Univ.-Prof. i.R. Mag. Dr. Ingrid Cella

Neuere deutsche Literatur

Sekretariat: Yasmine Schiller

Institut für Germanistik
Universitätsring 1
1010 Wien

Stiege 9
2. Zwischengeschoss
Zimmer: ZG1O2.71

E-Mail: ingrid.cella@univie.ac.at

Sprechstunde

Donnerstag 16 – 17 Uhr

Trägerin des Preises der Stadt Wien für Geisteswissenschaften 2011

Forschungsschwerpunkte

Von 1989-2001 Leitung von vier Jubiläumsfonds-Projekten, betr. Albert Drach; teils Vorarbeiten zur Biographie, teils Nachlaß- und Werkdokumentation.
Ständige Mitarbeiterin: Dr. Eva Schobel.
Als Ergebnisse dieser Recherchen erscheinen a) im September 2002 die Drach-Biographie „Ein wütender Weiser“ von Eva Schobel, b) im August der erste Band („Untersuchung an Mädeln. Kriminalprotokoll“. Hg. v. I. Cella) der Werkausgabe Albert Drachs (Studienausgabe), die zehn Bände umfassen soll.
Das nächste – bereits eingereichte – Projekt (Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung) soll die zügige Publikation der weiteren Bände ermöglichen. Herausgeber: I. Cella, B. Fetz, W. Schmidt-Dengler, E. Schobel.

Projekt: Albert Drach Werke. Studienausgabe 2 [beendet]
Projekt: Albert Drach Werke. Studienausgabe [beendet]

Projekte

Curriculum vitae

  • Ingrid Cella, geb. Aichinger, geb. 1939
  • 1957 Matura mit Auszeichnung
  • Studium: Germanistik und Geschichte
  • 1962 Promotion, 1963 Lehramtsprüfung
  • 1970-1972 Humboldt-Stipendiatin in Freiburg i. Br
  • 1975 Habilitation
  • seit 1984 Ao. Univ.-Prof. für Neuere deutsche Literatur am Institut für Germanistik an der Universität Wien, seit 2000 Univ.-Prof.

