Vorlesungsverzeichnis

DaZ: Sprachliche Bildung und Sprachförderung

100094 UE 2019W

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Vortragende:

Nächster Termin

Dienstag, 01.10.2019 16:45-18:15 Seminarraum 1 Tiefparterre Hauptgebäude Stiege 9 Hof 3

 

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Die Übung fokussiert die Frage, wie ausgehend von einem migrationspädagogischen Ansatz Schüler/innen der Sekundarstufe in der Aneignung des Deutschen und seiner bildungssprachlichen Register unterstützt und gefördert werden können. Neben spracherwerbstheoretischen Grundlagen und rechtlich-organisatorischen Rahmenbedingungen werden in der Übung Diagnoseverfahren und diagnosegestützte Förderplanung, didaktische Konzepte sprachlicher Bildung sowie einer Zweitsprachendidaktik, Prinzipien kompetenzorientierter Unterrichtsplanung sowie Merkmale von Bildungssprache und Konzepte ihrer Förderung im Fachunterricht zentrale Inhalte darstellen.
Neben einer theoretischen Fundierung der Inhalte wird die Übung dabei auch mit stark anwendungsbezogenem Charakter gestaltet. Als wesentlicher Teil der Übung wird daher aktuell auch ein Mini-Praktikum an einer NMS geplant.

 

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Neben aktiver Teilnahme und der Absolvierung des geplanten Mini-Praktikums sind Präsentationen und (Recherche-)Aufgaben für einzelne Stunden erwartet. Die Übung wird durch ein Dossier abgeschlossen, in dem die Aufgaben dokumentiert werden.
Abgabe des Dossiers bis zum 12. Februar 2020 erbeten. Es wird empfohlen, dieses bereits im Laufe des Semesters in zeitlicher Nähe zu den jeweiligen Aufgabenstellungen zu erarbeiten. Eine Abgabe bis zur Nachfrist (30. April 2020) wird aber möglich sein.

 

Literatur

Ehlich, Konrad (2005): Sprachaneignung und deren Feststellung bei Kindern mit und ohne Migrationshintergrund. In: Ehlich, Konrad (Hrsg.) Anforderungen an Verfahren der regelmäßigen Sprachstandsfeststellung. Bundesministerium für Bildung und Forschung, Berlin. S. 11-72.
Ender, Andrea, Greiner, Ulrike und Strasser, Margareta (Hrsg.) (2019): Deutsch im mehrsprachigen Umfeld. Sprachkompetenzen begreifen, erfassen, fördern in der Sekundarstufe. Hannover: Klett Kallmeyer.
Fürstenau, Sara und Gomolla, Mechtild (Hrsg.) (2011): Migration und schulischer Wandel. Mehrsprachigkeit. Lehrbuch. Wiesbaden: VS Verlag.
Jeuk, Stefan (2015): Deutsch als Zweitsprache in der Schule. Stuttgart, Kohlhammer.
Jeuk, Stefan und Settinieri, Julia (Hrsg.) (2019): Sprachdiagnostik Deutsch als Zweitsprache. Ein Handbuch. Berlin/Boston: Walter de Gruyter.
Weitere Literaturangaben werden auf Moodle bekannt gegeben.

 

Prüfungsstoff

Es handelt sich um eine prüfungsimmanente Lehrveranstaltung, in welcher der fachliche Input sowie die Inhalte (Prüfungsstoff) in anwendungsorientierte Aufgabenstellungen Eingang finden. Die Umsetzung der Aufgaben und damit auch die Auseinandersetzung mit dem Prüfungsstoff sind in Form eines Dossiers zu dokumentieren.

 

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Die Beurteilung aller erbrachten Leistungen wird in ein Punktesystem übertragen. Sie können maximal 100 Punkte erreichen. Für eine positive Beurteilung müssen alle Teilaufgaben erbracht und 60% der Punktehöchstzahl erreicht werden. Zudem ist eine Anwesenheit von 80% Voraussetzung für eine positive Beurteilung.