11. Dezember 2017

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen,

wir freuen uns, Ihnen den zehnten Newsletter des Instituts für Germanistik der Universität Wien übermitteln zu können.
Der Newsletter berichtet über die Aktivitäten des Instituts im Wintersemester 2017/18 und informiert über aktuelle Tagungen und Veranstaltungen, neue Projekte und Publikationen, gerade begonnene und im Jahr 2017 abgeschlossene Dissertationen sowie über Personelles.

Inhalt:
I. Neues aus dem Institut
Wir gratulieren!
Wir trauern
II. Tagungen und Veranstaltungen
Vorschau
Rückschau
III. Neue Projekte am Institut
IV. Neue Publikationen
V. Dissertationen
Begonnen (seit Juni 2017)
Abgeschlossen

I. NEUES AUS DEM INSTITUT

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

wir freuen uns, Ihnen den 10. Newsletter des Instituts für Germanistik präsentieren zu dürfen. Wir danken Pia Janke und ihrem Redaktionsteam sehr herzlich für ihre abermalige hervorragende Arbeit.

Roland Innerhofer, Institutsvorstand

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Seit Sommer 2017 konnten wir folgende neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter begrüßen:

Benjamin Lewis Robinson BA MPhil PhD ist seit 1.7.2017 im Arbeitsbereich von Univ.-Prof. Dr. Eva Horn tätig.

Mag. Matthias Prikoszovits und Mag. Marlene Aufgebauer sind seit 1.9.2017 im Arbeitsbereich von Univ.-Prof. Dr. Karen Schramm tätig.

Mag. Sophie Zimmermann BA übernimmt vertretungsweise vom 1.9.2017-28.2.2018 die Mitarbeit am Projekt „Die Österreichische Chronik der Jahre 1454 bis 1467. Text, Übersetzung und Kommentar“ (Leitung: Univ.-Prof. Matthias Meyer, M.A.) von Mag. Dr. Nina Hable.

Mag. Paul Pechmann arbeitet seit 1.9.2017 bei Mag. Dr. Thomas Antonic im Projekt „Transnational Literature: Austria and the Beat Generation“.

Doris Pokitsch, BA MA ist seit 1.9.2017 im Arbeitsbereich von Univ.-Prof. Dr. İnci Dirim, M.A., tätig.

Dr. Jutta Ransmayr ist seit 15.9.2017 mit einer Tenure Track Stelle im Arbeitsbereich von Univ.-Prof. Dr. Stefan Krammer tätig.

Dr. Verena Blaschitz und Dr. Beatrice Müller vertreten Dr. Alisha Heinemann aufgrund ihrer Karenzierung vom 1.10.2017-28.2.2018 im Fachbereich DaF/DaZ.

Univ.-Prof. Dr. Martina Werner ist seit 1.10.2017 als Gastprofessorin im Bereich Sprachwissenschaft beschäftigt.

Ing. David Michael Stockhammer ist seit 1.9.2017 als EDV-Betreuer am Institut tätig.

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Verabschieden mussten wir uns am Institut von folgenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern:

  • Ao. Univ.-Prof. Dr. Franz Eybl ist seit 1.10.2017 im Ruhestand.
  • Prof. Mag. Dr. Renate Faistauer ist ebenfalls seit 1.10.2017 im Ruhestand.
  • MMag. Dr. Michaela Wiesinger übernimmt vom 1.10.2017-30.6.2018 eine Assistenzprofessur in Salzburg.
  • Mag. Natascha Khakpour wechselt zum 1.12.2017 in die Nachwuchsforschungsgruppe der Hans Böckler Stiftung „Bildungskontexte und (Aus-)Bildungswege von jungen Geflüchteten im Spannungsfeld von Ein- und Ausgrenzung“ der PH Freiburg, Erziehungswissenschaft.

 

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Wir gratulieren!

Fußballmatch Germanistik – Romanistik
Das Fußballteam des Instituts für Germanistik siegte am 20.10.2017 gegen die KollegInnen von der Romanistik 7:3 (Pausenstand: 0:0). Die drückende Feldüberlegenheit konnte in der zweiten Halbzeit auch in Tore umgemünzt werden. In der dritten Halbzeit gab es nicht nur Spielanalyse, sondern auch interdisziplinären Austausch.
Es spielten für die Germanistik: Christian Zolles, Angelika Reitzer, Matthias Leichtfried (2 Tore), Theresia Ladstätter, Matthias Fingerhut, Max Andratsch (2 Tore), Jakob Andratsch (2 Tore), Florian Javel, Sebastian Kugler (1 Tor). Coach: Günther Stocker.

Christina Lengauer, MA, Koordinatorin der VDA Theory and Methodology in the Humanities, hat am 20.11. 2017 ihre Masterprüfung abgelegt.

 

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Wir trauern:

Im Alter von 30 Jahren verstarb am 2.9.2017 Sabine Hochedlinger, Absolventin des Studiums UF Deutsch, Tutorin am Fachbereich DaF & DaZ, Studienassistentin bei Univ.-Prof. Dr. İnci Dirim, M.A.

