Aktuelles

Gastvortrag am 26. Juni 2019

Gastvortrag:

Prof. Dr. Dr. hc. Konrad Ehlich (FU Berlin / LMU München)

„Ist wissenschaftliches Schreiben‘ eigentlich eine Frage des Stils?

Mittwoch, 26. Juni 2019
16:45 – 18:15 Uhr
Hörsaal 41 (Hauptgebäude), 1. Stock, Stiege 8
Universitätsring 1, 1010 Wien
Abstract: Abstract Vortrag Konrad Ehlich

Es ist keine Voranmeldung nötig.

Informationen bei Mag. Matthias Prikoszovits (matthias.prikoszovits@univie.ac.at)

Schreiben in Kontexten: Internationale Konferenz

Pädagogische Hochschule Wien, 2.-3. Mai 2019

Unter dem thematischen Rahmen Schreiben in Kontexten findet am 2. und 3. Mai 2019 an der Pädagogischen Hochschule Wien eine internationale Konferenz statt. Im Zentrum der Vorträge stehen die vielfältigen Kontexte, in denen Lernerinnen und Lerner sowie auch erfahrene Schreiberinnen und Schreiber in der Fremdsprache Deutsch in Schule und Hochschule, aber auch in beruflichen Domänen schreiben.

Weitere Informationen zu Programm und Anmeldung finden Sie auf der Website der Konferenz.

Leichte und schwere Literatur

Jahrestagung der Franz Werfel-StipendiatInnen in der Nachbetreuung
Freitag, 5. April und Samstag, 6. April 2019

Die Absolvent/inn/en des seit 1992 bestehenden Franz Werfel-Stipendienprogramms unterrichten an europäischen und außereuropäischen Universitäten. Für die Jahrestagung 2019 haben sie das Thema „Schwere und leichte Literatur“ gewählt. Damit ist nicht nur signalisiert, dass die Unterscheidung zwischen E-und U-Literatur seit der Postmoderne nicht mehr greift. Vielmehr soll es darum gehen, was an Texten als „schwer“ oder „leicht“ empfunden wird: Gehört die „Schwere“ zum traurigen Inhalt oder zur komplexen Form? Ergibt sich „Leichtigkeit“ aufgrund der einfachen Sprache, der nachvollziehbaren Logik oder der Heiterkeit des Stoffes? Oder sind das gar keine Merkmale der Texte, sondern Befindlichkeiten der Lesenden? – Diesen Fragen soll unter hermeneutischen und wirkungsästhetischen Gesichtspunkten nachgegangen werden.

11. Wendelin Schmidt-Dengler-Lesung
Freitag, 5. April 2019, 19 Uhr

Wolf Haas liest aus Junger Mann
Absolventinnen und Absolventen des Franz Werfel-Stipendienprogramms lesen Übersetzungen

Programm

Programm als PDF

Alle Veranstaltungen finden im Literaturhaus Wien, Seidengasse 13, 1070 Wien statt.
(Veranstaltungseingang: Zieglergasse 26a)

Organisation

Konstanze Fliedl, Petra Zeiner

Eine Kooperation des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Forschung, der Österreichischen Austauschdienst-GmbH – Austrian Agency for International Cooperation in Education & Research, der Dokumentationsstelle für Neuere österreichische Literatur und dem Institut für Germanistik der Universität Wien.

„Deitsch, Dütsch, Deutsch, …“: Deutsch als Zweitsprache im Dialekt-Standard-Kontinuum/-Spektrum des Deutschen

 

Datum & Uhrzeit:

Fr. 10. Mai 2019, 13:30-17:15

Gemeinsames Abendessen um 19:00

Sa. 11. Mai 2019, 9:30-16:00

Ort:

1090, Universität Wien

Genauer Ort wird noch bekannt gegeben.

Anmeldefrist:

17. März 2019

Anmeldungen bitte unter nicole.irmler@univie.ac.at

 

Programm-DEUTSCH -ALS-ZWEITSPRACHE-IM-DIALEKT-STANDARD-KONTINUUM-SPEKTRUM-DES-DEUTSCHEN-1

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir freuen uns, Sie zu der Tagung „Deitsch, Dütsch, Deutsch, … Deutsch als Zweitsprache im Dialekt-Standard-Kontinuum/-Spektrum des Deutschen“ einladen zu dürfen.

Diese Veranstaltung findet am 10. und 11. Mai 2019 an der Universität Wien statt. Der genaue Ort wird noch bekanntgegeben. Im Link finden Sie das Programm und weitere Details zur Veranstaltung.

Wir bitten Sie um Anmeldung bis 17. März 2019 bei Nicole Irmler unter nicole.irmler@univie.ac.at und freuen uns auf eine spannende Veranstaltung.

Mit herzlichen Grüßen,
İnci Dirim
Kevin Perner

Science Talk – Von der Leseförderung zur Leselust: Ein Kunststück?