Publikationsverzeichnis

  • Außereuropäische Landschaften und Menschen in Selbstzeugnissen des 15. und 16. Jahrhunderts. – In: Österreich in Geschichte und Literatur 8 (1964), H.9., S. 413-426.
  • “Alles geht im Schwermutkreise“. Christine Lavant zum fünfzigsten Geburtstag. – In: Österreich in Geschichte und Literatur 9 (1965) H.8, S. 429-447.
  • “Beides zusammen ist das Ganze“. Das Werk der österreichischen Dichterin Imma Bodmershof. Otto Höfler zum 65. Geburtstag. – In: Österreich in Geschichte und Literatur 10(1966), H.7, s. 358-379. 4)“Im Widerspiel des Möglichen mit dem Unmöglichen“. Das Werk der österreichischen Dichterin Ingeborg Bachmann. – In: Österreich in Geschichte und Literatur 12 (1968), H.4, S. 207-227.
  • Probleme der Autobiographie als Sprachkunstwerk. – In: Österreich in Geschichte und Literatur 14 (1970), H.8, S. 418-434. Wiederabdruck in: Autobiographie. Zur Form und Geschichte einer literarischen Gattung. Hg. v. Günter Niggl. – Darmstadt 1989 (Wege der Forschung 565.) S. 170-199.
  • Das Stammbuch von Wolfgang Kherns. Cod. Vind. Palat. 3947 ser. nov. Ein Beitrag zur Geschichte der Studentenstammbücher. – Wien 1971. (Archigymnasium. Publikationen zur österreichischen Hochschulge-
  • schichte. 5.)
  • Friedrich Hebbel: Aufzeichnungen aus meinem Leben. Zur Problematik der literarischen Autobiographie im 19. Jahrhundert. – In: Hebbel-Jahrbuch 1971/72, S. 139-161.
  • Harmonisierung oder Skepsis? Zum Prosawerk der Marie von Ebner Eschenbach. – In: Österreich in Geschichte und Literatur 16 (1972), H.9, 483-495.
  • Permanente Erinnerung. Das autobiographische Werk Hans Carossas. – In: Jahrbuch des Freien Deutschen Hochstifts 1972, S. 377-409.
  • Artikel „Selbstbiographie“. – In: Reallexikon der deutschen Literaturgeschichte, Bd. III, 2. Aufl., S. 801-819.
  • E.T. A. Hoffmanns Novelle „Der Sandmann“ und die Interpretation Sigmund Freuds. – In: Zeitschrift für deutsche Philologie 95 (1976), Sonderheft, S. 113-132.
  • Künstlerische Selbstdarstellung. Goethes „Dichtung und Wahrheit“ und die Autobiographie der Folgezeit. – Bern 1977 (Goethezeit. 7.)
  • Der Zwang zur Entscheidung vor dem Chaos. Untersuchungen zum Werk Imma Bodmershofs, speziell zu ihrem Roman „Sieben Handvoll Salz“. – In: Modern Austrian Literature 12 (1979), Nr. 3/4, S. 97-111.
  • Die Genossen nannten sie die „rote Marlitt“. Minna Kautsky und die Problematik des sozialen Romans, aufgezeigt an „Die Alten und die Neuen“. In: Österreich in Geschichte und Literatur 25 (1981), H.1, S. 16-29. Wiederabdruck in: Minna Kautsky. Beiträge zum literarischen Werk. Hg. v. Stefan Riesenfellner und Ingrid Spörk. – Wien 1996. (Studien zur Gesellschafts- und Kulturgeschichte. Band 8.) Seite 95-117.
  • Nachwort. – In: Franz Nabl: Die Ortliebschen Frauen: Studie aus dem kleinbürgerlichen Leben. Mit einem Nachw. von Ingrid Cella.- Frankfurt/M., Berlin, Wien 1981. (Ullstein-Buch. 30128: Die Frau in der Literatur.) S. 452-464.
  • Das ′Rätsel Weib′ und die Literatur. Feminismus, feministische Ästhetik und die Neue Frauenliteratur in Österreich. – In: Amsterdamer Beiträge zur neueren Germanistik 14 (1982), S. 189-228.
  • Nachwort. – In: Marie von Ebner-Eschenbach: Božena. Mit einem Nachw. von Ingrid Cella. – Frankfurt/M., Berlin, Wien 1984 – Frankfurt/M., Berlin, Wien 1984 – Frankfurt/M., Berlin, Wien 1981. (Ullstein-Buch. 30155: Die Frau in der Literatur.) S. 289-310.
  • Nachwort. – In: Marie von Ebner-Eschenbach: Aphorismen. Nachwort von Ingrid Cella.- Stuttgart: Reclam 1988. (RUB. 8455.) S. 63-69.
  • Marie von Ebner-Eschenbach.- In: Deutsche Dichter. Leben – Werk – Wirkung. Hg. v. Gunter E. Grimm und Frank Rainer Max. Bd. 6 – Stuttgart: Reclam 1989. (RUB.8616) S. 183-188.
  • Schöne Kulisse, falsche Besetzung. Einige Gedanken zum Thema „Ökologie und Literatur“. In: Vänbok. Festgabe für Otto Gschwantler zum 60. Geburtstag. Hg. v. Imbi Sooman. – Wien 1990. S.55-95.
  • Die Schwierigkeiten der Germanistik mit der Science Fiction. – In: Science Fiction. Werkzeug oder Sensor einer technisierten Welt? Hg. v. Karlheinz Steinmüller und Peter Schattschneider. –Passau 1995. (Fantasia. 94.) S.21-29.