 

II. TAGUNGEN UND VERANSTALTUNGEN

4.10.2017-31.1.2018, jeweils Mittwoch, 15-16.30 Uhr
Vorlesung mit Gästen: Deutsch in Österreich
Organisation: Univ.-Prof. Dr. Alexandra N. Lenz, Mag. Ludwig Maximilian Breuer, Mag. Dr. Manfred Glauninger Privatdoz.
Gastvortragende: Mag. Agnes Kim (Universität Wien), Mateusz Maselko, BA MA MA (Université de Genève), Dr. Barbara Soukup, Mag.phil., MSc (Universität Wien), Mag. Andreas Gellan (Österreichische Akademie der Wissenschaften), Dr. Philipp Stöckle (Österreichische Akademie der Wissenschaften), Mag. Dr. Katharina Korecky-Kröll (Universität Wien), Priv.-Doz. Dr. Eleonore Brandner (Universität Stuttgart), Mag. Wolfgang Koppensteiner (Universität Wien).
Ort: Universität Wien, Hauptgebäude, Hörsaal 7.
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5.10.2017-18.1.2018, jeweils Donnerstag, 11.30-13 Uhr
Vorlesung: Wie Schriftsteller zu Werke gehen. Poetiken, Exempel, Experimente
Organisation: Univ.-Prof. Dr. Annegret Pelz.
Mit Lesungen von Yoko Tawada (Berlin), Daniel Zipfel (Wien), Michael Donhauser (Wien) und Vorträgen von Thomas Assinger BA MA (Wien), Dr. Christoph Bartmann (Warschau), Mag. Dr. Julia Danielczyk MSc (Wien), PD Dr. Ursula Geitner (Bonn), Univ.-Prof. Dr. Annegret Pelz (Wien), Univ.-Prof- Dr. Anne-Kathrin Reulecke (Graz), Mag. Mag. Christian Wimplinger (Wien), PD Dr. Irmgard Wirtz (Bern).
Ort: Universität Wien, Hauptgebäude, Hörsaal 31.
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12.10.2017-25.1.2018, jeweils Donnerstag, 18.30-20 Uhr
Ringvorlesung: Serielles und transmediales Erzählen in der Kinder- und Jugendliteratur
Ort: Universität Wien, NIG, Hörsaal 1.
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VORSCHAU:

15.-16.12.2017
Graduiertentagung: Dritte Wiener Graduiertenkonferenz zum Thema „Forschung zur Kinder- und Jugendliteratur“
Veranstaltet in Kooperation mit dem Institut für Religionspädagogik der Evangelisch-Theologischen Fakultät, der Österreichischen Gesellschaft für Kinder- und Jugendliteraturforschung, der STUBE, der Arbeitsstelle für Kinder- und Jugendliteraturforschung der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt und dem Zentrum für LehrerInnenbildung.
Am Forschungsstandort Wien werden alle zwei Jahre NachwuchswissenschaftlerInnen eingeladen, ihre Forschungen vorzustellen. Die Wiener Graduiertentagungen sind thematisch offene Veranstaltungen, die als Forum des Austauschs gedacht sind: Auf Kurzpräsentationen  folgt pro Beitrag eine Diskussion. Das Auditorium setzt sich aus den TeilnehmerInnen und SpezialistInnen des Fachgebiets zusammen.
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16.12.2017
Prämienverleihung: Verleihung der Prämien der Österreichischen Gesellschaft für Kinder- und Jugendliteraturforschung
Organisation: Österreichische Gesellschaft für Kinder- und Jugendliteraturforschung in Kooperation mit dem Institut für Germanistik.
Im Auftrag des Bundeskanzleramts (BKA) werden durch die ÖG-KJLF jährlich fünf herausragende wissenschaftliche Abschlussarbeiten zu literatur- oder medienwissenschaftlichen, pädagogischen, psychologischen, historischen oder darüber hinausgehenden theoretischen und methodischen Aspekten der Kinder- und Jugendliteratur prämiert.
Ort: Universität Wien, Sky Lounge, 1090, Oskar Morgenstern Platz 1 (Fakultät für Wirtschaftswissenschaften und die Fakultät für Mathematik).
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11.-12.1.2018
Studientag: Theorien des Bildes mit Prof. Dr. Peter Geimer (FU Berlin)
Veranstaltet in Kooperation mit der VDA „Theory and Methods in the Humanities“.
Organisation: Univ.-Prof. Dr. Eva Horn, Christina Lengauer, MA.
Ort: Universität Wien.

2.-3.3.2018
Tagung: The Cimate of the Anthropocene
Organisation: Univ.-Prof. Dr. Eva Horn in Kooperation mit der National Chung Hsing University, Taichung, Taiwan.
Mit Prof. Dr. Chi-she Li (Taiwan), Prof. Dr. Serena Chou, Prof. Dr. Adeline Johns-Putra, Prof. Dr. Hannes Bergthaller (Taiwan), Prof. Dr. Rohan D’Souza.
Ort: Taichung, Taiwan.

 

RÜCKSCHAU:

22.6.2017
Workshop: Weltliteratur – Weltmusik – Weltkino – Weltkulturerbe
Organisation: Österreichische UNESCO-Kommission und Forschungsplattform Mobile Kulturen und Gesellschaften.
Konzept: Univ.-Prof. Dr. Annegret Pelz, Mag. Marianne Windsperger.
Mit PD Dr. Mona Körte (ZfL Berlin), Mag. Mag. Doris Posch (Filmakademie Wien), Mitgliedern der Forschungsplattform und DoktorandInnen der Universität Wien.
Ort: 1090, Universitätsstraße 5/12, 4. Stock, Konferenzraum.

