Luisa Drews BA MA

Neuere deutsche Literatur

Universitätsring 1
1010 Wien

Zimmer: ZG2O1.139 (Stiege 9, 1. Zwischengeschoss)

Tel: +43-1-4277-42205
E-Mail: luisa.drews@univie.ac.at

Dissertationsprojekt

Arbeitstitel: Der Kriegsblinde und das Hörspiel. Ästhetiken und Politiken der Blindheit im deutschsprachigen Rundfunk von den 1920er Jahren bis in die 1960er Jahre

 

Forschungsschwerpunkte

•    Mediengeschichte der Literatur
•    Literatur und Wissen
•    Mediologie und Medientheorie
•    Theorien und Methoden der Kulturwissenschaften

Curriculum vitae

Wissenschaftlicher Werdegang

•    1988 geboren in Merseburg, Deutschland

•    10/2007-09/2015 Studium der Germanistik und Romanistik mit Schwerpunkt Französisch an der Humboldt-Universität zu Berlin und der Universität Wien. Masterarbeit: „Sirenengesänge und Wellenrauschen. Hörszenen und akustische Störungen in den Hörspielen Ingeborg Bachmanns“

•    10/2014-02/2015 Studium der deutschen Philologie an der Universität Wien (ERASMUS-Aufenthalt)

•    02/2009-10/2010 Studentische Hilfskraft an der Humboldt-Universität zu Berlin, Institut für deutsche Literatur, Lehrstuhl von Prof. Dr. Ernst Osterkamp und Prof. Dr. Stefan Willer

•    11/2015-06/2016 Promotionsstudium an der Humboldt-Universität zu Berlin

•    03/2016-06/2016 Promotionsstudium an der Universität Wien

•    seit 05/2016 Fellow der Vienna Doctoral Academy „Theory and Methodology in the Humanities“

•   SoSe 2016 Lehrbeauftragte an der Humboldt-Universität zu Berlin, Institut für Kulturwissenschaft

•    10/2016-02/2017 Promotionsstudium an der Friedrich-Schlegel-Graduiertenschule für literaturwissenschaftliche Studien, Freie Universität Berlin

•   WS 2016-2017 Lehrbeauftragte an der Humboldt-Universität zu Berlin, Institut für deutsche Literatur

•    seit 03/2017 Universitätsassistentin (Praedoc) im Rahmen des uni:docs-Förderprogramms am Institut für Germanistik der Universität Wien, Arbeitsgruppe Prof. Dr. Eva Horn

Stipendien, Auszeichnungen

•    04/2009-12/2012 Stipendium der Studienstiftung des deutschen Volkes e.V.

•    09/2015-02/2016 Research Track Scholarship der Humboldt Graduate School, Berlin

•    10/2016-02/2017 Promotionsstipendium der Friedrich-Schlegel-Graduiertenschule für literaturwissenschaftliche Studien, Freie Universität Berlin

•    seit 03/2017 uni:docs-Fellowship, Universität Wien

Publikationsverzeichnis

Publikationen

  • Angestelltendiskurse und Versicherungsdispositive. Schreiben als Versicherungspraxis (Kafka, Kracauer, Steinaecker). In: Alexandra Tacke und Ulrike Vedder (Hrsg.): Arbeitswelten in Literatur und Film. Perspektiven der 1920er Jahre und der Gegenwart. Springer VS: Wiesbaden 2017 (Reihe „Kulturelle Figurationen: Artefakte, Praktiken, Fiktionen“). (in Vorbereitung)
  • Dissertationsvorhaben: Der Kriegsblinde und das Hörspiel. Ästhetiken und Politiken der Blindheit im deutschsprachigen Rundfunk, 1920er-1960er. In: Rundfunk und Geschichte 43 (2017), H. 3-4. (im Erscheinen)
  • Rezension zu: Stephanie Bung und Jenny Schrödl (Hrsg.): Phänomen Hörbuch. Interdisziplinäre Perspektiven und medialer Wandel. Bielefeld 2017. In: Philologie im Netz 81 (2017), S. 40-45.
  • (gemeinsam mit Kathrin Wittler und Annika Hildebrandt) „Poeta philologus. Eine Schwellenfigur im 19. Jahrhundert“. Tagung vom 16.-18.04.2009 an der Humboldt-Universität zu Berlin. In: Geschichte der Germanistik 35/36 (2009), S. 133-136.

