Doing Amateur Film – Doing Subject

Filmjournal der Familie Herzstark (Familie Herzstark I, Österreich 1934-1936, 9.5mm, Copyright: Österreichisches Filmmuseum) Wer kennt sie nicht, die alten Schmalfilmrollen der Familie, die in einer finsteren Ecke des Dachbodens ihr Dasein fristen? Mangels funktionierender Projektoren werden sie heute nur mehr selten hervorgeholt, um die glücklichen Momente der Familiengeschichte in Filmbildern wieder aufleben zu lassen. Doch gerade sie besitzen ein großes Potential für die zeit- und kulturhistorische Forschung im Allgemeinen und für die Analyse geschlechtsspezifischer Praktiken der Subjektivierung im Besonderen. Rediscovering Amateur Film Private Filmaufnahmen sind Teil unseres kulturellen Erbes. Dass sie dennoch in Vergessenheit gerieten, ist dem Desinteresse der Filmarchive sowie der Wissenschaften geschuldet, die den ungemeinen Wert sogenannter Amateurfilme für die sozial- und geisteswissenschaftliche Forschung lange Zeit verkannten. Erst seit Anfang des Jahrtausends lassen sich seitens der Kultur- und insbesondere der Medienwissenschaft zunehmende Impulse für eine Beschäftigung mit gegenwärtigen sowie historischen Amateurfilmproduktionen beobachten.[1] Dieses wissenschaftliche Interesse am Amateurfilm wird von einer Neuorientierung internationaler und österreichischer Filmarchive begleitet, die sich nun der Sammlung sowie der Konservierung von Amateurfilmen widmen.[2] Die Geschichtswissenschaft schenkte dem Amateurfilm bislang keine bzw. sehr wenig Aufmerksamkeit. Doch Amateurfilme enthalten eine Fülle historischer Informationen. Sie bieten Einblicke in Alltagskulturen, Freizeit- und Arbeitspraktiken, sie dokumentieren politische

Von |2018-11-24T04:28:22+00:001. Dezember 2016|QuellenArbeit|0 Kommentare

Income and the household: women’s work and wages in early modern Sweden

Detail of an illustration from The Book of the City of Ladies, completed in 1405. Though an earlier period than the study here (which addresses the period from 1500 to about 1850), women’s participation in manual labor is longstanding. We often assume that households in the European past relied on men for their income. Long-term historical wage series, which have informed some of the most influential economic history research, are based only on men’s wages. But when we look closer at the relationship between men and women working together, even in typically male industries such as construction, we see large numbers of women working for wages often as high as, and sometimes exceeding, those of men. Including women dramatically alters our understanding of wellbeing and gendered divisions of work in the European past.

Von |2018-11-24T04:34:28+00:001. Oktober 2016|ForschungsErgebnisse|0 Kommentare