7.7.2017
Workshop: Linguistische Daten und Datenbanken (LDDB)
Organisation: Mag. Ludwig Maximilian Breuer.
Veranstalter: Zentrum für Translationswissenschaft der Universität Wien, SFB Deutsch in Österreich, Institut für Germanistik der Universität Wien, Austrian Center for Digital Humanities der ÖAW.
Vortragende: Mag. Ludwig Maximilian Breuer (Universität Wien), Dr. Kai-Uwe Carstensen u. Aynalem Misganaw, M.Sc. Inf. (Universität Siegen), Dr. Phil. habil. Christoph Draxler (Universität München), Robert Engsterhold, M.Sc. Inf. (Universität Marburg), Daniel Jettka, MA (Universität Hamburg), Dr. Christoph Purschke, MA (Universität Luxemburg).
Beim Workshop „Linguistische Daten und Datenbanken“ (LDDB) wurden Erfahrungen bezüglich digitaler Aufgaben innerhalb (variations-)linguistischer Forschungsprojekte ausgetauscht. Verschiedene Projekte stellten ihre technischen Aspekte, Erfahrungen, Tools und auch Probleme vor, um diese mit den TeilnehmerInnen zu diskutieren. Die etwa 20- bis 30-minütigen Vorträge der geladenen Gäste mündeten in 30- bis 40-minütige Diskussionen, wobei viele Anknüpfungspunkte der verschiedenen Projekte aufgezeigt und somit neue Kooperationen angegangen worden sind. Wir freuen uns auf eine Fortsetzung an der Universität München im nächsten Jahr.
Ort: Zentrum für Translationswissenschaft, 1190, Gymnasiumstraße 50.
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12.-14.7.2017
Konferenz: SFB „Deutsch in Österreich. Variation – Kontakt – Perzeption“: SFB-Days 2017
Organisation: Univ.-Prof. Dr. Alexandra N. Lenz.
Ort: Institut für Germanistik.
Bei den diesjähren SFB-Days trafen sich die MitarbeiterInnen aller am SFB beteiligten wissenschaftlichen Institutionen samt dem international hochkarätig besetzten Advisory Board zum intensiven fachlichen Austausch und Networking. Das beinhaltete beispielsweise Präsentation und Diskussion von Forschungsstand und Forschungsergebnissen sowie Evaluation, Abstimmung und Festlegung zukünftiger Arbeitsschritte und Aufgaben. Die NachwuchswissenschaftlerInnen konnten überdies im Rahmen einer Postersession ihre Projekte vorstellen und diskutieren.
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15.-22.9.2017
Symposium und Filmretrospektive: SPRACHE.BILD.FILM. Österreichische Autorinnen und Regisseurinnen
Organisation: ao. Univ.-Prof. Mag. Dr. Pia Janke, Mag. Susanne Teutsch, Forschungsplattform Elfriede Jelinek: Texte – Kontexte – Rezeption.
In Kooperation mit: Institut für Ostasienwissenschaften der Universität Wien, Institut für Film und Fernsehen – Filmakademie Wien, Filmarchiv Austria, Österreichisches Kulturforum Peking, China Film Consult Wollte KG, Beijing Foreign Studies University, China Film Archive, Beijing International Studies University, Fudan University Shanghai.
Das interkulturelle Symposium befasste sich mit Verfilmungen von Werken österreichischer Autorinnen und mit Filmen österreichischer Regisseurinnen mit Literaturbezug. Österreichische und chinesische WissenschaftlerInnen analysierten die intermedialen Ansätze und Dramaturgien der Filme und ihrer Vorlagen und setzten sie in Beziehung zu Werken chinesischer Autorinnen und Literaturverfilmungen in China.
Ort: Beijing Foreign Studies University, China Film Archive, Peking.
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19.-20.9.2017
Tagung: The Anthropocene and the Humanities
Organisation: Univ.-Prof. Dr. Eva Horn in Kooperation mit der Universität Chicago.
TeilnehmerInnen: Prof. Dr. Hannes Bergthaller (Taiwan), Fredrik Jonsson, PhD (Chicago), Joseph Masco, PhD (Chicago), Dr. Franz Mauelshagen (IASS, Potsdam), Dr. Giulia Rispoli (MPI, Berlin), Amanda Machin, PhD (Friedrichshafen), Univ.-Prof. Mag. Dr. Susanne Weigelin-Schwiedrzik (Wien), Univ.-Prof. Dr. Eva Horn (Wien).
Ort: Institut für Germanistik, Büro Univ.-Prof. Dr. Horn.

21. und 26.9.2017
Workshop: Excel This! Excel für linguistische Auswertungen
Organisation: Mag. Ludwig Maximilian Breuer.
In diesem Workshop wurde für Interessierte eine Einführung in Excel geboten, bei der nach einer Besprechung allgemeiner Tabellen- bzw. Datenbankstrukturen anhand von linguistischen Auswertungsbeispielen gezeigt wurde, wie man Excel als tatsächliches Auswertungstool verwenden kann.

25.9.2017
Tagung: 10. Historischer Arbeitskreis der Österreichischen Gesellschaft für Kinder- und Jugendliteraturforschung mit einem Gastvortrag: Chancen und Perspektiven der Digital Humanities für die historische Kinder- und Jugendliteraturforschung von Sebastian Schmideler (Universität Leipzig)
Organisation: ÖG-KJLF in Kooperation mit der ÖAW und der Gesellschaft für Buchforschung in Österreich.
Ort: Institut für Germanistik, Übungsraum 1.
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26.9.2017
Herbsttagung: „…und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne…“. Anfänge in der österreichischen Kinder- und Jugendliteratur
Organisation: ÖG-KJLF.
Herbsttagung der Österreichischen Gesellschaft für Kinder- und Jugendliteraturforschung.
Ort: Institut für Germanistik, Übungsraum 1.
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27.9.2017
Arbeitsgespräch: 2. Wiener Arbeitsgespräch zum Kommentar in digitalen Editionen
Organisation: Mag. Dr. Markus Ender (Brenner Archiv, Innsbruck), Mag. Dr. Wolfgang Straub.
Das Thema des Arbeitsgesprächs war dieses Jahr „Annotation vs. Kommentar?“. Es beteiligten sich wieder zahlreiche Editionsprojekte aus ganz Österreich. Neben der Grundsatzfrage, was der Kommentar einer digitalen Edition (im Gegensatz zur Annotation) leisten soll und kann, standen die Frage nach der Zielgruppe, Überlegungen zur Rolle des Editors, zu Persistenz und Stabilität sowie zum Verhältnis Geisteswissenschaftler-Informatiker im Mittelpunkt der angeregten Diskussion.
Ort: Institut für Germanistik, Seminarraum 1.