Radiosendungen

  • „Distant Reading und Diskursanalyse“ (IWK Wien, 14.11.2015). Eine Hörcollage zum Workshop für Radio Orange (Wien) in der Reihe „Philosophische Brocken“ (Sendetermin: 25.01.2017).
  • „Ulrich Bröckling: Gesteigerte Tauglichkeit, vertiefte Unterwerfung. Transformationen des Regierbarmachens.“ (IWK Wien, 18.06.2015). Gebauter Beitrag für Radio Orange (Wien) in der Reihe „Philosophische Brocken“ (Sendetermin: 05.10.2016).
  • „Joseph Vogl: Zum Begriff einer seignioralen Macht“ (IWK Wien, 19.06.2015). Gebauter Beitrag für Radio Orange (Wien) in der Reihe „Philosophische Brocken“ (Sendetermin: 02.12.2015).
  • „Benno Wagner: Kafka in Frankenstein. Volkskraft, Wehrmacht und der Kampf um die Kriegsheimkehrerfürsorge“ (IWK Wien, 10.01.2009). Gebauter Beitrag für Radio Orange (Wien) in der Reihe „Philosophische Brocken“ (Sendetermin: 23.09.2015).

Vorträge

  • Voices of the war disabled in the post-war German-language radio play? Phantasies of governance in Friedrich Dürrenmatt’s Stranitzky und der Nationalheld (1952). 12.-13.10.2017, Workshop „The Voice(s) of the People? Literature and Film between Democracy and Populism“, veranstaltet von der Humbodt-Universität zu Berlin und der University of California, Berkeley. (Paper accepted)
  • Der Kriegsblinde und das Hörspiel. Ästhetiken und Politiken der Blindheit im deutschsprachigen Rundfunk (1920er-1960er). 04.-06.05.2017, Werkstattbericht zum Promotionsprojekt im Rahmen der Kick-Off-Retraite der Vienna Doctoral Academy „Theory and Methodology in the Humanities“, Payerbach, Österreich.
  • Der Kriegsblinde und das Hörspiel. Ästhetiken und Politiken der Blindheit im deutschsprachigen Rundfunk (1920er-1960er). 29.11.2016, Öffentliche Präsentation im Forschungscolloquium der Friedrich-Schlegel-Graduiertenschule für literaturwissenschaftliche Studien unter der Leitung von Prof. Dr. Jutta Müller-Tamm und Prof. Dr. Wolfram Ette, Freie Universität Berlin.
  • Der Kriegsblinde und das Hörspiel. Ästhetiken und Politiken der Blindheit im deutschsprachigen Rundfunk (1920er-1960er). 28.-29.10.2016, Medienhistorisches Forum für Absolventen und Forschungsnachwuchs 2016, Lutherstadt Wittenberg.
  • „Sprich, damit ich dich sehe“. Radio Play and Blindness in the 1950s. 29.09.-02.10.2016, GSA Conference 2016, Panel „Blindness and Deafness from the Middle Ages to the Present“, San Diego, Kalifornien. (Paper accepted)
  • The Aesthetics and Politics of Blindness in West German Radio Broadcasting of the 1950s. The „Hörspielpreis der Kriegsblinden“. 05.-08.07.2016, The Radio Conference 2016 „Transnational Radio Encounters“, Utrecht University.
  • Raum und Körper in frühen deutschsprachigen Hörspieltheorien (Rudolf Arnheim und Richard Kolb). 26.-27.11.2015, 6. Graduiertenkonferenz der Allgemeinen und Vergleichenden Literaturwissenschaft zum Thema „Raumirritationen – Wieso nach dem Raum fragen?“, Universität Wien in Kooperation mit der Österreichischen Akademie der Wissenschaften.
  • Schickungen und Verschreibungen. Bachmanns ‚Malina’ (1971). 21.12.2013, Gastvortrag im MA-Seminar „Schreibszenen und Schreibtheorien“ unter der Leitung von PD Dr. Burkhardt Wolf, Humboldt-Universität zu Berlin.