Mag. Dr. Claudia Dürr, MAS

Claudia Dürr

Neuere deutsche Literatur

Sekretariat: Barbara Scheffl

Institut für Germanistik
Universitätsring 1
1010 Wien

Stiege 9
2. Zwischengeschoss
Zimmer: ZG1O2.70

E-Mail: claudia.duerr@univie.ac.at

Sprechstunde

Nach Vereinbarung

Curriculum vitae

*1977 in Schärding am Inn

  • Germanistik-, Publizistik- & Kulturmanagement-Studium in Wien; 2004 Promotion mit einer Dissertation zu intertextuellen Verfahren im Werk Werner Koflers (bei W. Schmidt-Dengler)
  • 2003-2007 operative Leiterin des Aufbaustudiums am Institut für Kulturmanagement & Kulturwissenschaft (IKM), Universität für Musik und darstellende Kunst Wien
  • 2006-2008 Post-Doc-Fellow des bm:wf am IKM mit einer Studie zur wissenstheoretischen Erforschung literarischen Schreibens
  • 2008 Wissenschaftsstipendium der Stadt Wien – MA7 Kultur
  • 2009 Preis des Theodor-Körner-Fonds zur Förderung von Wissenschaft & Kunst; 2010 Förderungspreis für Wissenschaft der Stadt Wien
  • 2011 Förderungspreis für Wissenschaft des Landes Oberösterreich, Gastwissenschaftlerin am Zentrum für Literatur- und Kulturforschung Berlin
  • 2012 Wissenschaftsstipendium der Stadt Wien – MA7 für eine Forschungsstudie zur Performativität von Poetikvorlesungen
  • 2015 – 2018 Wissenschaftliche Mitarbeiterin in den Projekten »Kommentierte Werkausgabe Werner Kofler« (FWF-Projekt, Institut für Germanistik, Universität Wien) und
  • »Bedeutungen literarischer Texte aushandeln – Kommunikation in Lesegemeinschaften« (FWF-Projekt, Institut für Germanistik, Alpen-Adria-Universität Klagenfurt)
  • Juli 2017-April 2018 Univ.Ass. am Institut für Germanistik, Wien im Rahmen des HRSM-Projekts KONDE (Kompetenznetzwerk Digitale Edition)
  • Seit Nov. 2018: Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt »Kofler Intermedial« (FWF-Projekt, Robert-Musil-Institut, Alpen-Adria-Universität Klagenfurt)

Seit 2006 Lehraufträge an den Germanistik-Instituten der Universität Wien, Salzburg, Graz, Klagenfurt und Passau

 

 

Publikationsverzeichnis

Monographien

  • Wissen, Können und literarisches Schreiben. Eine Epistemologie der künstlerischen Praxis (gem. m. Tasos Zembylas). Wien: Passagen 2009.
  • Die hohe Schule der Anspielung. Intertextualität im Prosawerk Werner Koflers. Frankfurt a. M. u.a.: Peter Lang 2009.

Herausgeberschaften

  • Werner Kofler. Kommentierte Werkausgabe (Prosa). (gem. mit Wolfgang Straub u. Johann Sonnleitner). 3 Bände. Wien: Sonderzahl 2018.