29.9.-1.10.2017
Symposion: Schreibweisen bei Barbara Frischmuth
Organisation: Assoz.-Prof. Dr. Anna Babka, Mag. Dr. Peter Clar, Univ.-Ass. Mag. Dr. Thomas Eder.
Der Dialog der Religionen und das Leben im Dazwischen, Feenwelten und Mythologien, Generationen und Gärten bilden einige der thematischen Fokusse der wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit dem Œuvre Barbara Frischmuths. Weniger zentral erweist sich bislang die Frage nach den Schreibweisen, der sprachlich-rhetorischen Verfasstheit, der besonderen „écriture“, die die Texte Frischmuths kennzeichnen. Dabei wurden sowohl die Metaebene, also die explizit poetologischen Ausführungen, wie sie die Autorin etwa in „Traum der Literatur – Literatur des Traums“ formuliert und entwickelt hat, in den Blick genommen als auch die spezifische Verfasstheit der literarischen Texte selbst.
Ort: Mürzzuschlag.
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19.10.2017
Workshop: Mobilität und Medialität: Erkundungen an der Schnittstelle von Körper, Raum und Technologie
Organisation: ÖAW-DOC-team Articulating „Mobilisation“, Roman Kabelik BA BA MA (Institut für Germanistik), Mag. Barbara Maly-Bowie (Institut für Anglistik und Amerikanistik), B.A. M.A. Syntia Hasenöhrl (Institut für Politikwissenschaft), in Kooperation mit der Forschungsplattform Mobile Kulturen und Gesellschaften.
Mit Prof. Dr. Maren Hartmann (UDK, Berlin), Prof. Dr. Hans-Liudger Dienel (TU Berlin), Prof. Dr. Natascha Adamowsky (U Siegen).
Ort: Universität Wien, Hauptgebäude, Erika-Weinzierl-Saal.
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24.10.2017
Veranstaltungsreihe: Nahaufnahme. Erwin Einzinger im Gespräch mit Alexandra Millner und Christian Zolles
Organisation: Verein Neugermanistik Wien, Literaturhaus Wien.
Ziel der „Nahaufnahme“-Gespräche ist es, die Germanistik näher an ihr „lebendes Material“ heranzuführen und österreichischen AutorInnen Gelegenheit zu geben, sich in der literarischen Landschaft der Gegenwart und der Vergangenheit zu positionieren.
Ort: Literaturhaus Wien, 1010, Seidengasse 13.
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8.11.2017
Buchpräsentation: Representation Revisited – Performance & Bookpresentation by aka-Arbeitskreis Kulturanalyse Wien
Organisation: Assoz.-Prof. Dr. Anna Babka für den Arbeitskreis Kulturanalyse, Mag. Katrin Lasthofer für das Referat Genderforschung der Universität Wien.
Performance: Marianne Maderna.
Präsentiert wurde: Anna Babka und Katrin Lasthofer (Hg.): Representation Revisited. Mit Beiträgen von Marianne Maderna, Nikita Dhawan, Anna Babka und Mieke Bal. Wien: Turia + Kant 2017 (=aka-Texte #5).
TeilnehmerInnen: Prof. em. Dr. Mieke Bal, Marianne Maderna, Assoz.-Prof. Dr. Anna Babka, Mag. Katrin Lasthofer.
Ort: Fachbereichsbibliothek Germanistik.
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9.11.2017
Buchpräsentation: Susanne Blumesberger, Jörg Thunecke (Hg.): Deutschsprachige Kinder- und Jugendliteratur während der Zwischenkriegszeit und im Exil. Schwerpunkt Österreich. Frankfurt am Main u.a.: Peter Lang 2017
Organisation: Fachbereichsbibliothek Zeitgeschichte in Kooperation mit der ÖG-KJLF und dem IWK.
Ao. Univ.-Prof. Dr. Friedrich Hausjell vom Institut für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft sprach einleitende Worte, OR tit. Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Duchkowitsch ebenfalls vom Institut für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft sprach über „Der verdorbene Glanz. Jugendzeitschriften der Nachkriegszeit“ und die BeiträgerInnen Mag. Dr. Susanne Blumesberger, Mag. Dr. Kerstin Gittinger, Ao. Univ.-Prof. Doz. Dr. Murray G. Hall und Univ.-Doz. Mag. Dr. Ernst Seibert stellten kurz ihre Beiträge vor.
Ort: Universität Wien, Campus, Fachbereichsbibliothek Zeitgeschichte, 1090, Spitalgasse 2-4.
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9.-10.11.2017
Workshop: Perspektiven einer performativen Deutschdidaktik
Veranstalter: Fachdidaktisches Zentrum Deutsch.
Organisation: Univ.-Prof. Mag. Dr. Stefan Krammer, Mag. Matthias Leichtfried.
TeilnehmerInnen: u.a. Dr. Marita Pabst-Weinschenk, Prof. Dr. Marion Bönnighausen, PD Dr. Leopold Klepacki, Prof. Dr. Gabriela Paule. MMag.a Julia Malle, PD Dr. Alexandra Zepter, MMag. Andreas Hudelist, Assoc.Prof. Mag. Dr. Jürgen Struger, Univ.-Prof. Mag. Dr. Stefan Krammer, Mag. Matthias Leichtfried.
Bei dem Workshop ,,Perspektiven einer performativen Deutschdidaktik“ ging es um einen interdisziplinären Austausch über die Möglichkeiten und Potentiale einer performativen Didaktik Deutsch. Mit Beiträgen aus der Sprach-, Literatur- und Mediendidaktik sowie der Bildungswissenschaft wurde ein differenziertes Bild von performativitätstheoretischen Diskursen und deren Anknüpfungspunkten für Didaktik und Methodik des Deutschunterrichts gezeichnet.
Ort: Universität Wien, Institut für Bildungswissenschaft, 1090, Sensengasse 3a.
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9.-11.11.2017
Tagung: LexikoNet 2017 – Vernetzungstreffen großlandschaftlicher Dialektwörterbücher
Organisation: Österreichische Akademie der Wissenschaften, Institut für Germanistik.
Das internationale Vernetzungstreffen, bei dem mehr als 40 KollegInnen aus verschiedenen Wörterbuchstellen aus der Schweiz, Deutschland, Ungarn und Tschechien teilgenommen haben, diente einerseits dem intensiven Austausch über die konkreten lexikographischen Arbeiten (inkl. texttechnologische Arbeiten an Datenbanken u.a.) an den einzelnen Wörterbuchstandorten. Zum anderen wurden Forschungsergebnisse aus Analysen diskutiert, die auf den jeweiligen „Datenschätzen“ der den Wörterbüchern zugrundeliegenden „Rohdaten“ basieren. Ausgerichtet wurde die Tagung von der neuen Forschungsabteilung „Variation und Wandel des Deutschen in Österreich“ an der Österreichischen Akademie der Wissenschaften in Kooperation mit dem Institut für Germanistik.
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16.-18.11.2017
Internationale Herbstuniversität: Transformationen und Transfers: Literarische Raumordnungen und ihre Dynamisierung
Veranstaltung im Rahmen des Central-European Network for Teaching and Research in Academic Liaison. Mit Prof. Dr. Jörg Dünne und jungen WissenschaftlerInnen aus Wien, Berlin und Warschau.
Organisation: Prof. Dr. Ulrike Vedder (HU Berlin), Univ.-Prof. Dr. Annegret Pelz, Prof. Dr. Grażyna Kwiecińska (Universität Warschau).
Ort: Humboldt-Universität zu Berlin, Universitätsgebäude am Hegelplatz.
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17.-19.11.2017
Tagung: Veränderte Spielräume? Konzepte der Handlungsfähigkeit in Theorie/Literatur/Medien
Organisation: Dr.in Amália Kerekes, Dr.in Sabine Zelger.
Gefördert von der Stiftung Aktion Österreich-Ungarn, Wissenschafts- und Erziehungskooperation.
Die Leitfrage der Konferenz bezog sich auf einen zentralen Begriff der politischen Theoriebildung, auf „agency“, die eine neue Perspektive auf die individuelle und kollektive Handlungsfähigkeit eröffnet. In Zusammenführung politiktheoretischer Ansätze und kulturwissenschaftlicher Fallstudien aus Österreich und Ungarn stand die methodologische Frage im Mittelpunkt, inwieweit die beiden Disziplinen miteinander kommunizieren können. Außerdem wurde der produktive Beitrag der Literatur und anderer Medien in der Wissens- und Theorieproduktion ausgeleuchtet, um das hierarchische Verhältnis von Theoriebildung und medialer Praxis aufzubrechen.
Ort: Germanistisches Institut der Eötvös-Loránd-Universität Budapest.
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21. und 23.11.2017
Interdisziplinäres Symposium: „Das Lachen ist der Ausnahmezustand“. Komik und Subversion im Musiktheater
Organisation: ao. Univ.-Prof. Mag. Dr. Pia Janke, Mag. Konstanze Fladischer, Forschungsplattform Elfriede Jelinek: Texte – Kontexte – Rezeption und Elfriede Jelinek-Forschungszentrum.
In Kooperation mit der Österreichischen Gesellschaft für Musik, dem Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft, der Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien und Wien Modern.
Das Symposium befasste sich mit dem Spannungsfeld von Musiktheater und subversiver Komik. Ausgehend von Elfriede Jelineks Bezügen zur Musik ging es dabei insbesondere um Musiktheater in Österreich seit den 1960er Jahren.
Ort: Österreichische Gesellschaft für Musik, 1010, Hanuschgasse 3.
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29.11.2017
Buchpräsentation: Peter Handke – Räume der Schrift von Prof. Dr. Alexander Honold (Basel)
Anlässlich des Erscheinens von Alexander Honold: Der Erd-Erzähler. Peter Handkes Prosa der Orte, Räume und Landschaften.
Organisation: Univ.-Prof. Dr. Eva Horn.
Ort: Institut für Germanistik, SE 1.
Informationen

