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Einführung in die Internettelefonie

Unter Internettelefonie versteht man die Übertragung von Sprache über IP (Internetprotokoll)-basierende Netzwerke. Der grundlegende Unterschied zur herkömmlichen Telefonie besteht in der Übertagungsweise:
Bei der herkömmlichen Telefonie wird die Sprache PCM-codiert als kontinuierlicher Datenstrom von Teilnehmer zu Teilnehmer über fest geschaltene Duplexkanäle (64 kbit/s) übertragen (Graphic).
Bei der Internettelefonie werden unterschiedlich Sprachkodierungsverfahren (Standards) verwendet und die Sprache wird in jeweils neu gerouteten Datagrammen übertragen. Die Datagramme müssen sich demnach die Kapazitäten der Datenleitungen mit anderern übertragenen Informationen im Internet teilen.Die Datagramme haben unterschiedliche Laufzeiten und können verloren gehen (Grafik).
Da normalerweise bei einem Telefongspräch ein Teilnehmer ruhig ist, während der andere spricht werden bei der herkömmlichen Telefonie etwa 50% der Datenkapazität verschwendet. Dem Vorteil der besseren Ausnutzung der Übertragungskapazität bei der Internettelefonie steht aber der Nachteil schlechter Übertragungsqualität bei hoher Netzauslastung oder Engpässen in der Verbindung gegenüber. Ein weiterer Ausbau der Verbindungskapazitäten im Internet sowie die rassante Weiterentwicklung der Übertragungstechnologien lassen die Prognose zu, daß in Zukunft die Telekommunikation über das Internet eine immer größere Rolle spielen wird. 
Momentan gibt es auf der Welt etwa 50 Millionen Hosts (server mit fixer IP-Adresse). Die Anzahl der Internet- Benutzer wird auf etwa 150 Millionen geschätzt. Das jährliche Wachstum beträgt etwa 30 %. Demgegenüber gibt es weltweit etwa 850 Millionen Telefonanschlüsse mit einem jährlichen Wachstum von etwa 5%. 

PCM: Abkürzung für Plus Code Modulation. Standardverfahren zur Speicherung oder Übertragung von Signalen in digitaler Form, etwa bei der CD. Dabei wird der analoge Spannungswert durch eine äquivalente, zum Beispiel 16-stellige Dualzahl dargestellt - Lexikon.
 


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