Beiträge

  • Schreiben lernen können aus Sicht des Feuilletons. In: Kevin Kempke / Lena Vöcklinghaus / Miriam Zeh (Hg.): Institutsprosa. Literaturwissenschaftliche Perspektiven auf akademische Schreibschulen. Leipzig: Spector Books (im Erscheinen).
  • Wittgensteins Wink & Haslingers Hund. Unsagbares im Sprechen über Literatur während sie entsteht. In: Johanne Mohs / Katrin Zimmermann / Marie Caffari (Hg.): Schreiben im Zwiegespräch. Praktiken des Mentorats und Lektorats in der zeitgenössischen Literatur. Bielefeld: Transcript 2019, 65-78.
  • Kritik der Kritik. Zur Berichterstattung über den Ingeborg-Bachmann-Preis im Feuilleton. literaturkritik.at, 18. 1. 2019.
  • Literary Diaries Digitized und 2. Wiener Arbeitsgespräch zum Kommentar in digitalen Editionen. Zwei Workshops am Institut für Germanistik der Universität Wien, 22. und 27. September 2017 [Tagungsbericht] (gem. m. W. Straub, L. Tezarek, Ch. Zolles). In: editio 32 (2018), S. 205–210.
  • Kofer kommentieren (gem. m. W. Straub). In: Claudia Dürr, Johann Sonnleitner, Wolfgang Straub (Hg.): Werner Kofler. Kommentierte Werkausgabe. Bd. I. Wien: Sonderzahl 2018, S. 717–727.
  • Sucht & Wahn. Werner Kofler kommentieren. In: Artur R. Boelderl (Hg.): Vom Krankmelden und Gesundschreiben: Literatur und/als Psycho-Soma-Poetologie? Innsbruck: StudienVerlag 2018, 170-179.
  • Dabeisein ändert alles? Die Aufregung um Christian Krachts Poetikvorlesung in der Mediennachlese. Geschichte der Gegenwart, 15. 7. 2018.
  • Das Experiment von Frankfurt heute. Zur Kritik von Poetikvorlesungen im Feuilleton. literaturkritik.at, 3. 8. 2017.
  • Die Wirklichkeit ist schamlos. Amnesie und Polyphonie bei Werner Kofler (gem. m. Wolfgang Straub). In: Katharina Manojlovic / Kerstin Putz (Hg.): Im Rausch des Schreibens. Wien: Zsolnay 2017, 265-276.
  • Vogel, sprich. In: Neue Rundschau. Poetische Ornithologie. Hg. v. Teresa Präauer. 2017/1, 34-45.
  • Empirie des Making-of. Making-of. Ein Lexikon, 8. 3. 2014.
  • Knowing how to do contemporary literature? Wissenstheorie, literarische Praxis und die Grenzen des Sagbaren. In: Anja Johannsen / Maik Bierwirth u.a. (Hg.): Doing contemporary literature. München: Fink 2012, 53-68.
  • »Das Gegenwärtige ist immer flüchtig.« Zur Fassbarkeit des literarischen Schaffensprozesses. In: Paul Brodowsky / Thomas Klupp (Hg.): Wie über Gegenwart sprechen? Überlegungen zu den Methoden einer Gegenwartsliteraturwissenschaft. Frankfurt a. M. u.a. : Peter Lang 2010, 91-104.

  • SchriftstellerInnen bei der Arbeit. Herausforderungen einer empirischen Untersuchung des literarischen Schreibprozesses. Online-Zugriff PsyDok, 9. 6. 2009.
  • Konfliktherde und Streithähne. Grenzzonen und Strategien im Literaturbetrieb (gem. m. Tasos Zembylas). In: Stefan Neuhaus / Johann Holzner (Hg.): Literatur als Skandal. Fälle – Funktionen – Folgen. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht 2007, 75-88.
  • Sichtbares und sichtbar Machbares: Möglichkeiten des Mediums Internet für die Literatur. (gem. m. Tasos Zembylas). JeliNetz, 24. 4. 2007.

Rezensionen & Public Interest

  • Rezension von »Gelesene Literatur. Populäre Lektüre im Medienwandel« (Sonderband 12), Edition text + kritik. Hg. v. Steffen Martus und Carlos Spoerhase. In: Zeitschrift für Germanistik 3/2019, 669-670.
  • #Twitlektüre – digitale Lesekreise. Interview mit Joachim Scholl über Lesekreise im Wandel. In: Deutschlandfunk, 24. 10. 2018.
  • Literaturwissenschaftler lesen ungenau? Krisengerede (gem. m. A. Geier, B. Glanz). In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 9. 8. 2018 (online: https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/hoch-schule/literaturwissenschaftler-lesen-ungenau-krisengerede-15725723.html).
  • Zeig, was Du liest! Interview mit Sandro Zanetti zu Formen sozialen Lesens. https://geschichtedergegenwart.ch/zeig-was-du-liest/, 9. 12. 2018.
  • Gebrauchsanweisung zum Selbst-Denken. Rezension von Daniela Strigls Grazer Poetikvorlesung »Alles muss man selber machen.« In: Deutschlandfunk, 30. 5. 2018.
  • Keiner liest allein. In: Der Freitag, 23. 12. 2017 (online: https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/keiner-liest-allein).
  • Dichtarbeit. Zu Max Aufischers und Ulrich Schlotmanns Prozesse des Schreibens). www.literaturhaus.at, 9. 1. 2017.

Texte zur Kunst / Katalogbeträge u. a. für die KünstlerInnen Josef Bauer (Belvedere 21, 2019), Annerose Riedl (Museum Moderner Kunst Passau, 2019), Alois Riedl, Patrick Schmierer.

Aktivitäten

Lehrveranstaltungen 2019S

Lehrveranstaltungen 2015S

Lehrveranstaltungen 2014W

Alle bisherigen Lehrveranstaltungen im Vorlesungsverzeichnis