30.11.–1.12.2017
Internationale Konferenz: Augenblicksaufzeichnung – Momentaufnahme. Kleinste Zeiteinheit, Denkfigur, mediale Praxis
Veranstaltet in Kooperation mit IFK, Internationales Forschungszentrum Kulturwissenschaft, Linz/Wien.
Konzept: Univ.-Prof. Dr. Annegret Pelz, PD Dr. Birgit R. Erdle, M.A., The Hebrew University of Jerusalem.
Mit Thomas Assinger BA MA, Eva Axer, Prof. Dr. Alexander Honold, Roman Kabelik BA BA MA, PD Dr. Sigrid Köhler, Dr. Karin Krauthausen, Prof. em. Dr. Thomas Macho, Univ.-Prof. Dr. Anne-Kathrin Reulecke, Dr. Eckhardt Schumacher, Mag. Mag. Christian Wimplinger, Univ.-Prof. Dr. Norbert Christian Wolf, Prof. Dr. Monika Wulz.
Ort: IFK, 1010, Reichsratsstraße 17.
Informationen

6.12.2017
Vortrag: Von Lettern und Lauten. Methodische Vorüberlegungen zu einem Aufschreibesystem 1740 von Wiss. Ass. Dr. Michael Auer (München)
Organisation: VDA Theory and Methods in the Humanities sowie Arbeitsgruppe Aufklärungsforschung.
Ort: Institut für Germanistik, SE 1.
Informationen