Im Rahmen der Preisverleihung zum „Wissenschaftsbuch des Jahres 2019“ diskutieren Univ.-Prof. Dr. Stefan Krammer (Institut für Germanistik, Universität Wien), Mag. Dr. Manfred Müller (Österr. Gesellschaft für Literatur) und Mag.a Helga Simmerl (BRG22, Theodor Kramar Straße und Vorstandsmitglied Büchereiverband Österreich) unter Moderation von Dr.in Andrea Schurian.

Zeit: Montag, 11. März 2019, 18 Uhr

Ort: Wollzeile 27a, 1010 Wien, Aula der Wissenschaften

Bitte um Anmeldung unter
https://www.bmbwf.gv.at/das-ministerium/veranstaltungen/

Arbeitsgespräch zur digitalen Edition: Textkritik

Donnerstag, 28. Februar 2019, 9.30–13.00 Uhr
Institut für Germanistik, Seminarraum I (Hauptgebäude, 1. Zwischengeschoss, Stiege 7a)

Programm

9:30 Uhr Impulsvortrag:
Bodo Plachta: Textkritik – ein Auslaufmodell?

11:15 Uhr Kurzpräsentation:
Hermann Reichert: Textkritik in der Parzival-Edition

11:30 Uhr Kurzpräsentation:
Isabella Schwentner, Ingo Börner: Textkritik in der digitalen Edition von Arthur Schnitzlers Blumen

11:45 Uhr Allgemeine Diskussion:
Herausforderungen von Textkritik in digitalen Editionen
(unterstützt durch Hinweise auf Beispiele digitaler Editionen mit textkritischen Elementen)

Eine Veranstaltung des FWF-Projekts Werner Kofler – Kommentierte Werkausgabe
in Kooperation mit dem FWF-Projekt Arthur Schnitzler – Kritische Edition (Frühwerk) III

Ingrid Cella (1939–2019)

Das Institut für Germanistik trauert um Universitätsprofessorin Mag. Dr. Ingrid Cella, die im Februar 2019, kurz nach ihrem 80. Geburtstag, verstorben ist. Mit ihr verliert das Institut eine ausgewiesene Literaturwissenschaftlerin und engagierte Lehrerin, die viele Generationen Studierender für die Literatur(wissenschaft) gewonnen hat.

1939 geboren in Wien, absolvierte Ingrid Cella (geb. Aichinger) 1957 die Matura mit Auszeichnung und begann das Studium der Germanistik und Geschichte an der Universität Wien. 1962 promovierte sie mit einer Arbeit über „Außereuropäische Landschaften und Menschen in Selbstzeugnissen des 15. und 16. Jahrhunderts“, 1963 absolvierte sie die Lehramtsprüfung. Von 1970-1972 war Ingrid Cella Humboldt-Stipendiatin in Freiburg im Breisgau. Ihre Habilitationsschrift mit dem Titel „Künstlerische Selbstdarstellung: Goethes Dichtung und Wahrheit und die Autobiographie der Folgezeit“ wurde 1975 approbiert, seit 1984 war sie Außerordentliche Universitätsprofessorin für Neuere deutsche Literatur am Institut für Germanistik an der Universität Wien, seit 2000 Universitätsprofessorin.

Als Forscherin wie als Lehrende hat sie ein breit gefächertes literarisches und literaturwissenschaftliches Spektrum abgedeckt. Schwerpunkte waren (österreichische) Autorinnen (u.a.  Marie von Ebner-Eschenbach, Minna Kautsky, Christine Lavant), Edition, Biographie und Autobiographie, der Kriminalroman sowie Bereiche der Phantastischen Literatur und der Science Fiction. Durchaus innovativ waren ihre methodischen und theoretischen Zugänge: Seit den 1980er Jahren erschienen immer wieder Arbeiten zum Feminismus und zu geschlechtertheoretischen Fragen. Fokus ihrer Forschungstätigkeit in den vergangenen Jahren war das vom FWF geförderte und unter Cellas Leitung stehende Projekt der Albert-Drach-Studienausgabe. Die sorgfältig edierten und kommentierten Bände haben wesentlich zur Positionierung des Autors und Büchner-Preisträgers in der österreichischen Literatur beigetragen. Ingrid Cella war Ehrenpräsidentin der Internationalen Albert-Drach-Gesellschaft. 2011 erhielt sie den Preis der Stadt Wien für Geisteswissenschaften.

Neben ihrer erfolgreichen Forschungstätigkeit war Universitätsprofessorin Ingrid Cella eine begeisterte und begeisternde Hochschullehrerin, die Generationen von Studierenden Literatur und Literaturwissenschaft vermittelt hat. Ihre thematische und methodische Offenheit, ihr Interesse für das abseits des Mainstreams Liegende und ihr Sensorium für die gesellschaftliche Relevanz von Literatur machten sie zu einer ebenso innovativen wie reflektierten Wissenschaftlerin und akademischen Lehrerin. Zu ihrem didaktischen Impetus gehörte es auch, curriculare Entwicklungen und das Design neuer Lehrformate kritisch zu begleiten. Ingrid Cella hat als Forschende Freiräume geschaffen und als Vorgesetzte Freiräume gewährt. Man kann nur vermuten, dass sie diese Freiheit, die sie anderen gelassen hat, für sich selbst erst hat erkämpfen müssen.