  • Nachwort. Textgenese. Bibliographie. – In: Albert Drach: Untersuchung an Mädeln. Kriminalprotokoll. –München, Wien 2002. (Albert Drach. Werkausgabe in zehn Bänden. Bd.1.) S. 391-443.
  • Albert Drach: Werke in zehn Bänden. Hrsg. v. Ingrid Cella, Bernhard Fetz, Wendelin Schmidt-Dengler und Eva Schobel. München, Wien: Zsolnay [Bisher erschienen: Bde. 1-7/III u. Bd. 10]
    • Bd. 1: Große Protokolle. Untersuchung an Mädeln: Kriminalprotokoll. Hrsg. u. m. einem Nachwort v. Ingrid Cella. München, Wien: Zsolnay 2002.
    • Bd. 2: Autobiographische Schriften. „Z.Z.“ Das ist die Zwischenzeit: ein Protokoll. Hrsg. u. m. einem Nachwort v. Wendelin Schmidt-Dengler. München, Wien: Zsolnay 2003.
    • Bd. 3: Autobiographische Schriften. Unsentimentale Reise: ein Bericht. Hrsg. v. Bernhard Fetz u. Eva Schobel. München, Wien: Zsolnay 2005.
    • Bd. 4: Autobiographische Schriften. Das Beileid: nach Teilen eines Tagebuchs. Hrsg. v. Bernhard Fetz. München, Wien: Zsolnay 2006.
    • Bd.5: Große Protokolle. Das große Protokoll gegen Zwetschkenbaum. Hrsg. v. Bernhard Fetz u. Eva Schobel. Roman. München, Wien: Zsolnay 2008.
    • Bd.7/I: Das Goggelbuch. Hrsg. v. Gerhard Hubmann u. Eva Schobel. München, Wien: Zsolnay 2011.
    • Bd.7/II: Amtshandlung gegen einen Unsterblichen. Hrsg. v. Ingrid Cella, Gerhard Hubmann, Alexandra Millner u. Eva Schobel. Die kleinen Protokolle. München, Wien: Zsolnay 2013.
    • Bd. 7/III: Erzählungen. Hrsg. v. Ingrid Cella, Alexandra Millner u. Eva Schobel. München, Wien: Zsolnay 2014.
    • Bd.10: Gedichte. Hrsg. v. Reinhard Schulte. München, Wien: Zsolnay 2009.
  • ‚…es ist überhaupt gar nichts da.‘ Strategien der Visualisierung und Entvisualisierung der vampirischen Femme fatale. In: Julia Bertschik, Christa A. Tuczay (Hgg.): Poetische Wiedergänger. Deutschsprachige Vampirismus-Diskurse vom Mittelalter bis zur Gegenwart. Tübingen: Francke 2005. 185-216.
  • Nachwort, Kommentar, Textzeugen, Textgenese und Überlieferung zu Albert Drach: Vermerk einer Hurenwerdung. In: Amtshandlung gegen einen Unsterblichen. Die kleinen Protokolle. Albert Drach: Werke in 10 Bänden. Hrsg. v. Ingrid Cella, Bernhard Fetz, Wendelin Schmidt-Dengler und Eva Schobel, unter Mitarbeit von Gerhard Hubmann, Alexandra Millner u. Reinhard Schulte. Bd. 7/II. München, Wien: Zsolnay 2013. 258-270.
  • Nachwort, Kommentar, Textzeugen, Textgenese und Überlieferung zu Albert Drach: Ironie vom Glück. In: Amtshandlung gegen einen Unsterblichen. Die kleinen Protokolle. Albert Drach: Werke in 10 Bänden. Hrsg. v. Ingrid Cella, Bernhard Fetz, Wendelin Schmidt-Dengler und Eva Schobel, unter Mitarbeit von Gerhard Hubmann, Alexandra Millner u. Reinhard Schulte. Bd. 7/II. München, Wien: Zsolnay 2013. 282-294.
  • Exilmetropolen – Behauptungsdiskurse in vergessenen Romanen jüdischer Autorinnen. In: Der literarische Zaunkönig. Die Zeitschrift der Erika Mitterer Gesellschaft 2013, H.1, 46-47.
  • Nachwort, Kommentar, Textzeugen, Textgenese und Überlieferung zu Albert Drach: IA. In: Erzählungen. Albert Drach: Werke in 10 Bänden. Hrsg. v. Ingrid Cella, Bernhard Fetz, Wendelin Schmidt-Dengler und Eva Schobel, unter Mitarbeit von Gerhard Hubmann, Alexandra Millner u. Reinhard Schulte. Bd. 7/II. München, Wien: Zsolnay 2014.
  • Nachwort, Kommentar, Textzeugen, Textgenese und Überlieferung zu Albert Drach: NEIN. In: Erzählungen. Albert Drach: Werke in 10 Bänden. Hrsg. v. Ingrid Cella, Bernhard Fetz, Wendelin Schmidt-Dengler und Eva Schobel, unter Mitarbeit von Gerhard Hubmann, Alexandra Millner u. Reinhard Schulte. Bd. 7/II. München, Wien: Zsolnay 2014.
  • Nachwort, Kommentar, Textzeugen, Textgenese und Überlieferung zu Albert Drach: UND. In: Erzählungen. Albert Drach: Werke in 10 Bänden. Hrsg. v. Ingrid Cella, Bernhard Fetz, Wendelin Schmidt-Dengler und Eva Schobel, unter Mitarbeit von Gerhard Hubmann, Alexandra Millner u. Reinhard Schulte. Bd. 7/II. München, Wien: Zsolnay 2014.

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