7.-10.12.2017
Tagung: Kulturelle Zirkulation im Habsburgerreich – Der Kommunikationsraum Wien – Drosendorf
Organisation: ao. Univ.-Prof. Mag. Dr. Wynfrid Kriegleder, ao. Univ.-Prof. Dr. Andrea Seidler, Mag. Dr. Jozef Tancer.
Über Jahrhunderte hat Wien als Zentrum des habsburgischen Imperiums auf dessen Territorien kulturell ausgestrahlt und die kulturellen Eliten angezogen. Ca. 25 ReferentInnen aus Österreich, Ungarn, Tschechien, der Slowakei, Polen, Kroatien und Rumänien werden dem Phänomen nachgehen, dass aufgrund peripherer „Machtvakuen“ so etwas wie ein „Imperium auf Einladung“ entstand und neben der imperialen Dynamik, die vom Zentrum ausging, auch „ein von der Peripherie ausgehender Sog“ zu bemerken war.
Ort: Schloss Drosendorf.

11.12.2017
Symposium: Durch den Urwald der Datenanalyse zum Meer der Theorie. Junge Fremdsprachenforschung an der Universität Wien
Organisation: Univ.-Prof. Dr. Karen Schramm, Jamila Baier-Mathews MA, Mag. Marlene Aufgebauer, Mag. Matthias Prikoszovits.
Im Zuge des Symposiums stellen Promovierende im Bereich Fremdsprachenforschung der Universität Wien anhand von Postern ihrer Dissertationsprojekte vor. Bei der Veranstaltung sind zudem Vorträge der Gastprofessorinnen Prof. Dr. Brigitta Busch (Universität Wien), Prof. Dr. Makiko Hoshii (Universität Waseda, Tokio) und Prof. Dr. Claire Kramsch (UC Berkeley) vorgesehen.
Ort: Universität Wien, Campus, Seminarraum am Institut für Ethik und Recht in der Medizin (Alte Kapelle), 1090, Spitalgasse 2-4.
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III. NEUE PROJEKTE AM INSTITUT

Berufsorientierungswoche: Sprachliche Orte / Projektovy tyden: Misto pro němčinu
Laufzeit: 5.10.2017-31.5.2018.
Förderstelle: DSZ, AKTION Österreich – Tschechische Republik.
Projektleitung: Dr. Anke Sennema, Mag. Helena Hradílková.
Stud. MitarbeiterInnen: Anna Hackenberg (BA), Kathrin Pöpperl (BA), Jaroslav Pokorný (BA).

Poetiken des Nachkriegs. Editionen und Netzwerke der jungen Wiener Literatur nach 1945
Laufzeit: März-Juni 2018.
Förderstelle: Hochschuljubiläumsstiftung der Stadt Wien.
Projektleitung: Mag. Dr. Wolfgang Straub.
In diesem Projekt sollen die Nachkriegsanthologien wie etwa „Das tägliche Bemühen“ (1946), „Die Sammlung“ (1947), „Das Wort aus der Arbeit“ (1947), „Tür an Tür“ (1950, 1951, 1955) erstmals systematisch als Gesamttext gelesen werden, um so zu einer Poetik der österreichischen, genauer: der Wiener Nachkriegszeit zu kommen. Verknüpft wird diese poetologische Lektüre mit einer Untersuchung der Auswahlkriterien und korrespondierenden Ästhetiken der Buchreihen. Ein ganzheitlicher, vernetzender Blick soll dabei über Dichotomien hinausgehende Erkenntnisse ermöglichen.

 

IV. NEUE PUBLIKATIONEN

Obi Assemboni, Anna Babka, Laura Beck, Axel Dunker (Hg.): Postkolonialität denken – Spektren germanistischer Forschung in Togo. Wien: Praesens Verlag 2017.
Der Band versammelt Beiträge eines Humboldt-Kollegs, das 2014 in Lomé (Togo) zum Thema Germanistik als Sprach- Kultur- und Geschichtswissenschaft: Der „neue deutsche (Kolonial-) Roman“ und die postkolonialen, kulturwissenschaftlichen und interkulturellen Studien stattfand. Große Teile des wissenschaftlichen und künstlerischen Outputs der Tagung sowie Dokumentarisches sind hier zur „Nachlese“ versammelt und aufbereitet.
Informationen

Anna Babka, Katrin Lasthofer (Hg.): Representation Revisited. Mit Beiträgen von Marianne Maderna, Nikita Dhawan, Anna Babka und Mieke Bal. Wien: Turia + Kant 2017 (=aka|texte #5, hg. von Anna Babka, Peter Clar, Daniela Finzi, Ingo Pohn-Lauggas, Matthias Schmidt und Gianna Zocco).
Im Arkadenhof der Universität Wien gestaltete Marianne Maderna 33 skulpturale Porträts bekannter Frauen. Dieser Band beleuchtet den theoretischen Aspekt des Projekts „Radical Busts“. Er widmet sich allen Fragen der feministischen Repräsentation. Die Beiträge von Anna Babka, Mieke Bal und Nikita Dhawan thematisieren die intellektuelle und ästhetische Intervention im Kontext von Wissenschaft und Gesellschaft.
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Helen Bito, Elisabeth Schabus Kant (Hg.): Die Donau – Länder am Strome. Zeitschrift für Deutschunterricht in Wissenschaft und Schule. Innsbruck: Studienverlag 2017 (= ide 2/2017).
Die Donau als zentraler europäischer Strom, der – von West nach Ost fließend – zehn Donauländer verbindet, ist Thema und Ideengeberin dieses Heftes. Geographische Fakten, der Mythos Donauraum, Literatur und Film gehören ebenso zum Inhalt wie Sprachbetrachtung und demokratiepolitische Aspekte.
Informationen