Bis kurz vor ihrem Tod war Ingrid Cella am Institut für Germanistik präsent. Mit wenigen Kolleginnen und Kollegen war die passionierte und umfassend gebildete Leserin enger befreundet. Diese berichten nicht nur von guten Gesprächen und gemeinsamen Aktivitäten, sondern auch von ihrer Naturverbundenheit und Tierliebe, vor allem aber von ihrem Humor.

Das Institut für Germanistik verliert mit Ingrid Cella ein langjähriges Mitglied, eine für Kolleginnen und Kollegen inspirierende Forscherin und eine für Studierende prägende Lehrerin.

 

Für das Institut:
Matthias Meyer,
Institutsvorstand

 

Die Urnenbeisetzung findet am 19. März 2019, um 15 Uhr auf der Naturbestattungsfläche Feihlerhöhe in Purkersdorf statt.

 

Persönlicher Nachruf von Helmut Birkhan

Forum Deutschförderklassen

Zwischenbilanz zu den Deutschförderklassen und Deutschförderkursen

Zielgruppe: alle Lehrer*innen, Schulleiter*innen, Schüler*innen, Elternvertreter*innen, Wissenschaftler*innen sowie alle an Sprachförderung und sprachlicher Bildung in der Schule Interessierte

Ziel: Sammlung von Berichten und Einschätzungen aus der schulischen Praxis zu den Deutschförderklassen und -kursen vor dem Hintergrund von Erfahrungen anderer europäischen Ländern & Entwicklung von Perspektiven für die weitere fachliche Auseinandersetzung mit den Deutschförderklassen und mit Sprachförderung in der Schule im Allgemeinen

mehr Informationen: https://www.oedaf.at/site/home/aktuelles/article/607.html

Der Eintritt ist frei.
Wir bitten jedoch um Anmeldung unter veranstaltungen@oedaf.at an.

Nachfragen & weitere Informationen: beatrice.mueller@univie.ac.at & hannes.schweiger@univie.ac.at

Wir freuen uns auf Euer/Ihr Kommen!

Gastvortrag am 18. März 2019

Gastvortrag:

Prof. Dr. Anne Berkemeier (Westfälische Wilhelms-Universität Münster)

„Sprachvermittlung in sprachlich vielfältigen DaF-Gruppen

Montag, 18. März 2019
11:30 – 13:00 Uhr
Hörsaal 31 (Hauptgebäude), 1. Stock, Stiege 9
Universitätsring 1, 1010 Wien
Abstract: Abstract Gastvortrag Berkemeier

Es ist keine Voranmeldung nötig.

Informationen bei Mag. Matthias Prikoszovits (matthias.prikoszovits@univie.ac.at)

Gastvortrag von Camilla Badstübner-Kizik

im Rahmen der Ringvorlesung „Mehrsprachigkeit. Chancen und Herausforderungen für Schule und Gesellschaft

Mittwoch, 30. Jänner, 18.30 Uhr, Hörsaal 33 im Hauptgebäude der Universität Wien, Universitätsring 1

Camilla Badstübner-Kizik (Adam-Mickiewicz-Universität Poznan): „Linguistic Landscape – mehrsprachige didaktische Ressourcen vor Ort?“

Ziel des Vortrages ist es, auf das vielseitige und nahezu uneingeschränkt zur Verfügung stehende didaktische Potenzial des öffentliches Raumes aufmerksam zu machen, zu dessen wesentlichen Merkmalen Mehrsprachigkeit und Multimodalität gehören. Dafür werden zunächst die Begriff der Linguistic und Semiotic Landscape thematisiert sowie an verschiedenen Beispielen gezeigt, wie unterschiedlich die in ihnen präsenten ‚Sprache-Bild-Texte‘ (Hartmut Stöckl) ausfallen können und welches sprach- und kulturdidaktische Potenzial sie enthalten. Auf dieser Grundlage zeigt die Vortragende exemplarisch einige Möglichkeiten auf, wie die Ressourcen von Linguistic Landscapes – in Abhängigkeit von den Erfahrungen, Zielen und Interessen von Lernenden und Lehrenden – für fremdsprachliches und kulturaufmerksames Lernen an sog. außerschulischen Lernorten genutzt werden können. Dabei wird auch auf die Differenzierung zwischen Fremdsprachen- und Zweitsprachensettings eingegangen, die sich offenbar in diesem Kontext als sinnvoll erweist. Die gezeigten und diskutierten Beispiele stammen aus dem amtlich deutschsprachigen sowie aus dem nicht-deutschsprachigen öffentlichen Raum.
Wir freuen uns auf Ihr/Euer Kommen!
Beatrice Müller & Hannes Schweiger
NeuerscheinungCamilla Badstübner-Kizik, Věra Janíková (Hg.): Linguistic Landscape und Fremdsprachendidaktik. Perspektiven für die Sprach-, Kultur- und Literaturdidaktik. Peter Lang 2019.