeit. Doch Amateurfilme enthalten eine Fülle historischer Informationen. Sie bieten Einblicke in Alltagskulturen, Freizeit- und Arbeitspraktiken, sie dokumentieren politische

Von |2018-11-24T04:28:22+00:001. Dezember 2016|QuellenArbeit|0 Kommentare

Forschen, Feiern und feministische Perspektiven – Impressionen von der Buchpräsentation

4 von 5 Herausgeberinnen und eine Vortragende/Autorin (Mitte) mit bestem Grund zum Feiern (v. l. n. r. Alexia Bumbaris, Brigitte Semanek, Heike Mauer, Veronika Helfert, Jessica Richter. Alle Fotos: Michaela Maria Hintermayr) Mit einem Fotobericht von unserer Buchpräsentation in der Frauenhetz setzen wir unsere Miniserie sammelbandbezogener Blogbeiträge fort und bedanken uns sehr herzlich bei allen, die dabei waren und mitgeholfen haben.

Von |2018-05-24T12:26:01+00:0015. November 2016|Veranstaltungen|1 Kommentar