Susanne Blumesberger, Jörg Thunecke (Hg.): Deutschsprachige Kinder- und Jugendliteratur während der Zwischenkriegszeit und im Exil. Frankfurt a. M. u.a.: Peter Lang 2017.
Die vor allem österreichische Kinder- und Jugendliteratur im Zeitraum von 1918 bis 1945 behandelnden Texte erfüllen unterschiedliche pädagogische Funktionen und lassen divergente gesellschaftspolitische Strömungen erkennen: Waren in den 1920er Jahren in Österreich starke aufklärerische Tendenzen zu beobachten, wurden diese im austrofaschistischen „Ständestaat“ und unter dem Nationalsozialismus durch fremdenfeindliche, nationalistische Tendenzen zurückgedrängt oder auch verboten. Untersucht wird in der Zwischenkriegszeit erschienene und im Exil entstandene Kinder- und Jugendliteratur auf ihre Produktionsbedingungen, ihre jeweiligen thematischen Schwerpunkte, Illustrationen sowie ihre Verbreitung und Rezeption hin.
Informationen

Merle Hummrich, Nicolle Pfaff, Inci Dirim, Christine Freytag (Hg.): Kulturen der Bildung. Kritische Perspektiven auf erziehungswissenschaftliche Verhältnisbestimmungen. Wiesbaden Springer VS 2017.
Die AutorInnen entwickeln in ihren Beiträgen den Diskurs „Kultur und Bildung“ weiter. Dabei werden dominante Formen der Thematisierung von Kultur und Sprache im erziehungswissenschaftlichen Diskurs kritisch hinterfragt und die aktuellen Auseinandersetzungen zur Konstruktion und Dekonstruktion von Differenz aufgegriffen.
Informationen

Ulrike Eder, Inci Dirim (Hg.): Lesen und Deutsch lernen. Wege der Förderung früher Liberalität durch Kinderliteratur. Wien: Praesens Verlag 2017 (= Kinder- und Jugendliteratur im Sprachenunterricht, Bd. 4).
Der Sammelband geht der Frage nach, welchen grundlegenden Beitrag Kinderliteratur zur sprachlichen Bildung und Sprachförderung im Deutschen sowie zur literarischen Sozialisation leisten kann. Die einzelnen Beiträge bringen konkrete Unterrichtserfahrungen und ihre empirische Untersuchung in die Diskussion ein und zeigen wichtige Ansätze zu deren lehr- und lerntheoretischer Einbettung.
Informationen

Susanne Eichhorn, Bernhard Oberreither, Marina Rauchenbacher, Isabella Schwentner, Katharina Serles (Hg.): Aufgehoben? Speicherorte, -diskurse und -medien von Literatur. Würzburg: Königshausen & Neumann 2017.
Speichern und ordnen, finden und verlieren, erinnern und vergessen: Diesen Prozessen folgt der Sammelband in verschiedene Fachbereiche und detaillierte literaturwissenschaftliche Auseinandersetzungen. Archive, Bibliotheken und Editionen als reale und virtuelle Orte der Aufbewahrung werden ebenso in den Blick genommen wie die ihnen eingeschriebenen Auratisierungen und Machtdiskurse des Sammelns, Ordnens, und Verfügbarmachens. Damit leistet der Band einen wesentlichen Beitrag zu aktuellen, mitunter ideologisch geführten Diskussionen, wie sie u.a. im Zuge der Digitalisierungsdebatte virulent geworden sind. In seiner Funktion als Speicher kultureller Codes und Konventionen oder etwa als fiktionaler Sammlungskatalog wird auch der literarische Text selbst zum Thema.
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Peter Ernst, Gottfried Fischer (Hg.): Österreichische Namenforschung Jg. 44-45 (2016-2017) Wien: Praesens Verlag 2017.
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Christina Hoffmann, Johanna Öttl (Hg.): Digitalität und literarische Netz-Werke. Wien: turia + kant 2017.
Was bedeutet es für die Literatur, wenn sich durch Digitalität Möglichkeiten des Erzählens und damit auch ihre Formen, Gattungen, Funktionen verändern? Gefragt wird nach Auswirkungen der „dritten Medienrevolution“ auf Produktions-, Rezeptions- und Distributionsformen literarischer Texte: nach Veränderungen von Autorschaftskonzepten, maschinengesteuerten Texten, dem Einfluss auf das Verständnis von Plagiat und Kanon.
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Andreas Hudelist, Stefan Krammer (Hg.): Kultur des Performativen. Zeitschrift für Deutschunterricht in Wissenschaft und Schule. Innsbruck: Studienverlag 2017 (= ide 3/2017).
Der ide-Band setzt sich mit dem Begriff des Performativen auseinander und nimmt dabei unterschiedliche Kulturen des Aus- und Aufführens im Kontext des Unterrichtens in den Blick.
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Pia Janke, Konstanze Fladischer (Hg.): JELINEKJAHRBUCH. Elfriede Jelinek-Forschungszentrum 2016-2017. Wien: Praesens Verlag 2017.
Das Jahrbuch, das von einem Beitrag von Hans-Thies Lehmann und einem Essay von Julya Rabinowich eingeleitet wird, stellt Jelineks neue Theatertexte „Wut“ und „Licht im Kasten“ vor. Es enthält Vorträge der Austrian Studies Association Konferenz 2016 in Wien, die Auskunft geben über die Bezüge Jelineks zu den USA. Weitere Beiträge basieren auf der Veranstaltungsreihe „Elfriede Jelinek – Nestbeschmutzerin & Nobelpreisträgerin“. Darüber hinaus wird der zweite Workshop für NachwuchswissenschaftlerInnen dokumentiert.
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Wynfrid Kriegleder, Andrea Seidler, Jozef Tancer (Hg.): Deutsche Sprache und Kultur in Kroatien. Bremen: edition lumière 2017.
Die in diesem Band präsentierten Beiträge gehen der Frage nach, welchen Einfluss die deutsche Sprache sowie die Rezeption der deutschsprachigen Literatur und der deutschsprachigen Wissenschaften auf das kulturelle Leben in Kroatien hatten. Im Fokus stehen das Zusammenspiel von sprachlicher und nationaler Identität, wobei BeiträgerInnen aus unterschiedlichen Fachgebieten und aus verschiedenen Ländern ein interdisziplinäres und transnationales Gespräch führen.
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Ludger Lieb, Stephan Müller, Doris Tophinke (Hg.): Graffiti. Deutschsprachige Auf- und Inschriften in Literatur- und Kulturwissenschaftlicher Perspektive, Wien: Praesens Verlag 2017 (= Stimulus. Mitteilungen der Österreichischen Gesellschaft für Germanistik 2015).
Der Band setzt das aktuelle philologische Interesse an der „Materialität der Kommunikation“ praktisch um. Thema sind reale und imaginierte Inschriften und deren sprachlichen Eigengesetztlichkeiten, denen in detaillierten Einzelstudien nachgegangen wird.
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Stefan Maurer, Doris Neumann-Rieser, Günther Stocker: Diskurse des Kalten Krieges. Eine andere österreichische Nachkriegsliteratur. Wien, Köln, Weimar: Böhlau 2017 (=Literaturgeschichte in Studien und Quellen 29).
In dieser umfangreichen Studie werden weitgehend vergessene Propagandadramen, Kabarettstücke, Kinderbücher, Unterhaltungsliteratur, aber auch anspruchsvolle Zeitromane untersucht und im Zusammenhang der nationalen und internationalen Debatten des Kalten Krieges verortet. So entsteht ein ganz anderes Bild der nur angeblich so unpolitischen Literatur der ersten Nachkriegsjahrzehnte.
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Robert Pichl, Margarete Wagner (Hg.): Jahrbuch der Grillparzer-Gesellschaft, 3. F., 26 (2015-2016). Wien: Verlag Lehner 2017.
Gemäß ihrer Statuten betreut die Grillparzer-Gesellschaft nicht nur den Autor Franz Grillparzer, sondern beschäftigt sich generell mit der österreichischen Literatur in ihrer Gesamtentwicklung bis zur Gegenwart. Daher enthält der vorliegende Band – neben Beiträgen zur Persönlichkeit und zu einzelnen Werken Grillparzers – auch Studien über darin aufgezeigte soziokulturelle Themen, deren Rezeption bis in die Gegenwart reicht (Rechtsstaatlichkeit, Nationalismus und Identitätssuche im Genderkontext).
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Anke Sennema (Hg.): ÖGSD Tagungsberichte, Vol. 3: 9. Nachwuchstagung. Sprachendidaktik: Der wissenschaftliche Nachwuchs im Dialog. Graz: ÖGSD 2017.
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V. Dissertationen

Begonnen (seit Juni 2017):

  • Luisa Drews: Ästhetiken und Politiken der Blindheit im deutschsprachigen Rundfunk (1920er-1960er). Betreuerin: Univ.-Prof. Dr. Eva Horn.
  • Andrea Heinz: „Dich auf den Minen ihrer Intelligenz hochgehen zu lassen“ – Schreiben gegen die zerstörerische Herrschaft der Vernunft in Ingeborg Bachmanns „Todesarten“-Projekt. Betreuerin: ao. Univ.-Prof. Mag. Dr. Pia Janke.
  • Christian Wimplinger: Kooperatives Schreiben und konstellatives Erzählen. Gemeinsame Textproduktion bei O. Negt und A. Kluge. Betreuerin: Univ.-Prof. Dr. Annegret Pelz.

Abgeschlossen:

  • Christa Anna Grabenhofer: Burgenländische Mundartliteratur im Kontext ihrer literarischen und historischen Bedingungen. Betreuer: ao. Univ.-Prof. Mag. Dr. Johann Sonnleitner.
  • Ursula Fleischmann: Digitales Förderkonzept für Kinder mit Deutsch als Zweitsprache der Grundstufe. Betreuerin: Univ.-Prof. Dr. Inci Dirim, M.A.
  • Magdalena Knappik: Schreiben für Viabilität. Subjektivierungsprozesse von Schreibenden in der Migrationsgesellschaft. Betreuerin: Univ.-Prov. Dr. Inci Dirim, M.A.
  • Michaela Kuklova: Erinnerung – Vermittlung – Identität. Kulturelle Praxis und (auto-) biographisches Schreiben von Peter Lotar (1910-1986). Betreuer: ao. Univ.-Prof. Mag. Dr. Wynfrid Kriegleder.
  • Stephanie Langer: Obduktion und Leichenschau. Tote Körper in Literatur und Forensik. BetreuerInnen: Univ.-Prof. Dr. Eva Horn, Prof. Dr. Maximilian Bergengruen (Karlsruher Institut für Technologie).
  • Eva-Madeleine Meier-Hübler: Albert Drachs dramatisches Werk im Kontext der österreichischen Theatertradition. Betreuer: Priv. Doz. Mag. Dr. Bernhard Fetz.
  • Gudrun Salamon: Der Wortschatz der Wahrnehmung. Lexikologische Erhebung und semantisch-kategoriale Analyse. Betreuer: Doz. Mag. Dr. Paul Rössler, Univ.-Prof. tit. Univ.-Prof. Mag. Dr. Peter Ernst.

 

Redaktion:
Pia Janke, Jens Döll, Kristin Dill,
Stefan Krammer, Yasmine Schiller, Margarete Wagner

Herausgegeben vom Institut für Germanistik an der Universität Wien, Universitätsring 1
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